Revolut: Neugestaltete App-Version 8.0 sowie weitere Funktionen werden verteilt

Das britische Fintech Revolut hat nach eigenen Angaben über 15 Millionen Kunden zu vermelden. Es ist wohl ohne Frage die Fintech-App mit den meisten Funktionen. So hat man N26 in Sachen Funktionsumfang längst hinter sich gelassen und lediglich der (deutsche) Neuling Vivid kann da wohl mit dem Entwicklungstempo standhalten. Revolut sehe ich insgesamt aber weiterhin vorne.

Mit den neuen Funktionen und Möglichkeiten (über)füllten sich aber auch die Optionen in der Revolut-App (*Partnerlink). Hier möchte man mit der neugestalteten Version 8.0 nun nachbessern. Jene unterteilt sich im Wesentlichen in drei Bereiche, wobei die Revolut-Produkte auf dem dritten Bildschirm etwas mehr in den Hintergrund rücken. Das Herzstück der neuen Oberfläche: der Startbildschirm. Jener lässt sich individuell anpassen und beinhaltet die wichtigsten Informationen. Die wichtigsten Funktionen lassen sich hier als Schnellzugriff über die drei Punkte anheften.

Im Rahmen der Beta konnte ich die neue App bereits seit einigen Wochen erproben und insbesondere die neue Such-Funktion sagt mir zu. Jene erreicht ihr durch ein einfaches Herunterwischen in jedem Tab. Neu mit von der Partie sind automatische Vorschläge, die den Suchprozess schneller und intuitiver gestalten sollen. Neben einer bestimmten Zahlung lässt sich auch nach bestimmten Bereichen oder Revolut-Produkten innerhalb der App suchen.

Auch ohne App-Update hat man einige Neuerungen zu verkünden: So lässt sich – wie seit Längerem angekündigt – nun der Benutzername personalisieren. Für den Empfang von Zahlungen genügt es, jenen weiterzugeben. So müsst ihr weder Handynummer, noch Mail-Adresse an euer Gegenüber rausrücken.

Für Zahlungen an Kontakte bietet man nun eine Abkürzung auf dem Startbildschirm, welche die letzten Kontakte zeigt. Zudem lassen sich Kontakte nun auch mittels Wahl des Anfangsbuchstaben einfacher durchscrollen. Von dort aus lassen sich nun direkt Zahlungen tätigen oder vom Gegenüber anfordern.

Über die optionale, limitierte und leuchtende Debit-Karte hatten wir bereits berichtet.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Daniel FPunkt says:

    Ehrlich gesagt geht mir die Revolut App mit all ihren Fehlern ziemlich auf die nerven.

    Ich muss bei Überweisungen nun immer eine Aufladung durch die vorgeschaltete Kreditkarte vornehmen. Vorher wurde diese im Überweisungsverlauf entsprechend belastet. Ein klarer Rückschritt.

    Bei Überweisungen kommt es immer wieder vor das diese „hängenbleibt“. Die Überweisung wurde in diesem Fall zwar ausgeführt, wird aber im Transaktionsverlauf neben der bereits abgeschlossenen als „offen“ angezeigt.

    Dies sind die nervigsten Fehler neben den vielen kleinen die ebenfalls vorhanden sind.

  2. Ich seit 2015 bei Revolut und N26. Sind soweit solide Banken, wirklich hängen geblieben bin ich mittlerweile bei Bunq. Wofür ich auch gerne 10€ im Monat bezahle. Wirkliches Feature, welches ich bei N26 und Revolut vermisse (vllt geht es mittlerweile?) sind Unterkonten mit eigener IBAN. Freigaben von Lastschriften und eine sehr gute API.

    Einziger Wermutstropfen bei BUNQ ist die NL-IBAN, die leider immer noch bei machen Unternehmen gegen die gesetzliche Lage abgelehnt wird.

  3. Wenn ich schon dieses „suggested for you“ unten sehe… bin ich in einer Banking App oder bei Facebook, die mir möglichst viel um die Ohren hauen wollen.

  4. joshuabeny1999 says:

    Seit Neon in der Schweiz keine gebühren verrechnet in der Schweiz nutze ich nur noch neon. Ich vermisse da nix und es ist für Schweizer auch die bessere Lösung für bezahlen im Ausland. Man hat eine Eigene IBAN und muss nicht via Gemeinschafts-IBAN geld Überweisen, hat am Wochenende keine Gebürenaufschläge wenn in Fremdwährung bezahlt wird. (Ja es ist statt der Interbankenkurs der Mastercard Referenzkurs der 1x am Tag festgelegt wird, dies ist aber fast identisch mit dem Interbankenkurs). Und seit anfangs Jahr ist die Karte auch mit Apple Pay nutzbar. Dazu kommt das das Geld nach Schweizer Gesetzt bis 100’000 CHF geschützt ist. Dies bietet Revolut nicht. So habe ich mein Revolut Konto geschlossen und meine Karte zerstört. Was ich noch habe ist Wise (Ehemals Transferwise). Dies habe ich behalten falls ich mal auf ein Ausländisches Konto Geld überweisen muss. Es ist auch in neon integriert.

    Einzig was bei Revolut toll war, aber für mich kein Must-Have, war das Revolut anbindbar war an meine Finanz-Tracking-App Wallet von Budgetbakers. So wurden Zahlungen automatisch in meine Finanzapp angezeigt und ich musste sie nicht manuell hinzufügen. Aber dies ist nun wirklich einfach ein Komfort-Feature.

    • therealThomas says:

      > Dazu kommt das das Geld nach Schweizer Gesetzt bis 100’000 CHF geschützt ist. Dies bietet Revolut nicht.

      Hä? Auch bei Revolut gibt es die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung. Das sind in dem Fall halt 100k€ (wegen EU).

  5. Sorry, die neue App ist totaler Müll!

    Wieso sehe ich die Karten nicht mehr direkt groß, wenn ich auf den Karten Tab gehe?

    So macht es echt keinen Spaß.

    Und Tabs, die ich nie nutzen werde, würde ich gerne ausblenden können.

    Krypto? Kann machen wer will, ich nicht!

    • Felix Frank says:

      Wenn du im Karten-Tab auf das Karten-Icon neben „Karte hinzufügen“ drückst, bekommst du wieder die große Ansicht. So ist es erstmal eine Übersicht. Mehr Individualisierung und „unnützes“ nach persönlicher Manier ausblenden wäre natürlich klasse.

  6. Ich finde das Design super, bin allerdings auch ein eher rudimentärer Nutzer. Bin jetzt viel schneller da wo ich hin will und was ich nicht will wird einfach entfernt.

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