Mein Sohn hat via Amazon Alexa einen Kuchen bestellt und deshalb solltet ihr vielleicht an euren Einkaufs-Pin denken

Kleine Erinnerung für alle, die einen Amazon Echo oder einen an Amazon Alexa angebundenen Lautsprecher haben: Mit den Dingern kann man direkt per Sprache bestellen. Und das geht nicht nur bei von euch explizit ausgesuchten Dingen, sondern Amazon wird auf bestehende Fragen immer etwas in petto haben. Mein Sohn Max, vier Jahre mittlerweile alt, mag seinen Amazon-Lautsprecher sehr.

Er schaltet darüber das Licht in seinem Zimmer, macht Musik und Hörspiele an – und er fragt natürlich diverse Sachen. Wie weit der Mond entfernt ist, wie alt Feuerwehrmann Sam ist – oder wie teuer Kuchen ist. Diese Frage beantwortet Amazon Alexa auch, hat dabei aber auch gleich eine tolle Empfehlung aus dem Amazon-Choice-Programm parat. Zack, lecker Kuchen, kostet 6 Euro – willst du den kaufen?

 

Da denken Kiddies nicht drüber nach und  bestellen vielleicht mit der Aussage „Ja“. Bei den Eltern trudelt dann, wenn aktiviert, eine Bestellbestätigung ein und man wundert sich sehr. Keine Panikmacherei, sondern selbst erlebt. Die Bestellung konnte ich zumindest stornieren, ein gehacktes Konto durch den Sprachverlauf in der Alexa-App ausschließen. In diesem Sinne: Aktiviert vielleicht die Bestätigung per Pin, falls ihr Spracheinkäufe tätigt. Oder ihr „lustige“ Freunde oder Kinder habt. Ich hatte das damals direkt gemacht, aber aus irgendwelchen Testgründen deaktiviert und vergessen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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189 Kommentare

  1. Das “Ja” deines Sohnes beim bestätigen des Kaufes hat genau den Enthusiasmus den man erwarten würde, wenn ein Kind Kuchen kauft richtig gut. Und danke für den Tipp!

  2. Genau aus dem Grund existieren diese Dinger eigentlich nur. Der Konsum soll weiter angekurbelt werden.

    • Für wissbegierige Kinder sind sie aber auch ziemlich nützlich.

      • Wissbegieren Kindern sollte man kein Alexa ins Zimmer stellen sondern selbst mal aktiv werden und auf Fragen antworten.

        • Ich weiß nicht auf alles eine Antwort, du?

          • Nicht auf alles, aber auf vieles. Kinder bekommen es mit wenn man seinen Kopf anstrengt und kommen dann evtl. auch selber Mal auf die Idee. Für alle anderen Sachen gibt es u.a. Bücher. Ich bin auch ohne Alexa groß geworden und nicht dumm. Wenn man seinen Kindern so ein Ding in’s Zimmer stellt ist man, meiner Meinung nach, zu faul sich mit ihnen zu beschäftigen.

            • Für Leute die zu faul sind ist es aber wieder ein tolles Ding. Da lernt das Kind wenigstens was Neues, anstatt vorm Fernseher zu verblöden.

              Im Wohnzimmer haben wir auch einen Dot, allerdings in einem Kasten verbaut. Man muss lauter sprechen wenn man was möchte, dafür hört sie mich normalerweise eben nicht und aktiviert sich auch nicht ungewollt.

              • Arme Kinder. Leute die zu faul sind, um ihren Kindern etwas zu erklären, soltten erst gar keine Kinder bekommen. Besser einen Hund oder eine Katze anschaffen, die fragen nicht so viel.

                • Stimmt schon, aber bei manchen Familien, wo die Kinder eben schon da sind, ist es manchmal wohl besser das Kind hat einen Dot, bevor es die Eltern entnervt anschreien („frag nicht so viel“) oder mit dem Universaltherapeuten Fernseher jegliche Neugier und Kreativität abtrainieren.

            • Du sagst du seist nicht dumm, pauschalisierst aber gleichzeitig, dass JEDER, der seinem Kind so ein Gerät ins Zimmer stellt faul sei. Finde den Fehler..

              Davon abgesehen ist das vorverurteilend, du kennst die Leute doch gar nicht, du weißt nicht wieviel sie sich mit den Kindern beschäftigen und aus welchem Grund sie den Kindern so ein Gerät gegeben haben.

              Korrekt, ohne Bewertungen und sonstige Vorurteile müsste dein Satz heißen: Ich will nicht, dass meine Kinder, ich selbst oder andere von mir denken ich sei faul, deshalb bekommen die Kinder keinen Echo ins Zimmer.

            • is klar. wo bücher ja auch soooo aktuell sind und man tausende aus allen wissensgebieten zuhause hat.
              von den kosten mal ganz zu schweigen.

              nem kind heute noch beizubringen sein wissen aus büchern anzusammeln ist für aktuellere themen ja schon eher ein witz 😀

              • Ich schreibe meine Bachelorarbeit momentan gerade überwiegend aus Online-Quellen, aber es gibt ja nicht nur aktuelle Themen.
                Gerade für Kinder gibt es genügend aktuelle Bücher, da sich die Fundamente der Welt in vielen Bereichen dann doch nicht ändern (auch nicht die Erkenntnis darüber).

                In anderen Bereichen hat sich aber doch vieles getan. Die PM History von vor 15 Jahren werden wir jetzt wahrscheinlich wegwerfen, da fast alle überholt sind.

                Wichtiger als das Trägermedium (Buch, eBook, whatever) ist es allerdings Quellenarbeit zu erlernen. Vielleicht nicht gerade mit vier, aber doch zumindest später 🙂

    • Das ist doch aber nicht verwerflich. Ich habe das seinerzeit auch schon recht früh deaktiviert.

  3. Deshalb sind bei mir Spracheinkäufe deaktiviert.

  4. da frag ich mich eher, warum ein vierjähriges kind einen eigenen smarten lautsprecher braucht, noch dazu um damit zb das licht einzuschalten. mittlerweile belegen erste studien, dass sich die smarten lautsprecher massiv negativ auf die soziale entwicklung von kindern auswirkt. nix für ungut… tipp: ich würde die 6 euro vom taschengeld abziehen und ihm den kuchen zum mittagessen servieren 😉

    • Welche Studien sind das?

    • Hast du mal eine belegbare Quelle?. Suche noch Lektüre, die langjährige Studien beinhaltet.

      • Die Quelle und Studie würde mich auch interessieren. Meine 3 Töchter haben auch je eine Alexa und hören damit den ganzen Tag Musik und Hörspiele und die Kleinste hat dadurch massiv ihre Aussprache verbessert, damit Alexa sie richtig versteht.

      • langjährige studien wird es wohl erst in ein paar jahren geben. ich kann mich nur konkret an einen artikel erinnern, bei dem es genau um dieses thema ging. es wurden mehrere kinder von psychologen interviewt, die zuhause mit alexa in kontakt kommen. auffällig war bei fast allen, dass wünsche und forderungen nie von bitte und danke begleitet wurden und eine positive reaktion immer als selbstverständlich wahrgenommen wurde.
        meiner meinung nach sind unsere heutigen digitalen assistenten noch zu dumm, um sie mit unseren kindern allein zu lassen.

        • Erst sind es EINIGE Studien, nun EIN Artikel. Wie dem auch sei, auch dieser eine Artikel würde mich interessieren, hast du eine Quelle?

        • @faa: Also mein Sohn ist im echten Leben wohl der freundlichste kleine Mann, den ich so kenne. Und „Bitte“ und „Danke“ ist bei uns Standard. Er redet so mit anderen, wir mit ihm auch. Übrigens, um dich komplett fassungslos zu machen: Er darf auch ab und an ein sein eigenes iPad. Und da schaut er Unboxing-Videos von Spielzeug über YouTube-Kids. Auch in englischer Sprache, sodass er da schon Zahlen und Farben kennt. Du darfst mir glauben, dass ich das sehr streng im Auge habe, gerade, wenn ich täglich so etwas im Job mache und von Anfang an auf Medienkompetenz bedacht bin.

          • ich bin der letzte, der gegen die Digitalisierung des Kinderzimmers ist, aber die fest platzierte Alexa ist einfach – zumindest in diesem Alter – meiner Meinung nach zu viel des Guten. und du siehst ja selbst was dabei rausgekommen ist 😉

          • achja, sagt er auch bitte und danke zu alexa? 🙂 vermutlich nicht weil er es nicht muss.. und genau hier liegt das problem. aber egal, ich hab heut auch noch anderes zu tun!

            • Was denn? Noch an anderen Orten alternative Fakten streuen? Nur weil du das Gefühl hast, irgendetwas sei nicht in Ordnung, heißt das nicht, dass das auch nur in irgendeiner Art und Weise die Realität wiederspiegelt.
              Glücklicherweise hast du keine Kinder..

            • @faa Ich hoffe, dass du allen anderen Personen ein Vorbild bist und immer schön „bitte“ und „danke“ zu einem Sprachassistenten, oder zu deinem Smartphone/PC sagst, wenn du etwas auf Google gesucht hast.

          • „Hier mein Sohn, Nimm, beschäftige dich damit. Wieso sollte ich das auch tun? Radio/ Musikplayer einschalten, Fragen beantworten und mich eventuell direkt kurz selber bilden (falls ich es nicht wissen sollte), Spiele spielen?! Pah!“
            .
            Als Kind kannte ich noch sowas wie Selbstbeschäftigung und musste mir manchmal selber zu helfen wissen. Radio einschalten wird man wohl die paar Jahre hinkriegen bis er es selber packt. Genau so mit dem Fragen beantworten, irgendwann ist er alt genug um es mit seinem iPad ,das er ja besitzt, selber herauszufinden. Solange übernehme ich als Vater das. Mein kleiner hatte vor ein paar Jahren eine Lexika- Sammlung in der er fast alles nachschlagen konnte. Er musste sich Mal kurz kümmern, lesen, suchen und hat nicht einmal quer durch den Raum gebrüllt und gefragt was die Mehrzahl von Kaktus ist. Für die Videos durfte er an meinen PC. Diese Digitalisierung des Kindes ist die reine Faulheit der Eltern, mehr nicht.

            • »Ich als Kind«, »Früher hat man noch«, »Ich bin auch ohne […] groß geworden!«

              Das sind immer so herrliche Argumente. Es gab auch mal Menschen, die ohne Strom, ohne Dach über dem Kopf, nur mit Feuer oder was auch immer groß geworden sind. Aber der Mensch entwickelt sich weiter.

              Kluge Menschen passen sich dem an. Die anderen beten immer wieder runter, was vor X Jahren mal war und bleiben eben auf der Strecke.

        • Und wo ist dieser angebliche Artikel? Das einzige an was ich mich im Zusammenhang mit Bitte/Danke erinnere war 1 Blogpost von einem gewissen Hunter Walk („Amazon Echo Is Magical. It’s Also Turning My Kid Into an Asshole.“), und das war 2016, also vor gut 2 Jahren. Seither wird das in diversen Medien wiedergekaut, aber nie mit was Substanziellem oder Studien, sondern immer nur das Blogposting von 1 Menschen vor 2 Jahren…

        • kommentarkommentierer says:

          @ faa – Zitat: „meiner meinung nach sind unsere heutigen digitalen assistenten noch zu dumm, um sie mit unseren kindern allein zu lassen.“ Stimme hier zu, ich finde es auch zumindest bedenklich.

    • Mich interessieren diese Studien auch, schon aus beruflicher Perspektive, vielen Dank für die Quellen schonmal!

  5. Stefan aus Oldenburg says:

    Yipee, mein Sonntag ist gerettet. Sehr lustig…
    btw. mein Alexa (extra)Konto hat genau deswegen gar keine Zahlungsinfos…
    Wenn ich nicht mehr nachgucke ob das Licht auch aus ist oder Alexa tatsächlich die richtige Musik abdudelt, und vor allem meine Filme zuverlässig an die Wand beamert, dann gibt es vielleicht auch mal Zahlungsinfos.
    Und zur Kindesentwicklung – aktuelle Technik gehört doch wohl dazu – erst recht, wenn Papi damit die Brötchen verdient!!!

    • Kindesentwicklung? Kinder sollen es also von Anfang an für normal erachten, dass man sich eine Wanze in die Wohnung stellt? Der perfekte Bürger von morgen! Seltsame Welt…

      • Du hast doch sicher ein Smartphone. Und wie kannst du es vor einem Kind rechtfertigen eine Wanze mit dir herum zu tragen und sie zusätzlich noch mit deinen ganzen Daten, wie Nachrichten, Anrufe, Bewegungsprofile, Suchdaten, etc. zu füttern? Wirklich seltsam, du sagst es..

  6. Ganz ehrlich:

    Einem vierjährigen (!) Kleinkind stellt man so ein Ding nicht ins Kinderzimmer.

    Bei manchen Eltern greift man sich nur noch an den Kopf.

  7. Zum Thema lustige Freunde gibt’s auch ’nen passenden xkcd (‚listening‘, no. 1807) 🙂

  8. Deliberation says:

    Warum stellt man einem vier Jahre alten Kind keinen Echo ins Kinderzimmer? Weil nicht vorhandenen Studien angeblich irgend etwas nicht direkt messbares behaupten? Weil sich das irgendwie falsch anfühlt? Weil grundsätzlich jede neue technische Erfindung erst einmal schlecht ist, wie das zuvor mit z.B. Autos, Radio, Fernsehen und dann Farbe im Fernsehen der Fall war? Ganz zu Schweigen vom bösen Neuland Internet?

    Hach herrjeh, such euch ein Hobby und entscheidet für euch selbst, was ihr tun wollt und was nicht. Aber schreibt anderen nicht vor, was kein ewiges Gesetz des Universums, sondern eine persönliche Entscheidung ist!

    • Schwingst du jetzt die Neuland-Keule, nur weil man nicht alle digitalen „Errungenschaften“ ins Kinderzimmer stellen soll? Lässt du dein Kind auch mit E-Autos alleine rumfahren?

      Man stellt einem vierjährigen keinen Echo ins Kinderzimmer, weil es keinen braucht. Weil es erst mal lernen muss, dass es auch Lichtschalter gibt, damit es nicht in Panik gerät wenn irgendwo anders mal im finsteren niemand auf „Alexa mach das Licht an“ reagiert, weil es erst mal lernen muss, dass man Dinge auch aktiv nachschlagen kann und weil es erst mal lernen muss, dass man nicht immer alles sofort haben kann. Wie dumm sollen unsere Kinder eigentlich noch erzogen werden?

      • Weil nicht alles hinkt, was ein Vergleich ist: Er weiss wo Lichtschalter sind. In Sachen Licht läuft da beispielsweise sein Nanoeaf-Panel, also keine gewöhnliche Deckenlampe, die er bedienen muss.

      • Niemand braucht wirklich überhaupt solche Geräte, auch kein Erwachsener.

        • @Chris „Braucht niemand“ braucht niemand.

          • Ja, da ist was dran, aber ich war es nicht, der das Thema „brauchen“ hier eingeworfen hat… ich bin aber sowieso der Meinung, dass es in aller Regel gerade die Dinge sind, die wir nicht wirklich brauchen, die das Leben angenehm machen. 😉

        • Was braucht man denn schon wirklich abseits von Essen und einem Dach über dem Kopf?

        • Aber nur weil deine Vorstellungsgabe ziemlich begrenzt zu sein scheint. 😉 Gerade für erwachsene Personen mit diversen Handicaps kann man durch diese das Leben erleichtern bzw. die Lebensqualität deutlich und preiswert verbessern. Diese kommen scheinbar in deiner Lebenswirklichkeit noch nicht vor bzw. sind dir scheinbar einfach egal.

      • Wer redet denn davon Kinder nur noch und ausschließlich ALLE technischen Errungenschaften nutzen zu lassen? Du bist gefangen im Dualismus wenn du so denkst. Das ist doch lächerlich, erst faselst du von irgendwelchen Studien und wenn du mit Argumenten nicht weiterkommst ziehst du hanebüchene Vergleiche mit vierjährigen Autofahrern.
        Du implizierst damit Caschy würde sich nicht kritisch damit auseinandersetzen, wie er sein Kind an die Technik heranführt.

      • So gesehen braucht keiner von uns hier einen… nichtsdestotrotz ist es wohl seine Entscheidung ob er einen hat oder nicht. Vor allem wenn er (wenn ich das wiederholen darf) damit seine Brötchen verdient. Verstehe die Aufregung nicht… Das „Andere Länder, andere Sitten“ ist zu verallgemeinern und auf alles zu übertragen finde ich. Ein jeder sollte für sich entscheiden wie er seine Kinder erzieht.

        „Unsere Kinder“ ? Hast du welche? Ich würde stark behaupten das nicht. Weil sonst wüsstest du wie es ist …

        Ich kann mich nicht erinnern das bei den Anfängen von Elektrizität von Panik die rede war als es mal ausfiel. Das man immer alles verteufeln muss …

        Seis drum. Solange keine Studie 100% belegen kann dass meine Methoden meinem Kind schaden, werde ich so aussagen ignorieren. Selbst bei 100% kann meine Vorgehensweise eine Ausnahme sein!

        So long…

    • „Warum stellt man einem vier Jahre alten Kind keinen Echo ins Kinderzimmer?“

      Weil das ein Alter ist, in dem man Sozialkompetenz erlernt und nicht Medienkompetenz. Letzteres kann man auch noch mit 40+ nachholen, entsprechendes Aufnahmevermögen vorausgesetzt.

      Was ein Kleinkind von Alexa&Co. lernt:

      a) Wenn ich rede, hört immer jemand zu
      b) Wenn ich was habe, hat immer jemand Zeit und Lust
      c) Wenn ich was will, bekomme ich es jeden ohne Widerspruch
      d) Wenn ich unfreundlich bin, ist das egal
      e) Umgangsformen sind überflüssig
      f) Um etwas zu bekommen, muss ich eigentlich nichts tun
      g) Um Dinge zu bewirken, muss ich nicht mal den Hintern lüften
      h) Frauen(stimmen) dienen mir jederzeit
      und evtl.: Wenn meine Eltern keinen Bock auf mich haben, geben sie mir Cyberzeug.

      • Wenn ein Kind nur noch und ausschließlich Kontakt mit Alexa hat mögen deine Annahmen zutreffen, andernfalls sind sie unplausibel.

      • @cismor: Das liest sich so pauschal. Aber auch nicht wirklich plausibel. Ausser in deiner Black-Mirror-Welt vielleicht- Und für den Pfeffer sorgt noch Punkt h.) woll?

        • Den Bezug zur Serie empfinde ich als Lob, zumal einzelne Folgen von der Kritik das Prädikat „brillant“ bekommen haben. Trotzdem sind die angesprochenen Punkte real und nicht erfunden. Ich halte so genannte „Medienkompetenz“ in dem Alter für völlig sinnfrei. Und zu den Argumenten, meine Punkte träfen nur bei ausschließlicher Alexa-Erziehung zu: Es wird massenweise Haushalte geben, wo (künftige) digitale Assistent(innen) als Erziehungsersatz ohne ede Erzeihungskompetenz gesehen und genutzt werden. Schaut man schon heute auf so manches verzogene Terrorkind, wird die Aufgabe Grenzen zu setzen durch die digitalen „Erfüllungsgehilfen“ auch nicht unbedingt erleichtert.
          Und zu Punkt h): Wenn es reiner Zufall wäre, würde er ja nicht für Pfeffer sorgen, woll?

          • Du hast natürlich Recht, aber dann müsste man doch etwas für das menschliche Umfeld von verkümmernden Kindern tun und nicht die AI abschaffen.

      • Fragen die sich kein Kind in dem Alter stellen würde. Aber gut.

        So viele Sozialwissenschaftler, Psychologen, Kindheitsforscher, Kommunikationswissenschaftler usw. in diesem Blog … ich fühle mich fast schon geehrt!

  9. Deliberation says:

    Wer bist Du, dass Du für andere entscheiden darfst, was sie brauchen oder nicht brauchen? Wenn wir danach gehen, brauchen wir viele Dinge nicht. Und wenn Dein Kind mit vier Jahren keinen Lichtschalter bedienen kann, ist nicht Amazon Alexa das Problem. Ich weiß nicht, warum ein Kind rein logisch dümmer erzogen werden sollte, wenn es mit Amazon Alexa eine zusätzliche Informationsquelle hat. Im Gegenteil!

  10. Zeiten ändern sich und solange dabei eine gute Erziehung nicht flöten geht is das völlig ok.
    Hab selbst nen 5 1/2 jährigen Fratz und achte auch sehr auf die richtige Anwendung von modernen Medien. Is halt so heutzutage. 😉

    • Alter. Hier wird ein Mist erzählt. Das ist ein Ausschnitt aus dem Leben, komplett ohne Zusammenhang und ihr erlaubt euch so zu urteilen? Das ist doch wohl lächerlich. Die Kinder wachsen damit auf und wir haben es erst später kennen gelernt, weil es das noch nicht gab. In Maßen ist das vollkommen in Ordnung. Der kleine wird vor dem Ding nicht geparkt und sitzt bestimmt nicht nur in seinem Zimmer. Ist bei uns auch nicht so. Das sind alles sozialisierte Kinder.

  11. Alexa und Konsorten machen doch nicht (also sollte nicht) die komplette Erziehung ausmachen. Nicht alles so einseitig sehen! 😉

    P.S.: Sry, dachte der Kommentar kommt an die „Anwort“ Stelle!

    • Danke, endlich sorgt mal jemand für weitergehende Informationen!

    • Was mir jetzt in der Kürze der Zeit aufgefallen ist:
      – Personifizierung von Technik durch Kinder, aber auch durch Erwachsene bei anderen Gegenständen.
      – Verarmung der Sprache, ähnlich der Formulierung bei Suchmaschinen, kann durch Kontakte mit anderen Menschen und Literatur aber auch erhalten bleiben.
      – Unhöflichkeiten schleichen sich gegenüber der AI ein, muss aber nichts gegenüber Menschen bedeuten.
      – Reduktion der Kontaktzeit mit den Eltern, kann durch feste Regeln aber auch verhindert werden.
      – Allgemein wird zu kritischen Umgang mit der AI geraten, dem kann ich beipflichten.

  12. Abgesehen davon, dass ein vierjähriges Kind sowas nicht braucht, ist es insgesamt bedenklich und schon fast ungeheuerlich, dass ein Techblogger wie Caschy so fahrlässig mit Technologie umgeht und dies auch noch unkritisch verbreitet.
    Alles, was sein Vierjähriger damit macht, wird von Amazon auf Servern ausserhalb der EU aufgezeichnet und entzieht sich völlig jeglicher weiterer Kontrolle.
    So ist es, wenn man statt Augen und Ohren nur noch die Dollars und Euros der Konzerne im Kopf hat.
    Es geht auch anders: Steve Jobs hat seinen Kindern nicht erlaubt, das iPhone zuhause einzuschalten.
    Ebenso Bill Gates, dessen Kinder vor dem 14. Lebensjahr keine Smartphones und Tablets benutzen durften.
    Aber diese Herren sind wahrscheinlich in den Augen von Caschy zu wenig Technik-affin, um das richtig beurteilen zu können.
    Ich kann nur mehr den Kopf schütteln vor so viel Ignoranz.

    • Was kann denn Gefährliches passieren? Ich meine die Frage ernst!

      „Ungeheuerlich, fahrlässig, unkritisch, Ignoranz.“
      Herzlichen Glückwunsch, so erreichst du gar nichts. Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass man einen anderen Menschen nur ordentlich beleidigen muss und dann lenkt er ein und sagt: „Vielen Dank, du hast mir die Augen geöffnet!“

      Falls du nur stänkern wolltest geht das auch witziger und vor allem intelligenter.

      • @Mo Schon mal was von Diskussionskultur gehört? Als stänkern, unwitzig und wenig intelligent würde ich eher deinen Beitrag bezeichnen.
        Ich hingegen kritisiere sachlich.

        • Ja, hab ich von gehört, Diskussionskultur ist das was du nicht hast.
          Den Hinweis auf die Erziehungsmethoden zweier Manager (sonst steht dort gar nichts) empfindest du als sachliche Kritik, Gott, lass Hirn regnen 😉

          • Von allen geäußerten Kommentaren sind Mo’s immer noch am unsachlichsten. „Gott, lass Hirn regnen“. Ahja. Was ist daran so wild sich mit seinen Kids zu beschäftigen, ihnen Fragen zu beantworten, eventuell erstmal selber nachzuschauen und wenn es nicht geht müssen sie halt warten, ihnen das Licht in Jungen Jahren einzuschalten und ihnen irgendwelche Musik oder was weiß ich einzuschalten?! Ihr seid einfach zu faul euch RICHTIG mit euren Kindern zu beschäftigen. In 20 Jahren bräuchten eure Kinder dann wahrscheinlich auch den ersten Babysitting-Roboter der vom Band kommt damit es die komplette rundum Pflege bekommt die es verdient. Mein Gott, das Leben ist kein Ponyhof und das hat auch ein Kind zu lernen, es kann nicht immer das haben was es will!

            • Ich kann mir unsachliche Ausfälle auch leisten, weil der Rest meiner Argumentation sachlich ist, versuche das doch auch mal! Von dir kommt nur der Wunsch die Vergangenheit zu bewahren, getarnt als Argument und vermischt mit Beleidigungen und Pauschalisierungen, wenn es nicht läuft wie du es gerne hättest.
              Wie man also an dir sieht, führt auch die Abwesenheit von einem Amazon Echo in der Kindheit nicht automatisch zu einem vernünftigeren Menschen. 🙂

              Sich mit seinem Kind zu beschäftigen ist schön, doch das kann man, du wirst es nicht glauben, auch tun obwohl man einen Echo im Kinderzimmer stehen hat.

          • “ Gott, lass Hirn regnen“ beweist was du unter Diskussionskultur verstehst. Das war’s dann.

      • kommentarkommentierer says:

        @ Mo – Zitat: „Was kann denn Gefährliches passieren? Ich meine die Frage ernst!“ ich weiss nicht genau, ob man hier die Frage der Datensicherheit noch stellen sollte. Frei nach dem Motto: „wer nix zu verbergen hat“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nichts-zu-verbergen-Argument ……Wo Sie (Mo) eine Beleidigung im Text von Robert Fuchs gelesen haben wollen, bleibt wohl ihr sahniges Geheimnis?

        • Sich über Datenschutz aufregend aber gleichzeitig ein Smartphone mit dem Google Play Framework nutzen, wo weitaus mehr Daten gespeichert sind als bei den Befehlen die nach Nennung des Schlüsselwortes an den Sprachassistenten gerichtet sind, ist inkonsequent.

          Beispielsweise der Vorwurf von fahrlässigem, ignorantem und geldgierigem Verhalten. Aber warum muss ich das für dich raussuchen, du kannst doch selbstständig lesen?

    • 100%ige Zustimmung. Es gibt im Silicon Valley den Trend, zuhause selbst auf den ganzen Quatsch zu verzichten, mit der man die Welt beglückt. Gerade Kinder sollte man sehr vorsichtig an die ganzen Gadgets heranführen, die gerade sie nicht brauchen.

      • Kein Mensch sagt, dass man nicht vorsichtig und kritisch mit Technik, gerade im Kindesalter, umgehen sollte. Warum die Erziehungstrends von Menschen im Silicon Valley nun aber gerade für uns als Vorbild dienen sollten erschließt sich mir nicht so ganz.

        • Vielleicht weil es da Leute gibt, die ein wenig intelligenter sind als du? Wenn der „Erfinder“ des iPhone seinen eigenen Kindern verbietet, es zuhause zu verwenden, dann sagt das einiges aus.

          • Nein, es sagt nur aus, dass diese Leute, aus welchen Gründen auch immer, nicht möchten, dass Ihre Kinder zu Hause bestimmte Geräte benutzen. Ob das sinnvoll ist, nachvollziehbar oder was auch immer lässt sich daraus nicht schließen.

            • Ach, das ist jetzt aber interessant.
              Den Teil, in dem du dich als Arzt outest und mich direkt bedrohst, sollte ich mich mal in dein Krankenhaus verirren, den hast du nachträglich rausgelöscht.
              Für alle, die es nicht mitbekommen haben, er schrieb:
              „Sag mir das gerne nochmal, falls ich dich mal als Arzt im Krankenhaus betreuen sollte.“
              Das verstehst du also unter dem Eid des Hippokrates.

              Ich bin übrigens kein Arzt, sondern Informatiker, und reklamiere daher für mich ein wenig mehr Kompetenz in dieser Diskusssion.

              • Lächerlich, aber im Grunde wäre das richtig.

                Du beleidigst Menschen und verurteilst sie ohne dass du sie kennst und ich glaube, wenn du Ihnen in die Augen sehen könntest würdest du nicht so handeln, weil dann auch dir offensichtlich wird, dass wir eben Menschen sind, sogar welche, auf die du im echten Leben mal treffen könntest und die dir, du wirst es nicht glauben, auch in schwierigen Lebenssituationen helfen werden.

                Keine Idioten, die von dir nur erzählt bekommen müssen, wie man seine Kindern, die man liebt, aber angeblich schadet, erziehen muss.

                • Soso, es ist also *lächerlich*, wenn man andere Leute bedroht, noch dazu als Arzt, falls du überhaupt einer bist, denn du versteckst dich ja feige hinter einem Pseudonym, im Gegensatz zu mir.
                  Und wenn das so *lächerlich* ist, warum hast du es dann rausgelöscht? Na?
                  War halt zu spät, ich habe die Benachrichtigungs-Email und einen Screenshot.
                  Und ich werde rausfinden, wer du bist, verlass dich darauf.
                  Übrigens, wären wir hier auf Facebook, dann wäre dein Account bereits gesperrt.

                  • Das wird ja immer abstruser..

                    Ich habe schon geahnt, dass du das irgendwie in deine irrgeleiteten Gedanken umdeuten würdest, deshalb.

                    Wir können das Ganze aber gerne beschleunigen, ich lasse dir meine Adresse zukommen, natürlich nicht über das Kommentarfeld, weil ich Anonymität, auch ohne dass ich etwas zu verbergen hätte, schätze. Dann kannst du damit und deinen gesammelten „Beweisen“ zur Polizei oder wohin auch immer es dich zieht gehen, oder aber auch bei mir vorbeikommen, mir bei einem Kaffee in die Augen sehen und sagen was du von mir hälst und dann diskutieren wir das einfach aus.

                    Und ich bin mir sicher, du wirst keine großen Töne mehr spucken, sondern wir werden ganz friedlich wieder auseinander gehen. Du wirst mich weder beleidigen, noch sonst irgendwas, weil du nur hier so auf Krawall gebürstet bist. Und vielleicht täte dir so eine Erfahrung mal ganz gut, weil du dann merkst, dass hier echte Menschen dahinter stehen, sogar jemand, der einem Menschen wie dir, auch wenn du im Internet noch so schrecklich bist, helfen würde, wenn es dir schlecht ginge, und das scheint ja wohl der Fall zu sein, oder?

                    Falls du das nicht möchtest, hör wenigstens auf zu nerven 😉

                  • Achso, was ich noch wirklich spannend fände zu erfahren, was bezweckst du überhaupt bzw. was erhoffst du dir?

                    Willst du mich gegenüber meinem Arbeitgeber bloßstellen, damit ich meine Stelle verliere und meine finanzielle Existenz bedroht wird? Vielleicht aber auch mein soziales Umfeld informieren, damit sich alle von mir abwenden und ich isoliert werde? Oder aber meine Familie informieren, damit sich Unfrieden ausbreitet und ich Frau und Kinder verliere? Oder willst du durch staatliche Organe deine dir verlustig gegangene Gerechtigkeit erreichen? Vielleicht willst du auch öffentlich oder hier im Internet meine Identität offenlegen und anprangern?

                    Was auch immer du für eine adäquate Bestrafung bzw. deinen persönlichen Kreuzzug hälst, erhelle mich doch bitte.

                    • Ich mochte ja den „Gestern-Abend-Mo“ irgendwie viel lieber als den „Heute-Morgen-Mo“.
                      Beim gestrigen Posting wollte ich gerde voll zustimmen, das heutige gießt wieder nur Öl ins Feuer.

                    • Ja, sorry, du hast Recht, war aber gar nicht beabsichtigt, sondern mich interessiert tatsächlich, was er denn mit meinem Namen bzw. meiner Anschrift erreichen möchte.

              • Spannend, ich bin auch Informatiker und würde in Sachen von Kindererziehung und kleinkindlicher Entwicklung weder Informatikern noch Ärzten eine besondere Kompetenz zugestehen.

                • Würde ich auch nie behaupten, aber ich halte Pauschalisierungen und Vorverurteilungen ohne adäquate Begründungen für falsch, egal um welches Thema es geht.

  13. Mich würde hier eine rechtliche Beurteilung interessieren. Mit vier Jahren ist ein Kind eindeutig nicht geschäftsfähig, somit hätte Alexa keinen Kauf starten dürfen. Eine Kinderstimme sollte von einer KI auch erkannt werden können.

    • Deliberation says:

      Alexa ist nicht intelligent und bei der Geschäftsfähigkeit geht es um vor allem um die Wirksamkeit solcher Verträge, nicht um die Frage, ob es rein technisch möglich ist.

    • Ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten sind alle Geschäfte von Minderjährigen schwebend unwirksam. Aber durch nachträgliche Zustimmung durchaus wirksam und Kinder müssen ja auch lernen selbständig Teil dieser Welt zu sein, weswegen das prinzipiell ja auch okay so ist. Bei Alexa gibt’s rechtlich die wesentlich größere Fragestellung bzgl der Buttonlösung im BGB, ohne die Internetbestellungen unwirksam sind.

  14. Vielleicht nicht ganz passend, aber ein sehr interessantes Video zum Thema Milennials.
    https://www.youtube.com/watch?v=hER0Qp6QJNU
    Die Zeit sollte man sich wirklich nehmen 😉

    • Großartiges Video.

    • Wirklich, wirklich gute Rede, einige Aspekte wie die Sucht waren mir aber zu verkürzt dargestellt, aber das ist dem Format geschuldet.

      Aber ich hoffe du wolltest das nur als Ergänzung zeigen, nicht in Bezug zu der Diskussion hier, denn hier ging es weder um Social Media und Smartphones, sondern um AI, und den sonstigen Erziehungsstil von Caschy hinsichtlich Belohnung, Anerkennung und Regeln kennen wir einfach nicht und können ihn deshalb auch nicht bewerten oder gar abwerten.

  15. Ich nehme mal an, diese „Kaufvorschläge“ lassen sich nicht deaktivieren, oder?

  16. Kindern in dem Alter sollten die Eltern wissen vermitteln und Fragen beantworten. Eine werbefinanzierte KI hat da nichts verloren.

    • Warum? Weil das schon immer so war und alles bleiben muss wie es ist? Woher weißt du, dass Caschy das nicht macht? Kennst du ihn? Warum geht denn nur entweder Eltern vermitteln Wissen, oder die AI vermittelt Wissen, warum nicht beides?

      • @Mo Weil bei Basti wohl gerne Zusammenhänge zu seinen Gunsten aus dem Zusammenhang gerissen werden. Max fragt mich immer Sachen, „weil ich ja alles weiss“. Dass Feuerwehrmann Sam zwischen 30 und 31 Jahren alt ist, wusste ich allerdings nicht. Da fragte er Alexa 😉

        • Was habe ich denn aus dem Zusammenhang gerissen? Ich weiß natürlich auch nicht auf jede Frage meiner Kinder eine Antwort, aber dann setze ich mich zusammen mit ihnen an den Rechner oder hole das Tablet und dann wird zusammen die Antwort gesucht. Und wir haben auch Alexa im Haus…

          • @Basti: Deine Aussage impliziert im Kontext dieses Beitrages etwas völlig anderes. Es geht hier um einen Pin, der gesetzt werden sollte. Und das können auch deine Kinder auslösen, egal wo deine Alexa ihren Platz hat. Es geht hier nicht um Erziehung und um so etwas – von der kein Mensch hier in den Kommentaren NULL Ahnung hat, wenn es um mich geht. Mutmaßungen und Behauptungen. Und am lustigsten finde ich, dass Leute denken, dass ich so etwas nichts ahnend und naiv hier einstellen würde.

  17. Spannend. Wie die Kommentare wohl wären, wäre es die Alexa im Wohnzimmer gewesen 😉

  18. Hauptsache, der Kleine lernt auch, wie man noch einen Lichtschalter bedient. Sonst ist er ganz schön aufgeschmissen,wenn die tolle Technik mal versagt.

    • An meine Lichtschaltern kommt kein Vierjähriger ran, weiß nicht wo Sie so ihre Lichtschalter anbringen, ich jedoch weit über meinen Knien.
      Als ob ein Mensch nicht selbst lernfähig ist. Wie dämlich sollen Menschen sein, dass sie im Laufe ihres Lebens nicht lernen, dass Licht auch durch tätigen eines mechanischen Schalters eingeschaltet werden kann.
      Ihr gehts um das Lernen einer Funktion und nicht ob das Hardcoden von Verhalten über das gesamte Leben.

      • „An meine Lichtschaltern kommt kein Vierjähriger ran, weiß nicht wo Sie so ihre Lichtschalter anbringen, ich jedoch weit über meinen Knien.“
        Ich weiß du hast keine Kinder. Sonst wüsstest du, das ein Vierjähriger kein Baby mehr ist und in der Regel eine Höhe von 95-110 cm haben. Ein Lichtschalter befinden sich in der Regel auf einer Höhe von 105 cm über dem Boden.

  19. Ich habe Spracheinkäufe ganz deaktiviert, dann ist auch Ruhe :).

  20. Also ich finde deinen Ansatz cashy als Medienpädagoge begrüßenswert. Viele Ängste sind einfach auch unbegründet. Vor allem wenn die Eltern den Konsum begleiten, ist es eine tolle Erfahrung. Im Übrigen ist Medienkompetenz genauso essienstiell wie soziale oder Sprachkompetenzen. Medienkompetenz heißt im gewissen Rahmen auch Demokratie zu verstehen. Um so früher man damit in gewissen Dosen anfängt, umso besser. Wir sollten die Medien für die Kinder nicht verteufeln, sondern ihnen erklären, dass es Werkezeuge sind. Wie eine Säge oder ein Hammer, der auch Gefahren mit sich bringt.

  21. Ich glaube es hier schon gelesen zu haben aber keine Antwort oder Reaktion darauf gefunden.

    Kann Alexa nicht stimmen erkennen? Kinderstimmen automatisch erkennen oder nur Stimmen annehmen die akzeptiert würden und dann evtl. Händisch als Kind eingestuft wird sollte doch nicht zu schwer für die Entwickler sein 🙂 verschiedene Benutzer und somit verschiedene Berechtigungen.., alles gelöst

  22. THE CAKE IS A LIE?

  23. Warum entwickeln Amazon und Google solche Produkte? Aus Menschenliebe? Nein – weil sie unsere Daten wollen. Weil Amazon den Konsum fördern und uns noch mehr verkaufen will. Und weil Google mit unseren Daten noch mehr Werbekunden zufriedenstellen und an ihr Geld möchte.

    Wer das weiß, überlegt sich genau, ob er so ein Gadget wirklich einsetzt und ob er damit bereits seine Kinder „beglücken“ will. Mein Sohn (7) hatte auch mal eine Phase, in der er den Google Assistant auf meinem Smartphone mit allerlei Fragen gequält hat. Mittlerweile findet er das wieder langweilig und ich freue mich über jede Frage, die er MIR stellt.

    Der Gedanke, dass schon Kinder es als normal empfinden, das Licht von Alexa anmachen zu lassen, anstatt selbst den Lichtschalter zu drücken, erschreckt mich. Für Erwachsene mag das eine Frage der Bequemlichkeit zu sein. Aber ein Kind zur Faulheit zu erziehen, anstatt sein sensorisches Empfinden zu fördern, das ist erstaunlich naiv.

    • Im Augenblick mag das naiv erscheinen, letztlich aber ist auch das eine ganz normale Entwicklung. In ein paar Jahren wird keiner mehr von uns auf einen Schalter drücken, um es in der Bude hell oder dunkel zu machen. Und Lichtschalter sind ganz gewiss nicht der einzige Weg, die Sensorik zu fördern.

    • Ich hoffe, das Drücken eines Lichtschalters steht nicht stellvertretend für die sensorischen Erfahrungen deiner Kindheit. Jedes Produkt ist dazu da dem Unternehmen Umsatz zu bescheren, sollen wir deshalb wie die Amish leben? Wer zieht da die Grenze, und vor allem warum? Unsere Gefühle?

    • Ich finde es sehr wichtig meinem Kind beizubringen was Werbung ist, wie man diese erkennt und das man auf diese nicht achten soll. Dann ist auch (personalisierte) Werbung nichts schlimmes. Aber es ist auch viel einfacher alle Arten von Werbung zu verteufeln und jedem Menschen zu unterstellen das Werbung zum sofortigem Konsum führt. O_o

  24. Ist das jetzt ein Mutti-Blog?
    Wie du stillst dein Kind nicht? Ich kaufe nur Holzspielzeug! Ist mein Kind zur u6 mit 5.5Kg zu leicht, was kann ich tun? Die Tochter meiner Freundin ist jünger und kann schon ihr Kopf halten, was mache ich falsch? Mein Kind bekommt keinen Sprachassistent ins Zimmer!

    Tauscht eure Erziehungsmeinung doch mit den anderen Eltern am Kollwitzplatz bei einem Chai-Latte aus.
    Vielfalt bei der Erziehung fördert die Diversität der Gesellschaft und jemanden absolut fremden dabei reinzureden ist respektlos und anmaßend. Passiert schon oft genug von überheblichen Muttis gegenüber Männern auf dem Spielplatz.
    Ausgenommen sind natürlich fachkundige Experten z. B. (Wochenbett) Hebamme, Ärzte, Pflegepersonal usw.

  25. Es erstaunt mich schon was die Blogleser alles „müssen“ im Leben. Ich und meine Frau „dürfen“ das alles

  26. Hab gerade den Artikel gelesen und amüsiere mich köstlich. Danke Cashy für den Hinweis.
    Das Deaktivieren von Einkäufen, war eine der ersten Aktionen, als ich die Echo Dots aufgestellt habe. Allerdings hatte ich vergessen, die Sperre auch beim FireTV zu aktivieren und so habe ich mich dann gewundert, wieso Serienfolgen von Peppa Wutz und ähnlichem auf einmal zusätzlich Geld kosten. Eine aktive Kindersicherung reicht da nicht. Man muss wirklich zusätzlich die PIN für Einkäufe aktivieren.
    Beim FireTV ist es übrigens keine Voice-Control, sondern die gute alte Remote-Control. Da kannst Du direkt daneben sitzen und der Kleine aktiviert die nächste Folge. Diese ist dann plötzlich kostenpflichtig – trotz Prime-Mitgliedschaft. Das ist lediglich ein weiterer Klick. Macht also durchaus Sinn, so eine PIN-Sperre… 🙂

  27. Junge Junge was ist denn hier schon wieder für eine Moralapostel-Diskussion am Start?! Deckt sich aber mit Erfahrungen in sämtlichen tollen WhatsApp-Gruppen für Kindergarten, Grundschule usw. wo man sich ja heute drin bewegen muss.

    Meine Tochter (4) und mein Sohn (7) haben ebenfalls ne Alexa im Zimmer zum Musikhören. Dürft mich jetzt auch steinigen, ich Rabenvater ich.

    @Caschy: Eltern sind halt einfach so, wird nicht besser je älter die Kinder werden. Es gibt immer Leute die dir sagen wollen was du alles richtiger machen solltest. Sind dann aber meist die Kinder mit wenig Freunden in der Klasse… 😉

  28. Danke für den Artikel, wollte erst nicht draufdrücken, weil in der Headline eigentlich eh alles steht, aber die Kommentare haben mir den Montagmorgen versüßt..

    Gerade bei caschy denke ich mir recht wenig, wenn es um verantwortungsvollen Umgang mit Technik geht.
    Und ich kenne zumindest eine Familie wo ich mir einen intelligenten Lautsprecher wünschen würde.

    Also ein Danke von einem langjährigen Leser!

    • Hey Ho! Bei dir liegt es aber dann daran, dass du mich eben online schon so lange „kennst“, du also weißt, wie ich arbeite, wie ich generell mit Technologien umgehe. Das wissen die meisten Kommentatoren natürlich eher nicht und geben dann halt do etwas zum Besten.

  29. Mein Sohn hat auch einen Alexa nur für sich alleine. Und er bestellt damit sogar selbstständig Sachen! Oh Gott! Aber vielleicht liegt es auch daran, dass er schon 30 ist und in seiner eigenen Wohnung lebt?! 🙂
    Ich finde es gut, dass auch schon Kleinkinder an AI rangeführt werden. So lernen sie frühzeitig auch die Gefahren kennen. Caschy hat sicher mit seinem Sohn über die ausgelöste Bestellung geredet. Und auch mit 4 Jahren verstehen Kinder das schon. Also alles ganz easy sehen. Leben und leben lassen.

    Ich traue es mir gar nicht zu sagen. Aber in einigen Wochen (müssen noch etwas sparen) bekommt mein Hundemädchen eine Hundeklappe, welche voll vernetzt ist, auf ihren implantierten Chip reagiert, wo ich die Zeiten vorgeben kann, wann sie raus darf und sie bekommt demnächst Alexa-Support! Emma kann dann selbst bestimmen, wann sie in den Garten geht. Da wir mehrere Stunden außer Haus sind, ist das für uns die ideale Lösung. Hoffentlich leidet nicht ihre soziale Kompetenz? 🙂
    Für Interessierte: https://www.petwalk.de/

    Aber alles in allem ist das eine interessante und doch sehr soziale Diskussionsrunde hier. DAS finde ich wiederum richtig gut. Ich wünsche allen noch einen tollen, entspannten Tag.

  30. Hans Günther says:

    Ich selbst bin Informatiker und sehe null Mehrwert bezüglich Smart Speaker etc.
    Unsere Kinder (6 und 8) halten wir bewusst von digitalen Medien fern.
    TV gibt’s am Wochenende, Tablet usw. eigentlich gar nicht. Zum Hörspiel hören nutzen sie mein altes Smartphone, auf das ich MP3 Dateien kopiert habe.
    Zum Thema Medienkompetenz kann ich nur sagen, dass es in meinen Augen ein Scheinargument ist: Ein halbwegs begabtes Kind hat nach wenigen Stunden raus, wie ein solch „komplexes“ Gerät wie bspw. ein Tablet usw. funktioniert.
    Zudem steht da das reine Konsumieren im Vordergrund. Da gebe ich meinen Kindern lieber ein Buch, ein Malblock oder etwas Physisches wie bspw. Lego in die Hand. Was Kinder auf Grund der heutigen Mediennutzung überhaupt nicht mehr können: Langeweile aushalten, was wiederum die Kreativität fördert. Stattdessen müssen die Kinder überall technisch bespaßt werden: Im Restaurant, im Auto, im Wartezimmer beim Arzt etc.
    Diejenigen Kinder in unserem Bekanntenkreis, die Medien nahezu uneingeschränkt nutzen dürfen, sind übrigens die, um die sich seitens der Eltern am wenigsten gekümmert wird. Es ist ja so schön praktisch, wenn das die elektronischen Helferlein übernehmen. Die gleiche Erfahrung macht meine Frau an dem Gymnasium, an dem sie unterrichtet: Die Kinder können keine Rechtschreibung mehr und Kopfrechnen ist auch verpönt.
    Es gibt mittlerweile auch genügend Studien, die belegen, dass Smartphones etc. in Sachen Bildung kontraproduktiv sind (besonders für „bildungsferne“ Schichten). Man suche nur mal nach Prof. Spitzer. Zugegeben, dessen Meinung ist extrem, aber in meinen Augen auch legitim.

    • Jetzt komm nicht mit Spitzer. Ich habe ihn in meinen Medienpädagogikstudium mehrmals auseinander genommen. Es geht hier um Lebenswelten bzw. lebenweltsorientiertes Arbeiten. Viele der Thesen sind falsch oder nachträglich geschönt. Vor allem seine Statistiken, die er in seinem Buch Digitale Demenz aufführt. Er redet viel und kann polarisieren, aber mehr auch nicht. Früher hatte man auch ähnliche Thesen bei der Einführung des Radios usw.

      • Hans Günther says:

        Ich sage ja nicht, dass Spitzer in allem Recht hat.
        Dass digitale Medien unser aller Leben jetzt aber sonderlich positiv beeinflussen, kann ich nicht erkennen. Selbst bei mir als Erwachsenem sehe ich die digitale Mediennutzung mittlerweile als kontraproduktiv an und verordne mir weniger Smartphone Nutzung und lese lieber ein richtiges Buch.

        Und bspw. ALLE Lehrer an der Schule meiner Frau sagen, dass es mit jeder neuen Schülergeneration immer weiter bergab geht, da einfache Grundfähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen einfach nicht mehr richtig beherrscht werden.
        Und daran haben digitale Medien garantiert ihren Anteil…

        • Diesen Eindruck hat jede Generation von der Nachfolgenden, schon immer. Die Welt hat sich trotzdem weiterentwickelt, dem Konservatismus zum Trotz.

    • Wieso schließt denn immer das eine das andere komplett aus? Mein fast 8-jähriger Sohn hat eine Alexa im Zimmer, hört damit Musik und Hörspiele. Und er hat ein Tablet von Amazon wo er kontrolliert auch mal Kinderserien gucken oder spielen kann.

      Aber jetzt kommt der Plottwist: er spielt trotzdem am liebsten mit Star Wars LEGO, liest am meisten aus der ganzen Klasse (Vergleich über Antolin.de macht’s möglich) und gehört ansonsten auch zu den besten der Klasse was Mathe, Deutsch etc. angeht. Außerdem ist sein allerliebstes Hobby das Fußballspielen und er verbringt die meiste Zeit mit Bolzen auf dem Hof oder im Garten mit seinen Freunden.

      Wieso vernachlässige ich also meine Erziehung hier?

      Ach ja, ich bin übrigens auch Informatiker.

      Manchmal packe ich mich echt nur noch an den Kopf wegen der ganzen Moralapostel hier… m(

      • Hans Günther says:

        Solange Kinder noch raus gehen, Fußball spielen, Lesen, ein Instrument lernen usw. ist das ja alles in Ordnung.
        Aber bei vielen ist das halt nicht so (laut Blikk Studie spielen 70 Prozent der KiGa Kinder mehr als eine halbe Stunde täglich mit dem Smartphone der Eltern!).
        Zudem sehe ich überhaupt keinen Mehrwert, wenn Kinder bspw. Spiele auf dem Smartphone/Tablet spielen. Was bringt das?
        Es gibt genügend andere tolle Dinge, die sie tun können.

        • Und du willst für sie entscheiden, welche Dinge sie toll finden müssen?

        • Und daran sind Smartphones und die neuen Techniken schuld??? Wenn Eltern ihrere Erziehungspflicht nicht nachkommen ist es egal ob es das Handy, Alexa, TV, schlechter Umgang oder was anderes ist. Wie es so schön heißt: die Dosis macht das Gift und ein vernünftiger kontrollierter Umgang bringt mehr als das es schadet.

    • Zu Medienkompetenz gehört mehr als zu wissen wie man ein Gerät bedient.

  31. Wenn du diesen Beitrag auf YouTube als Video gemacht hättest, wären deine Views explodiert und du hättest richtig Werbeeinnahmen gemacht 🙂 !

  32. Hi,
    meine Kinder haben jeweils einen Echo im Zimmer und sie nutzen Diesen für Spotify. Kinder sollten schon so früh wie möglich mit neueren Technologien zu tun haben um damit klar zu kommen. Es sollte geregelt sein und es sollte natürlich keine Anarchie ausbrechen. Und Videospiele fördern die Hand-Auge Koordination und die Frustration- Toleranz. Sie dürfen in der Woche jeweils 1.5 Stunden spielen.
    Und Leute macht euch nichts vor…. wenn Konder zu Hause nichts dürfen gehen sie zu Freunden und machen es so, wir haben das früher auch so gemacht.

    • Hans Günther says:

      „Kinder sollten schon so früh wie möglich mit neueren Technologien zu tun haben um damit klar zu kommen“
      Welches Kind kann nicht nach kurzer Zeit ein Tablet/Spotify bedienen?

      „Videospiele fördern die Hand-Auge Koordination und die Frustration- Toleranz.“
      Da bevorzuge ich Ballspiele und Mensch-Ärger-Dich-nicht.

    • Ich stimme dir zu, nur ein kleiner Hinweis zu den Begrifflichkeiten: Anarchie ist die Abwesenheit von Herrschaft, das was du meinst ist die Anomie.

  33. Hmmm. Schade, daß es „sowas“ wie Alexa nicht offline gibt.

    Um neue Medien kommt IMHO heute kein Kind und keine Familie mehr rum und ich selbst habe früher auch Kassetten im Dauerloop gehört.

    Was mich stört ist neben dem Mikrofon im Kinderzimmer bzw der Wohnung, daß bei Offline-Kassetten eben kein Händler nebendran gestanden und mitgeschrieben hat, wie oft ich was gehört habe und wann und somit fröhlich Profile basteln konnte.

    SIcherlich war ich im Laden und habe da ab und an eine neue Kassette gekauft, aber ob, wann und wie oft ich die gehört habe, war Privatsache.

    Deshalb hat unser Junior ein Tablet in Ladestation (altes Nexus 7) als Offline-Audioplayer mit FLACs/MP3s (ist praktischer, als CDs zu wechseln) und spielt in seiner Medienzeit auf einer PS3, die auch keine Netzwerkverbindung hat.

    • @anmith „Schade, daß es „sowas“ wie Alexa nicht offline gibt“. Du sagst es. Da hätte natürlich weder Amazon, Apple noch Google was davon, sondern nur der Konsument. Und deswegen gibt es das nicht. Mal abgesehen von der Funktionseinschränkung.

  34. Hans Günther says:

    „Um neue Medien kommt IMHO heute kein Kind und keine Familie mehr rum“
    Wieso? Man kommt doch nicht zwangsläufig damit in Kontakt…

    Klar, wenn die Kinder älter als 10 sind und auf die weiterführende Schule gehen, magst du Recht haben.
    Aber vorher hat man als Eltern doch problemlos in der Hand, in welchem Maße Kinder mit Medien in Berührung kommen.

    • Och, unsere Grundschule hat schon Smartboards, wo Erdkunde mit Google Earth gemacht wird 🙂

      • Hans Günther says:

        Ob ein Smartboard jetzt wirklich besser für die Lehre geeignet ist als eine normale Tafel und ein normaler Globus, sei jetzt mal dahingestellt.
        Sollte man nicht einmal Schulen renovieren, bevor man für sowas Geld ausgibt?
        In der Sporthalle des Gymnasiums meiner Frau steht seit Jahren ein Eimer in der Turnhalle, weil das Dach undicht ist!

        • Das Problem ist ja nicht, dass Schulen prinzipiell kein Geld haben, sondern dass die Verteilung ungleichmäßig ist. Privatschulen stehen oft viel mehr Mittel zur Verfügung als öffentlichen.

          Ein Dach auszubessern sollte aber immer möglich sein.
          Vorübergehend mag es mit Panzertape ja noch funktionieren, aber auf Jahre ist das wohl untragbar.

          Mit Smartboards lassen sich durchaus einige Sachen ansprechender gestalten, was der Aufmerksamkeit und damit auch dem Lernerfolg dienlich ist – allerdings muss es eben auch gemacht werden.
          Wenn die Vorteile nicht (oder schlimmer noch: falsch) genutzt werden ist der Vorteil allzu schnell dahin oder verkehrt sich in das Gegenteil.

          Der Vorteil von Google Earth gegenüber einem Globus ist die Aktualität. Wenn in den 20XX-Jahren noch ein Globus mit DDR / UDSSR zum Einsatz kommt ist etwas falsch. Da hat sich doch einiges getan.
          Dafür zeigt Google Earth aber auch viele unnötige Sachen an, so dass gegebenenfalls eine Ablenkung erfolgt. Dem kann man mit der Benutzung der Filter entgegenwirken, aber ggfs. nicht feingranular genug.

          Technische Neuerungen sind ein Segen, wenn sie intelligent ergänzend eingesetzt werden. Alleine der Einsatz um seiner selbst willen ist gegenüber konventionellen Mitteln nachteilig behaftet – wohl auch, weil die Lehrenden mit den „alten“ Methoden besser vertraut sind.

        • Ganz ehrlich? Wenn du wirklich Informatiker bist, solltest du auch wissen wie wichtig es ist die Kinder möglichst früh mit den Neuen Medien in Kontakt kommen zu lassen. Selbst wenn du der Meinung bist das dieses recht schnell nachgeholt werden kann mit 10 oder älter finde ich es wichtig gerade in der heutigen Zeit wo sowas zu Hause auch schnell und oft überall Verfügbar ist denen beizubringen. Meine 7jährige Tochter hat auch einen Echo mein 4jähriger Sohn auch na und? zu 99% wird das Ding zum Musik hören benutzt warum auch nicht?
          Und damit die Aufregung bei manchen gleich noch höher geht die haben sogar nen FireHD 7 Kids Edition beide uhhhhhiii wir schlechten Eltern … Komisch nur das nach kurzer Zeit das Ding in der Ecke liegt und lieber Playmobil gespielt wird oder man nach draußen will…. Ich bin der Meinung das sollte jeder für sich selber entscheiden und die Leute die immer meinen bessere Eltern zu sein einfach die Klappe halten und ihr Ding machen.

  35. Ich finde, das Problem, das am Anfang in den Kommentaren gezeigt wurde, wird wunderbar in den Kommentaren bewiesen. Da wird nach Studienquellen gerufen anstatt mal selber zu suchen. Frei nach dem Motto, Alexa gibt mir ja auch was ich will wenn ich es sage, warum ihr nicht gefälligst auch.
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22369338
    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2017-05/digitale-medien-smartphone-kinder-gesundheitsrisiken-blikk-medien-studie

    Zwar keine Studie, aber es erklärt für manchen Scheuklappenblick einiges:
    http://www.deutschlandfunkkultur.de/alexa-siri-und-co-hilfe-mein-kind-kommandiert-nur-noch.1264.de.html?dram:article_id=406230

    Und last but not least:
    Nicht alle Kinder sind gleich. Vielleicht kommt bei dem einen oder anderen das Kind vernünftig damit klar. Dies liegt aber daran, daß ihr dann auch noch wirklich erzieht. Nur geht das leider den Bach herunter Es zählt nur noch wer produktiv ist (z.B. Diskussion Betreuungsgeld, Du wirst nur gefördert, wenn Du arbeitest. Hmm, d.h. Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sollten keinen Lohn bekommen, ist schließlich keine Arbeit (nicht meine Logik, aber die von manch anderem).
    Wie auch immer, früher Kontakt kann gut sein, solange das Kind noch erzogen wird. Aber Hand aufs Herz, wieviele von euch kennen zumindest Eltern, die ihr Kind durch das TV erziehen lassen?

    Ich denke Caschy wird sich schon seine Gedanken machen, insbesondere kann er sich auch gut um das Kind kümmern in seinem Home Office. Er ist also da, wenn der Kleine ihn braucht und alleine deswegen wird sein Sohn sicherlich auf Alex und Co anders reagieren als die TV-Kinder.

    • @Fraggle
      Bezüglich Studienquellen:
      Ich finde es durchaus sinnvoll auch verlangen zu können, dass Behauptungen untermauert werden ohne dass eine „gib mir was ich will“-Mentalität unterstellt werden kann.
      Natürlich kann ich selbst suchen, finde dann aber womöglich andere Studien und kann dann den Standpunkt nicht nachvollziehen. Erst letztens hatte ich anderswo eine Diskussion wo ich meine Quelle verlinkt habe. Anschließend hat mein Gesprächspartner daraus Schlüsse gezogen, die sich meiner Meinung nach in dem Text absolut nicht finden ließen. Man sollte also möglichst die selbe Gesprächsbasis haben.

      Bei Studien muss man sich auch die Methodik ansehen. Die gefolgerten Schlüsse können durchaus biased sein und sind nicht immer zwangsweise auch aus den Daten abzulesen. Speziell wenn man dann vielleicht noch die Zusammenfassung eines Journalisten liest, der einen wichtigen Punkt verabsäumt oder missverstanden haben kann.

      Hier z.B. eine Studie, die viele der Argumente wieder etwas entkräftet:
      http://www.kinder-medien-studie.de/?page_id=246

      Dazu kommt, dass zB die verlinkte Blikk-Studie nur Korrelationen erfasst hat und die Ursache durchaus woanders liegen können. ZB stelle ich die Behauptung auf, dass jene mit höherem Medienkonsum auch jene sind wo sich (im Schnitt) die Eltern weniger gezielt mit den Kindern beschäftigen und daher gewisse Defizite auftauchen. Nur weil man ein gewisses Gadget dann doch nicht den Kindern zum Spielen gibt muss sich das Ergebnis dadurch dennoch nicht ändern.
      Dies sagt auch NIE etwas über die individuelle Situation aus. Egal welches Medium man verwendet, es kommt auf die Verwendung an.
      Bei digitalen Behelfen kommt natürlich erschwerend dazu, dass die elterliche Kompetenz in vielen Fällen sehr endendwollend ist und damit die Kontrolle oder kindgerechte Gerätekonfiguration zu kurz kommt. Das ist natürlich bei einem Buch einfacher, da man hier alle „Features“ überblicken kann.

      Der wichtigste Punkt ist sicherlich, dass man Kinder keinesfalls durch technische Gerätschaften erziehen lassen kann. Es muss aktiv an der Erziehung gearbeitet werden!
      Meine Freundin beschäftigt sich viel mit Pädagogik (sie unterrichtet auch) und sieht eine zunehmende Verschiebung der Erziehungsverantwortung von den Eltern hin zu Kindergärtnerinnen und Lehrern. Wobei diese ja schon gar nichts sagen dürfen, weil sonst die Eltern erst in der Schule stehen, weil der Lehrer ihren Kindern schon gar nichts zu sagen hat.

      Zusammengefasst möchte ich sagen, dass ich es extrem anmaßend finde caschy (und anderen) zu unterstellen, dass er durch die Anschaffung eines Dots die kindliche Erziehung vernachlässigen würde.
      Andersherum verstehe ich natürlich die Sorgen, da die Geräte viele Funktionen besitzen, die man nicht einfach überblicken kann und deren Konsequenzen noch zu schlecht untersucht sind.

      Lg,
      Thalon

      Btw: Ich habe selbst keine Kinder.

    • Der Zeit-Artikel relativiert sich am Ende selbst, Pubmed ist bei mir nicht abrufbar und der Deutschlandfunk-Artikel hat keinerlei Aussagekraft.

      Der Wunsch Thesen mit Fakten belegt zu bekommen hat nichts mit Anspruchshaltung zu tun, das ist die Basis wissenschaftlichen Arbeitens und der menschlichen Zivilisation.

  36. Und ein weiterer Punkt, der immer normaler wird:
    Papa kann alles kontrollieren. Da schaut man mal eben, was der Sohn denn so in Alexa reingesprochen hat. Und in 10 Jahren sieht man da „kann eine Frau beim ersten XXX schwanger werden?“, etc.
    Aber bis dahin ist es das Kind vielleicht eh schon gewohnt, dass Papa immer über die eigenen Handlungen Bescheid weiß, und schottet sich damit noch mehr ab.
    Videokamera am Babybett, Wanzen im Zimmer, und die Eltern können natürlich auf einmal widerstehen, ihr Kind nicht mehr zu überwachen. Ist zwar nur einen App-Klick entfernt, aber da schaut man natürlich nur im Notfall mal rein. Ist er wirklich bei Freund Alex, oder hat er mich angelogen?

    • Du beschreibst hier Dinge, die seit hunderten Jahren so sind. Als ich ein Kind war, haben die Eltern meiner Freunde ihnen eben analog hinterher spioniert. Heute würden dieselben Eltern es digital tun. Das heißt aber eben nicht, dass alle das so machen. Meine Mutter kam nie auf die Idee mir hinterher zu spionieren und genauso würde ich das behandeln.

      Es ist aber eben auch einfach so, dass man bestimmte Dinge in einem bestimmten Alter zu kontrollieren hat. Wenn das nicht gemacht wird, hat man wieder so einen Skandal wie bei YouTube Kids. Das heißt aber nicht, dass dieselben Sachen in 10 Jahren auch noch kontrolliert werden müssen. Eigenverantwortung ist das Stichwort. Wer das seinem Kind mit digitalen Hilfsmitteln nicht zutraut würde auch ohne diese Hilfsmittel alles überwachen. Hat es immer gegeben, wird es immer geben. Nur eben jede Generation in einer anderen Form.

      • Nein, Überwachung nimmt immer weiter zu.
        Je einfacher Informationen verfügbar sind, desto eher wecken sie Begehrlichkeiten und werden missbraucht.
        Wer mit einem Klick jederzeit nachschauen kann, wo sich das Kind gerade befindet, wird das auch deutlich häufiger tun (und vor sich selbst immer irgendwie rechtfertigen können), als man früher dem Kind hinterher telefoniert/gefahren hätte. Und dieses Verhalten legt man auch nicht auf einmal wieder ab, wenn es schon mit der Baby-Video-Überwachung beginnt. Die Welt ist ja so gefährlich geworden, wir müssen uns beschützen.
        Das ist beim Staat ein Unding (Gruß an De Misere), und umso schlimmer dass es für Otto-Normal-Verbraucher auch immer normaler wird.

        • Wenn du das für dich so siehst, ist das ja ok, aber projiziere das doch nicht auf andere Menschen. Ich habe durch die Familienfreigabe von iOS z.B. immer Zugriff auf den Aufenthaltsort meiner Frau und umgekehrt. Ich hab keine Ahnung, wann ich das je genutzt habe, ohne dass sie davon wusste. Es ist lediglich eine Sicherheit, wenn ihr mal was passiert oder das Telefon abhanden kommt.

          Nennt man Medienkompetenz und Vertrauen. Wenn man beides nicht hat, kann man sowas natürlich auch ausnutzen. Aber wie gesagt, dann würde man das auch analog machen.

          Zum ablegen des Verhaltens: Doch. Das kann man definitiv. Denn vor wenigen Jahren hätte ich die App, die mir den Standort meiner Frau anzeigt, ohne zu zögern alle paar Stunden offen gehabt. Heute denke ich da nicht einmal dran.

          Wie gesagt, projiziere deine eigenen Empfindungen nicht auf andere Menschen. Jeder Mensch ist anders. Und es gibt immer Menschen die sich nicht unter Kontrolle haben und dann einen Weg finden, Informationen zu bekommen.

  37. Hey Leute, dieses Thema führt bei uns im Freundeskreis auch immer zu Diskussionen. Unterm Strich muss jeder selbst entscheiden was gut oder schlecht ist, es gibt wie so oft nicht der „richtige“ weg. Jedoch muss man sich schon die Frage stellen, ob und in welchem Maße Technik die Verhaltensweisen bei Kindern und uns Erwachsenen beeinflusst. Es ist nicht nur „Alexa“, sondern das ganze Zusammenspiel von Verhaltensmuster (Vorbildfunktion der Eltern) , Erziehung und Technik in Alltag. Meine Kids dürfen auch Fernsehen, Youtube, 3DS, WII, Handys, etc., aber in einem von mir und meiner Frau abgesteckten Rahmen. So lernen sie damit umzugehen, aber sollen genau so draussen mit Freunden spielen gehen und auf eigene Faust Sachen lernen. Und hey, wenn ich was nicht weiss, können Sie gerne die Antwort suchen…auch im Internet. Mach ich genauso. Oder fährt einer von euch in eine Bibliothek? Wahrscheinlich nicht…Es geht immer um die Verhältnissmässigkeit…;-)
    Hier noch ein cooles Video zu einem allgemeinen Thema Medien, moderne Zeit und wie es uns alle beeinflusst:
    https://www.youtube.com/watch?v=NEsUudZvntE

    Greetz, Dave

  38. Lustig, wie hier die Kommentare in Richtung Erziehung und grundsätzliches abdriften, bei einem kleinen, nett gemeinten technischen Ratschlag von Caschy.
    BTT: So eine ähnliche Story gab es schon mal, Google mal „Alexa, buy me a dollhouse“. Da hat vor einiger Zeit ein TV-Nachrichtensprecher eine Geschichte erzählt und zitiert, wie die Tochter sich ein Puppenhaus bestellt hat.
    Und als sein Zitat aus dem Fernseher klang, gingen jede Menge Bestellungen bei Amazon ein. Hihi.

    • Kleine Kinder sollten im Garten und im Dreck spielen, herummatschen, frei von allen Zwängen sein, period.

      Wer seine Kinder in die Richtung einer völlig unnötigen Internetkommunikation führt, der hat in meinen Augen was an der Waffel, und das nicht zu knapp.

      Scheiss auf diese Kommunikation, Kinder sollen zwischen Himmel und Erde aufwachsen, keine Fragen an einen Apparat stellen, für mich der absolute Horror, ein schlechter Schritt in eine sehr schlechte Richtung, unmenschlich.

      Micha

  39. Hilfe, mein Kind kommandiert nur noch!

    http://www.deutschlandfunkkultur.de/alexa-siri-und-co-hilfe-mein-kind-kommandiert-nur-noch.1264.de.html?dram:article_id=406230

    Es verändert den Umgang miteinander. Das ist mir tatsächlich schon bei Leuten aufgefallen, welche Siri und ähnliches extrem häufig nutzen. Die reden auf einmal anders.

    Bei einem 4 jährigem Kind kann das schon Auswirkungen fürs Leben haben.

    Unabhängig davon würde ich aber niemandem vorschreiben wollen, wie das zu handhaben ist. Allerdings bin ich auch sicher das viele Eltern darüber überhaupt nicht nachdenken, damit meine ich aber nicht Caschy und seine Anvertraute.

    • Der Artikel wurde schon gepostet und auch schon wiederlegt, wenn du an einer Diskussion teilnimmst gebietet es die Höflichkeit zu lesen, was davor geschrieben wurde, hat dir das niemand beigebracht?

      Um mal dein Argumentationsmuster zu übernehmen: Es verändert den Umgang nicht, dass ist mir tatsächlich bei Leuten, die Siri und Co. häufig nutzen, aufgefallen.

      • Wurde gepostet, aber weder „wiederlegt“ noch „widerlegt“, was die korrekte Schreibweise wäre.
        Wenn du an einer Diskussion teilnimmst, gebietet es die Höflichkeit auf die Orthographie zu achten.

  40. Erinnert Ihr Euch noch an damals, als hier auf Caschys Blog mal eine Gastautorin von Microsoft über den neuen Internet Explorer schrieb.
    Die Resonanz in Kommentarzahlen war wohl ähnlich hoch.

    Man lernt also: Kindeserziehung und Microsoft, das sind die Themen, die einen Blog zum Kochen bringen! 😀

  41. came here for the comments, wasn’t disappointed ;D

  42. Oh man…. Die Überschrift fand ich interessant, nachdem ich jetzt ALLE Kommentare gelesen habe, kann ich nur noch den Kopf schütteln… Was meiner Meinung nach den meisten Kommentaroren hier fehlt ist: Genau, „meiner Meinung nach (mMn)“. Es ist EURE Meinung (und nur EURE) und nicht der Masterplan wie man was zu tun hat. Ich bewundere Caschy das er es scheinbar weglächelt, ich wäre wahrscheinlich nicht ganz so tolerant. Wie anmaßend sich hier diverse Leute echauffieren ist schon erschreckend… Gehört mMn übrigens auch zur MedienKOMPETENZ. Aber was weiß ich schon…

    • @Der Helmut: Ich lächle es nicht nur scheinbar weg 😉

      • @caschy Respekt 🙂

      • Gerade als Blogger darf man sich auch auf die Meinung komplett wildfremder Menschen nicht zu viel geben.
        Das schadet aber auch ansonsten nicht 🙂

        Ich denke nur wenige davon wären einem auch ins Gesicht so offen.
        Manchmal klingt es in der Schrift aber auch schroffer als beabsichtigt. Ein paar Einwürfe wie „mMn“ (oder höflicher in der Langform) entschärfen Texte schnell und lassen einen echten Disput aufkommen.
        Leider wird im Netz schnell alles aggressiv, wenn unterschiedliche Meinungen vertreten werden. So muss ich mich an eine fast 10 Jahre zurück liegende Diskussion zum Thema Gott und Gläubigkeit zurückerinnern um bei gänzlich gegensätzlichen Positionen auf eine längere, konstruktive Diskussion blicken zu können.
        Gut, ich treibe mich auch nicht mehr so intensiv in Foren herum 🙂

        • @Thalon Ja, da gebe ich Dir Recht. Auf die Meinung anderer, auch wildfremder, Menschen sollte man im Zweifelsfall nicht allzu viel geben… Und das dass geschriebene Wort immer emotionslos transportiert wird stimmt auch. Das führt in Foren oder Blogs oft zu unschönen Diskussionen bis hin zu Beleidigungen. Schade eigentlich. Ich diskutieren gern, auch und vorallem wenn mein gegenüber eine andere Sicht der Dinge hat…

    • Früher nannte man das Flame-War. Das kann man nur weglächeln. 🙂

  43. Wow, ich bin sprachlos von so viel Bla bla 😉 da mache ich direkt mit..auch wenn es schon zu spät ist…

    Auch wenn ich es überhaupt nicht unterstütze, seine Kinder neuen, bisher selbst von der Erwachsenenwelt noch gar nicht lange genug beobachteten Techniken auszusetzen, muss ich eins dem Autor lassen: marketingmäßig war das ganz großes Tennis 🙂 Also wenn das mal nicht geplant war…

    Zum Thema dann auch noch was: ich nutze selbst Alexa, habe aber nicht den Eindruck, dass ich Sie wirklich richtig kenne. Evtl. kann man das ja zumindest ein wenig übertragen und sich die Frage stellen, ob man nur halbwegs bekannte Personen im Zimmer der Kinder haben will (komplett überzeichnet, das ist mir bewusst). Aber wer weiß denn, was Alexa alles im Stande ist zu erzählen, es reichen doch schon schreckliche Nachrichten, die manche Kinder vielleicht in dieser Intensität noch nicht verarbeiten können.

    Macht Euch nix vor, die Zeit und Technik schreitet voran, aber war es nicht genauso vor 25 Jahren fahrlässig, dem Kind die Fernbedienung zu überlassen? Ach ne stimmt, es hat ja nur die Nachrichten gesehen 😉

    Ich mag den Blog inkl. Autor hier und er soll seine Kinder erziehen, wie er will, aber es ist auch unsinnig, wie manche Möchtegernanwälte… einfach alles zu verteidigen, was hier geschrieben wird.

    Insgesamt ist die Aussage der Nachricht hier richtig, aber auch etwas gewagt. Also wer überlässt Alexa Kindern, und lässt den Spracheinkauf ohne weitere Barrieren zu? Erinnert doch an die Geschichten von Fifa-Kiddies, die mit Ingame Käufen die Kreditkarte der Eltern leer räumen. Nix für Ungut Cashy 😉 Du hattest ja auch geschrieben, dass Du es nur vergessen hattest, wieder zu aktivieren.

    • @Phil: „Also wenn das mal nicht geplant war…“ Sorry, an dem Punkt hast du mich leider schon verloren.

      • Dann hast Du tatsächlich nicht mit dieser Diskussion gerechnet….mmhm…ok…dachte so von wegen Weberfahrungen mit Diskussionen. Dann habe ich mich geirrt, sorry.
        Und wegen verlieren – macht doch nix, viele haben dich ja auch bereits bei Deinem Satz „Mein Sohn Max, vier Jahre mittlerweile alt, mag seinen Amazon-Lautsprecher sehr.“ verloren 😉

        • Es spricht für dich, dass du für andere sprichst. Noch einmal: Eine Diskussion fängt man sicher nicht so an, indem man einem Autor vorwirft, das Ganze sei Marketing oder Werbung. Dafür schreibe ich keine Transparenzseiten und mache es nicht so, wie die ganzen Hartgeldnutten in anderen Blogs / Instagram / YouTube. Wenn du was anderes meintest, dann lass gerne hören.

  44. Die Kommentare sind hier ja einfach nur lächerlich.

    Vermisse ein einfaches „WOW DANKE CASCHY FÜR DIE INFO. WERDE SCHAUEN, OB ICH ES BEI MIR GESCHÜTZT HABE, DAMIT ES MIR NICHT AUCH PASSIERT..“

    -.-

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