Starlink Internet wird teurer

Starlink sagt sicherlich vielen Lesern etwas: Im Wesentlichen handelt es sich um ein Angebot, das euch schnelle Internetverbindungen via Satellit verspricht. Mittlerweile kann man Starlink auch in Deutschland nutzen. Hinter dem Unternehmen steht Elon Musk mit seinem SpaceX. Nun informiert man Kunden, dass Starlink Internet teurer wird. Zuerst ist es in Deutschland nur die Hardware. Der Preis für die Antenne steigt auf 629 Euro, vorher wurden „nur“ 500 Euro fällig. Der Versand liegt bei 73 Euro.

Noch unverändert ist die monatliche Servicepauschale in Deutschland, sie beträgt 99 Euro. Das wird sich vielleicht aber auch bald ändern, denn in anderen Ländern wird die Monatsgebühr ab April angehoben. In den USA zahlt man beispielsweise 110 Dollar im Monat, vorher waren es 99 Dollar. Grund seien exzessive Preissteigerungen bei Komponenten, denen sich SpaceX gegenübersieht, da man sein Netz noch ausbauen möchte.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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22 Kommentare

  1. Es war und ist kein richtiger Ersatz für schnelles, kabelgebundenes Internet. Zumal die Preise für normalverdienende fast nicht tragbar sind.

    Elon Musk mag reich und ein Visionär sein, mich nervt er nur.

    • Die Technik kostet halt und wie andere Satelliten-Lösungen, sind Privatpersonen vielleicht nicht die Hauptzielgruppe.

    • Nun das sehe ich etwas anders. Wenn du wirklich ganz weit draußen wohnst wo im Allgemeinen das Leben günstig ist aber kaum eine gute Internetverfügbarkeit besteht, dann ist Starlink genau die passende Lösung. Der Preis relativiert sich mangels Alternativen.
      Dass man als Stadt(rand)bewohner eine Starlink-Antenne aufs Dach hebt ist eher kein übliches und sinnvolles Szenario. Dort gibt es zumeist eine gute kabelgebundene Internetleitung oder notfalls Mobilfunk.

      • Die Zeiten, in denen das Leben „weit draußen“ im Allgemeinen günstig ist, sind schon viele Jahre vorbei, genau wg. solcher Dinge wie dieses hier.

        • Mein Cousine sollte für die Kabelverlegung auf dem Land mehrere tausend Euro zahlen. Da wäre Starlink schon eine günstigere Alternative gewesen.

          Früher war es „weit draußen“ schon deutlich günstiger, vor allem zu wohnen. Die Differenz ist in den letzten Jahr noch größer geworden, weil die Preisanstiege in den Städten deutlich über denen auf dem Land lagen. 14-20 €/qm sind mittlerweile Standard. Habe jetzt nur Wohnen als Beispiel genommen, weil es meist der größte prozentuale Anteil am Einkommen in Deutschland ausmacht.

          • Ja ist das so? Ich weiß ja nicht, was genau mit ein paar tausend Euro gemeint ist, aber wenn man bedenkt, dass die Anschaffung bei Starlink 630€ kostet und man monatlich aktuell auch 50-70€ pro Monat mehr zahlt (sind auch 600-800€ jährlich), dann muss man sich das schon gut durchrechnen. Am Ende bleibt’s halt Satelliteninternet und die Preise scheinen ja eher zu steigen als zu sinken.
            Wenn es dann die Möglichkeit gibt sich ein Kabel legen zu lassen, lohnt sich das vielleicht doch, auch wenn’s auf den ersten Blick extrem teuer aussieht.

    • Richtig, aber es gibt genug Regionen, wo es auf lange Zeit kein vernüftiges, kabelgebundenes Internet geben wird und dort nur Weg über SAT geht.
      Ich denke da nicht mal an Deutschland, aber z..b in USA oder Australien sind viele Farmen überhaupt nichts oder nur schlecht angebunden und für die ist das gedacht.

      Die Preise sind denke ich gerechtfertigt, ein Netz aus zig Satellieten baut sich auch nicht aus der Portokasse, da gehen Milliarden drauf und auch ein Elon Musk will damit irgentwann mal Geld verdienen.

    • Wenn du irgendwo im Wald mit einem analogen Telefonanschluss wohnst, ist schnelles, kabelgebundenes Internet allerdings auch nicht immer verfügbar. Und wer trotzdem auf schnelles Internet angewiesen ist, für den ist Starlink zumindest eine Option.

      • Hallo Lasse, ich schrieb es schon an anderer Stelle , aber Du schreibst ja selber Wenn du irgendwo im Wald mit einem analogen Telefonanschluss wohnst, ist schnelles, kabelgebundenes Internet allerdings auch nicht immer verfügbar.“ Woher kam denn das analoge telefon im wald – das wurde in der Zeit eingerichtet als das noch eine Behörde namens Deutsche bundespost machte. Und die anschlußeinrichtung , die monatlichen Fixkosten und die Verbindungsentgelte kosteten überall gleich, ganz unabhängig vom Aufwand der für Einrichtung und Unterhaltung der Anschlüsse geleistet werden mußte. Das bedeutet es wenn man die Deckung allgemeiner Grundbedarfe durch staatliche oder kommunale eigenbetriebe als Prinzip in einem sozialstaat hat oder wenn man alles privatisiert dem Markt in einem wirtschaftsliberalen Staat überläßt. Warum ging früher was heute angeblich nicht mehr möglich ist nämlich z. B. ein Glasfaserkabel auch in den Wald zu legen – vielleicht sollte man all die privaten Anbieter oder zumindest die netze und ihren ausbau wieder in Gemeinschaftseigentum überführen und den ausbau zur öffentlichen Aufgabe machen? Das netz kann man dann ja allen Nutzern zu gleichen Konditionen zur Verfügung stellen und die satteln ihre angebote dann darauf auf. Würde z. B. in Sachen Galasfaserausbau das „Überbauen“ durch verschiedene Anbieter beenden. Weniger Ressourcenverschwendung durch Doppelstrukturen und dafür mehr netz für alle.

    • Naja es geht ja jetzt nicht um die Person sondern um die Möglichkeit Internet „Überall“ zu haben.

      Wenn man in einer Großstadt zum Teil sogar nur DSL von der Telekom von weniger als 5 MBit/s erhälts ist das traurig. Wenn auf das Land schaut gibt es leider auch dunkle „Festnetz“ Lücken. Ich denke für letzteres ist Starlink und auch ähnliche bald startende Angebote eine gute alternative.

      Vielleicht wird ja auch der Ausbau von 5G auf dem Land eine Alternative für solche Gebiete. Wer weiß.

    • Das Ding soll ja auch nicht dafür da sein, dass du in Stuttgart oder München so ein Ding aufs Dach baust auch wen VDSL, Glasfaser oder was auch immer da ist.
      Es ist für irgendwelche Bauernhöfe am Ars** der Heide interessant die sonst Internet über nen Klingeldraht hätten oder irgendwelche Hütten im Wald oder Firmen die irgendwo abgelegen liegen und sonst über ein, wenn überhaupt vorhandenes, Mobilfunknetz gehen müssten.
      Und da sind die Kosten wirklich vernachlässigbar gering.

    • Sag das mal Leuten mit DSL Light und schlechtem Mobilfunk. Gibt genug Gegenden, wo das eine echte Alternative ist.

    • Gut gebrüllt Löwe. Wie schnell ist Deine Leitung? Du würdest das nicht sagen, wenn Du irgendwo wärst, wo KEIN Internet verfügbar ist. Für diese Leute ist diese Technik ein Segen und wenn es nur für den Übergang ist, bis etwas anderes verfügbar ist – das kann im Zweifel Jahre dauern oder auch nie passieren.

  2. Seit wir Starlink im Unternehmen nutzen, läuft endlich alles stabil bei den hunderten von verbundenen Geräten 😀

    • Wo lebst du? Ich hatte in den letzten 10 Jahren niemals „Stabilitätsprobleme“ mit dem Internet. Eine Satellitenverbindung kann auch niemals so stabil seine wie ein anständig verlegtes Kabel.

  3. Alfons Detterbeck says:

    Die Frage die sich mir noch stellt ist was mache ich mit der Schüssel wenn ich nach nem Jahr doch plötzlich ne brauchbare kabelgebundene Alternative habe. Wenn ich Starlink also als reine Überbrückungstechnik nutze. muss ich die 700 € für die Schüssel dann als Investition sehen und schmeiß das Ding in den Elektroschrott, weiterverkaufen darf ich es ja laut starlinks servicebedingungen auch nicht.

  4. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, ich habe das so verstanden, dass man an JEDEM Ort auf diesem Planeten mit einem Generator zur Stromerzeugung oder vorhandenem Strom Internet haben kann. Vorbei an allen Staatlichen Beschränkungen also auch in Russland, in der zerbomten Ukraine, China, Afghanistan und (weit hergeholt) Nordkorea. Wenn das wahr ist, dann sage mir mal noch einer das Musk ein Spinner ist.

    • Satelliten decken nie die ganze Welt ab, meistens ist um die Pole ein grosses „Loch“. Aber abgesehen davon funktioniert das praktisch überall. Das ist aber nichts neues Satelliten-Internet gibt es schon lange. Ich habe 2017 schon Satelliten-Internet auf einer Reise verwendet.

      • Aber nicht mit den Datenraten und den Preisen,

      • Das „neue“ an Starlink ist die Abkehr von geostationären Konstellationen. Diese waren in der Tat schon lange verfügbar, hinsichtlich Bandbreite und vor allem Latenz aber nahe an der Grenze des Unbrauchbaren.
        Die Starlinks kreisen im niedrigen Erdorbit, das begünstigt Bandbreite sowie Latenz massiv. Da aber die Bahnen dazu führen dass nach kurzer Zeit der Satellit außer Reichweite ist braucht es entsprechend tausende Satelliten. Das hat sich vorher keiner getraut.

    • theoretisch ja, praktisch nein. Es wird noch eine Bodenstation in einigen hundert km Entfernung benötigt und jeder Starlink ist meines Wissens nach (noch) geo-gebunden, heisst, wer Starlink in München kauft, kann es nicht in Frankreich nutzen. Das soll noch aufgehoben werden oder ist es bereits.

  5. Was nützt einem Satelliteninternet, wenn es scheiße funktioniert und seit Kriegsbeginn garnicht funktioniert?
    Anbieterwechsel ist bei Satelliteninternet immer mit einer höheren Investition verbunden, denn jeder Anbieter hat seine eigene Hardware. Da bleibt die nur kaufen oder mieten. Wenn man ein Mehrgenerationenhaushalt hat, der außerhalb jeglichem Empfang liegt, ein sogenannter weißer Fleck, dann hast du nicht viele Alternativen.
    Unser derzeitiger Anbieter ist nicht erreichbar und nun stellt sich für uns die Frage aller Fragen, sollen wir wechseln und wenn ja wohin?
    Viele Anbieter für Internet via Satellit gibt es nicht und hier bist du auch Ruckzuck monatlich an die 60-70 Öken los und wenn du Pech hast dann hast noch ein begrenztes Volumen, von der Qualität will ich gar nicht reden.
    Somit bin ich wirklich ab überlegen mir Starlink anzuschaffen, denn ein Ausbau mit Glasfaser ist zwar geplant ,aber dieser wird vom Land umgesetzt und allein durch die Einhaltung der vielen Vorschriften zieht sich das in die länger, denn Ausschreibungen erfolgen Europaweit und das nimmt viel Zeit in Anspruch. Vor 2024 ist also nicht damit zurechnen und so lang möchte ich nicht zu Hause vom Internet abgeklemmt sein.

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