Nanoleaf Elements: Lightpanels mit Holzoptik vorgestellt

Die Lichtelemente von Nanoleaf machen optisch schon etwas her, sind aber alles andere als günstig. Im ausgeschalteten Zustand sieht die weiße Plastik-Oberfläche dann aber nicht mehr wirklich ansprechend in jedem Zimmer aus. So dachte sich wohl auch der Hersteller, weshalb er mit den Nanoleaf Elements die Lightpanels nun auch in einer Holzoptik parat hat. Weiterhin setzt man auf die bekannte Modularität der Hexagons. Jedes Panel verfügt nun allerdings über eine texturierte Holzmaserung.

Die Installation funktioniert wie gehabt. Verschiedene Designs lassen sich modular zusammenstecken und an die Wand kleben. Bis zu 100 Panels könnt ihr da zusammenkleistern, aber ich bin mir sicher, die meisten können und wollen sich nicht mal einen Bruchteil davon leisten. Einen wesentlichen Unterschied für die Elements-Reihe gibt es dann doch: Statt farbigem Licht gibt es hier nur warme und kalte Farbtemperaturen. Hier sind zwischen 1500 und 4000 Kelvin möglich. Konkrete Angaben zur Helligkeit machte man da bisher nicht, ich gehe aber davon aus die wird mit maximal 100 Lumen pro Panel ähnlich, wie bei den normalen Hexagons, ausfallen. Bei den Standardszenen dreht sich alles mehr um Entspannung, sowie ein Wohlfühlgefühl anstatt der puren Optik. So bringt die Nanoleaf-App zur Steuerung der Lichtpanels nun auch ein neues „Circadian-Lightning-Feature“ mit, welches die Farbtemperatur der Nanoleaf Elements mit dem Sonnenlicht synchronisiert. Derartiges kennen wir bereits beispielsweise von HomeKits „Adaptive Lighting“, welches im Übrigen auch von Nanoleafs Essential-Reihe unterstützt wird.

Die Essential-Reihe ist ein gutes Stichwort, denn die Leuchtmittel sowie der Light-Strip jener Reihe beherrschen bereits Thread. Darauf möchte Nanoleaf auch künftig setzen. Die Lightpanels und so auch die neuen Nanoleaf Elements sind dafür bereits vorbereitet, unterstützen Thread aber derzeit noch nicht. Hier gilt natürlich wie immer bei smarter Technik: Verlasst euch hier nicht auf die Update-Versprechen von Herstellern und kauft Produkte nicht mit dem Gedanken, dass sie diese Updates auch wirklich bekommen. Bis dahin sollen die Lichtpanels mit WiFi funken. Ansonsten gibt es alles von Nanoleaf gewohnte: App-Steuerung, Unterstützung für Alexa, den Google Assistant und auch HomeKit und somit Siri. Auch die Berührungssteuerung und Synchronisierung mit Musik gibt es. Und bedient werden kann auch über die enthaltene, manuelle Steuereinheit.

Die Nanoleaf Elements mit Holzoptik sind ab sofort im Online-Shop von Nanoleaf und bei Bauhaus erhältlich. Im Starterkit sind sieben Lightpanels enthalten. Kostenpunkt? Einmal festhalten bitte: 229 Euro, ich hatte euch schon zu Beginn vorgewarnt. Bei den Kits zur Erweiterung sind jeweils drei Lightpanels dabei. Der Preis dafür liegt uns derzeit noch nicht vor. Zudem bin ich mir sicher, dass es künftig nicht nur bei der Holzoptik bleiben wird, sondern man da auch andere „wohnliche“ Designs in die heimischen Wohnräume bringen möchte.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Schöne Sache. Noch spannender fand ich jedoch den Teaser zu den Nanoleaf Lines. Und auch dass die Shapes ab Juli als Thread Router fungieren find ich Klasse

  2. Naja, ob das besser aussieht als das weiße Plastikzeugs bezweifele ich, denn „in Holzoptik“ bedeutet ja eben kein Holz, sondern auch nur Plastik, dass wie Holz aussehen soll. Aber die Youtube-Kanäle werden sicherlich damit geflutet.

  3. Puh. Muss ich an meine Oma denke wenn ich das sehe. Die hatte in den 90igern auch noch Holz-Wanddeko. Nicht mein fall 🙂

  4. Würde mich interessieren ob ich die an meine „normalen“ Shapes anfügen und mitbenutzen kann?! Würde bestimmt nette Möglichkeiten ergeben.

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