UBER startet JUMP in Berlin: Fahrradleihe direkt über die UBER-App


UBER hat in Deutschland einen etwas schweren Stand, wenn es um Konkurrenz zu Taxiunternehmen geht. In Berlin hat man ab sofort aber eine neue Möglichkeit, von UBER Gebrauch zu machen. Man kann sich un nämlich eines der rund 1.000 JUMP-Elektro-Fahrräder via UBER-App leihen. Verfügbar sind die Räder sowohl innerhalb als auch außerhalb des S-Bahn-Rings.

Zum Start stehen die Bikes in den Stadtteilen Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte, Gesundbrunnen, Tiergarten, Neukölln, Prenzlauer Berg, Pankow, Tempelhof, Schöneberg sowie Alt-Treptow und Weißensee zur Verfügung. Weitere Bezirke sollen aber schnell folgen.

Fünf Minuten kann man die Bikes zum Start kostenlos testen. Im Regelfall zahlt man sonst 1 Euro für die Reservierung eines Bikes sowie 10 Cent für jede Minute Nutzung. Die Nutzung lässt sich auch jederzeit unterbrechen oder beenden. Zu erkennen sind die Räder an ihrer signalroten Farbe.

UBER zu den Bikes und dem Angebot:

Die Jump-Bikes fahren mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h. Sie sind mit Hochleistungsakkus, Scheibenbremsen, Handyhalter und einem robusten Fahrradkorb ausgestattet, in dem sich sogar Einkäufe transportieren lassen. Die Nutzung ist denkbar einfach: In der Uber-App zeigt die neue Option “Fahrrad” verfügbare Räder in Nähe des Nutzers an. Dieser kann sein Rad umgehend reservieren und per QR-Code am Rahmen freischalten. Nutzer können direkt losfahren, die Miete jederzeit pausieren oder beenden.

Wer sich für die technische Ausstattung der Räder interessiert:

JUMP Pedelec (“E-Bike”) Neuestes Modell, Entwickelt von JUMP in den USA

Antrieb Elektrische Tretunterstützung bis max. 25 km/h

Motor Vorderrad-Nabenmotor

Motorleistung 250 Watt

Reichweite Akku Zirka 50 Kilometer

Gangschaltung 3 Gang-Schaltung

Bremse Scheibenbremse

Sattel Höhenverstellbar

Schloss Ausziehbares Kabelschloss zum sicheren Abschließen freistehend oder wo durch die Stadt erlaubt

Standfestigkeit Hohe Standfestigkeit durch einen festen Standfuß und ein ausbalanciertes Produktdesign

Ausstattung Klingel, automatische LED-Beleuchtung, solider Korb (bis 10 KG), Halterung für Smartphones mit z.B. Navigationsanwendung

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Wenn sie nicht mit dem Auto dürfen, dann eben mit Fahrrädern. 😀

    PS: Sascha, in der Liste hätten sich ein paar Doppelpunkte oder ne andere Schriftart für den Stichpunkt gut gemacht. Die liest sich zwischen den beiden Werbeblöcken so wie es ist echt blöde.

  2. RiffRaff says:

    Endet das denn auch wie bei den anderen Fahrradverleihmodellen? Fahrräder die defekt überall umher liegen? Hatten wir schon einmal mit Billig-China-Räder. Nun will neben China auch Trump Kasse machen, neben Fraking-Gas. Wenn aus US und A sowie Mopeds nicht ziehen, denn eben den blöden Deutschen Ökoräder andrehen, denn Merke: „Alles was mit Öko benanntwird verkauft sich gut und teuer. Eventuell noch eine Sparte für VW um anzugreifen. Scheinbar ist die deutsche Bevölkerung lernresistent und hat es so verdient.

  3. 1€ für die Reservierung? 6€ pro Stunde? Sind die Irre?
    Hier in Hamburg gibt es StadtRad, da zahlt man 3 (oder 5?) Euro Jahresgebühr, dafür dann die ersten 30 Minuten JEDER Fahrt gratis, ab der 31. Minute 10c/min, beim Fahrrad mit Höchstgrenze von 15€/Tag und beim Lastenpedelc Höchstgrenze 24€/Tag.
    Ist übrigens sehr, sehr erfolgreich, schon seit Jahren. Probleme mit Rädern die im Weg stehen gibt es nicht, weil man sie ja immer an einer der vielen Stationen wieder abgibt.
    Das Uber-Angebot kann hier in Hamburg nicht funktionieren, also viel Spaß in Berlin. Ich hoffe nur, die Berliner sind schlau genug, Uber damit auf die Fresse fliegen zu lassen… und sich für ein kommunal organisiertes System stark zu machen.
    🙂

  4. Sonnendeck says:

    Jippi, etwas was Berlin unbedingt brauchte einen weiteren Fahrrad Verleih, da gibts ja noch soviel Fläche auf den Bürgersteigen !

  5. An den Bikes sind übrigens keine Scheibenbremsen sondern Trommelbremsen verbaut. Das ist wartungsarm und Vandalismussicher. Hot News sind das übrigens nicht. Die Bikes stehen in Berlin schon seit über einem halben Jahr rum. Nutzungsverhalten: recht wenig. Neu ist lediglich, dass die Bikes über UBER gebucht werden können. Aber so ist das, wenn man nur die Pressemeldung weitergibt.

    • Sascha Ostermaier says:

      Die Bikes, die Du eventuell vorher gesehen hast, stammen aus der Pilotphase. Also ist es sehr wohl neu, dass sie ab heute von jedermann genutzt werden können.

    • Pixelmatsch says:

      Was Sascha sagt, als Nutzer der geschlossenen Beta konnte ich sie direkt über die App ausleihen. Mach ich jetzt aber nicht mehr dank 300% Preiserhöhung. Im Test gab es die Räder für 1€ für 20 Minuten und erst danach 10 Cent pro Minute. In 20 Minuten kommt man mit Beachtung der Verkehrsregeln aus Mitte in den Wedding bzw. Prenzlauer Berg oder Kreuzberg, war also eigentlich ausreichend. Würde jetzt knapp 3€ kosten, nein Danke.

  6. Uber? Nö die bekommen von mir keine Kohle. Kapital-Asozialisten.

  7. Wahnsinn, wenn man hier die Kommentare ließt kann man echt nur den Kopf schütteln. Warum seid ihr alle so Anti?

    Ich finde es cool. Wenn ich mal wieder in Berlin bin werde ich den Service sehr gerne nutzen. Der Mehrwert, dass ich mich nicht irgendwie neu registrieren muss sondern einfach mein Uber Konto nutzen kann ist 6 Euro in der Stunde auch Wert.

    • 6 Euro die Stunde wäre mir auch nicht zu teuer, allerdings nicht bei dieser Firma. Die haben ein sehr negatives Image, und daran ist nicht, wie immer wieder gerne von einigen Leuten aufgetischt, die Taxilobby schuld, sondern das total antisoziale und rechtswidrige Verhalten von Uber.

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