Redmi plant neues Smartphone mit 64-Megapixel-Kamera

Smartphones mit 48 Megapixeln sind Schnee von gestern – die nächste Runde soll mit 64 Megapixeln hausieren gehen. Samsung hat bereits einen entsprechenden Sensor vorgestellt. Realme machte bereits Ende Juni Andeutungen, dass man ein Smartphone mit eben jener Auflösung auf den Markt bringen würde. Nun hat auch Redmi einen derartigen Teaser veröffentlicht.

Über das chinesische Netzwerk Weibo hat Redmi, eine Tochter von Xiaomi, ein Bild veröffentlicht, das auf ein Smartphone mit 64 Megapixel hinweist. Nun stellt man zwar nicht klar, ob man tatsächlich den eingangs erwähnten Sensor von Samsung nutzt, es ist aber durchaus möglich. Jedoch hatte Xiaomi für das Mi Mix 4 ebenfalls eine Kamera mit 64 MP angekündigt und Samsungs Sensor ausgeschlossen, da man eine bessere Alternative gefunden habe. Lassen wir uns also mal überraschen.

Wie auch andere Sensoren mit hoher Megapixel-Anzahl, so wird auch Samsungs Pendant jedenfalls daraus den Vorteil ziehen, dass man bei wenig Licht Pixel zusammenlegt und so mehr Details und weniger Rauschen bei schwierigen Lichtverhältnissen abbilden kann. Das würde aber genau so gelten, wenn Redmi sich ähnlich wie Xiaomi für einen Konkurrenz-Sensor entschlösse.

So soll das Redmi-Smartphone am Ende wohl Fotos mit 16 Megapixeln ausgeben. Es ist aber auch möglich, dass man ebenfalls Bilder mit vollen 64 Megapixeln knipsen kann. Jenes dürfte aber nur bei sehr guten Lichtverhältnissen zu empfehlen sein.

Nun heißt es abwarten, bis Redmi uns weitere Details zum kommenden Smartphone verrät. Wir alle wissen ja, dass Megapixel außerdem nicht alles sind, denn gerade die Kamera-Software hat einen erheblichen Einfluss auf das Endergebnis, wie Google immer wieder eindrucksvoll mit seinen Pixel-Geräten bzw. der Google Camera beweist.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Also beim Mi9T kann man ja auch mit 48 MP knipsen wie aber schon erwähnt am Tag brauchbar, aber dafür, dass die Datein viel größer sind hält sich das ergebnis aber in Grenzen zu der Einstellung mit 12MP. Wenns dunkel wird dreht sich der vermeintliche vorteil recht schnell ins Gegenteil um!!

  2. Ich finde die Ergebnisse mit 12mp auch völlig ausreichend. Mir wäre es lieber, Xiaomi brächte erstmal seine modellübergreifenden Probleme in den Griff und sorgt bspw für eine funktionierende stotter- und flimmerfreie Videoaufnahme mit ordentlichem Ton, dass haben die bis heute nicht hinbekommen. Auch die Selfiecam hat noch Luft nach oben.

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