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Nanoleaf Essential Light Strip ausprobiert

Nanoleaf hat neulich neue Beleuchtungslösungen vorgestellt – die Nanoleaf Essentials. Nanoleaf kennen die meisten vielleicht durch die modularen Panels. Das Unternehmen hat da ein paar unterschiedliche Modelle in der Auslage. Nun kamen noch ein Lightstrip sowie ein Leuchtmittel in Birnenform hinzu. Das habe ich mir einmal angeschaut.

Obwohl Lightstrips und smarte Leuchten vermutlich heute für viele keine Besonderheiten mehr sind, haben die neuen Geräte von Nanoleaf neues an Bord. Man unterstützt nämlich Thread. Dabei handelt es sich um eine stromsparende, IPv6-basierte Netzwerk-Lösung, bei der sich die vernetzten Geräte zu einem Mesh-Netzwerk zusammentun, um besser miteinander kommunizieren zu können. Unternehmen der Initiative sind u. a. Google, Osram, Apple und Samsung.

Thread soll vermeiden, dass ein einzelner Ausfallpunkt das komplette Smart-Home-System ausfallen lässt. Sofern das Netzwerk mit mehr als einem Router betrieben wird, kann ein anderer Router die Rolle des ausgefallenen Gerätes übernehmen. Klingt alles kompliziert, ist es aber nicht. Im Falle von Nanoleaf ist es so, dass der Strip oder die Birne auch klassisch funktionieren – beispielsweise über die App steuerbar – oder über HomeKit, wo Bluetooth zum Einsatz kommt.

Thread kommt unter anderem beim HomePod mini zum Einsatz und dazu ein paar Worte in Zusammenhang mit dem Strip von Nanoleaf. Dieser ist, wie bereits erwähnt, auch eigenständig nutzbar, natürlich auch über HomeKit. Dies sorgt dafür, dass der Strip im Rahmen seiner Möglichkeiten auch von Außen erreichbar ist, wenn denn ein entsprechender Apple TV, HomePod, HomePod mini oder das kompatible iPad im Netzwerk sind.

Innerhalb von HomeKit ohne Thread verhält sich der Nanoleaf Lightstrip wie zahlreiche Geräte mit Bluetooth-Anbindung, so viel konnte ich herausfinden. Ab und an dauerte es, bis der entsprechende Befehl beim Gerät ankam – das kennen viele vielleicht von den damaligen Eve-Steckdosen, die ja auch ab und an einige Zeit brauchten, wenn es reichweitentechnisch nicht ideal lief.

Wesentlich besser ist es da tatsächlich mit Thread. Probehalber habe ich den HomePod mini (hier mein Test) angeschlossen und dann verglichen (ich habe dazu einen Hue-Strip und den von Nanoleaf bei mir parallel verbaut. Mit dem HomePod mini im Bunde sind beide Geräte fast zeitgleich an- und ausgeschaltet, dies war vorher nicht der Fall. Geschaltet werden muss dafür nichts, dies passiert alles transparent. Der Strip als solcher leistet eine sehr gute Arbeit, liegt preislich für 2 Meter Länge bei rund 50 Euro. Wer möchte, nimmt sich eine entsprechende Verlängerung des Herstellers und kann die Lightstrips auf bis zu 10 Meter erweitern.

Die Helligkeit kommt hier auf 2.000 bis 2.200 Lumen. Steuern lässt sich der Lightstrip außerdem auch über die mitgelieferte Kabelfernbedienung, die Nanoleaf-App sowie Apple HomeKit und den Google Assistant. Preislich muss man das für sich entscheiden. Hue bietet auch Strips, die im Angebot auch oftmals in diesem Bereich zu bekommen sind. Wer da ein Ökosystem hat, möchte vermutlich auch drin bleiben.

Steuerungstechnisch funktioniert alles in HomeKit wie gehabt. Auch das Zusammenlegen mit mehreren Geräten, beispielsweise einem Hue-Strip, ist machbar. Allerdings habe ich festgestellt, dass der Hue-Strip bei einer konkreten Farbauswahl über den HomeKit-Farbpicker etwas wärmer wirkt.

Empfehlung? Kommt auf das verwendete Ökosystem an. Als Hue-Nutzer würde ich wahrscheinlich bei Hue bleiben. Alle anderen können mal rüberschielen, gerade auch, weil Nanoleaf auf Thread setzt und das Angebot sicher noch vergrößern möchte. Und wer dann noch den entsprechenden HomePod mini im Haus hat, der muss sich auch keine Gedanken um Reichweite, Bluetooth oder irgendwelche Fummeleien machen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Unterstützt der Strip mehrere Farben auf einmal oder ist man hier wie bei Hue auf eine Farbe begrenzt?

  2. Oblivionevil says:

    Lieber WS2812b mit Wled und eigenem pcb ist viel günstiger

    • Ehrlich gesagt habe ich keine Lust auf Basteln.
      Habe zuhause den Lightstrip von Lifx und das ist bisher der einzige mir bekannte Lightstrip,der out of box Multicolor-Zones besitzt.

  3. Ich möchte endlich einen Lightstrip mit diffusem Licht haben. Es nervt leider wenn man diese ganzen Pünktchen sieht ;(

    • Stimme dir absolut zu!
      @Caschy, sind die Bilder von dir, vom Hersteller oder gemischt? Ich vermute ja letzteres, auf den Werbebildern sieht man nie die einzelnen Lichthöfe :-).
      Einige outdoor Lightstrips, z.B. von Hue oder innr sind diffus, allerdings mit heftigem Aufpreis. Sowas für innen wäre mal toll.

    • Wenn man die Lightstrips mit Profilen und entsprechendem Milchglas einbaut, dann kann man da schon deutlich verbessern. Geht zum Teil natürlich auf die Helligkeit.

      Ich weiß nicht wie sehr man die Pünktchen technisch verhindern kann. Dann müssten da vermutlich so viele LEDs rein, dass man es nicht mehr bezahlen möchte.

  4. Das war vielleicht ein Griff ins Klo. Ich habe die Lighstrips als Weihnachtsgeschenk gekauft und wir sind mega enttäuscht. Die Nanoleaf App ist der letzte Dreck. Die Strips verlieren immer wieder ihre Verbindung und sie sind nicht per Razer Synapse synchronisierbar, weil dort ausschließlich die Panels eingebunden werden können. Ähnliches auch in der Nanoleaf App. Bei den Effekten sind die Essential Produkte gar nicht enthalten. Meine Hoffnung, dass die (bei dem Preis) einen Regenbogen darstellen könnten, wie die Panels, hat sich leider auch nicht bewahrheitet. Ich habe echt keine Ahnung warum die so teuer sind. Die taugen nicht mehr als jedes andere Billigprodukt auf den Markt. Danke für nichts Nanoleaf.

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