Twitch: Neue Labels für Inhalte für Erwachsene

Mit Twitch hat Amazon einer der größten Streaming-Plattformen für Gaming inne, auf der mittlerweile allerlei Content gezeigt wird. Da sich Nutzer aller Altersgruppen dort tummeln, ist es wichtig, dass eben jene Inhalte auch sauber kategorisiert sind, damit entsprechende Altersbegrenzungen auch eingehalten werden.

Um es für Streamer und Zuschauer einfacher zu machen, führt das Unternehmen sogenannte Content Classification Labels ein. Diese lösen den „einfachen“ Toggle für Erwachseneninhalte ab und beschreiben genauer, was Nutzer zu sehen bekommen. Zu den Labels gehören:

  • Spiele mit einer Altersfreigabe für Erwachsene
  • Sexuelle Themen
  • Drogen, Rauschmittel oder übermäßiger Tabakkonsum
  • Gewalttätige und grafische Darstellungen
  • Erhebliche Obszönität oder Vulgarität
  • Glücksspiel

Die Labels werden zum Teil auch direkt automatisch gesetzt, wenn ihr etwa ein bestimmtes Spiel als Inhalt auswählt. Das Ganze kann ab sofort genutzt werden. Sollte man seinen Stream falsch gelabelt haben, dann bekommt man nach einem Review eine Warnung und das richtige Label wird gesetzt. Solltet ihr nach dem 20. Juli immer noch nicht in der Lage sein, das richtige Label auszuwählen, führen mehrere Warnungen zu einer Label-Sperre.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail

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2 Kommentare

  1. Kubikunde says:

    Hoffentlich bald auch mit Altersnachweis per Videoident, gepiepe über jedem jugendgefärdentem Wort, wie z.B. das N-Wort und ja damit meine ich NIPPEL.
    Nach dem Werbezwang für die Streamer wird es ja auch Zeit, dass mal wieder etwas „positives“ passiert.

    • Ich frage mich da immer wozu wir den ePerso haben. Damit ließe sich auch authentifizieren auch „anonym“. Es müssen für einen Altersnachweis ja nicht alle Daten abgeglichen werden. Dafür gibt es auch Schnittstellen die sich sogar Privat für z.B. Nextcloud nutzen lassen. Auch die Ausweisnummer war mal eine Möglichkeit. Die bisherigen Authentifizierungsmöglichkeiten sind genauso ein Witz wie die simple Frage „Sind sie 18? ja/nein“. Bei Epic hatte ich mich zuletzt mit Foto authentifiziert, wo eine Software einschätzt wie alt man ist lol.

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