Ubuntu: Chromium ersetzt Firefox

Schon mitbekommen? Ubuntu wird in der Netbook-Variante wahrscheinlich den Firefox raus schmeißen und dafür Chromium einsetzen. Dies betrifft natürlich nur die Standard-Installation. Andere Browser wie zum Beispiel der Firefox oder auch Opera können optional nachinstalliert werden. Bedenkt bitte: bei Chromium handelt es sich nicht um Google Chrome, sondern das Open Source Projekt.

Wie ist eure Meinung dazu? Ist es euch egal mit welchem Browser daher kommt oder sollten die Ubuntu-Macher auf freiwilliger Basis fragen, welcher Browser standardmäßig definiert wird (so wie es Microsoft machen muss)?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

42 Kommentare

  1. Die, die Ubuntu nutzen, sind sich eh im Klaren, was sie da machen (müssen) 🙂

  2. Mir ist es eigentlich egal, welcher Browser standardmässig installiert ist, da ich später ja immer noch wechseln kann.

    Aber ich bin offen für Neues, werde Chromium auf jeden Fall mal zuerst testen 🙂

  3. Harlekin says:

    Hhm, kann ich nicht nachvollziehen! Von mir aus sollen se halt beide mit vorinstallieren. Aber nur Chromium? Nö, find ich blöd!

  4. Ich finde die Idee von Microsoft eine Auswahl zu präsentieren gut, daher sollte auch Ubuntu dies einführen. Es hat ja keinen Nachteil und kan daher nur eine Win-Win Situation für den Benutzer sein…

  5. Das war aber keine Idee, sondern ein MUSS Marcus 😉

  6. Wie die Vorredner. Es ist egal, da derjenige, der Linux nutzt, schon weiß, welchen Browser er nimmt.
    Aber Chromium ist eine gute Wahl. Einmal nutzt es Webkit wie der KDE-Browser und Firefox ist bei mir in letzter Zeit laaaahm geworden. Vielleicht spielt das bei denen auch hinein.!

  7. Konkurrenz belebt das Geschäft, daher finde ich die Aktion gut (auch als Firefox-Nutzer)!

    Aber erstmal abwarten, ob die das wirklich machen. Wurde schon ein paarmal angekündigt und dann doch verschoben…

    PS: Was mir noch besser gefällt: Das Caschy mal wieder über „mein“ OS berichtet. Könnte ruhig öfter passieren 😉

  8. h4h4 ich weiß das es ein MUSS ist, aber wie sie es umgesetzt haben find ich gut. Sie hätten ja genauso gut 3 Browser installieren können…

    Welchen Browser der Nutzer am Ende benutzt ist seine Entscheidung. der „normale“ (aka unerfahrene) Benutzer wird vermutlich sowieso keinen Unterschied feststellen, daher kann man auch in die Richtung argumentieren, dass man ihn mit solch einer Auswahl überfordert.

    Doch meinst haben wir doch 2 Situation wenn ein System neu aufgesetzt wird:
    1. es macht ein befreundeter „Tekki“: Dieser hätte Firefox vielleicht sowieso ersetzt und für ihn erleichtet sich das Aufsetzten des System nun
    2. es macht der Benutzer doch selbständig weil er doch eine gewisse Grundkenntnis mitbring: Auch hier hat es nur einen positiven Einfluss, da er sich nun entweder mti verschiedenen Browsern auseinandersetzt (was positiv ist) oder aber er klickt doch „ganz normal“ auf „weiter“ und wir haben keine Veränderung zum vorherigen Zustant.

    Daher eine Win-Win situation für die Abfrage welcher Browser installiert werden soll…

  9. Jetzt bräuchte Chrome nur noch gute OS-Integration.
    Weder unter GNOME noch unter Windows fügt er sich ein. Der Hauptgrund, warum ich Chrome nicht benutze.

  10. Imo unterscheiden sich die meisten Browser untereinander nur in Details, insofern ist mir das völlig egal.

    Wenn sich jemand unbedingt über irgendetwas an Linux Sorgen machen will, dann möge er sich bitte dem Networkmanager widmen 😉

  11. Da bleib ich lieber bei meinem alten Open Soruce Fuchs 😉

  12. Ubuntu? Na, Qualitätsentscheidungen erwartet da schon lange keiner mehr.

  13. 3lektrolurch says:

    @Garve
    dann dürftest du jetzt keinen Grund mehr haben Chrome nicht zu nutzen:
    http://www.ubuntu-pics.de/bild/65294/screenshot_036_HbBcN5.png
    😉

    Soll denn Chromium nicht schon Flash integriert haben oder noch bekommen? ein gutes +

  14. No Firefox = No Ubuntu

    Chromium kann ich ja immer noch nach installieren. 😉

  15. Ich installiere sowieso immer Chromium und Opera nach….so werde ich dann halt bald Opera und Firefox nachinstallieren….mir ist das also völlig egal

  16. firefox iss leider nich mehr das was er mal war… 🙂 passt!

  17. ich fänds gut wenn die mich fragen würden welchen browser ich benutzen will…

  18. Ich frag mich eh, wann Opera heult.

  19. Paul Peter says:

    tja, Konkurrenz belebt das Geschäft 😉 Und die meisten wissen eh was sie machen und installieren sich ihren Browser der Wahl.
    (ich weiß, die beiden Punkte kamen schon in den Kommentaren 😉 )

    Vllt. ein Grund, den ich nachvollziehen könnte:
    Firefox ist einfach nicht für kleine Monitore (und Netbooks haben echt viel zu kleine Monitore 😉 ) gebaut, da ist der Chromium viel sparsamer mit dem Platz am oberen Bildschirmrand.

  20. Es ist Zeit für ein „Ubuntu Browser Ballot“, eindeutig. Andere Betriebssysteme bevormunden nicht so.

  21. Auch wenn Chromium nicht Chrome ist, denke ich trotzdem, dass Chromium immernoch die bessere Wahl als Firefox ist. Dennoch sollte man dem User trotzdem diese Wahl selbst überlassen. Ich benutze Ubuntu mit Chrome, mich stört zwar der vorinstallierte Firefox nicht, aber er macht halt eben auch nix. Also, ne Auswahl wär schon nicht schlecht, ich mein sind ja beide Open Source …

  22. Sowie MS das machen muss, ist eh nur ein Witz nicht mehr. Da man eh nicht um den IE rum kommt. Und unter Linux reicht Chrome oder Firefox eh nicht, wenn man Linux öfters nutzt. Da es zu viele Seiten im Netz gibt die für den IE optimiert sind.
    Da Linux nur als LiveCD einsetze, ist es egal welcher Browser drauf ist, Hauptsache eine aktuelle Version.

  23. Welchen Browser die Standardmäßig installieren ist mir ziemlich egal. Das Installieren des Wunschbrowsers geht ja ruckzuck.

  24. Ich finde Chromium auch eine bessere Alternative zu Firefox, da Firefox derzeit in puncto Geschwindigkeit ziemlich hinterherhinkt.
    OT: Weiß jemand wie die linke Leiste vom Screen heißt?

  25. @3lektrolurch:
    Hm doch, die Tabs sehen leider immer scheiße aus, auch mit der GTK-Einstellung.

  26. Ich würde es bevorzugen wenn die Ubuntu Foundation ein Dialog für die Browserwahl freiwillig implementieren würde. Das schafft Transparenz und ermöglicht allen mit einen klick den eigenen Browser.

    Eventuell floss aber eine eine gewisse Menge Geld, …. wer weiß …

  27. Wird der Wechsel denn mit irgendwelchen Argumenten begründet?
    Ich weiß nicht, wo das Problem bei FF sein soll oder was an Chromium jetzt besser sein soll…

  28. @Tarik: Hauptargument wäre für mich: Chromium geht sparsamer mit dem Platz um. (Tabs in der Titelleiste (wenn man mag), keine Bookmarks-Bar,…) Das ist vor allem für Netbooks mit naturgemäß kleinerem Display schon praktischer.(Und es geht hier ja erstmal _nur_ um die Netbook-Edition von Ubuntu!)

  29. Damit hat sich dann wohl auch endgültig der Plan zerschlagen Yahoo zur Standardsuchmaschine im Browser zu machen. War ja noch anfang des Jahres für die aktuelle Ubuntu-Version angedacht. Ich hoffe der Firefox wird wenigstens als Zweit-Browser mit installiert. Wäre sonst wegen der Live-Variante für mich blöd. Da iss ja nix mit nachinstallieren.

  30. Alexander says:

    Haben alle genau gelesen? Nur die Netbook-Variante ist von dieser Aktion betroffen und da den Firefox gegen Chromium auszutauschen wegen besserer Performance bei Atom-Prozessoren ist schon nachvollziehbar.

    Wer hat denn außer mir und andere Experten mal mehr als 50 Tabs auf und nutzt die Möglichkeiten des Fuchses intensiv auf einem Netbook? Wenige.

    Gerade auf dem Netbook würde ich Chromium installieren, wenn ich nicht zu sehr die Möglichkeiten des Fuchses nutzen würde. Für andere, die noch nicht so auf einen Browser fixiert sind, sicher eine gute Entscheidung.

  31. 3lektrolurch says:

    @Max
    Die linke Leiste vom Browser? Sidebar?

  32. Man sollte entweder fragen oder eine portable Version bereitstellen, statt sich gleich mit einer vorinstallierten Version aufzwängen. Die meisten Ubuntu-Nutzer wissen was Sie tun, denke ich, ist also nicht so schlimm. Immerhin ist das ein Open Source Projekt, da unterstelle ich keine großen Sponsoring-Abmachungen oder so.

  33. Das hat einen ganz einfachen Hintergedanken.
    Und zwar möchte Mark Shuttleworth wegen dem Trend hin zu Breitbildmonitoren Platz in der Höhe einsparen.
    Gerade auch bei einem Netbook ist das wichtig.

    Und in dieser Hinsicht schlägt Chromium Firefox (ohne Modificationen) um Längen.
    Daher ist der Schritt nachvollziehbar und berechtigt.

    Was spricht denn gegen Chromium?

  34. was für Mircosoft laut Gesetz gilt sollte genauso für Apple und Linux gelten!!!

  35. Na, da wird man doch endlich gezwungen, sich mal um das „Nachinstallieren“ unter Linux (Ubuntu) zu kümmern. Immer nur das automatisch Vorgesetzte zu nutzen, ist doch eh‘ blöd und langweilig. Ich frage mich nur, welche Gedanken diese Konfektionäre so haben (immer nur „elitäre“?).

  36. FF und Linux gehören einfach zusammen. Ich denke die Ubuntu Leute wollen einfach auf sich aufmerksam machen. Mit Ubuntu gehts ja leider eh nicht mehr so voran

  37. Templerschaf says:

    Solange es kein Chromium mit NoScript, Adblock Plus und Co gibt…never.

  38. Templerschaf says:

    @Alexander

    Danke für den Tipp, zumindest Adblock soll bei Google Chrome eher halbherzig umgesetzt worden sein (was nicht verwundert, angesichts von Adwords und Adsense als Google-Einnahmequellen):

    Wie es allerdings bei Chromium aussieht weiss ich zugegebenermaßen nicht. Werde mich da mal schlau machen (ich mag zwar das ganze verchromte Design absolut nicht, aber falls der Browser echten Mehrwert gegenüber Firefox bietet…)

  39. Sollen sie doch machen, wie sie es wollen! Chromium ist definitiv soweit, dass es als Default-Browser taugt. Nachinstallieren von anderen Browsern ist kein Ding. Und ein Ballot ist Schwachfug, da müsste ja für fast jede Software so ein Ding gebastelt werden. Zudem hat Microsoft die Beschwerde ja gekriegt, weil der Browser so fest mit dem OS verzahnt ist. Ubuntu ist auch komplett ohne GUI lauffähig, also gibt es da keinen Grund zur Klage.

    @Thorsten: Halb falsch: WebKit ist ein Fork von KHTML und nur letzteres ist Bestandteil von KDE. Wo da darüberhinaus der Vorteil sein soll, erschließt sich mir nicht ganz.

  40. Chromium in der Netbook-Variante find ich jetzt so garnicht verkehrt. Ist ein schlanker und flotter Browser. Gerade bei der kleinen Auflösung und Rechenleistung von Netbooks nicht verkehrt.
    In den Ubuntu-Desktop-Versionen gehört Firefox jedoch, aufgrund seiner Konfigurierbarkeit durch unzählige Plugins, meiner Meinung nach zum Must-Have.
    Ein Auswahlfenster wäre natürlich ein Kompromiss um es gewissermaßen jedem recht zu machen und den Nutzer selbst entscheiden zu lassen. Dies setzt natürlich voraus, dass der Nutzer weiß, was er will und nicht irgendeinen installiert.

  41. Hallo,
    ich halte absolut nichts von der Entscheidung,
    entweder es wird ein von der Nutzerschaft respektiertes Produkt verwendet, oder es gibt die Auswahl zwischen den Produkte.
    Ich bin der Meinung es sollte einen B-Screen bekommen wie Windows oder Firefox.
    Mit besten Grüßen
    mm
    PS: @hooz: Klar ist Chromium klein & schnell. Aber wer würde dasselbe von einem frischen Firefox, möglicherweise mit Speed Addon nicht behaupten?

  42. Linuxbroetchen says:

    @Hans: Es ist durchaus möglich, während einer Live-Session den Firefox nachzuinstallieren. Allerdings ist diese Änderung nach einem Neustart wieder weg.