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Umsätze zuletzt zu gering: Mozilla entlässt knapp 70 Mitarbeiter

Für knapp 70 Mitarbeiter von Mozilla beginnt das Jahr 2020 alles andere als rosig. Da für das Jahr 2019 deutlich höhere Einnamen erwartet worden sind als sie am Ende eingenommen wurden, musste sich das Unternehmen für diesen unglücklichen Schritt entscheiden, wie Mitchell Baker, Mozilla-Vorsitzende und Interims-CEO, in einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter informiert. Ob am Ende auch noch weitere Mitarbeiter in Großbritannien und Frankreich aufgrund dieser Entscheidungen gehen müssen, werde noch geprüft. Man wolle vorerst „im Rahmen der Möglichkeiten leben und auf absehbare Zeit nicht mehr Geld ausgeben, als wirklich verdient wird“. Die betroffenen Mitarbeiter würden „großzügig“ entlohnt und erhielten zudem weitere Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Anstellung. Die vollständige Mitteilung des Unternehmens an seine Mitarbeiter könnt ihr direkt bei TechCrunch lesen und auch Mozilla hat einen Beitrag zur Zukunft veröffentlicht.

Die Schaffung der neuen Produkte, die wir brauchen, um die Zukunft zu verändern, erfordert, dass wir Dinge anders machen, einschließlich der Zuweisung von Ressourcen für diesen Zweck. Wir tätigen eine bedeutende Investition zur Finanzierung von Innovationen. Um dies verantwortungsvoll zu tun, mussten wir auch einige schwierige Entscheidungen treffen, die zur Eliminierung von Rollen bei Mozilla führten, die wir heute intern bekannt gegeben haben.

Mozilla hat einen starken Blick auf die zukünftige Umsatzgenerierung aus unserem Kerngeschäft. In gewisser Weise macht dies diese Aktion schwieriger, und wir sind zutiefst besorgt über die Auswirkungen auf unsere Kollegen. Um jedoch verantwortungsvoll zusätzliche Investitionen in Innovationen zur Verbesserung des Internets zu tätigen, können und müssen wir im Rahmen unserer Kernfinanzen arbeiten.

Wir treffen diese harten Entscheidungen, weil das Online-Leben besser sein muss als heute. Wir müssen die Auswirkungen der heutigen Technologie verbessern. Wir müssen dafür sorgen, dass die Technologie von morgen in einer Weise gebaut wird, die den Menschen und seine Privatsphäre respektiert und ihm echte Unabhängigkeit und sinnvolle Kontrolle ermöglicht. Mozilla existiert, um diese Herausforderungen zu meistern.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Ist das die Mozilla Stiftung oder die Mozilla Corporation, die diese Mitarbeiter entlässt?

    Die letztgenannte entwickelt den Firefox Browser, die erstgenannte ist ein Haufen toxischer SJWs. Um die wärs nicht schade.

    • Es handelt sich um Mitarbeiter der Mozilla Corporation, wie man der verlinkten Mitteilung des Unternehmens entnehmen kann. Über den Rest erspare ich mir lieber jeglichen Kommentar.

    • ACK ohne Entwickler und Coder wie die nun Gekündigten würden diese Berufsrassisten die Straßen unsicher machen und sich armen weißen Omas beim Überqueren der Ampel in den Weg stellen.
      Noch dürfen sich diese Leutchen sicher vor Delegitimierung fühlen. Der Wind dreht sich jedoch.
      Als linker Progressiver kann man sich seit einigen Jahrzehnten nur noch für seine „Genossen“ schämen – was sich da ideologisch an selbstreferenzierenden Theoriemüll formiert hat, kam mitunter aus SozPäd-Proseminaren an den Fachhochschulen gekrochen und hält im Grunde nicht wissentschaftlichen Standards in den Sozialwissenschaften stand.

  2. Naja, normale Fluktuation. Is bei uns auch jedes Jahr so (bei etwa gleicher Mitarbeiterzahl,~ 1.500), kommen nächstes Jahr wieder mehr Aufträge, dann kommen auch wieder mehr Leute. Alle paar Jahre, 150 gehen, das Jahr drauf kommen wieder 200, usw.

    • Dann läuft aber einiges schief bei euch in der Unternehmensführung wenn ihr direkt 10 Prozent der Belegschaft rauswerfen müsst, wenn mal ein Jahr nicht so gut läuft. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

      • Nö, ist heute normal. Bei uns im Ami-gesteuerten Schuppen läuft das genau so. Die Amis würden gerne mehr rauswerfen, aber die bösen dt. Gesetze…

        • Erschreckend, dass das wohl in manchen Firmen mittlerweile „normal“ zu sein scheint. Ich glaube nicht, dass ich in so einer Firma mit der Einstellung länger bleiben würde, da hätte ich mir längst was anderes gesucht.

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