Spotify Platinum: Umfrage deutet auf den teureren Platin-Tarif hin

Was macht eigentlich Spotifys HD-Abo? Das wurde bereits Anfang 2021 angekündigt, verschwand dann aber in der Versenkung, nachdem Amazon und auch Apple hohe Audioqualität anboten. Sicher ist man bei Spotify zurück ans Reißbrett gegangen, um Mehrwerte gegenüber dem Wettbewerb zu schaffen, die einen Aufpreis rechtfertigen. Mittlerweile ist mal wieder eine Nutzerumfrage aufgetaucht, die von einem Abo namens Spotify Platinum spricht. Sie soll in den USA in der Ein-Nutzer-Variante 20 Dollar kosten und alles beinhalten, was Spotify generell bietet. Dazu aber auch hochauflösendes Audio und zusätzliche Funktionen namens Studio Sound, Headphone Tuner, Audio Insights, Library Pro und Playlist Pro. Ebenso sollen Spotify-Podcasts mit weniger Werbung daherkommen. Mal schauen, was genau da von Spotify in der Zukunft bekannt gegeben wird – und vor allem, wie die Nutzer das Ganze annehmen. Vielleicht baut man das Hörbuchangebot ja weiter aus.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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54 Kommentare

  1. Viel zu teuer. 20€ im Monat und dann nur „limited adds“? Haben die Lack gesoffen?

    • Wie ich das verstanden habe, bezieht sich „limited ads“ nur auf Podcasts. Ich denke, dass man Podcasts nicht ganz werbefrei bekommen kann. Denn man kann zwar eigene Ads ausblenden, aber schlecht die des Podcasters rausschneiden.

      Ansonsten finde ich die Entwicklung spannend. Für mich hört sich das ein wenig nach „Roon für arme“ an. Besserer Sound, mehr Metadaten und ähnliches sind ja auch wohl die Gründe, warum Leute Roon abonnieren. Und da kommt man dann bei deutlich mehr als 20 Euro heraus.

      Bei Studio Sound musste ich zudem an MQA denken. Ich bin gespannt, was Spotify hier für eine Lösung einsetzt. MQA ist ja durchaus umstritten. Persönlich hoffe ich, dass Audio Insights und Library Pro gut werden. Ich wünsche mir schon seit Jahren eine Anbieter, der möglichst viele Metadaten zum Künstler anbietet. So eine Art Lexikon der Musik, das mich als Musikliebhaber inspiriert und Hintergrundinformationen liefert.

      • Ist MQA nicht die Technik, die am DAC eine Lampe angehen lässt, damit man glaubt, es würde jetzt irgendwie besser klingen?

    • 20€ sind zuviel. 13€ wäre mein letztes Angebot. Ansonsten würde ich mich eben anderweitig umsehen. Gibt ja zum Glück reichlich Konkurrenz.

  2. Spotfiy: 20$ für 1 Nutzer mit Loseless&Podcasts vs Apple: 20$ für 5 Nutzer mit Loseless, 200GB Cloud und TV+
    Und damit wollen die sich retten? *kopfschütteln* *facepalm*

  3. Das selbe gibt es bei Apple für 50% der Kosten. Ich weiß nicht, ob Spotify sich einen Gefallen damit tut.

    • Verstehe ich nicht. Apple hat Hifi, ja. Aber wo finde ich Studio Sound, Headphone Tuner, Audio Insights, Library Pro und Playlist Pro?

      • Und was heißt „Studio Sound“ außer halt das was Apple „Apple Digital Master“ nennt?

        • Nö, passt schon. Wenn Apple so etwas hat, ist es doch gut. Bleiben noch Headphone Tuner, Audio Insights, Library Pro und Playlist Pro um von „dasselbe“ sprechen zu können.

          • Bei Apple Music kannst du auch für einzelne Song Tuner nutzen.

            Playlist pro ist sowas wie Apple Music’s Smart Playlist

            Und Library pro ist wie bei Apple wo du eigene Metadaten anreichern kannst

            Audi insight ist die Standard Ansicht bei apple

      • Also die Playlisten bei Apple Music sind schon weitaus mehr Pro als bei Spotify, bspw. Dadurch dass man smarter Playlists erstellen kann. Auch die Library bei Apple Music ist der von Spotify überlegen. Man kann Tags ändern, eigene Musik hochladen uvm. Der Einzige Grund für mich für Spotify ist, dass man so einfach an Sonos Geräte casten kann. AirPlay ist da leider eingeschränkter. Sonst wäre ich schon lange weg.

        • Habe zwar beides, aber du kannst ja Apple Music problemlos bei Sonos hinterlegen und auch auf alle Boxen streamen lassen. Geht meiner Meinung schon..

          • Ja da hast du recht, aber ich nutze nicht gerne die Sonos App, sondern lieber die native, das geht schneller und bietet wesentlich mehr Funktionen/Komfort. Aus der Spotify App kann man so schön einfach den passenden Sonos Speaker auswählen. Und wenn ich dann morgens aus dem Bad gehe und ins nächste Zimmer sag ich einfach „Hey Sonos, move music to …“ … und das geht bspw. bei AirPlay nicht.

        • Also mit meinem Apple Music habe ich wunderbaren Zugriff auf meinen Sonos Lautsprecher über Wifi.

          • Wie weiter oben geschrieben: Über die Sonos App geht es natürlich, aber die nutze ich nicht gerne. Die nativen Musik-Apps finde ich übersichtlicher, schneller und funktionaler.

            AirPlay hat Einschränkungen.

            Beispielsweise verbraucht es den Akku vom sendenden Gerät. Noch wichtiger für mich: Mit AirPlay kann man die Musik nicht per Stimme von Raum zu Raum schieben weil das immer von der Airplay-Quelle gemacht werden muss. Und das nutze ich seit Einführung von Sonos Voice sehr gerne und häufig. Schalte ich den Laptop aus oder klappe ihn zu, geht der Airplay-Stream aus. Gehe ich mit dem Handy kurz in den Garten und die WLAN Verbindung bricht ab, muss ich den Stream Neustarten.

            Alles keine Probleme über Spotify connect.

            Oh und noch etwas was ich bei Spotify besser finde: egal an welchem Gerät ich Spotify öffne, läuft irgendwo ein Stream über meinen Account wird die Spotify-App direkt zu einer Fernsteuerung von diesem Stream. Starte ich beispielsweise am Handy die Musik und sitze später am Rechner, dann ist das einfach nahtlos möglich Spotify dort weiterzusteuern. Das bieten andere Apps so nicht.

      • Headphone tuner = Einstellungen des Handys und wenn du dein audiogramm hinterlegst und basierenden darauf Anpassungen machst. Geht das ohne extra Geld dafür zu bezahlen und nur bei Spotify zu haben.

        • Geht kostenlos über Wavelet (Android) für jede Audio Software.
          Library bezieht Ihre Daten u.a. aus der Datenbank von Crinicle (In-Ear Fidelity)

  4. Ich persönlich brauche diese Features nicht. Ich hoffe nur, dass die Pro-Features nicht bedeuten, dass es für die Non-Pro-Kunden bald Beschränkungen bei der Bibliothek und den Playlisten gibt.

  5. Gut, dass ich zu Apple Music wechsle…Spotify ist ingsesamt einfach zu träge geworden. Ich erinnere ich an monatelange Ladeprobleme mit meinem Pixel 3 XL und einem riesigen Supportthread dazu. Das Problem wurde nie gefixt.

    Dann die Ankündigung, den Homepod nativ zu unterstützen. Auch hier ist der Thread lang, aber Spotify kommt nicht über eine Ankündigung (die viele Monate zurück liegt) hinaus.

    Schade, eines der letzten wenigen europäischen Techunternehmen. Aber so wird das nichts…

    • Die HomePod-Geschichte stört mich auch sehr. Hat man bei Spotify wirklich keine Ahnung, wie sehr die Kunden deshalb genervt sind und dass viele bereits nur aus diesem Grund zu Apple Music gewechselt sind?

      • Ist mir auch ein absolutes Rätsel. Bin ebenfalls gerade am Wechseln, wenn auch etwas widerwillig. Eigentlich keine Lust und fänd es schöner eines der wenigen europäischen Tech-Unternehmen weiter zu nutzen. Aber wenn da nichts passiert, dann ist irgendwann auch meine Geduld am Ende.

      • Ja, mich ebenfalls… find ich echt sehr schade von Spotify. Ansonsten sind die ja schon gut im Apple-Ökosystem integriert mit Apps für die Wacht, Apple TV, iPad + iPhone, Mac usw.

        Aber leider läuft mittlerweile auch einiges mehr falsch. Ich finde die Podcast-Integration per se nicht schlecht, aber es fehlen einfach so viele Features… (Kapitelmarken etc.). Und dann ist es aber gleichzeitig so derbe prominent eingebaut, dass es nervt, wenn man es nicht nutzen will. Außerdem wäre auch ein „Light-Mode“ sehr wünschenswert.

        Ich bin daher mit der ganzen Familie zu AppleOne und bekomme nun für unter 30,- EUR: Apple Music, Fitness+ (nutze ich mittlerweile sehr gerne), Apple TV+, 2TB Speicher in der Cloud, Apple Arcade…

    • Tja, Google und Apple haben mit Android und iOS Vorteile aufgrund ihrer Monopole. Das nutzten sie auch gerne bei der Konkurrenz aus!

      Der Hauptgrund, warum Spotify nicht auf dem Homepod ist: Apple tut alles dafür, dass es Spotify so schwer wie möglich hat.

      Info dazu: https://timetoplayfair.com/timeline/

      • Nach meinem Kenntnisstand ist die API veröffentlicht und kann von jedem genutzt werden. Spotify hat das vor Ewigkeiten angekündigt und seitdem auch im eigenen Supportforum NIE WIEDER was zu geschrieben. Komplett intransparent der Laden, aber das bei Problem schon immer so…

        • So öffentlich ist sie auch nicht. Es gibt 1000 Richtlinien, die man erfüllen muss. Und dann muss die App auch noch freigegeben werden.

          • Auch das könnte man den Nutzern gegenüber transparent machen. Spotify ist einfach träge geworden….

  6. was sollen library und playlist pro eigentlich bedeuten?

    • Dass die bisherigen Standardfeatures wie Playlisten, usw. zukünftig nicht mehr Teil des 10€ Abos sind sondern nur noch des 20€ Abos. Einfach nur eine PR-Art zu sagen, dass dem bisherigen Bezahltarifen bald Features weggenommen werden.

      • Ganz verschwinden werden Playlisten für Non-Pro sicher nicht, ansonsten wären die Leute schneller weg von Spotify als sie gucken könnten, aber es könnte z. B. Beschränkungen in der Anzahl der zu erstellenden Playlisten geben oder wie viele Songs Playlisten enthalten dürfen.

      • Das steht so nirgends und ist auch nicht wahrscheinlich

    • Sie sollen es einfach Releasen, ich will’s.

    • Das lässt sich aktuell wahrscheinlich noch nicht mit Sicherheit sagen. Ich hoffe, dass „Library Pro“ mehr Metadaten zu Musik, Künstler und Werk bietet und miteinander verlinkt. Für „Playlist Pro“ fehlt mir allerdings die Fantasie. Wenn es „manuelle Empfehlungen“ wären, käme ich ins Staunen. Denn ich dachte bisher, dass die berechneten Empfehlungen gerade das Plus von Spotify sind.

  7. Sollen erstmal Airplay2 und Homepod Support auf die Reihe bekommen…!

    • Magst du das etwas genauer erläutern? Ich habe mittels AirPlay Zugriff auf meinen HomePod.

      • Die Spotify App auf iOS nutzt immer noch das veraltete Airplay1 Protokoll (Airplay2 gibt es seit 2018!).
        Vorteile gegenüber Airplay1: Verbesserter Multiroomsupport, verbessertes Buffering (ich habe immer wieder kurze Aussetzer beim Streamen vom iPhone auf die Homepods trotz bestem WLAN) und schnellere Umsetzung von Eingaben (Gedenksekunden beim skippen eines Songs / Pausetaste, etc.).

        Es gibt nach wie vor keine API zwischen den Homepods und Spotify -> keine Sprachbedienung via Siri bzw. über die Homepods direkt.
        All das wäre technisch seit Monaten oder gar Jahren möglich.

      • Mein Problem ganz konkret: ich höre zum Einschlafen Hörspiele. Bei Spotify Connect auf dem Echo stößt man die Wiedergabe an der gewünschten Stelle an und kann das Handy dann auf Flugmodus setzen oder ausschalten. Die Wiedergabe geht weiter.

        Auf dem Homepod bricht die Wiedergabe sofort ab, wenn das Handy offline geht. Nicht so bei Apple Music…Dealbreaker für mich, daher der Wechsel zu Apple Music.

  8. Der Ton ist bei Spotify im vgl. zu AppleMusic oder AmazonMusic sehr grottig – ganz besonders auf Hifi-Lautsprechern.
    Wenn sie allerdings mehr verlangen als die Wettbewerber, wird ihnen das kaum mehr Kunden bringen.
    Spotify hat halt seine Nase „nur noch“ bei der Vorschlags-Intelligenz und mit“Spotify-Connect“ vorn.

  9. Grumpy Niffler says:

    Muss sich mal zeigen, was ich mir unter Library Pro und Playlist Pro vorzustellen habe.
    20 Euro ist in jedem Fall eine steile Ansage. Apple Music / Deezer / Tidal / Amazon Music bieten schon eine ganze Weile deutlich besseren Klang für weniger Geld. Das Einzige das derzeit für Spotify spricht ist mE die sehr gute Integration in diverse Drittanbieter Apps und Geräte. In Google Maps kann man z.b. nur Spotify ordentlich steuern (ohne Assistant) oder auch die Samsung Wecker App bietet nur eine Integration für Spotify – auch die Sonos Integration haben sie als einzige anständig gelöst.
    Ich teste derzeit Amazon Music, da ist aber leider die App wirklich hundsmiserabel. Deezer und Tidal können von ihren Apps (abgesehen von der Sonos Anbindung) aber durchaus mithalten und bezahlen zudem auch die Künstler fairer.

  10. Bei Library Pro vermute ich mal stark, dass die seit Ewigkeiten kritisierte Beschränkung der persönlichen Bibliothek auf 10.000 Titel wegfallen wird. Ein Feature, das bei den Wettbewerbern längst selbstverständlich ist, während man es sich bei Spotify dann teuer bezahlen lässt. Wenn sie kreativ sind, bringen Sie als Lockmittel auch die von vielen vermisste Funktion zurück, die komplette eigene Bibliothek per Zufallswiedergabe zu shufflen.

    Das klingt ein bisschen zynisch, aber ich habe so den Eindruck, man hat. die Optimierungswünsche der User in den letzten Jahren nicht ignoriert, wie viele dachten, sondern eifrig gesammelt, um „Killer-Features“ für einen solchen Hyper-Premium-Tarif zusammenzustellen, die viele Nutzer zähneknirschend dazu bringen, den Aufpreis zu blechen …

  11. Mit 20 Euro kann sich Spotify nicht retten.
    Lösung: Fusion mit Netflix. Dann sind 25 Euro für beides ok.

  12. Ich denk mal mit Library Pro wird auch die Möglichkeit gegeben sein, Playlist-übergreifend seine Songs zu hören. Das geht aktuell nur, wenn man auch alle Songs als Favorit markiert (was ja nicht zielführend ist)

  13. Ich bin ja durchaus Hifi-Enthusiast, aber 20€ monatlich: Nein, danke! Das wäre es mir nicht wert.

    • Früher hat man teilweise 50 bis 100 Tacken im Monat für neue CDs im Laden gelassen, heute findet man einen Bruchteil davon zu teuer. Schon spannend, wie sich da Wertigkeiten verschieben.

  14. Ja wäre schön wenn die Zusammenarbeit zwischen Amazon und Apple und dem Android-Universum so weit geht daß die beiden WLAN-Cast-protokolle Airplay2 und chromecast Audio auch von den Amazon-Büchsen unterstützt werden. Die klingen für Hintergrundberiesselung gut genug und haben alle noch nen Audioausgang , über den man andere Geräte z. B. Aktivboxen anklemmen kann. Kann leider aus der Apple-Musik-App nur per Bluetooth auf die Echos gehen, da hätte ich gern airplay2. Da hat Spotify mit spotifyConnect eben immer noch die Nase vorne.

    • Das wird wohl nicht passieren, weil Amazon schlicht so gar kein Interesse daran hat. Für mich allerdings der Grund, warum ich jetzt alle Echos verkauft habe…

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