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Stadium: iOS-App für Google Stadia verschwindet aus dem App Store

Vor kurzem stellte ich euch die iOS-App Stadium vor. Damit kann man per Workaround Stadia-Spiele auf einem iOS-Gerät spielen. Es handelt sich quasi um einen reduzierten Browser, der die Web-App von Stadia ruft und die Bluetooth-Funktionalität nutzt, um einen Controller anzubinden. Nun passiert, was sich bereits zum Erscheinen der App angekündigt hat.

Apple ist mit der Implementierung von WebKit und Co. in Stadium nicht ganz einverstanden – man bezieht sich auf Absatz 4.7 in den App Store Review Guidelines – und wird die App aus dem App Store nehmen. Solltet ihr die App gerne nutzen wollen, dann habt ihr aktuell noch die Chance diese aus dem App Store zu laden. Selbst wenn sie von da verschwindet, könnt ihr Stadium noch weiter nutzen.

Amazon wird sich bei seinem Cloud-Gaming-Service Luna übrigens auch auf die Web-Implementierung stürzen. Microsoft hat auch schon angekündigt, den Weg über das Web gehen zu wollen, um xCloud auf iOS und iPadOS zu implementieren.

?Stadium Full Screen Browser
?Stadium Full Screen Browser
Entwickler: Zachary Knox
Preis: Kostenlos+

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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11 Kommentare

  1. Apple macht sich mit seinem Verhalten im App-Store nicht gerade beliebt..

  2. Und schon ist der weg. Wollte ihn mir grad noch aufs iPad ziehen…Schade.

  3. Funktioniert 1a die App. Nutze die App mit einem Razer Kishi, da wäre das Problem mit Bluetooth sogar wurscht. Eine Weiterentwicklung der App (ohne Bluetooth Funktionalität) ist allerdings vermutlich sehr unwahrscheinlich.

  4. „Selbst wenn sie von da verschwindet, könnt ihr Stadium noch weiter nutzen.“

    Ach? Löscht Apple noch nicht Inhalte per Remote wie Amazon das bei den eBooks tut? Nettes „1986“ haben Sie da. Gelöscht.

    Nicht dass das jemand für Fiktion hält, genau das hat Amazon auch getan. Mit „1986“.

    • Wolfgang D. says:

      @hsci
      So ist es eben, wenn der Käufer DRM, Leistungsschutzrecht, Kopiergebühren für Drucker und Speicherbausteine, und Uploadfilter, durch Nichtstun stillschweigend durchwinkt.

  5. Wäre alles nicht nötig, wenn Google Stadia einfach an Safari ausliefern würde. Das es geht, beweist dieser Browser oder jeder andere, bei dem man den User Agent verändern kann.

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