Pocket: Vom reinen Speicher zum Text-Network

artikel_pocketMensch, was hat sich Pocket im Laufe der Jahre entwickelt. Vom einfachen Speicher für Links, die man später arbeiten will – zu einem Gebilde mit Premium-Funktionen und fraglichem Mehrwert. Fraglich deshalb, weil viele der Funktionen von einigen Menschen gar nicht gewollt werden. Ich bin so einer von denen. Ich möchte echt nur meine „Später lesen“-Geschichten ablesen, vielleicht noch die Offline-Pufferung mitnehmen. Alles andere, was so danach kam, ist nicht so mein Ding. Im Laufe der Jahre ist dann noch die Geschichte mit den Empfehlungen auf Basis der von euch gespeicherten Artikel hinzugekommen, gefolgt von der Möglichkeit, anderen Nutzern zu folgen.

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So könnt ihr sehen, was andere Nutzer euch vorschlagen. Nun geht man wieder einen Schritt weiter in Richtung „Social Network für Texte und Text-Empfehlungen“. Nach dem reinen Empfehlen für seine Followerschaft wird nämlich diesen noch erlaubt, eure geteilten, bzw. vorgeschlagenen Texte zu liken oder diese wiederum zu teilen. Andere Nutzer sehen auch, wie oft eure Empfehlung geliked oder geteilt wurde. Wie erwähnt: ich brauche diese Zusatzfunktionen in keiner Weise, bin aber froh, dass es Pocket gibt und dass die Lösung mittlerweile in so viele andere Apps integriert wurde. Wie schaut es bei mitlesenden Pocket-Nutzern aus? Seid ihr da ganz anders als ich unterwegs?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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25 Kommentare

  1. Komplett nutzlos und ich wünschte Firefox würde es auf ein Plugin auslagern.

  2. Patrick Mack says:

    Also ich habe Pocket schon vor einiger Zeit den Rücken zugewandt, weil es für mich mehr Sinn macht, Dinge, die ich bearbeiten will in OneNote zu speichern und die anderen kommen in den Inoreader, der auch Webseiten speichert. Den „Mehrwert“ von Pocket habe ich nicht gesehen.

  3. Da ich nur „später lesen“ nutze, bin ich seit letzter Woche mit Inbox All-in gegangen. Pocket war einmal…

  4. Speichere entweder bei Feedly direkt oder speicher die Artikel bei oneNote. Pocket habe ich immer wieder mal eine Chance gegeben aber leider sehe ich da keinen Mehrwert für mich drin. Stört mich am Firefox eher…

  5. Unter anderem diese Erweiterung wie auch so viele andere fragwürdige Dinge wie Hello waren der Grund vom FF komplett wegzugehen.
    Ständige Hänger, Abstürze, „Ein Plugin reagiert nicht. Wollen Sie warten oder abbrechen?“.

    Anstatt die rudimentären Grundfunktionen stabil zu bekommen, programmiert man da solche Dinge rein, die man nur über die about:config abschalten kann.

    Da sag ich nur: Nein Danke.
    Pocket? Brauch ich nicht. Will ich nicht.

  6. Als die mit ihrem sozialen teilen Quatsch anfingen, bin ich weg da. Habe seit derem Start ein Konto bei pinboard.in, was ich wieder reanimiert habe. Die machen einzig und genau das, was ich brauche: Adressen fürs spätere Lesen speichern. Neben einer Browser-Erweiterung (funktioniert sogar im neuen Vivaldi), funktioniert auch die Android-App hervorragend. Ich kann den Dienst nur empfehlen.

  7. Gönnt euch wallabag <3

  8. pocket Nutzung viel, aber readlater only!

  9. Wie steht ihr zu Instapaper? Nutze es seit Jahren und bin sehr sehr zufrieden. Halt eben für meine Read it later Artikel. Vor allem dank Anbindung meines Kindles.

  10. @Steffen Oetzel: Mienst du Google inbox? Und wenn ja, was hat google inbox mit Pocket Ersatz zu tun?

    OT: Kann mir mal einer Google inbox kurz Erklären? Lese hier andauernd darüber aber habe nicht ansatzweise verstanden wofür man es braucht, ich habe ein eMail programm und gut ist.

  11. Wolfgang Denda says:

    Ich fange gerade an, getpocket als Archiv für Webseiten zu nutzen. Den Rest der Funktionen ignoriere ich so gut es geht.

    Pocket ist oder wird in Firefox wieder zum AddOn zurückgestuft, außerdem gibt es eine Erweiterung für Chrome. Unter IOS und Android kann man es ebenfalls nutzen. Das ist für mich perfekt, solange der Hersteller es jetzt nicht überfrachtet.

  12. @Dirk K. – Inbox kann schon ein bischen mehr als ein reiner Email-Client, z. B. Emails als Aufgaben behandeln, sie zu terminieren, zurückzustellen etc. Mit dem letzten Update kam dann noch die Funktionalität, Links zu speichern. Caschy hat hier auch berichtet (s. http://stadt-bremerhaven.de/google-inbox-bessere-darstellung-von-terminen-newslettern-und-speichern-von-links/)

  13. Mir gefällt das Design und auch die Bedienung von Pocket super und nutze es schon länger. Aber auch nur als read later und dann auch als Archiv. Was mit auch gut gefällt ist, dass ich die Artikel in Tags unterteilen kann. Da Pocket bei mir permanent am uberquillen ist, behalte ich so meine Übersicht, bzw finde zu bestimmten Themen die Texte schneller.

  14. Silvio Jutta Rehmosch says:

    Was mir an Pocket fehlt, ist die Möglichkeit „Ordner“ anzulegen. Ich weiß, manche machen es mit Tags, aber ich gehöre noch zur alten Garde und finde es in Ordnern übersichtlicher. Evernote war immer ein Ersatz und komme mit der Überfunktionalität nicht mehr klar.

    Bin auch mit der Note-Funktion von Synology mittlerweile sehr zufrieden und es klappt auch ganz gut.

  15. Verwende seit Einführung der ganzen Social Features auch lieber Instapaper. War zuvor jahrelang mit Instapaper happy, bis Pocket Instapaper rechts überholt hat. Mittlerweile sind beide wieder ebenbürtig. Während sich Instapaper auf den Kernfokus (Speichern und Lesen/Anschauen von Artikel/Videos) beschränkt, investiert mir Pocket zu viel in Dinge die mich nicht interessieren. Allein schon deshalb der Switch zurück.

  16. Da mein E-Reader von Kobo die Pocket-Artikel verfügbar macht. mutze ich Pocket auch ganz gerne.

  17. Ich finds immer noch gut. Die neuen Funktionen sind für mich allerdings auch eher überflüssig bis nervig.

    Letztlich bleiben für mich 3 Vorteile ;

    Später lesen, Pufferung und das in der Bezahlversion die Pocket-Seitenversionen dauerhaft gespeichert werden,

    Auf die Art entsteht mit der Zeit ein gut ausgebautes, durchsuchbares Archiv. Und es wäre nicht das erstemal, das die Originalseiten irgendwann im Web verschwinden.

  18. @dirk K.: wie schon geschrieben kann man mit Google Inbox links für später speichern. Nutze ich gerne in Verbindung mit Erinnerung an Orten um z.B. Links für die Arbeit und zu Hause zu unterscheiden. Sobald ich zur Tür reingehe kommt die Erinnerung

  19. Christian Marx says:

    Nachdem ich einige Zeit, mal mehr, mal weniger, mit Pocket gearbeitet hatte, habe ich vor ein paar Wochen meinen Acocunt deaktiviert bzw. gelöscht. Ich habe für mich einfach keinen Workflow gefunden. Wie einige andere auch speichere ich Informationen in OneNote (Bersuflich) bzw. in Evernote (Privat).

  20. mein Favorit ist ganz klar Flipboard!

  21. Matthias Stübner says:

    @Christian: Unter ähnlichen Voraussetzungen ist mein Workflow wie folgt:

    – Atikel/Site erst mal nach Pocket
    – Wenn gelesen und als aufhebenswert erkannt => teilen mit Evernote zur Archivierung

    Somit mülle ich Evernote nicht mit Dingen zu die ich garnicht aufheben möchte.

    Vg Matthias

  22. Ich nutze Pocket auch nur als „Späterlesen“ Speicher. Spiele aber immer mit dem Gedanken, mir einfach einen Evernote-Ordner mit „Später Lesen“ anzulegen.

  23. @Markus: Evernote wäre eine geniale Sache, aber ohne Speicherung der Leseposition für mich nicht ausreichend.

  24. Ich nutze nur Evernote. Ich hab versucht Pocket vor Evernote zu schalten. Macht für mich keinen Sinn da ich nun einfach in Evernote ein Notizbuch für sowas angelegt habe.

  25. Matthias Stübner says:

    @MrX: Der Grund für mich Pocket vorzuschalten ist, dass ich Evernote möglichst nur als endgültige Ablage nutze. Das Handling von Lesematerial finde ich wiederum in Pocket besser. Hat jeder seinen Ansatz.

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