Netflix blockiert erste VPN-Zugriffe aus Australien

artikel_netflixNetflix-Nutzer, die gerne auf den Film- und Serienkatalog in anderen Ländern via VPN-Software zugreifen, müssen nun stark sein. Netflix hatte immer wieder angedroht, die übergreifende Nutzung des Dienstes für Nutzer aus anderen Ländern zu einzuschränken. Nun hat es scheinbar begonnen, wie der VPN-Dienst uflix meldet. Nutzer aus Australien berichten, dass sie mit dem Dienst nur noch die Meldung “You seem to be using an unblocker or proxy. Please turn off any of these services and try again.” erhalten, wenn sie beispielsweise auf den US-amerikanischen Katalog von Netflix zugreifen wollen. Aktuell soll es zwar nur eine kleine Anzahl Nutzer betreffen, doch wir müssen wohl leider akzeptieren, dass Netflix seine Drohungen nun wahr macht.

(via Gizmodo)

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31 Kommentare

  1. Kann mir jemand erklären warum das so komisch geregelt ist? Wenn ich in dem Land in dem ich lebe meinen Account bezahle, warum soll ich den nicht auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise nutzen können? Ich bezahle ja für die Bereitstellung der Inhalte. Wo ich diese abrufe kann doch dem Betreiber egal sein. Macht doch eigentlich keinen Sinn… (Aufgefallen ist mir das bei Amazon)

  2. Oh Mann… Wenn die das durchziehen, müssen sie aber mit ’nem massiven Userverlust rechnen.
    Der deutsche Katalog ist doch der letzte Mist, könnte ich nicht auf die anderen Kataloge zugreifen, hätte ich schon längst gekündigt.

  3. Mag mir von den Kunden da einmal auf die Sprünge helfen?

    Wenn ich mir mit einer deutschen IP-Adresse (Proxy) einen Netflix-Account erstelle, kann ich dann logischerweise die deutschen Sachen ansehe.

    Kann ich aber dann auch auf die französische Bibliothek zugreifen, wenn ich den Proxy ausmache mit demselben Benutzeraccount oder müsste ich dann zwei Accounts halten, wenn ich beides möchte?

  4. Wie kann Netflix denn feststellen, dass man einen Proxy benutzt?

  5. Ich bin sofort weg, sollten sie mich blockieren!!

  6. @Chris
    Im Urlaub kann man dann auf die Inhalte des jeweiligen Landes zugreifen.
    Warum? Damit man sich keine fremden Inhalte erschleichen kann. Bezahlt wird pro Land nach der potentiellen Reichweite (Kundenanzahl). Wenn diese plötzlich ansteigt entsteht ja ein Schaden von unvorstellbarem Ausmaß!

    Man könnte natürlich auch einfach nach der tatsächlichen Nutzung verrechnen (wie Amazon bei Büchern), aber das wäre zu naheliegend..

  7. es wird Zeit, das die Content Industrie endlich auch an der Globalisierung teilnimmt!

  8. „wir müssen wohl leider akzeptieren, dass Netflix seine Drohungen nun wahr macht“

    Eben nicht. Kündigen und gut ist… ;.)

  9. @Freakyno1
    Das ist auch eine Akzeptanz..

  10. Besucherpete says:

    @erhier: Glaube ich nicht. Sicher, dass werden etliche Kunden so machen, aber ob es wirklich so viele sind, dass man von einem massiven Rückgang der Kundenzahlen sprechen kann, ist durchaus zweifelhaft.

  11. @Besucherpete
    Fürchte auch, dass es nicht so viele sind.
    Ich bin voraussichtlich schon dahin, da der österreichische Katalog auch nicht grad soo Klasse ist (da bin ich eigentlich nie unterwegs).

  12. „Netflix-Nutzer, die gerne auf den Film- und Serienkatalog in anderen Ländern via VPN-Software zugreifen… Nun hat es scheinbar begonnen, wie der VPN-Dienst uflix meldet“

    uFlix ist ein DNS-Proxy und ist kein VPN-Dienst.

  13. plantoschka says:

    Immerhin typisch für Netflix wie transparent man vorgeht. Andere hätten das heimlich eingeführt..

    Ich denke betreffen wird es <1% der Netflix Benutzer.

    Die Conten Industrie macht halt Druck.

  14. Ich frage mich gerade, wie das technisch überhaupt funktionieren soll. Netflix muss ja Kenntnis über sämtliche IP-Bereiche haben, die von VPN-Anbietern genutzt werden, anders können die doch garnicht erkennen, dass der Benutzer über VPN online ist.
    Notfalls stellt man sich halt einen vserver in USA hin und lässt darüber VPN laufen, das dürfte immer funktionieren (und kostet nicht viel).

  15. @Sebastian
    Zumindest bei DNS-Proxys wie uFlix ists relativ einfach, da hier meist nur die Anfrage für den Film geroutet wird, die Daten aber direkt laufen.

  16. Ah, dann stimmt der Titel garnicht, es sind noch gar keine VPN-Zugriffe gesperrt worden, sondern nur Proxies? Ja okay, das geht natürlich viel viel einfacher.

  17. Als Indiz mag es auch dienen, wenn extrem viele User von der selben IP aus zugreifen.
    Schnelle Wechsel zwischen den Ländern mag ebenfalls als Indiz dienen.

  18. Wer im Urlaub in einem anderen Land Netflix braucht hat ganz andere Probleme.

  19. Einfach DNS Dienstleister nutzen: unblockus.com und getflix sind mega und werden schon seit mehr als 4 Jahren von mir genutzt. Alles andere vpn, proxy etc, war, ist und bleibt Mist.

  20. @Dominik: Dann fahr mal mit Kindern in den Urlaub und schau was passiert wenn der Tag um ist und die kleinen einfach mal „Ihre“ Serien ein wenig schauen wollen, was sie dann entweder nicht können oder aber nix verstehen weil das lokale Programm halt in ner anderen Sprache ist.

    Davon ab, die hauen sich damit doch nur die eigenen Kunden weg. Mir persönlich ist es ja egal, aber wenn ich jetzt betroffen wäre, auf jeden Fall Kündigung, und so werden es viele machen.

  21. @ Markus – Netflix wird es vermutlich nicht mal merken, wenn hier ein paar User deswegen kündigen, schafft mit dem Blocken aber ein lizenzrechtliches Problem aus der Welt. Die Lizenzproblematik ist Sache der Filmindustrie, nicht von Netflix.

  22. plantoschka says:

    „Wer im Urlaub in einem anderen Land Netflix braucht hat ganz andere Probleme.“

    Schön, dass hier wieder einer vorzeigt, wie man zu Leben hat !

  23. „Schön, dass hier wieder einer vorzeigt, wie man zu Leben hat !“

    Schön, dass hier wieder welche zeigen, wie ein Unternehmen seinen Laden führen soll.

  24. Gabi aus Bad Salzdetfurth says:

    Scheinbar hat Netflix begonnen in seinen Apps von Android, Android TV, Roku und Xbox die Google DNS-Server fest zu codieren. Wenn das für mein FireTV auch passiert, so dass mein DNS von dns4me nicht mehr funktioniert, bleibt mir nur nach ca. 6 Jahren meinen US-Account von Netflix zu kündigen. Amazon behalte ich, für den Rest geht es dann halt wieder ins Usenet.

  25. plantoschka says:

    @Dominik

    Versteh ich nicht. Ich hab überhaupt nichts dazu gesagt wie Netflix sein Unternehmen zu führen hat…

  26. Seit heute auch in der Schweiz:
    „Streaming Error You seem to be using an unblocker or proxy. Please turn off any of these services and try again. For more help, visit netflix.com/proxy.“
    Ich verwende vpn von privat internet access.
    Werde mich jetzt wohl nach einem DNS Dienst umschauen ansonsten kündigen und naja mal schauen.

  27. Wenn Netflix das durchzieht, wird es uninteressant.Das deutsche Angebot ist ja etwas karg. Eine ähnliche „Vielfalt“ kann ich auch für weniger Geld mit Amazon Prime bekommen. Tschüss Netflix.

  28. @Markus wenn die Kinder das im Urlaub in einem anderen Land brauchen hat man irgendwie was falsch gemacht, sorry. Ich habe als Kind im Urlaub kein TV geschaut sondern mich anderweitig beschäftigt.

    @erhier: finde ich gut, wie Du für alle sprichst…ich finde den Katalog nicht der letzte Mist

    Selbst wenn sie VPN sperren werden es keine massiven Nutzerzahlen sein. Ich kenne weit und breit keinen, der in Verbindung mit Streaming VPN benutzt.

  29. Man bekommt übrigens wofür man bezahlt. Wäre da der US Katalog mit drin wäre das sicher um einiges teurer und dann meckert der deutsche Michel auch wieder wieso er keine 1 Mio Blockbuster für 8 Euro im Monat bekommt.

  30. @Timo
    Scheint dich ja zu freuen, oder wie?

    Naja, laden wir die Sachen halt vom OCH. Im Jahr 2016 sollte solche Grenzen endlich verschwinden. Die Rechtemafia hat genug lange abgezockt.

    Aber ich hoffe mal, dass UnoTelly und co. zum Gegenschlag ausholen und die zahlenden Kunden nicht mehr vor unfaire Einschränkungen gestellt werden.

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