Sony MDR-Z7M2 vorgestellt: Falls es ein bisschen mehr Sound sein darf


Sony hat auf der diesjährigen IFA allerlei Produkte vorgestellt, das Xperia XZ 3 oder auch die WH-1000XM3 Kopfhörer, die Alexa an Bord haben. Um Kopfhörer geht es auch in diesem Beitrag, Sony hat nämlich auch neue Hardware für Menschen in petto, die vielleicht noch ein bisschen mehr Sound hören möchten. Man braucht sicherlich schon ein gutes Gehör, um einen Mehrwert aus dem jetzt vorgestellten MDR-Z7M2 gewinnen, der den finanziellen Aspekt ausgleicht. Wer allerdings auch solchen High-End-Geräten einen Vorteil zieht, für den könnte der neue Kopfhörer natürlich sehr interessant sein.

Ausgestattet ist dieser mit einer 70mm Treibereinheit mit aluminiumbeschichteten Flüssigkristall-Polymer-Diaphragmen. Die Treibereinheit besteht aus einem – im Vergleich zum Vorgänger – doppelt so großen Magneten. Das Gitter der Ohrmuschel ist laut Sony filigran und robust zugleich, was wiederum besonders hohen Frequenzen zugute kommt. Frequenzen zwischen 4 Hz und 100 kHz kann der Kopfhörer wiedergeben.

Dass hier viel bedacht wurde, liest sich in der Pressemitteilung sehr blumig. So regelt zum Beispiel „die „Beat Response Control“ die Luftzirkulation hinter der Treibereinheit und verbessert die Bewegungsfreiheit der Diaphragmen. Das hilft besonders bei niedrigen Frequenzen. Gleichzeitig verbessert es die Charakteristik der Bässe und transportiert den Rhythmus der Musik akkurat in den Gehörgang.“

Auch dass das Gitter der Hörmuschel nach Fibonacci-Formel geformt ist, wird mehrfach erwähnt. Muss also was dran sein. Spannend wird es auch noch einmal bei den beigefügten Kabeln. Von diesen gibt es nämlich zwei. Ein Standardkabel und ein symmetrisches Kabel (4,4 mm). Das symmetrische Kabel besteht aus Kupfer und soll so den Sound noch einmal anheben.

Darüber hinaus stehen dann aber auch KIMBER KABLE Produkte zur Verfügung, die offenbar noch einmal eine Schippe drauflegen. Findet man aber nur heraus, wenn man diese kauft, sie sind nämlich separat erhältlich.

Die Ohrmuscheln sind laut Sony besonders ergonomisch geformt. Material und Beschaffenheit der Ohrpolster sorgen außerdem dafür, dass sich der Kopfhörer auch über Stunden bequem tragen lässt. Der Bügel besteht aus Aluminium und synthetischem Leder, was sich positiv auf das Gewicht auswirkt. Interessant finde ich wiederum den Hinweis, dass alle Verbindungen so konstruiert sind, dass sie auch bei Bewegung wenig Geräusche erzeugen. Das ist in der Tat etwas, das mir bei Kopfhörern oft auffällt.

Bis Oktober müssen sich Interessierte aber noch gedulden, dann können sie den Sony MDR-Z7M2 für 799 Euro ihr Eigen nennen. Weitere Informationen zu diesem Modell gibt es direkt bei Sony. Mal in die Runde gefragt, ist ja durchaus auch für unsere Themenauswahl interessant, gibt es unter den Lesern auch solche, die für Kopfhörer dieser Art empfänglich sind?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Ja, solche Kopfhörer interessieren z.B. mich: Ich habe sowas schon und will mir gute geschlossene Kopfhörer auch noch zulegen, nachdem ich schon den einen und den anderen hatte, schon ohne damit zufrieden geworden zu sein. Die wirklich gut klingenden Kopfhörer, die ich in letzter Zeit anhören konnte, sind leider noch mal teurer als der obige Sony: Audeze LCD-XC und Fostex TH-900.

    • Kann dir den Kickstarter zu „Verum“ nahelegen.
      Gibt unabhängige Reviews dazu

      • Wie geschrieben suche ich wirklich geschlossene Kopfhörer (Im Augenblick ist mein bestes Stück ein Denon AH-D2000 und der ist höchstens halb geschlossen). Der Verum scheint mir offen zu sein, oder täusche ich mich da?

  2. Ich habe eine ganze Sammlung hochwertiger Kopfhörer. Von daher gerne mehr Berichte dieser Art.

  3. Für mich währen die Dinger zwar nichts, aber nen Test dazu würde ich schon interessiert lesen.
    Aber ich fürchte, um da wirklich ne Rechtfertigung für Preis und Marketinggeschwurbel zu finden, müsste neben dem angenehm schneuzig-ironischen Ton des Blogs auch ein wirklich objektiver Vergleich mit Messeköpfen etc. her und das würde ich eher bei ner Seite für „Audiophile“ sehen…

  4. Interessiert mich definitiv!
    Die originalen MDR-Z7 waren damals mein Einstieg in die Szene,
    inzwischen bin ich bei Fostex TH900MKII angekommen.

  5. Hektor Rottweiler says:

    Und dann mit Billo-Adapter an den Lightning Port dran…
    War die dümmste Idee, die jemals ein Handyhersteller haben hätte können, die Klinke wegzulassen (klar, hängt von den Wandlern ab, aber die integrierten sind schon 100x besser als die im Dongle).

  6. Da kann mein 7.99€ Aktion Discounter Kopfhörer wohl nicht mehr ganz mithalten, aber meiner hat ein Headset und der nicht

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