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Nextcloud Hub vorgestellt

Das Unternehmen Nextcloud hat den Nextcloud Hub vorgestellt. Das dürfte einer der größten Schritte sein, die das Unternehmen bisher gegangen ist. Nextcloud Hub (Nextcloud 18) ist laut den Machern die erste vollständig „integrierte On-Premises Content Collaboration Plattform“ auf dem Markt, bereit für eine neue Generation von Nutzern, die nahtlose „Online-Collaboration-Funktionen out of the box“ erwarten.

Viele Buzzwörter für ein Produkt. Letzten Endes bringt der Nextcloud Hub so ziemlich alles mit, was man zur gemeinsamen Zusammenarbeit benötigt. Austausch von Dateien, Workspaces, gemeinsame Arbeit an Dokumenten, Fotos, ein Kalender, Mail und auch eine Chat-Integration ist an Bord. Nextcloud Talk for Hub bietet eine neu geschriebene Benutzeroberfläche mit Benachrichtigungen über die Nachrichtenzustellung, Verbesserungen der Benutzeroberfläche in der Konversationsliste, Circles-Integration für die benutzerdefinierte Gruppenverwaltung, Antworten und Nachrichtenbenachrichtigung für Hintergrund-Tabs.

Letzten Endes verzahnt man geschickt bekannte Werkzeuge und peppt diese mit der standardmäßig vorhandenen Office-Integration auf. Dieses Office basiert übrigens auf der Community Edition von ONLYOFFICE. Neben dem neuen Paket – die Android-App wurde auch schon aktualisiert – hat man auch einen neuen Partner in Deutschland gefunden. IONOS (1&1), der Cloud- und Hostingprovider, und Nextcloud gehen eine exklusive strategische Partnerschaft ein. Ziel der Kooperation sei es, die Angebote der beiden Unternehmen zu verknüpfen, um den Anwendern die maximal mögliche Souveränität über ihre Daten zu bieten.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Bin Mal gespannt wie die Kollaboration in Word Dokumenten funktioniert, wenn Microsoft das schon selbst bei größeren Dokumenten (mehr als 100 Seiten) kaum auf die Reihe bekommt. Mir wurden dabei zumindest beim letzten Mal dauernd Formatvorlagen zerschossen.

  2. ONYLOFFICE heißt wohl sinnigerweise ONLYOFFICE.

  3. Wolfgang D. says:

    Finde ich ja spannend, dass manche Leute die Zeit haben, bei ihrem selbstgehosteten Zeugs laufend nach dem Sicherheitsfix des Tages zu suchen, den auszutesten, und einzuspielen.

    Ich selber habe etliche Next/Owncloud-Provider probiert und regelmäßig können die nicht mal das gemeinsame Zeugs (Kontakte, Kalender, Aufgaben, und Notizen) von Microsoft Exchange bzw. O365 funktionsfähig importieren. Anleitungen beziehen sich regelmäßig auf andere Versionen, nichtssagende und fehlende Fehlermeldungen, halt das Bastelchaos der Opensource Szene.

    Dazu fehlerhafte Abrechnungssysteme, arroganter selbstzufriedener Support, da ist sogar die automatische Onlinehilfe von Microsoft brauchbarer. Ein Trauerspiel.

    • wenn ich schon so viel Erfahrung hast mit etlichen nextcloud installation and dann empfehle ich dir eine eigene aufzusetzen z.b. auf einem PC in einem virtuellen Container sollte ja bei deinem bisschen stand bestimmt kein Problem sein.
      dann sparst du dir die Abrechnung denn schließlich ist es ja kostenlos für privatgebrauch. Kannst immer die neuesten sicherheitspatches installieren.
      ansonsten sind die Schnittstellen wie WebDAV CalDAV von nextcloud eigentlich ziemlich gut dem Standard entsprechend genormt. Benutze auch nextcloud im Einsatz mit über 10 Mitarbeitern und hat mich so weit wie noch nie ein Problem mit den Kontakten oder mit den Kalendern und dabei will querbeet über iPhone Android Windows Kalender und Termine verwaltet.
      Jeder der sich mit IT auskennt kann dadurch halt quasi eine Menge Geld sparen. Wenn eine nicht technikaffin ist empfehle ich auch eher wie von Microsoft

    • Das „Bastelchaos“ ist schon OK. Es gibt leute die legen wert darauf ihre Daten selber bei sich zu haben. Updates auf meiner Nextcloudbox sind unkompliziert.
      Zudem muss man nicht täglich nach dem „Sicherheitsfix“ schauen. Das machen Nutzer von Microsoft Produkten ja auch nicht. man spielt einfach die vom Hersteller bereitgestellten Updates ein.

      Ansonsten möchte ich den Troll nicht weiter Füttern. Ich möchte nur klarstellen das es sich beim Kommentar von Wolfgang um eine offensichtliche Übertreibung handelt.

      • Wolfgang D. says:

        @Chris „Troll“
        Ist ja normal, wenn Fangirlz ihren Fetisch verteidigen.
        Ich möchte nur klarstellen, dass ihr Bastelfreaks eh nichts mehr merkt. Ich bin von übrigens müde von einem paranoiden und extrem anstrengenden Kunden gestern, und verzichte daher auf weitere Gegenrede. Hat bei euch doch eh keinen Zweck.

        @Ahm
        Beste Werbung für Microsoft Dienste, und völliges Unverständnis für meine Aussage, perfekt.

  4. Nach meinem Verständnis und auch auf Rückfrage beim Hersteller ist die Zusammenarbeit mit Ionos nicht „exklusiv“, was ja auch irgendwo der Geschäftsidee von Nextcloud widerspräche. Aber ja, die Art der Zusammenarbeit ist gegenwärtig wohl einzigartig.

  5. Ich weis nicht!
    Die Erscheinungszyklen sind mir zu kurz

    Ich habe die 18er mal getestet …

    Benutzer- und Gruppenverwaltung. bäh
    Mail. bäh
    Der Log läuft über an Fehlermeldungen

    Ich kann zwar nicht programmieren, aber so hätte ich die 18er Release nicht der Öffentlichkeit preis gegeben

    • „Der Log läuft über an Fehlermeldungen“ jedes mal wenn ich mich mal wieder Lust habe own/nextCloud anzufassen hab ich irgendwie das selbe Erlebnis. Es ist bei weiten nicht mehr so Katastrophal wie zu 3.0-5.0 Zeiten aber so richtiges Vertrauen konnte ich da noch nicht fassen. Leider machen es die Konkurrenten auch nicht besser.

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