Werbung in Prime Video: Verbraucherzentrale klagt gegen Amazon

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) will gegen Amazon klagen. Grund ist die Preiserhöhung um 2,99 Euro, wenn man Prime Video weiterhin weitestgehend werbefrei sehen möchte. Wer diese Summe nicht zahlt, der wird in Deutschland ab dem 5. Februar Serien und Filme bei Prime Video durch Werbung unterbrochen sehen, angedacht sind 2 bis 3,5 Minuten pro Stunde.

Die Stiftung Warentest meinte bereits vor einiger Zeit, dass dies nicht rechtens sei. Sie stellen einen Musterbrief bereit, da man dem Unternehmen mitteilen kann, dass man auf die bisherige Werbefreiheit besteht. Natürlich kann man Prime auch kündigen und mit der Geldbörse „abstimmen“.

Die Verbraucherzentrale sieht eine wesentliche Vertragsänderung, die Zustimmung der Nutzer sei nämlich nicht eingeholt worden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte zuerst die deutsche Amazon Digital Germany GmbH abgemahnt, nun folgt wegen des einseitigen Vorgehens die Klage.

„Amazon darf seine Prime-Video-Kunden nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen. Das ist eine Missachtung von Verbraucherrecht. Nutzer müssen zustimmen, wenn sie wie in diesem Fall von erheblichen Vertragsänderungen betroffen sind. Mit der Klage geht der vzbv gegen die einseitige Änderung des Anbieters vor. Prime-Video-Nutzer haben nach Ansicht des vzbv weiterhin Anspruch auf die werbefreie Option für den bisher vertraglich vereinbarten Betrag“, sagt Ramona Pop, Vorständin beim vzbv.

Viel Glück.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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65 Kommentare

  1. „ der wird in Deutschland ab dem 5. Februar Serien und Filme bei Prime Video durch Werbung unterbrochen sehen“ Bisher hatte ich es so verstanden dass die Werbung vor dem eigentlichen Stream abgespielt werden. Wenn Filme wirklich für Werbung unterbrochen werden wie im privaten linearen Fernsehen dann bin ich raus und werde mein Abo kündigen

    • Die Werbung kommt schon in den Serien/Filmen, bei Disney+ haben die bspweise bei Serien mittendrin Werbung, bei Filmen nicht. Bei Amazon soll aber egal welcher Inhalt geschaut wird, immer Werbung mittendrin kommen. Das hatten die eigtl immer so kommuniziert.

      „Die Werbung variiert in ihrer Länge zwischen 15 Sekunden und zwei Minuten und kann zu Beginn, in der Mitte oder am Ende eines Videos eingeblendet werden.“

    • Das schreibt Amazon in der Mail: „Ab dem 5. Februar werden Titel bei Prime Video in begrenztem Umfang Werbung enthalten.“

      Ist jetzt nicht ganz eindeutig, aber könnte schon bedeuten, dass auch Unterbrecher-Werbung gemeint ist. Wird man ja in ein paar Tagen sehen wie es ist.

      • Doch, das ist und war eindeutig… Ganz ernsthaft. Es ging von Anfang an um Unterbrecherwerbung…

      • Die Werbung ist auch im Film. Bei YT gibt es schon Videos die es vorführen. Ist eben wie bei Freevee nur dass es dort 9 Minuten Werbung pro Stunde sind und bei Prime dann 3,5 Minuten pro Stunde.

  2. Schön.

    • Gut maik

      • Albern und typisch deutsch. So blöd wie es ist, Amazon kann , was Werbung angeht, machen was es will. Man kann ja kündigen oder zahlt halt 3 Euro mehr. Da gibts ganz andere Sachen, wo sich der Verbraucherschutz mal bequemen könnte.

        • Arbeitest Du für Amazon oder weshalb bist Du dagegen, wenn sich die Verbraucherschützer dafür einsetzen, dass ein Unternehmen nicht einfach einseitig einen bestehenden Vertrag merklich verschlechtern kann?

          • Ja es ändert sich dadurch aber doch gar nichts. Amazon wird wenn überhaupt maximal dazu getrieben, dass sie die laufenden Verträge bis zur nächsten Verlängerung so laufen lassen müssen, danach verlängert man sowieso nach neuen Vertragsinhalten oder gar nicht. Ob das den Aufwand wert ist, wage ich zu bezweifeln, Ich zahle bspweise monatlich, bei mir ist das dann sowieso mit dem nächsten Monat obsolet, egal was die Verbraucherschützer machen bei Jahresverträgen auch da bei der nächsten Verlängerung. Was Amazon zeigt, in welchem Umfang mit wieviel Werbung ist Amazon überlassen. Der Verbraucherschutz kann nichts daran ändern, dass dauerhaft keine Werbung bei gleichem Preis kommt. Amazon darf sein Prime Abo sowieso preislich anpassen, also nehmen sie halt 3€ mehr von allen und das Thema hat sich erledigt.

        • Hier geht es auch um die Masse an Leuten. Und wenn das nun mal nicht erlaubt ist, was Amazon macht, dann finde ich die Klage ok.

  3. Und was ist mit den Fire TV Geräten (TV, Stick, usw) ?
    Auch hier wird direkt nach dem einschalten auf einmal Werbung in Vollbild angezeigt, der ich nicht zugestimmt habe (durch Änderung der Software).
    Dies alles auf einer von mir erworbenen Hardware, was ich für noch „Rechtsungültiger“ halte.

    • Mal abgesehen davon, dass die Werbung sicherlich online gestreamt wird und wenig mit deiner Hardware zu tun hat: Du hast wirklich die AGB und Nutzungsbedingungen von Fire TV und Prime Video gelesen, um deinen Vorwurf erhärten zu können oder ist das nur heiße Luft?

      • Klar ist das nur heiße Luft, in den Vertragsbedingungen steht (und stand auch vorher schon):
        „Wir personalisieren Inhalte und Funktionen als Teil des Services. Dies beinhaltet auch das Anzeigen von Empfehlungen zu Digitalen Inhalten, Funktionen und Diensten, die für Sie von Interesse sein könnten.“
        Das ist doch ein eindeutiger Hinweis auf Werbung, von Werbefreiheit war in den Vertragsbedingungen nie die Rede.

    • Kauft sich einen subventionierten Stick und wundert sich dann über Werbung … genau mein Humor 😀

      • Oettinger77 says:

        Kaufte sich vor 6 Jahren einen subventionierten Stick samt Prime Abo und hatte bisher keine Werbung mitten in den Inhalten.
        Das soll sich jetzt ändern. Genau mein Humor – nicht…

  4. Ich orakle einmal: es wird nichts passieren. Amazon zieht das durch. Es wird auch keine große Kündigungswelle kommen (auch wenn manche Kommentare das mutmaßen) und Umsatz Gewinn steigt weiter. Siehe Netflix.

    • Eben und die Klage bringt dem Verbraucher eh nichts, wenn dann in zwei Jahren festgestellt wird das es nicht rechtens war gibts trotzdem kein Geld zurück erstattet…

      • Franz Mühleisen says:

        Um Gelderstattung geht es auch nicht, Verbraucher müssen das Recht auf eine Änderkungskündigung haben. Sprich wer z.B. bereits das Prime Jahresabo bezahlt hat muss ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt bekommen. Die Erfolgschancen sind hier im Übrigen durchaus hoch, vielleicht erinnern sich einige noch an die Post von der Hausbank aus dem letzten Jahr.

        • Meisterlein says:

          Dieses „Sonderkündigungsrecht“ hast du doch, oder nicht? Du kannst durchaus ein Jahresabo kündigen und bekommst den Rest anteilig zurück.

    • Ich schließe mich dem Orakel an. 😉
      Man könnte davon ausgehen, dass schon mit dem Aufrufen des Dienstes eine Zustimmung erfolgt. Mangelnde Kommunikation auf die bevorstehende Änderung kann man dem Anbieter nicht vorwerfen.

      • Mit dem „Aufrufen des Dienstes eine Zustimmung erfolgt“: Der BGH hat klat festgestellt, das bei einseitigen, wesentlichen Verschlechterungen eine aktive Zustimmung einzuholen ist. Eine reine Nutzung eines Dienstes ist keine aktive Zustimmung. Diese Zeiten sind schon lange vorbei.

  5. Ich frag mich immer warum solche Änderungen bei Streamingdiensten, Banken etc abgelehnt oder verboten werden können, aber die Erhöhrungen des Rundfunkbeitrags regelmäßig ohne Zustimmung des Users erhöht werden darf.

    • Ich frage mich immer, warum bei solchen Artikeln zwangsläufig ein Vergleich von kommerziellen Angeboten mit dem Rundfunkbeitrag kommt, der eine hoheitliche Abgabe ist. Wenn deine Gemeinde die Abwassergebühr erhöht, wirst Du auch nicht vorher gefragt. Du musst es bezahlen, auch wen Du es nicht nutzt. Du musst auch die Straßenbeleuchtung mit bezahlen, auch wenn Du niemals nachts spazieren gehst.

      • Herr Hauser says:

        @kOOk

        Dann sind womöglich welche die haben allgemein Probleme mit den Öffis, unserer Demokratie, dem Staat und konsumieren hauptsächlich Alternative Medien und sind Unterstützer von Parteien die auch nicht gerade auf demokratische Grundwerte setzen?

      • Ein unglückliches Beispiel, denn eine Gebühr wird für eine konkrete Nutzung erhoben, im Gegensatz zu einem Beitrag, der unabhängig von der individuellen Inanspruchnahme einer Leistung gezahlt wird und meist der Finanzierung allgemein zugänglicher Einrichtungen oder Dienste dient.

        Du musst die erhöhte Abwassergebühr bezahlen, wenn du das Abwassersystem benutzt. Du kannst aber auch ab dem Zeitpunkt der Preiserhöhung aufhören.

        Du kannst auch aufhören, öffentlich-rechtliche Programme zu sehen, musst aber trotzdem eine erhöhte Rundfunkgebühr bezahlen.

  6. „Sie stellen einen Musterbrief bereit, da man dem Unternehmen mitteilen kann, dass man auf die bisherige Werbefreiheit besteht“

    Gibts auch nen Link?

  7. Man sollte auch mal die andere Seite sehen.

    Bisher hat Amazon ständig weitere Dienste in Prime reingepackt und dann regelmäßig die Preise erhöht.
    Ich finde es daher gut, dass man dieses Mal frei wählen kann. Wenn man Werbung erträgt, muss man auch keine Preiserhöhung zahlen.

    Angeblich sollen es 3,5 min. pro Stunde Film sein. Das finde ich dagegen etwas übertrieben. Aber ich nutzen Prime Video ohnehin selten.
    Bei einer weiteren Preiserhöhung wäre das Geschrei jedenfalls genauso groß gewesen.

    Ich hätte mir dagegen gewünscht, dass die ganzen Zusatzdienste (Video, Music, usw) auch schon bisher optional gewesen wären. So wie jetzt Werbung.

    Auch ich finde Werbung nervig aber eine Preiserhöhung für einen kaum genutzten Dienst noch mehr.

    • Du nutzt Prime also hauptsächlich wegen der kostenlosen Bestellung? Ganz schön viel Geld im Jahr. Ich behaupte mal, das rechnet sich nur, wenn wirklich jeder Kleinkram bei Amazon bestellt wird.

      • Und selbst dann zahlt man drauf, weil nicht jeder Kleinkram bei Amazon auch günstiger ist, als auf anderen Plattformen.

      • Die Lieferung ist ja nicht „kostenlos“, du bezahlst sie ja. Das ist eher eine Flat.

        Ach, und auch auf der Lieferung ist Werbung in Form des Firmenlogos.
        Also zahlt man auch da für Werbung. 🙂

    • Der Punkt ist ja hier nicht, dass Amazon Werbung zeigen möchte, das können sie machen. Strittig ist nur, dass sie während eines laufenden Vertrags eine einseitige Vertragsänderung zu ungunsten des Vertragspartners vornehmen.

    • Wie wäre es denn, wenn uns Kunden die Wahl lassen, was man bei Prime haben will?
      Music, Cloud usw. nutze ich bspw. nicht, also kann ich das gerne abwählen, wenn ich dafür in Video mit Werbung verschont werde. Geht aber nicht. Also sehe ich die Seite von Amazon nicht.

  8. Kennt jemand bei Amazon vlt. ein „Hidden“-Model, wo ich das Prime-Abo so zusammenstellen, wie ich es möchte? Ich brauche nicht alles bis auf Prime-Versand und Photos für meinen Cloud-Speichen? zweite Frage: wenn ich prime kündige, geht dann auch die Prime-Phote-Cloud mit allen Inhalten verloren? das wäre ärgerlich, auf den Rest könnte ich verzichten. Danke Euch

    • Primeversand kannst z.B. über jemand der Prime hat, dich als Familie eintragen lassen. Dann hast du für ein Jahr Primeversand.

    • Nein und Ja.

    • Betrachte es doch mal so: Du wirst keine günstigere Foto-Cloud mit diesen Leistungen finden. Die restlichen Prime-Dienste sind einfach gratis on top. Ob du sie nun nutzt oder nicht

  9. Ab dem 05.02.?
    Bei mir ist das seit mindestens einem Monat der Fall. Und es nervt total. Alle 5 Minuten gibts für eine Minute Werbung. Und manchmal hängt sich der Stream danach auf und spielt zwar den Film, aber in der Ecke steht, dass es Werbung sei. Dann lässt es sich auch nicht mehr spulen und muss kurz darauf neu gestartet werden, was dann wieder zu mindestens einer weiteren Minute Werbung führt.

    Ich habe gestern einen Film ausgemacht, als mir das zweimal passiert ist (Prime App auf einem IPhone), wodurch ich auf 10 Minuten Film mehr als 5 Minuten Werbung hatte.

    • Hast Du dir vielleicht Freevee-Inhalten angesehen? Da „Free“ bedeutet nämlich Werbung!

    • Bei Prime Video gab es bis jetzt noch keine Werbung, wo es schon immer Werbung gab, und wo diese schon echt übertrieben ist, ist bei Amazon Freevee.

  10. Auch die Werbefrei-Version ist in den USA laut „Golem“ nicht werbefrei, vor den Shows läuft immer noch mindestens ein Clip.
    Ich bin weiter konsequenz und habe gekündigt.

  11. Ich denke, das besondere hier ist, dass viele Kunden Prime für ein ganzes Jahr zahlen. Daher kann Amazon den Service nicht einseitig, ohne Zustimmung, während der Vertragslaufzeit verschlechtern.

    Amazon hat quasi 2 Optionen: Um Zustimmung bitten und wenn der Kunde nicht zustimmt kündigen und Geld erstatten, oder das Jahresabo ohne Werbung weiterlaufen lassen und dann nicht automatisch verlängern. Beides doof für Amazon, daher versuchen sie es wohl einfach so.

    • Das ist aber kein Jahresvertrag. Amazon läuft immer nur täglich. Du wählst nur die Zahlungsmethode. Das ist ein echt großer Unterscheid. Denn kündigst du, bekommst das Restgeld zurück.

  12. Mal schauen wann die nicht subventionierten AppleTV Kisten Werbung bringen , kann eigentlich nicht mehr lange dauern.
    Mal sehen wer dann seine Kündigungen auch durchzieht.

    P.S. Seit ich den Pihole (auf dem Unraid Server) in die DNS des FireCubes implantiert habe kommt keine Werbeanzeige im Startbildschirm mehr. Ggfs. lässt sich auch der Launcher wechseln.

  13. Maximal unethisch von Amazon finde ich bei deren Vorgehen, dass sie mich als Resource nutzen wollen um Geld zu verdienen (schaue ich Werbung bekommt Amazon die Einnahmen, nicht ich, der sie sich anschauen muss). Ich bekomme nicht mal einen besseren Service als vorher, also habe ich absolut nichts davon. Die Alternative wäre, jeden Monat Schutzgeld an Amazon zu bezahlen, damit ich von diesem Übel befreit werde – ebenso ohne irgendeinen Mehrwert für mich. Das gleiche macht die Mafia bei der Schutzgelderpressung, die im Gegenzug zum Schutzgeld geleisteten „Vorteile“ existieren nicht, sondern basieren einzig darauf, dass einem kein Schaden zugefügt wird.

    • Wenn du kein „Schutzgeld“ an Amazon bezahlst passiert dir aber nichts, du kannst nur einfach die Sachen nicht mehr schauen. Bzw mit Werbung. Die Mafia lässt dir aber keine Wahl, du zahlst oder sie zeigen dir die Konsequenzen. Die Konsequenz bei Amazon ist das du den Dienst halt nicht mehr nutzen kannst, für den du eh schon bezahlst. Ich glaube bei der Mafia sind das dann doch etwas andere Konsequenzen.

      • Nein, wenn ich den Status Quo erhalten will, muss ich bezahlen. Die Wahl der Mittel ist anders und bei der Mafia wird die Körperverletzung noch schlimmer sein als es Amazon mit der Werbung macht. Sonst ist da kein Unterschied.

  14. Na und? Sollte die Verbraucherzentrale Recht bekommen, gibts halt eine Mail oder ein Popup, in dem der Nutzer den neuen Bedingungen zustimmt. Plop, Drops gelutscht

    • So einfach ist es nicht. Es geht darum, dass wenn ich den Vertrag geschlossen habe nicht im Nachhinein einseitig die Bedingungen geändert werden können. Wenn also ein Pop-Up kommt ich auf „Nicht zustimmen“ klicke darf erstmal nix passieren. Dann muss Amazon erstmal den Vertrag kündigen und das kann ggf erst in einem Jahr passieren. Heisst also wenn die Verbraucherzentrale gewinnt haben Nutzer die nicht. zustimmen im besten Fall ein weiteres Jahr Ruhe vor der Werbung.

      • Bitte lest doch mal eure Prime-AGB. Ihr als Kunden könnt jederzeit kündigen und bekommt ggf eine Erstattung. Die Zahlung ist eine jährliche Zahlung mehr nicht. Amazon hat ein 14 tägiges Kündigungsrecht. Und wo stand bitte das es werbefrei ist?

  15. Ragnar Kotzbrock says:

    Prime gibt’s bei mir nur für Reacher… 😉

  16. Ich habe gestern in Absprache mit meiner Frau aus Prinzip gekündigt. Ich kaufe eh sehr breit ein. Nun wird halt auf Amazon verzichtet. Lustigerweise kam heute mein 69(!) jähriger Nachbar auf mich zu und meinte er hätte Amazon gekündigt. Die sollen zur Hölle fahren war der Wortlaut

    • Was hat das Alter deines Nachbarn mit Prime zu tun, was du auch noch mit einem Ausrufezeichen markierst?
      Wird langsam auffällig hier, dieses, ich nenne es mal „Elderly Bashing“.

  17. Ich hab gekündigt. Ich sehe die ständigen Preiserhöhungen nicht mehr ein. Freunde haben es ebenfalls gemacht

  18. Deutsche Bürokratie beschäftigt sich wieder mit sich selbst.
    Erkennt man das -wahlweise- nicht an, per klick oder nicht, wo besteht darin der Unterschied?
    Bei jedem Online-Portal m u s s man die AGB per Klick bestätigen, ansonsten kann man dort nichts bestellen.
    Was ändert es nun bei amazon an der Tatsache, ob man das nun bestätigt oder nicht ?
    Bestätigt man es nicht, gibt es Inhalte mit Werbung, bestätigt man, dass man keine Werbung sehen will, zahlt man mit dem Hinweis dass es kostet.

    Und deshalb beschäftigt man nun wieder die deutsche Justiz, wo man immer sagt sie sei sowieso schon überbelastet.
    Wie bereits an anderer Stelle oben geschrieben, wieder mal typisch deutsch. Hauptsache, es wird bürokratisch alles festgelegt, dann ist es rechtens. Da hat sich seit hundert Jahren nichts geändert, bei den Weltmeistern der Bürokratie …

    • verstrahlter says:

      Und genau deshalb ist das gut so, dagegen vorzugehen.

      Die das quer durch alle Branchen wider besseren Wissens regelmäßig doch noch einmal versuchen sind nämlich genau solche Leute, die Fakten Regeln und Gesetze nur als grobe Richtlinien sehen; und meinen, sie stünden über den Dingen und wären nicht an Soziales gebunden.
      So ein Verhalten auch noch auf Teufel komm raus zu verteidigen und anderen unbedingt seinen Willen aufzwingen zu wollen zeigt das übertriebene Maß am Selbstüberschätzung.
      Würden wir in einer Anarchie leben, wäre das natürlich was Anderes.

  19. „Ihre Prime-Vorteile verfallen mit sofortiger Wirkung“
    So beginnt der 2. Satz in der gerade von Amazon erhaltenen E-Mail.
    Wie in anderen Fällen (DAZN, Sky Bundesliga, Netflix …) gibt es auch hier vermutlich
    viel Geheule, die Taten bleiben dann aber aus.
    Schade.

    • Schnell sind sie. Gestern gekündigt, E-Mail erhalten und keine fünf Minuten später konnten die Filme nur noch geliehen oder gekauft werden.
      Bisher kannte ich es so, dass es eine Restlaufzeit bis Ablauf der Vertragsperiode gab. Dann eben nicht. Restliches Guthaben wird erstattet.

  20. Ich hatte gleich letztes Jahr gekündigt und mein Abo lief passend zum 06.02. aus (hatte damals bei Abschluss irgendwie etwas im Urin, dass es dann zu diesem Datum Werbung geben würde). Ehrlich gesagt vermisse ich überhaupt nichts.

    Die Amazon-Kreditkarte ist eh weg, Filme/Serien haben wir nur sporadisch geschaut und Versandkosten zahle ich weiterhin nicht, da der nächste Amazon-Locker nur 300m entfernt ist und ob ich nun 1 oder 2-3 Tage auf die Lieferung warte ist auch egal. Wobei auch mit Prime nur ca. 60-70% der Artikel am nächsten Tag geliefert wurden.

    Heute ärgere ich mich bereits, dass ich nicht viel früher gekündigt habe.

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