MacBook Air 2013: OS X Mavericks verlängert Akkulaufzeit enorm

Gute Nachrichten für Nutzer einiger mobiler Apple-Geräte, die das neue Betriebssystem OS X Mavericks nutzen. Mit OS X Mavericks hat Apple einige Neuerungen eingeführt, die das ganze System nicht nur performanter werden lassen, auch mit dem Akku wird nach Messungen sparsamer gehaushaltet. Bei Ars Technica nahm man sich zum Beispiel das MacBook Air 2013 vor, das meiner Meinung nach beste mobile Arbeitsgerät derzeit.

MacBook Air 2013_004

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Den Test schrieb ich hier nieder, bislang waren Akkulaufzeiten von bis zu 12 Stunden durch Intels Haswell-Technologie machbar. Diese Akkulaufzeit soll sich nach der Aktualisierung von Mountain Lion auf Mavericks noch um einiges erhöht haben.

Bildschirmfoto 2013-10-24 um 13.05.42

Im Test, der automatisiert durch ein Script ablief, wurden zum Beispiel Webseiten mit und ohne Flash-Inhalt aufgerufen, Dokumente geöffnet – eben all das, was im Alltag vorkommen kann. Das Ergebnis ist verblüffend, unter Mavericks zeigten sich Akkulaufzeiten von über 15 Stunden. Auch das durchaus alte MacBook Pro aus dem Jahre 2007 soll noch von Mavericks profitieren, hier ist eine Erhöhung der Akkulaufzeit von 3,15 Stunden auf 3,93 Stunden gemessen worden. Definitiv interessante Aussagen, die ich auf meinem MacBook Air 2013 noch nicht nachvollziehen konnte, da es noch mit Mountain Lion läuft.

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caschy

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45 Kommentare

  1. Hab das 11,6 Zoll Modell. Hier merke ich das auch, ca. 1,5-2 Stunden mehr bei 1/3 Helligkeit und Officetätigkeiten.

  2. Wirklich erfreulich wenn Hersteller bestehende Produkte lange nach dem Erscheinen weiterhin optimieren 🙂

  3. @caschy Habe auch ein Air 2013 i5 und finde das sich die Akkulaufzeit eher verkürzt hat zumindest mit Google Chrome. Habe aber leider keine Messwerte

  4. @8bitman: Ernsthaft? Das wird meine Frau freuen 🙂

  5. Während andere OS auf der selben oder ähnlichen Hardware nicht so toll abschneiden und nicht nur nicht aufholen, sondern weiter zurückfallen… Hier eine nette Quelle: http://www.codinghorror.com/blog/2013/10/why-does-windows-have-terrible-battery-life.html

  6. Windows kann so langsam einfach nicht mehr mit diesen Optimierungen mithalten. Es war vorher ja schon eher meh. Aber jetzt? Wenn diese Akkuzahlen stimmen. Einfach nur wtf.

  7. @nydoria: Du vergleichst Äpfel (^^) mit Birnen. Apple produziert selbst die Hardware und hat dadurch einen recht eingegrenzten Rahmen von zu unterstützender Technik. Ordentlich darauf optimiert läuft das System dann natürlich auch wesentlich besser. Microsoft dagegen liefert ein Betriebssystem, was einen vielfach größeren Bereich Technik abdecken soll und muss, dadurch kann es nicht speziell auf ein bestimmtes System optimiert werden und performt dann auch unterschiedlich gut auf verschiedenen Konfigurationen.

    Das ist das gleiche Spiel wie iPhone gegen beliebiges Android-Smartphone. Android läuft auf allem, vom Taschenrechner bis zum Ultra-Phone, iOS dagegen nur auf einer überschaubaren Menge von Geräten. Natürlich läuft iOS da besser weil eben optimierbar.

  8. @joshke
    Weniger Laufzeit dürfte es bei dir wirklich nicht bringen. Aber die Vorteile nutzt du derzeit wohl nur mit Safari aus, Chrome ist sicherlich noch nicht optimiert, falls das überhaupt passiert.

  9. @nydoria Blöd nur, dass es den technischen Grund für die längere Akkulaufzeit bei Windows bereits seit Windows 7 gibt – Stichwort „Timer coalescing“. Vergleicht doch auch bitte mal ein 2000 EUR Macbook mit einem vergleichbaren Windows Laptop – nicht den Consumerschrott von ASUS und Co. Ich bin mit meinem 1.700 EUR Windows Laptop mehr als zufrieden und habe deutlich mehr Power als bei einem vergleichbaren Apple Mac Book.

  10. Der Gag daran ist, dass einige dieser Techniken, z.B. TimerCoalescense (oder wie man das schreibt), schon seit längerem in Windows drin sind.

    Sind halt die Vorteile, wenn man alles aus einer Hand haben kann, dafür hat der potentielle Kunde halt sehr wenig Hardwareauswahl im Gegensatz zu MS/Linux/…

    Bin gespannt, wieviel Ersparnis/Verlängerung das wohl auf einem gut unterstützten Hackintosh bringt.

  11. @Mica: Schön für dich

  12. Interessant wäre ein Vergleich mit Windows 7 auf einem aktuellen MacBook Pro. Win7 (oder auch 8) sollten ja auch sehr stark auf die Technik des MacBooks optimiert sein, da steckt ja nichts überraschendes drin.

    Dann zeigt sich auch, wie viel denn MS mit Timer coalescing erreicht hat.
    Es zu implementieren ist nicht das Gleiche wie es zu implementieren und damit signifikante Vorteile zu erreichen. 😉

  13. gibt es ein Link zum Script? Würde gerne mal meinen Laptop gegentesten.

  14. Sysadmin Margarethe says:

    @Mike
    Ja, kennt man sonst nur von AVM 😉

  15. Ich bin auch mal gespannt wie sich das ganze mit meinem MacBook Air aus 2012 verhalten wird. Wobei ich die bisherige Akkulaufzeit noch nie mit der Stoppuhr gemessen habe.
    Vielmehr habe ich einfach gemerkt, dass sie mehr als ausreichend und wirklich beeindruckend lang ist im Vergleich zu dem was ich vorher aus der Windows Welt im Einsatz hatte.

  16. @Bernd Du erwartest von einem OS, dass Millionen verschiedener Hardwarekombinationen unterstützt die gleichen Leistungsdaten wie von einem OS, welches hingegen nur eine Handvoll unterstützt und für diese entwickelt wurde? Nicht wirklich?? Äpfel, Birnen, hm??? Apple schafft es nichtmal seine eigene Produktpalette zu unterstützen. Auf dem Macbook hier neben (white, 2008) mir kann ich Maverick nichtmal mehr installieren, Windows 8 dagegen läuft prima. Die Frage lautet doch eher, wie gut wäre Windows im Vergleich zu iOS wenn es nur die Hardware des Macs unterstützen würde und dies dann auch nur für die aktuellste Generation Hardware? Die Antwort liegt irgendwie auf der Hand, oder? Vielleicht sollte Windows einfach mal die gleiche Systemkompatibilität anstreben wie Apple…

  17. @caschy: Jap. War auch erstaunt. 🙂

  18. @hauke @nydoria Ich halte es für absoluten Quatsch diese Laufzeiten mit Windows zu vergleichen. Schliesslich kommt bei Microsoft Hardware und Software in der Regel nicht aus einem Haus, während Apple damit Jahrzehnte Erfahrung hat. Ebenso ist ein Vergleich mit einem Surface Pro (2) ziemlich daneben, weil ein Touchscreen einfach ein Stromfresser ist. Geräte- und Preisklasse sollten schon wenigstens annährend gleich sein, wenn man zwei Produkte vergleicht und hinzu kommt das Apple hier einfach immer die Nase vorn haben wird, weil Soft- und Harware aus einem Haus kommen. Windows 8 hingegen muss auf viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel mehr Hardware laufen.

    Das ändert natürlich nichts daran, dass Windows alles in allem tatsächlich ein schlechteres Power-Management hat als OS X (man schaue sich mal ein cleanes Windows 8 mit Procmon an und staune). Es ist nur der direkte Vergleich (ein MacBook für 1200€ hält länger durch als ein Laptop für 700€, also Windows = Schrott), der Mist ist.

    Respekt für Apple, die hier echt gute Leistung abliefern. Aber deswegen sind die anderen nicht gleich schlecht. Ein bisschen differenzieren sollte man also schon.

  19. Mavericks ist ja ganz schön, aber Snow Leopard ist immer noch Platz 1 auf der Akkulaufzeiten Bestenliste, nur zu schade das man das System nicht mehr (auf manchen durch Umwege) auf der neuen Hardware installieren kann.
    Hab mein Macbook Pro (15″ 2009, keine SSD) extra mit Dual Boot installiert. Wenn man länger nichts tut (das System also praktisch in Standby geht, nicht Ruhezustand) dann ist der Energieverbrauch fast identisch. Sobald man jedoch irgendwas macht (sei es nur eine App öffnen oder bisschen auf leichten Webseiten surfen), dann wird gut 40% oder mehr Energie verbraucht, über längeren Zeitraum.

    z.B. während ich diesen Kommentar schreibe: -1162 mAh in Mavericks (Safari 1 Tab, Systemprofiler), in Snow Leopard: -657 mAh.
    Auf Mavericks bekomme ich eine Arbeitszeit von 4:30 Stunden hin. Auf Snow Leopard 7-8 Stunden.

  20. @Mica:
    Genau darin liegt ja der Unterschied. Kein Mensch erwartet so etwas, nur ist es letztlich ein Microsoft-Problem, mit dem der Nutzer, der sich ein Windows-Gerät kauft, leben muss, indem er Kompromisse eingeht. Was bringt es mir denn, dass das gleiche OS auch auf Millionen anderer Hardwarekombinationen läuft, wenn ich dadurch z.B. immer noch keine gescheiten systemeigenen Gesten auf dem Touchpad nutzen kann, weil man ja auf andere Hardware Rücksicht nehmen muss?
    Als Benutzer kann mir das doch egal sein und wenn ich wirklich das Letzte aus der Hardware herauskitzeln möchte ist doch klar, dass ich mit einem Produkt aus einer Hand besser bedient bin. Ob es der Hersteller nun einfacher oder leichter hat ist doch nicht mein Problem? MS bewegt sich ja (angefangen vom Tablet) in die Richtung, nur wird das noch dauern, da sie ja laufende Verpflichtungen immer noch bedienen müssen und daher ist Windows (bis hin zur Abwärtskompatibilität für den Business-Sektor) so aufgebläht. Verstehen kann ich das durchaus, nur nützt es mir halt nichts und so habe ich mich auch nach 15 Jahren Windows im vergangenen Jahr für etwas anderes entschieden. Die beste Entscheidung seit langem.

  21. @Dirk +1 Genau das ist Microsofts grosses „Problem“. Trotzdem wären sie doof, wenn sie Apple nachahmen würden. Zum einen, weil Apple die Premium-Nische einfach viel zu gut besetzt. Zum anderen… schau einfach mal nach, womit MS sein Geld verdient. Es ist nicht Windows.

    Ausserdem mag für dich als User/Consumer ja das wichtigste eine seamless-experience und gute Performance und Laufzeit sein (und Apple ist da sehr stark, keine Frage), aber für Businesskunden ist ein Glaskäfig wie Apple einfach viel zu eng. Die brauchen diese „Freiheiten“, die Windows bietet.

    Google macht mit Android ja gerade vor, dass man mit der alten MS-Strategie (Wir bringen unsere Software auf so viel Hardware wie möglich, aber Anpassung und Treiber usw. müssen die Hersteller selber machen) sehr viel Erfolg haben kann.

    Apple ist Premium und will nur Premium sein (siehe iPhone 5c). Deswegen wird Apple immer 10-15% Marktanteil haben, aber nie mehr. Wohingegen Android auf 80% aller Smartphones läuft. Das erklärt auch warum Google Windows Phone nicht mit Apps versorgen will; Google sieht in WP einen ernstzunehmenden Konkurrenten, weil WP eben auch auf verschiedener Hardware läuft…

  22. Altes Zirkuspferd says:

    @Dirk: Und Macs haben das Problem, dass man kaum Anwendungen dafür findet. Was nützt mir dann das Herauskitzeln aus der teuren Hardware, wenn ich sie für kaum eine Aufgabe verwenden kann?
    Fanboy nimm die Scheuklappen ab.

    • Das stimmt so nicht Altes Zirkuspferd.
      Besser Informieren könnte auch nicht Schaden . Hier sind die meisten eh keine Fanboys.
      Aber wir schweifen ab vom Thema 😉
      Hat jemand schon Erfahrungen von Mavericks auf einem MBP Late 2012?

  23. Und ich dachte die 12 Stunden unter ML wären schon legendär 😀
    Benutze mein MB ausschließlich in der Uni und brauche jetzt schon nur 1 x die Woche aufzuladen 🙂

  24. @Altes Zirkuspferd: Wenn du wüsstest wie viele Leute mit Officeanwendungen ihren Unterhalt verdienen –> Si tacuisses, philosophus mansisses

  25. Also ich halte das mit der Kompatibilität für ein schwaches Argument. Im Prinzip verwendet Apple aktuelle Standardkomponenten, die in jedem aktuellen Windows Laptop auch verbaut sind. Und bei diesen Komponenten erwarte ich schon, dass Microsoft die auch optimal unterstützt.
    Nur weil da ein paar Graphikkarten und AMD Prozessoren mehr unterstützt werden müssen, sollten die Unterschiede *auf dem gleichen Gerät* nicht derartig gravierend ausfallen (siehe den Link oben Codinghorror).

  26. @Altes Zirkuspferd reichen dir weit über 10000 Anwendungen alleine im App Store nicht?
    Da gibts ja dann noch die Anwendungen, welche nicht im App Store sondern auf normalem wege vertrieben werden.
    oder was meinst du denn mit kaum? Es gibt fast alle gängingen Windowsanwendungen auch für den Mac

  27. @Altes Zirkuspferd
    Sehe ich komplett anders. Office gibt’s auch für den Mac und für alle anderen Bedürfnisse gibt es zumeist adäquate und sogar bessere Lösungen.
    Ich bin komplett auf dem Mac gewechselt, inkl. Exchange Account usw. und nur weil ich zum Entwickeln noch einen MS SQL-Server benötige, habe ich Parallels am laufen. Aus Gewohnheit benutze ich dadurch auch noch Visual Studio 2012, wobei es im Bereich JSON JavaScript etc. wirklich wesentlich bessere Tools auf dem Mac gibt.
    Die Windows-Programme werden dabei (im Coherence-Modus) nur gehostet, d.h. selbst die .mdf und .ldf Dateien des SQL-Servers sind via Hard-Link auf den Mac umgebogen. Ich hatte noch nie(!) so ein stabile Windows wie in dieser Kombination und gerade zum Entwickeln benötige ich Überblick, virtuelle Maschinen zum Testen und ein stabiles Grundsystem. Mit Parallels (oder VMware – sogar zu Windows kompatibel) in Verbindung mit Mission Control, dem Touchpad, der Monitor-Verwaltung und und und einfach ein Traum. Ich setze also das Macbook Pro sogar zum Entwickeln von .Net Anwendungen produktiv ein und selbst das würde via Mono auch ohne Windows gehen. Muss es aber bei der perfekten Integration seitens Parallels („quasi als App“) ja gar nicht. Das hat nichts mit Fanboy und Brille zu tun. Ich kann nur empfehlen, sich dass mal zuvor anzuschauen, bevor man hier solche falschen Hypothesen aufstellt.

  28. Altes Zirkuspferd says:

    Jetzt fühlen sich die Apple-Fans ertappt, aber aber wir haben doch den App-Store. 😀

    Gegen Windows kommt ihr mit der Kompatibilität und Anwendungsauswahl nicht an und das ist nun mal Fakt.

    Ich habe schon mit einem „Programmierer“ gearbeitet, der auf seine Apple Programmier-Tools geschworen hat. Leider hat er ständig inkompatiblen C++-Code geliefert, bei ihm hat der Compiler nie Fehler gezeigt. Ein vernünftiger Compiler also der vom Visual Studio und GCC haben, aber eine sehr lange Fehlerliste ausgeworfen. Auf dem eingebetteten Zielsystem hätte der vom Mac compilierte Code vermutlich die Hardware geschrottet.

  29. Kompilierter Code schrottet Hardware. Da erübrigt sich jegliche Diskussion.

    • Ernst gemeinte Frage: Ich bin zwar kein Programmierer, aber warum sollte das nicht gehen? Können fehlerhafte Treiber z.B. eine Festplatte nicht zerstören? Für mich klingt das jedenfalls nicht sonderlich abwegig. Auch wenn es natürlich wohl nicht der Regelfall sein dürfte.

  30. Ich bin überzeugter Windows Nutzer, was Rechner angeht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin, von der Leistungssteigerung für die MacBooks. Andererseits stelle ich mir die Frage: Was hat Apple – trotz jahrelanger Erfahrung, deren Software auf die kleine Auswahl Hardware sehr genau anzupassen – vorher falsch bzw. anders gemacht? Könnte auch den Eindruck erwecken, dass vorher in der Hinsicht nicht viel getan wurde, um jetzt so signifikante Unterschiede vorzeigen zu können. Nur mal so als Gedanke.
    Trotzdem ist die Laufzeit natürlich eine Ansage!

  31. Am Ende ist es aber doch so, dass viele dann eine Parallels brauchen, weil nur diese eine Software grade fehlt. Das kostet Geld und natürlich Rechnerressourcen.
    Grade im wissenschaftlichen/enterprise Bereich fehlen manche prominente Programme. Außerdem ist MS Office for Mac viel schlechter gepflegt als die Windowsversion, was mich oft nervt.

  32. @icancompute
    Mag sein, wenn man einen Treiber programmiert, nur benötigt man dazu dann sowieso die Hardware. Software im Allgemeinen und im .Net im Speziellen, als Zwischensprache, welche sowieso erst auf dem Zielsystem zur Laufzeit kompiliert wird, haben keinen direkten Zugriff mehr auf die Hardware (seit Windows NT). Soviel zur Kompetenz des Verfassers.

    @Juzasm
    Stimmt! Nur was ist daran schlimm? Das Beste aus beiden Welten und alleine was UNIX an diversen Tools von sich aus bereits mitbringt (z.B. Grep), lässt den ehemaligen Windows-User immer wieder staunen.
    Es ist im Gegenteil viel schwieriger Dinge wie PHP, MySQL, WebDAV etc., die im Business-Sektor aufgrund der Lizenzpolitik von MS keineswegs so selten sind, auf einen Windows-System zum Laufen zu kriegen, als umgekehrt. Da reicht oftmals ein Terminal-Befehl und das fertige Ergebnis kann man dann final sogar auf eine Linux-Kiste auslagern. Das ist bei uns momentan der Trend, denn wenn ich z.B. eine Web-App auf IIS Basis erstelle, die auf einen SQL-Server zugreift, benötige ich im Zweifel eine Lizenz für jeden zugreifenden Client, als würde sich dieser via Terminal am Server anmelden. Ein MS Audit (und diese sind zunehmend nicht gerade selten) bringt da oftmals die ein oder andere Überraschung.

  33. Wenn Macs ja ach so Produktiv sind, wie kann es sein, dass keines der großen deutschen Unternehmen sie einsetzt?! Keine Docking, Schlechte Wartungsmöglichkeiten und die Umweltbilanz tut ihr übriges, dass ich mir niemals sone Kapitalistenkiste auf den Schreibtisch stellen würde.

  34. @yekculd: Dann schau Dich erst mal um (Springer etc.) und sei verwundert
…

  35. @yekculd: In Universitäten werden schon lange nur noch Macs eingesetzt. Bei den anderen Firmen ist es meistens so, dass die auch noch XP drauf haben und sich an das System gewöhnt haben, ausserdem ist meistens die Firmeninterne Software nur für Windows geschrieben worden. Eine Neuumstellung kostet bei denen deshalb ein Vermögen. Aber es hat bereits angefangen, ich sehe immer mehr Firmen die auf Mac setzen.

    Unternehmen setzen vermehrt auf OS X
    http://www.macprime.ch/news/article/unternehmen-setzen-vermehrt-auf-os-x

    • Sysadmin Margarethe says:

      @Eisenheim
      „20.5 Prozent aller zwischen Oktober und Dezember 2011 verkauften Macs gingen an Business-Kunden. Damit kommt Apple auf einen Marktanteil von 2.9 Prozent im PC-Geschäft…“

      Das ist eine sehr allgemeine Aussage, eine sehr kleiner Geschäftskundenanteil. Die News ist schon 1,5 Jahre alt ist. Unternehmen ab einer Gewissen Größenordnung setzen in fast allen Fällen auf PCs und Windows. Es ist die einzige Möglichkeit problemlos miteinander zu korresponsieren wenns um Office geht (MS Office Mac = ständig Umbrüche und falsche Interpretation beim Öffnen, Zerschießen der Dokumente), das Win-Universum harmoniert unterainander perfekt, wenn man Win Server einsetzt, ob Installationen von dort aus, die Nutzung mit Zero-Clients, Gruppenrichtlinien etc, die Liste ist endlos lang. Benutzerverwaltung, Administration…
      Einige Firmen entdecken diese Vorzüge auch im mobilen Bereich:

      http://stadt-bremerhaven.de/miele-nutzt-zukuenftig-nokia-lumias-mit-windows-phone-8/

      http://stadt-bremerhaven.de/delta-airlines-stattet-piloten-mit-surface-2-tablets-aus/

      Fakt ist, egal was mit einem Mac auch technisch geht, es ist preiswerter innerhalb eines Konzerns/Unternehmen mit vielen Mitarbeitern Win einzusetzen, und ich meine nicht nur den Anschaffungspreis, sondern die Folgekosten wie Service, Wartung usw. Die Geschäftspartner und deren Kunden setzen schließlich das selbe ein.

      Firmen die ich sehe, in denen Apple-Produket eingesetzt werden sind Einzelfilialen von hippen Trend-Frisören, Freelancer im Kreativbereich… Es mag stimmen, dass Apple im Business Bereich den Anteil erhöhen konnte, doch ins Gewicht fällt es nicht, und ich zweifele stark daran, dass sich Admins in Zukunft stärker mit OSX auseinandersetzen.

  36. @yekculd: Ach, ausserdem: Wer keine Ahnung hat, soll einfach mal die Fresse halten.
    Was ist den Microsoft? Keine Kapitalistenfirma? Wenigstens bemüht sich Apple ein ausgeklügeltes System für ihre Nutzer zu schaffen und muten ihren Nutzer nicht so ein planloses, willkürliches Betriebsystem wie Windows an.

    Ich weiss, dass wird dich nicht umstimmen momentan, aber ich habe einen Freund der Apple permanent schlecht reden musste und die Firma einfach nur gehasst hat (aus welchem Grund auch immer). Als er vor kurzem ein Mac Mini günstig von einem Freund bekommen hatte, hat er sich entschieden nie wieder zu Windows zurückzukehren. Das Betriebssystem sei so viel flüssiger als Windows und er war erstaunt, was für Power die kleine Kiste hat. Sein ehemaliger Windowsrechner hatte im Vergleich etwa gleich viel Power und lief nie so flüssig, während er Videos am rendern war und gleichzeitig noch Youtube-Videos angeschaut hat. Bei ihm hätten die Youtube-Videos auf dem Windows immer etwas gestockt. Bei Mac könne er noch 10 andere Programme parallel laufen lassen und hätte keine Performance Probleme.

    Mit Windows kann es nur noch bergab gehen, kein Otto-Normal-User will seinen Rechner zusammenbauen und konfigurieren müssen. Diese Zeiten sind vorbei, heute lebt Plug’n’play.

    Darum ist es auch KEINE Entschuldigung, wenn man sagen muss: «Apple produziert selbst die Hardware und hat dadurch einen recht eingegrenzten Rahmen von zu unterstützender Technik. Ordentlich darauf optimiert läuft das System dann natürlich auch wesentlich besser. Microsoft dagegen liefert ein Betriebssystem, was einen vielfach größeren Bereich Technik abdecken soll und muss, dadurch kann es nicht speziell auf ein bestimmtes System optimiert werden und performt dann auch unterschiedlich gut auf verschiedenen Konfigurationen.»

    Dem Nutzer ist das scheissegal, der will ein möglichst flüssiges und produktives Gerät. Der Nerd interessiert sich vielleicht dafür, aber kein Otto-Normal-User.

    Und immer dieses Argument, Apple sei überteuert. Dann ist eine Leica, eine Rolex, ein Mercedes-Benz, eine Ducati etc. auch überteuert? Überteuert ist ein Wort für Leute die einfach zu wenig Geld haben oder für die es zu schade ist, mehr für etwas auszugeben. Immer diese Geiz ist Geil Manier. Lebt einfach damit, dass Apple nunmal diese Preise hat. Wenn ihr es euch nicht leisten könnt, ist das euer Problem. Es zwingt euch niemand dazu! Aber ein Argument ist es nicht. Weil man bezahlt bei Apple nicht nur für die Hardware, sondern für alles drumherum, vor allem für das Design. Und nein, das Design beschriebt nicht nur wie etwas aussieht, sondern wie etwas funktioniert und wie etwas miteinander harmoniert.

    Gutes Design nach Dieter Rams:
    Gutes Design ist innovativ.
    Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
    Gutes Design ist ästhetisch.
    Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
    Gutes Design ist unaufdringlich.
    Gutes Design ist ehrlich.
    Gutes Design ist langlebig.
    Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
    Gutes Design ist umweltfreundlich.
    Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.

    Davon können sich noch viele Firmen ein Stück abschneiden. Gibt kaum gleichbare Firmen die diese Punkte alle erfüllen können.

    • Ich stimme dir vollkommen zu, mit einer Ausnahme: Mal bezahlt hauptsächlich für ein Konzept. Aber eines das durchdacht ist und funktioniert.

      Ich habe ein MacBook White, iPhone 5, iPad 3, Apple TV 2 und Airport Express. Alles die Geräte mit denen ich am wenigsten Problem machen, ach ja: ich bin ein Geek und arbeite in einer sehr großen IT. Jedoch will ich wenn ich mich den ganzen Tag in der Arbeit mit Fehlern herumschlage, nicht auch noch privat damit plagen und mit Apple Geräten ist das möglich.

      • Konzept = Design ist in etwa das Selbe. Design ist sogar eher der Oberbegriff, der nicht nur das Konzept beeinhaltet, sondern alles was es dafür braucht.

  37. Also das kann ich auch bestätigen! Selbst auf meinem (etwas in die Jahre gekommenen MacBook White) ist alles wesentlich schneller geworden nachdem die Löwen den Mac richtig ausgebremst hatten. Danke Apple!

  38. „In Universitäten werden schon lange nur noch Macs eingesetzt.“
    Das stimmt so definitiv nicht. Aus irgendeinem Grund hat die Architektur bei uns hauptsächlich Macs, aber keine andere Fakultät. Es kommt sogar recht viel Linux zum Einsatz.

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