Universität Otago: Mit Magneten gegen Fettleibigkeit

Sachen gibt’s. Forscher der Universität Otago wollen der global ansteigenden Verbreitung von Adipositas mit einem „einzigartigen Gerät zur Gewichtsreduktion“ entgegenwirken. Hierbei handelt es sich schlicht um eine magnetische Vorrichtung mit Verschlussbolzen. Jener hat zur Folge, dass die Träger ihren Mund nur noch etwa 2 mm öffnen können, was lediglich eine Ernährung in flüssiger Form erlauben soll. Die Atmung oder das Sprechen seien jedoch nicht eingeschränkt. Im Rahmen einer Studie habe man bei den Probanden binnen zwei Wochen eine Gewichtsreduktion um durchschnittlich 6,36 Kilogramm feststellen können.

Die magnetische Vorrichtung wird durch einen Zahnarzt an den oberen und unteren Backenzähnen angebracht. Dies sei „effektiv, sicher und erschwinglich“. Angebracht durch den Zahnarzt kann die Vorrichtung im Notfall vom Nutzer selbst gelöst und auch wieder angebracht oder gar entfernt werden. Hierfür ist ein spezielles Werkzeug notwendig. Ganz ohne chirurgischen Eingriff: nicht-invasiv und reversibel. So will man feste Zeiträume mit kalorienarmer Diät „erzwingen“ um „neue Gewohnheiten zu etablieren“. Etwa 1,9 Milliarden Erwachsene seien übergewichtig, 650 Millionen fettleibig. Jährlich sollen knapp 2,8 Millionen Todesfälle auf die Kappe von Übergewicht oder Fettleibigkeit gehen. Für das Jahr 2030 wird sogar ein Anteil von 57 Prozent der Weltbevölkerung prognostiziert, der dann übergewichtig oder fettleibig sein soll.

Bereits seit den 1980er-Jahren experimentiere man mit „Verdrahtungen des Kiefers“. Hier hatte man aber bislang zahlreiche Probleme. Nach zwei bis drei Wochen empfiehlt man die Magnete im Übrigen für eine „weniger eingeschränkte Diät“ wieder zu entfernen, um im Anschluss die Behandlung fortzusetzen. Die Universität Otago bekräftigt allerdings, dass es sich nicht um ein Hilfsmittel zur schnellen oder gar langfristigen Gewichtsabnahme handelt. Vielmehr wolle man Menschen helfen, die sich einer Operation unterziehen müssten, jene aber erst nach Gewichtsabnahme durchführen könnten. Zusätzlich sollten Beteiligte auch im Anschluss der Behandlung die unterstützende Beratung durch einen Ernährungsberater aufsuchen.

Was meint ihr zu dieser skurrilen, aber scheinbar effektiven Methode?

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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43 Kommentare

  1. klingt wie ein schlechter aprilscherz. zumal es nichts bringt, da man auch durch flüssignahrung fett werden kann 😀

    • Christian says:

      „Sieben Halbe sind auch ein Schnitzel und dann hat man noch nix zum trinken“

    • stimme voll zu: einen Augenblick dachte ich oh der 1.4. ist doch längst vorbei, wenn man sich mit dem Thema länger beschäftigt macht das traurig und ja mit zuckerhaltigen Limonaden und Säften kann man auch etliche Kalorien zu sich nehmen

    • Ja, ich dachte auch direkt an einen Aprilscherz und musste mich erstmal mit einem Blick auf den Kalender versichern.
      Also „bringt nix“ würde ich nicht sagen, wie ja die Studie offenbar zeigt. Aber es ist schon ein sehr drastischer Schritt. Wenn es allerdings Betroffenen hilft, erscheint es mir doch sinnvoll. Vor allem, wenn die Alternative eine Operation wäre (Stichwort Magenband o.ä.), die aber vielleicht nicht jeder will oder evtl. auch nicht kann. Mag ja gewisse Erkrankungen/Einschränkungen geben, wodurch so eine eigentlich ungefährliche Operation dann vielleicht doch zu einem bedeutenden Risiko wird.

  2. Christian says:

    Bei so einem schnellen Gewichtsverlust lässt der Jojo-Effekt grüßen.

    • Natürlich, das ist kompletter Unsinn.

      Man kann mit jeder popeligen FHD- oder Brigitte-Diät pro Woche drei Kilos verlieren. Die Frage ist doch, ob man dieses Gewicht a) halten und b) falls nötig weiter reduzieren kann.

      Die Studie an sich ist völliger Humbug, wahrscheinlich ein reines Seminarthema, da nur sieben Probanden daran teilgenommen haben. Dazu kommen noch solche Dinge: die Teilnehmer der Studie wogen wohl im Schnitt 125 Kilo. Für die Dauer der zweiwöchigen Studie haben sie ein Diätgetränk zu sich genommen und damit pro Tag lediglich 1200 Kcal zu sich genommen. Ich brauche mir den Grundumsatz bei diesem Körpergewicht gar nicht ausrechnen. Alleine durch den Flüssigkeitsverlust dürften die Probanden abgenommen haben. Dazu kommt noch quasi eine zweiwöchige Hungerkur. Völliger Quatsch also, das hat mit ausgewogener und angemessener Ernährung gar nichts zu tun.

      Das liegt wahrscheinlich auch daran, wer diese Studie geleitet hat. Paul A. Brunton ist spezialisiert in Dentistry. Was auch erklärt, warum ein so irre konzipiertes Gerät Gegenstand der Studie ist. Ich halte das für einen komplett fehlerhaften Ansatz, was auch darin mündete, dass die Teilnehmer der Studie über eine Abnahme der Lebensfreude berichteten.

      Also genau das, was psychologisch einer der Hauptgründe ist, warum Menschen a) zu viel essen und b) dadurch mit der Zeit immer mehr zunehmen. D.h. Christian hat meiner Meinung nach vollkommen recht, der Jojo-Effekt ist hier vorprogrammiert, sobald das Gerät abgenommen wird. Und ja, mit einer entsprechenden Begleitung kann man solche Effekte abmildern oder verhindern. Aber diese kann man dann auch gleich von Anfang an in Anspruch nehmen und auf solche heißen Fantasien eines Zahnspezialisten verzichten.

  3. Kenne jemand der überadipös ist. Der hat schon nen Ballon im Magen und hat sich anfangs Nutella in der Mikrowelle flüssig gemacht und glasweise getrunken

  4. Wie soll da noch sinnvolles Zähneputzen möglich sein?

  5. Also durch 2mm kann man ja immer noch Chips durchschieben 😀

  6. Lutz Henker says:

    „Im Notfall kann es mit einem speziellen Werkzeug selbst geöffnet werden“…
    Hm – und wenn ich das Werkzeug gerade nicht zur Hand habe wenn ich mich übergebe? – dann ersticke ich halt.
    Sollte man vielleicht vorher mal darüber nachdenken…

    • Das „Safety Feature“ wurde nicht nur mit den Probanden trainiert, sondern auch mit einer weiteren Person, die man benennen konnte. Zudem wurde man dazu angehalten, dass alle Personen während der gesamten Studie immer das Werkzeug bei sich tragen müssen.

    • Das sind Magnete. Ohne jetzt Werte zu haben, bin ich mir aber ziemlich sicher, das man den Mund öffnen kann. Kauen wird das schwierige und sehr ermüdende. Ansonsten wird jedes Werkzeug, was hebeln kann, den Mund öffnen.

      • Ich bin mir jetzt wirklich nicht sicher, glaube aber, dass nicht die Magnete für die Reduktion der Mundöffnung zuständig sind. In der Studie wurden sogenannte „closed-field magnets“ verwendet, die man in der Zahnmedizin für gewöhnlich zur Unterstützung der mechanischen Korrektur von Zahn- bzw. Kieferbewegungen verwendet. Siehe hierzu auch: https://www.researchgate.net/publication/254415020_Magnets_in_dentistry

        Der Hinweis auf sogenannte O-Ringe und „Keepers“ verweist eher auf ein Standardwerkzeug der Kieferorthopädie. Hier werden bereits seit Jahrzehnten O-Ringe, also o-förmige Gummiringe verwendet, um z.B. die Zahnstellung zu optimieren. Hierfür werden Brackets aus Metall mit Draht verbunden, der durch O-Ringe in der Position fixiert wird.

        Ich vermute daher, dass der Magnetismus die Bewegung flankiert, die O-Ringe den Widerstand beim Öffnen kontrollieren und der „Keeper“ die maximale Öffnung festlegt. Wenn man das nur mit Magneten versuchen würde, könnte man wahrscheinlich mit dem Gerät Radio Moskau empfangen. 😉

  7. Wenn man im Notfall intubiert werden muss ist es natürlich super wenn man extra ein spezielles Werkzeug zum entfernen braucht 😀

    • Man kann nicht nur oral intubieren
      Jeder ordentlich ausgebildete Notarzt sollte auch n Luftröhrenschnitt beherrschen.
      Wenn der Gesichtsschädel zerdeppert ist, zum Beispiel durch ein Polytrauma, muss das ja auch so gemacht werden.
      Das wird der Zahnarzt, der sich diesen blanken Unsinn ausgedacht hat, wohl bedacht haben.
      Aber der Ansatz ist komplett falsch:
      Adipositas rührt nicht allein von zu viel Essen her. Letztendlich wird die eigentliche Ursache gar nicht tangiert:
      Zu viel Essen, das falsche Essen, zu wenig Bewegung und, auch Medikamente.
      Jedwede Diät lässt erst einmal die Kilos purzeln, genau so wie Sport erst einmal Kilos schnell purzeln lässt.
      Viel schlimmer als der Spinner, der sich diesen Unsinn ausgedacht hat, ist allerdings, dass der Unsinn auch noch weiter verbreitet wird……

  8. Wie wäre es mit einem Trick „Fett, Zucker, Salz Gehalt in Rot, Orange, Grün unterstreichen d i r e k t aus der Nährwerttabelle“ das versteht jeder. Aber wäre zu Transparent, wir wissen es doch alle. Wenn ein Joghurt mit Nuteiscore B bewertet wird, obwohl die zweite Zutat Zucker ist in zu hohen Mengen, der sollte wissen: Wenn selbst bei diesem schlechtem Kompromiss nur wenig Hersteller den NutriScore nutzen, kann man sicher sein, das die Farben-Logik pro 100/pro Portion niemals kommen wird. Du musst Bar Code scannen, um ehrliche Antwort zu bekommen. willkommen

    • Was soll denn dieser Nutri-Score bewirken?
      Glaubst Du ernsthaft, dass jemand, der sich vorher n Dreck darum geschert hat, was er da in sich rein geschaufelt hat, plötzlich umdenkt? Wird er eher nicht machen…..Und diejenigen, die sich schon immer bewusst ernährt haben, brauchen keine Farbcodes.
      Fang doch einfach bei Dir selbst an, statt den Schwarzen Peter der bösen Nahrungsmittelindustrie rüber zu schieben.

      • Hör auf dir anzumaßen für alle zu sprechen. Du bist nicht alle.
        1. sagte ich, dass der NutriScore sowieso nicht ehrlich ist
        und 2. Glaubst eine ehrliche Bewertung mit Farben-Logik ist nur für übergewichtige / adipöse Menschen gedacht? Auch in Lebensmittel wie Rotkohl in Gläsern wird ordentlich Zucker reingetan oder willst du mir jetzt erklären, das „gesund Menschen“ sich den Rotkohl frisch selbst zubereiten? Von daher ist die Bewertung nach Farben-Logik sehr wichtig, weil es vor allem die Lebenshersteller unter Druck setzen soll: Einer fängt an weniger Zucker, Fett, Salz zu verwenden und die meisten werden nachziehen, wenn es verpflichtend für alle ist.
        Mal zu deiner Information: In Deutschland sind mehr als 60% der Männer übergewichtig und mehr als 50% der Frauen. Man ist nicht direkt krank, wenn man übergewichtig ist, genauso wie man nicht automatisch gesund isst, weil man dünn ist. Würde dir gut tun etwas realistischer zu denken

      • Es würde zum Beispiel den Leuten helfen, die versuchen, umzudenken. Und viele Sachen sind eben auch gar nicht so einfach zu erkennen. Es heißt zum Beispiel immer, dass Obst und Gemüse total gut seien, aber dass Smoothies es nicht sind, weil sie meistens viel zu viel Fruchtzucker enthalten, ergibt sich nicht jedem automatisch.
        Und das Problem ist eben, dass viele Firmen trotzdem versuchen, ihr Zeug als viel gesünder zu verkaufen als es tatsächlich ist.

      • Peter Brülls says:

        Du übersiehst völlig, dass bei vielen das schon in der Kindheit antrainiert wird, mit Unterstützung der Eltern. Dass mit „umdenken“ loszuwerden ist in etwa so einfach wie als Erwachsener mal eben eine Fremdsprache zu lernen oder ähnliches. Depressive müssen ja auch einfach nur mehr lächeln, dann klappt das schon, gelle?

  9. Ein spalt von 2mm wer soll da bitte noch normal reden.

    Die sucht nach Zucker ist nicht durch Gerätschaften zu bewerkstelligen. Zucker wirkt im Gehirn. Demnach muss eine Behandlung wie ein drogenentzug aufgebaut werden. Meine Meinung

  10. Das ind doch Fake News, oder ein soziales Experiment.

  11. Sehr geile Kommentare hier. Haha, ja echt krank so eine Idee und wie andere schrieben is dennoch ungesunde Nahrungsaufnahme möglich. Wer sich dafür freiwillig meldet? ui ui ui
    Freue mich morgen hier nochmal reinzuschauen, was noch für coole Kommentare dazu kommen 🙂

  12. Es ist schon erstaunlich wie deklasierend hier über übergewichtige Menschen gesprochen wird. Ja da hat man Menschen die ein Merkmal haben, über welches man sich auslassen kann. Das reicht in unserer Gesellschaft um Häme Spot und Deklasierung zu betreiben. Das sieht man daran wie so eine unbedeutene Nachricht verbreitet wird. Ja es ist gesundheitlich nicht optimal aber das sind Anabolika, Rauchen, Extremsport, Bulimie etc auch. Aber das entspricht ja dem Zeitgeist. In Zeiten des Überfluss wird Schlankheit ein Schönheitsmerkmal. In Zeiten des Mangels waren es die Übrigen „Frauen“, welche als Schönheiten gemalt worden sind.

    Aus manchen Kommentaren spricht die ein trauriges Niveau, für welches sich die Ersteller schämen sollten.

    • Beruhige dich und lese alle Kommentare erneut und du wirst erkennen dass keiner hier die von dir erwähnte Personengruppe negativ deklariert.
      Und wenn man dem Blog Chef schon länger verfolgt, dann weiss man auch wie er selbst darüber denkt und zu dem Thema Übergewicht steht.

      • Ich finde die Aussage auch erstaunlich, denn in Caschys Blog wird im überwiegenden Fall recht zivilisiert kommentiert. Und in den Kommentaren zu diesem Beitrag kann ich insbesondere keine abfälligen oder beleidigenden Kommentare entdecken. @Dieter: in welchen Äußerungen siehst Du denn konkret eine „Deklassierung übergewichtiger Menschen“?

      • Die Beispiele, welche hier angebracht werden sind schon extrem polarisierend und spiegeln eine Denke über übergewichtige Menschen, welche gefährlich ist. Ich weiss auch nicht was dieser Bericht hier im Blog soll ausser das er grotesk effekt hascherisch ist.
        Warum reden man hier nicht über Bulemie oder andere Ernährungsstörungen. Oder tolle Extremsportler, welche ein hohes Risiko eingehen und Youtube Stars sind. Diese Personengruppe besteht zu einem hohen Anteil aus Borderlinern. Aber das ist toll. Die Gesellschaft verkommt immer mehr zu einer aus Image und Äußerlichkeiten orientierten Egomanieveranstaltung. Und das spüren wir alle wenn wir ehrlich sind.
        Dieser Bericht passt 100% in diese Entwicklung. Schade für den Blog.

        • Ich habe eher den Eindruck, dass Du überempfindlich bist und Dinge hineininterpretierst, die Du nicht einmal auf konkrete Nachfrage benennen kannst. Und das meine ich nicht als Anschuldigung, sondern als Aufforderung an Dich, Deine Motive hier nochmals zu prüfen.

          Und was Übergewicht anbetrifft, so hat dieses als benanntes Problem nicht nur etwas mit „Image und Äußerlichkeiten“ zu tun. Die negativen Auswirkungen von Adipositas auf die körperliche Gesundheit sind umfangreich erforscht und einer breiten Bevölkerungsschicht unabhängig von ihrer Körperfülle klar (z.B. Diabetes, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen).

          Lies Dir einfach mal diese beiden Beiträge durch, inklusive der Kommentare. Dann wirst Du feststellen, dass hier im Blog sehr reflektiert aber offen mit dem Thema Übergewicht umgegangen wird:

          https://stadt-bremerhaven.de/ich-war-immer-das-vorher-model-fuer-fitnessstudios-das-aendere-ich/

          https://stadt-bremerhaven.de/vom-fettsack-zum-fitsack-ein-halbes-jahr-spaeter/

          Und ja, über Bulimie und Ernährungsstörungen kann und sollte man genauso sprechen. Es gibt aber bei jedem Thema immer andere Themen, über die man auch sprechen kann. Und wenn man dies als Grund angibt, über ein Thema nicht zu sprechen, dann spricht man im Endeffekt über nichts mehr. Und das kann ja auch nicht das gewünschte Ziel sein.

        • Der Schnittpunkt aus Youtube-Star und Übergewichtigkeit führt schnell zu Rainer Winkler aka Drachenlord. In seinen Videos zeigt er immer wieder gerne und regelmäßig, was und wie viel er sich so einverleibt. Beim Grillen hat er gerne schon mal acht Bratwürste, vier Grillfackeln und Bauchfleisch auf dem Rost – für sich alleine, wohlgemerkt. Wenn er sich einen Kaffee macht, lässt er in der Regel zwischen fünf und zehn, eher zehn, Stücke Würfelzucker reinfallen – je Tasse, versteht sich. Wirklich schlimm und ohne Zweifel alleinige Schuld der Gesellschaft, seit dem jegliche Eigenverantwortung aus der Mode gekommen ist…

  13. Oder man nimmt die Maske von Hannibal Lecter (https://www.amazon.de/Gmasking-Kunstharz-Hannibal-Replica-Schl%C3%BCsselanh%C3%A4nger/dp/B00K8VC64O). Ich hoffe es gibt andere Möglichkeiten Gewicht zu reduzieren. Vielleicht bekommen wir im Herbst eine Landwirtschaftsministerin, die der Industrie mal nachhaltig auf die Füsse steigt in Sachen Zucker.

    • Peter Brülls says:

      Ich halte das eher für ein Thema für ein eigens Ministerium für Verbraucherschutz, statt das wie bisher im Justizministerium zu haben.

      • bazi hat schon recht. Ganz genau geht es hier um das Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft und die aktuelle Frau Klöckner ist die übelste Industrie / Bauern Lobbyistin im Kabinett. Kommt von der Kompetenz und Dreistigkeit direkt hinter Super-Andi.

    • Genau das ist der Weg. Wir Mensxhen sind unterschiedlich. Auch im körperlichen empfinden der Reaktionen des Körpers auf die Wahrnehmung von „Hunger“. Die Industrie Hebelt diese Schranken mit miesen Tricks aus. Und manche kriegen Sie halt damit. Und je nach Elternhaus und Wissen darüber wird dies nicht unterbunden.

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