Trekstor e.Gear EG6078 E-Scooter: Akku austauschbar, bis 150 Kilo Zuladung

Fast möchte man meinen, dass der Winter nicht die passende Zeit ist, einen E-Scooter zu verkaufen. Das sieht man bei Lidl und Aldi aber sicherlich anders – und auch Trekstor gibt das neue, 14 Kilogramm schwere Modell e.Gear EG6078 für den Verkauf im Handel frei. Im Gegensatz zu einigen anderen E-Scootern befindet sich der Akku beim Trekstor e.Gear EG6078 im Holm. Das verleiht dem Elektroroller laut Hersteller eine besonders hohe Stabilität und somit die Möglichkeit, bis zu 150 kg zuzuladen.

Zum Laden oder Austauschen kann der abschließbare Akku bequem entnommen werden. Daheim muss also nicht der ganze E-Scooter in die Wohnung oder Garage getragen werden, um diesen mit neuer Energie zu versorgen. Plant man längere Trips oder hat keine Zeit zum Laden des verwendeten Lithium-Ionen-Akkus gefunden, bietet Trekstor eine zweite Ersatzbatterie an (UVP 199 Euro), die dann bei Bedarf einfach ausgetauscht werden kann. Über einen integrierten USB-Ausgang werden unterwegs auch Smartphones und Co. über die Stromquelle des Scooters geladen.

Die Reichweite einer Akkuladung ermöglicht Fahrten von bis zu 25 Kilometer (wer im Bereich des Maximalgewichtes unterwegs ist, der fährt sicherlich eine kürzere Strecke, normalerweise werden die Strecken mit Personen gemessen, die um75 Kilo wiegen). Die Ladedauer beträgt rund 5 Stunden, so der Anbieter. Soll der Scooter im Kofferraum, Wohnmobil oder auf dem Boot verstaut werden, lässt er sich dazu zusammenklappen. Der Motor ist laut Trekstor 300 Watt stark, der E-Scooter verfügt über 8 Zoll große Honeycomb-Reifen. Das Gerät hat die Straßenzulassung, hat also zwei unabhängige Bremsen und die entsprechende Beleuchtung. Zusammengeklappt misst der Scooter 114 x 50 x 34 cm, während die Maße im fahrtüchtigen Zustand 105 x 50 x 98 cm betragen. Was Trekstor für das Modell haben möchte? Satte 749 Euro!

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Jonas Wagner says:

    Ich liebe es ja dass die meisten Garagen auch befahrbar sind. Somit müsste man den Roller gar nicht in die Garage tragen…

  2. Also der erste Absatz der verstört ziemlich. Beim fahren ist ein tiefer Schwerpunkt doch in vermutlich jedwede Sicht praktischer und besser zum fahren. Den Akku im Lenker verlagert diesen Schwerpunkt weiter nach oben.
    Dazu ist das Beladungsgewicht irrelevant als solches, man kann nicht mehr oder weniger laden nur weil der Akku weiter oben ist. Dann würde man ja den am Helm tragen wenn man dafür 300kg aufladen könnte… total komisch der Text bei euch. Wenn Trekstor das so angibt, dann gute Nacht, grad bei dem Preis. Dazu nur 8 Zoll Reifen… schlecht…

  3. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Lenken mit einem Scooter stabiler wird, wenn an der Lenkachse mehr Masse vorhanden ist. Dann ist es sogar möglich, sehr problemlos mit nur einer Hand am Lenker zu fahren.
    Einfach mal ausprobieren, einen gut gefullten Rucksack vorne über den Lenker hängen und los… Der Schwerpunkt erhöht sich zwar, aber solange man nicht nur 40 Kilogramm wiegt, sollte das KEIN Problem sein.

  4. Dumm gefragt
    Ist das wirklich so teuer?
    Diese Reichweite im Vergleich zu Aldi und dann noch der Akku, zum Wechseln. Gibt es das bei anderen in der Preisklasse? Was ist beim Lidl-Teil? Ist zwar billig. Aber wenn Akku defekt/verbraucht(Ne, Garantie auf Akku is nicht), bekommt man da Ersatz? Kann man diesen überhaupt tauschen lassen?
    Wenn ich Kommentare bei Smartphones sehe, da regen sich viele über nicht wechselbare Akkus auf. Da macht es dieses Gerät doch eigentlich besser oder denke ich komplett verkehrt.
    Wundere eigentlich nur ich mich, warum bei diesen ganzen Geräten nie auf weitere Dinge wie Ersatzteile, Reparatur und ähnliches bei Tests und Vorstellungen eingeht?

    • Richtige Tests findest ehe bei Notebookcheck.de aber sicher nicht von Scootern & Co nur von Handys (da nimmt leider die Quali der Berichte auch ab ;( ) und Tabs und Lappis. Sonst auch nur Infos zu Neuerscheinungen.
      Mancher Redakteur ist heillos damit überfordert, kennst sich bestenfalls in seinem Bereich aus (wenn überhaupt) und versteht in anderen Produktkategorien nur selten worauf es ankommt. Deshalb sind solche Infos auch nur als solche zu verstehen. Fehlt es häufigst, nicht nur hier, an Details die die Firmen in ihren Presentationen herausgeben.
      Laptops interessiert auch IMMER das Gewicht, selten das sowas mit angegeben wird, vor allem im Text nicht. Wenn dann nur wenn ein Datenblatt oder ähnliches als Foto mit angehängt wird. Sonst einfach mal Quellen-Wanderschaft begeben, hatte ich dies letztens bei dem Xiaomi Rad über 3 Seiten geforscht (Quelle von Quelle von Quelle…).

      Was mir einst jemand sagt, ging um Quads, ist das man niemals Roller oder Quads von Supermärkten kaufen sollte oder von ATU & Co. Außer diese bieten bekannte Markengeräte. Warum nicht? Naja weil die Ersatzteilproblematik grundsätzlich gegeben ist und manchmal allein 1 Billigschraube/Dichtung oder sonst Billgersatzteil von paar Cent über Reparierbarkeit und dadurch Weiternutzung oder TOTALSCHADEN entscheidet. Nich umsonst koten Markensachen mehr, hierbei hat der Hersteller auch nach Jahren noch Ersatzteile. Ich kann mich nur rau erinnern, glaub bei Autos waren mal 24 Jahre Ersatzteilversorgung nötig. Mittlerweile dürfte dies aber sicher gesunken sein, vermutlich gibt man nach 10 Jahren 3te die Lizenzen bzw Erlaubnis für Ersatzteilproduktion um sich die weiteren Kosten zu sparen. Aber bei Rollern und Quads sollte man auf Markengeräte achten wenn man lange was von haben will.
      Fahrräder dürften weniger Probelmatisch sein, wie es bei Scootern aussieht…

      Alles was e-Antrieb hat unterhalb der Autogröße fehlt mir die Infrastruktur durch Ladesäule, egal ob Rad, Scooter oder Mofa/Roller/Motorrad. Von sowas hab ich nirgends jemals gelesen. Wenn man es schaffen würde (aktuell läuft ja USB Handyladegeräte Gedanke der EU eh total aus den Rudern, jeder macht wieder sein eingenen Lademüllstandard) sich auf Standards wie Stecker, Kapazitäten, Größe der Akkus und Form, sonstige Ladetechnik, Austauschbar, zu einigen dann erst währe es ein Zugewinn für Alle. Aber wie immer ziehen Firem nur wenn es zu spät ist oder sie gezwungen werden gemeinsam an einem Strick, leider. Vielleicht währe dadurch auch die Natur ein bischen geschützter, aber an die denken Firmen eh immer als allerletztes, Politiker sowiso und der Verbraucht leider viel zu selten.

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