Philips Hue Calla: Smarte Outdoor-Beleuchtung ausprobiert

Bereits im März kommunizierte Philips, dass es neue Outdoor-Lösungen für den Garten geben würde. In der Zwischenzeit sind diese auch im Handel verfügbar und ich habe Zeit gefunden, die ersten smarten Lampen für den Garten bei mir einzubauen.

Die Philips Hue Calla lässt sich auf zwei Arten im Garten befestigen, einmal lässt sich die Lampe klassisch aufstellen, aber auch ein Befestigen im Beet oder Rasen ist möglich, hier muss man dann eben den Erdspieß nutzen. Philips Hue Calla ist keine eigenständige Lösung, sie wird in das Hue-Ökosystem eingebunden und lässt sich dann auf alle bekannten Arten steuern.

Das kann bekanntlich nicht nur über die App von Philips erfolgen, auch Alexa von Amazon oder Apple HomeKit lassen sich nutzen. Was man mit der Smart Home-Automatisierung dann alles anstellen kann, lasse ich mal offen. Leser unseres Blogs wissen sicherlich, dass man Regeln, Szenen und Timer erstellen kann, um Hardware auf gewünschte Art und Weise zu benutzen.

Kabelverbindung Netzteil zu Verlängerung

Im Lieferumfang einer Philips Hue Calla befindet sich das Netzteil (1,20 Meter langes Kabel) und ein 5 Meter langes Verlängerungskabel, die Lampe selber und der Erdspieß. Dafür zahlt man um 140 Euro. Wer mehr will, der besorgt sich gleich die Erweiterung, eine weitere Calla mit entsprechendem Abzweig zum Netzteil liegt dann bei rund 90 Euro. Da man 5 Lampen an einem Netzteil betreiben kann, ist der Zukauf der Erweiterungen wohl lohnenswerter.

Das ist natürlich viel Geld für eine Lampe, die wahrscheinlich ausschließlich im Garten ihren Dienst verrichtet. Wer aber eh im Hue-Universum verdrahtet und mit den Lösungen zufrieden ist, der wird da sicherlich weniger Probleme haben.

Das Aufbauen gestaltete sich recht einfach, man muss nur dafür sorgen, dass man im Radius der ersten Lampe an eine Außensteckdose kommt und kann die Philips Hue Calla, die 16 Millionen Farben unterstützt (2.000K – 6.500K, 640 Lumen), dann platzieren – wie bereits erwähnt als reiner Aufsteller oder mittels Erdspieß.

Bei uns ist das auf zwei Arten der Fall, wir haben eine im Beet stehen, eine weitere auf der Terrasse in der Nähe des Grills. Philips setzt auf IP 65, wie Lampen sind also für den Außenbereich gedacht und entsprechend vor Staub und Feuchtigkeit geschützt. Kann ich so bestätigen, gab während der Regengüsse in den letzten Wochen keine Probleme mit den Lampen.

Je nach Gelände muss man etwas aufpassen, wo man die erste Lampe platziert. Jede Hue ist ja gleichzeitig Teil eines Mesh-Netzwerkes, laut Philips soll die erste Lampe nicht mehr als 10 Meter von einem Indoor-Punkt entfernt sein, outdoor können die Lampen dann 20 Meter voneinander entfernt stehen.

Die Einrichtung erfolgt wie bei allen Hue-Lösungen, das ist recht einfach und schnell erledigt. Auch die Kopplung mit einem Bewegungssensor ist möglich, allerdings ist dieser nicht offiziell für den Außeneinsatz gedacht, wer aber eine überdachte Terrasse hat, den wird das nicht stören. Außerdem soll da ja noch was von Philips kommen. Die Verarbeitung ist aus meiner Sicht sehr hochwertig, was angesichts des Preises auch selbstverständlich sein sollte.

Die Leuchtkraft in der Dunkelheit finde ich ausreichend, für uns definitiv eine Verbesserung der Gartenbeleuchtung. Wir schauen von unserem Wohnzimmer direkt auf Terrasse und  Garten, sodass es eine optische Verbesserung ist, des Weiteren grenzt unser Wintergarten direkt an die Terrasse, sodass die dort platzierten Lampen ebenfalls den Wintergarten beleuchten, was am Abend auch eine nette Sache ist. Ich spreche ungerne Empfehlungen aus, aber wer sich schon Gedanken über die Philips Hue Calla machte, dem sei diese empfohlen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Ich verdiene gut, wohne im eigenen Haus, habe ein relativ teures Hobby… aber Leute, für eine Lampe im Garten 140€??? Anscheinend verdiene ich doch nicht so gut.

    • Ich fahre auch echt gut mit meinen 14€ Yeelights… Ich finde die Hue Preise einfach unglaublich

    • Leif Sikorski says:

      Da rechnet es sich wirklich schnell sich mal ein paar Winterabende mit DIY Alternativen auseinanderzusetzen. Mittlerweile gibt es so viele günstige Controller die sich auch als Hue / Alexa SmartHome Device ausgeben können – gerade wenn eh ein Netzbetrieb vorgesehen wird.

    • Leif Sikorski says:

      Da rechnet es sich wirklich schnell sich mal ein paar Winterabende mit DIY Alternativen auseinanderzusetzen. Mittlerweile gibt es so viele günstige Controller die sich auch als Hue / Alexa SmartHome Device ausgeben können – gerade wenn eh ein Netzbetrieb vorgesehen wird.

      • Welcher Controller kann sich denn als Hue-Gerät ausgeben und lässt sich per Zigbee einbinden? Da bin ich schon länger auf der Suche.
        Zu den Hue Calla, die sind für mich auch viel zu teuer., beim halben Preis wäre meine Schmerzgrenze. Dazu noch das bescheuerte Gewurstel mit dem Netzteil, überall liegen dann diese 12v Strippen im Weg. Dann lieber eine ähnliche Pollerleuchte mit e27 und ein normales Hue Leuchtmittel rein. Die hat dann zwar nur ip 44, das reicht für den Garten aber, hat z.B. die Hue Lucca auch.

  2. bloggen ernährt offensichtlich seinen Mann 😉

    unabhängig davon:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung

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