Outlook für Android und iOS: Integration von Wunderlist, Evernote und Facebook

artikel_outlookEine interessante Neuerung haben die Outlook-Apps für Android und iOS erhalten. Microsoft führt sogenannte „Outlook Calendar Apps“ ein, Verknüpfungen zu anderen Apps, die dann direkt in der Outlook-App abgewickelt werden können. Zu Beginn stehen Wunderlist, Facebook und Evernote zur Verfügung, künftig werden wohl weitere Integrationen folgen. Ds hat den großen Vorteil, dass man alle Aufgaben und andere wichtige Ereignisse an einem Platz findet, nicht mehr zwischen den verschiedenen Apps wechseln muss, um alles auf einen Blick zu haben. Sunrise-Nutzern sollte die Funktion bekannt sein, gab es auch in dem beliebten Kalender, der von Microsoft gekauft und dann eingestellt wurde, um das Team in das Outlook-Team zu integrieren.

outlook_calendar_apps

Um Wunderlist, Facebook oder Evernote mit Outlook zu verknüpfen, muss man die Outlook-App bemühen. Unter Kalender-Apps, zu finden durch einen Wisch von links nach rechts in der Outlook-Kalender-Ansicht, können diese hinzugefügt werden. Ist dies erledigt, stehen die verknüpften Dienste zur Verfügung.

Im Fall von Wunderlist werden alle Aufgaben, die mit einem Fälligkeitsdatum versehen sind, in den Kalender übertragen. Um die Notizen zu einer Aufgabe zu sehen, muss man diese nur antippen. In den Outlook-Einstellungen lassen sich außerdem die Listen auswählen, die übernommen werden sollen und es lassen sich Farben zuweisen, damit man seine Aufgaben besser unterscheiden kann.

Die Facebook-Integration ist etwas magerer, hier werden bei einer Verknüpfung zum Beispiel die Geburtstage der Freunde angezeigt. Event-Einladungen können direkt über Outlook angenommen werden, benötigt man mehr Informationen, bringt einen ein Klick auf das Event direkt an die passende Stelle in der Facebook-App.

Bei Evernote verhält es sich ähnlich wie mit Wunderlist. Alle Notizen, die mit einem Fälligkeitsdatum ausgestattet sind, werden in den Kalender übernommen. Dabei wird nicht nur die Fälligkeit angezeigt, sondern der Nutzer hat auch Zugriff auf alle weiteren Informationen zu einem Eintrag.

Für Evernote und Wunderlist gibt es seit kurzer Zeit auch Add-Ins für Outlook.com und Office 365-Nutzer mit Outlook 2013/2016 oder Outlook Web.

Die Apps aktualisierten Apps sind aktuell noch nicht in den App Stores verfügbar, sollten da aber wohl bald aufschlagen. Zumindest nennt Microsoft weder eine regional begrenzte Verfügbarkeit, noch einen späteren Startzeitpunkt für das Update.

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(Quelle: Office Blog)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Kann für User mit Exchange-Konten nach wie vor hart davon abraten solche Tools auf dem Mobil-Telefon zu nutzen. Die Zugangsdaten werden in der Cloud gespeichert und euer Postfach regelmäßig von dort abgefragt und gescannt. Dies ist notwendig um div. Push-Dienste und Suche/Indexierung anzubieten. Im Fall von Exchange-Postfächern heißt das aber, dass der Anbieter über eure NT-Anmelde-Daten verfügt. Ganz großes Manko solch sonst eigentlich recht hilfreicher Tools. Also lieber auf die Inbuild-Lösungen setzen.

  2. @nickel, volle Zustimmung. Insbesondere bei Firmen-Mailaccounts, die nicht über ein MDM laufen ist das problematisch. Der unbedarfte User handelt sich im ungünstigsten Fall eine Abmahnung ein, weil er entgegen der Firmen Policy seine Credentials in einer Cloud speichert.

  3. Gute Hinweise. Das hat mich damals auch zu „Nine“ auf dem Android Gerät gebracht.

    Eine einheitliche Integration von Wunderlist wäre schon was, auf dem Desktop sind Office 2016 Business Kunden aber raus, sofern nicht auch ein Office 365 Abo läuft. Tja, was soll sowas?

    So bleibt es im Moment bei Todoist.

  4. Ich bin auch zu Nine gewechselt, das ist die sauberste und angenehmste Lösung. Nach zwei Testwochen waren es mir die 10,- auf jeden Fall wert. Vorher habe ich gefühlt alle Clients durchprobiert.

  5. @nickel @kOOk @Sascha, ist euch bekannt, ob bei einer IMAP Anbindung die Zugangsdaten ebenfalls in der Cloud bei MS abgespeichert werden? Oder betrifft die Aussage nur Exchange Konten?

    Danke.

  6. @Marian, hast du Einblick in die Mail-Logs deines Postfachs? Dann kannst du dort die Client-IP prüfen. So ist es uns seinerzeit aufgefallen. Da ich bewusst keine dieser Apps einsetze, kann ich es aktuell leider nicht prüfen, würde aber fast davon ausgehen, dass für IMAP-Postfächer das gleiche gilt.

  7. @nickel, Ja habe ich, hab eine eigene Domain. Gute Idee & danke für den Tipp!

  8. Also bei Android muss ich sagen, sollten sie erstmal alle Grundfunktionen in den Mailclient einbauen, die man von Exchange/O365 her gewohnt ist. Man kann zum Beispiel bei Verteilern im Verzeichnis nicht sehen, welche Mitglieder enthalten sind. Auch ist das ganz Layout der App sehr weit weg vom Material Design Vorschlag. Man ist quasi immer am Suchen.
    Grundsätzlich finde ich die Integration von Wunderlist sehr interessant. Hat mich aber auch gewundert, dass es so lange gedauert hat, schließlich hat MS die ja eingekauft.

  9. Alles tolle Sachen, aber es wäre toll wenn sie erctmal Bugs beheben, denn davon gibts noch einige! @weipah: Ja Micrisift sind leider nicht die schnellsten :/

  10. Das ist eine Funktionalität, die ich sehr an CloudMagic schätze. Die Karten dort sind wirklich extrem nützlich, das hätte ich gerne auch in Outlook oder Mailbird auf dem Desktop. 🙂

  11. @joe @jeff
    danke für den „nine“ Tipp 🙂

  12. Outlook.com nebst Apps, diesen Müll habe ich wieder komplett löscht. Ich brauche mit Sicherheit keine E-Mail mit Alibi Aliase bei der immer steht „gesendet im Auftrag von…“ wo dann immer mein Hauptname auftaucht. Hier werden der Alias Name absurdum geführt. Setzen sechs Microsoft.

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