Lenovo Yoga A12 vorgestellt: Sieht aus wie ein Yoga Book, ist aber keins

Das Yoga Book von Lenovo ist sowohl in einer Windows- als auch in einer Android-Variante verfügbar. Das Besondere an den Geräten: Sie bieten eine komplett plane Tastatur, die auch als Eingabefeld für die Nutzung eines Stiftes verwendet werden kann, genannt Halo Keyboard. In den USA hat Lenovo nun das Yoga A12 vorgestellt. Das ähnelt den Yoga Books durch die Verwendung der Halo-Tastatur, gehört aber laut Lenovo nicht zur Yoga Book-Familie. Denn ein Kreativpad gibt es bei diesem Modell nicht, man kann also nur die Tastatur nutzen.

Das IPS-Display des Yoga A12 misst 12,2 Zoll in der Diagonalen und löst 1280 x 800 Pixel auf. Der Quad-Core-Prozessor kommt von Intel, ein Atom-x5 Z8550, der auch gleich noch Intel HD Graphics im Gepäck hat. Das Yoga A12 ist außerdem mit 32 GB Speicher und 2 GB RAM ausgestattet. Der Speicher kann mittels microSD-Karte erweitert werden. WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord.

Anschlüsse bietet das gerade einmal 10,9 mm (zugeklappt) dünne Gerät ebenfalls, je ein microUSB, USB-C und 3,5 mm Headset-Anschluss sind vorhanden. Auch finden zwei Lautsprecher Platz, die Dolby Atmos unterstützen. GPS und GLONASS sind vorhanden, ebenso wie eine HD-Kamera für Videotelefonie und ein Mikrofon. Der 10.500 mAh-Akku soll für eine Laufzeit von 15 Stunden sorgen und lässt sich in 3,5 Stunden wieder auf 100 Prozent laden. Verpackt ist die ganze Sache in einem Metallgehäuse.

Die Abmessungen des Yoga A12 betragen 228 x 208 x 10,9 mm, das Gewicht liegt bei 1060 Gramm. Android 6.0 kommt hier noch zum Einsatz und es wird auch nicht erwähnt, ob es zeitnah ein Update auf Android Nougat geben wird. Kann man allerdings auch beobachten, denn für Deutschland steht weder eine Verfügbarkeit noch ein Preis fest. Dies möchte Lenovo zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. In den USA ist das Android-Tablet mit Halo Keyboard ab dem 8. Februar für 299 Dollar verfügbar.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

11 Kommentare

  1. Danke für den Artikel. Zwei Aussagen verwirren mich:
    > Sie bieten eine komplett plane Tastatur, die auch als Eingabefeld für die Nutzung eines Stiftes verwendet werden kann
    und
    > Denn ein Kreativpad gibt es bei diesem Modell nicht, man kann also nur die Tastatur nutzen.

    Unterstützt das Gerät nun Stifteingabe oder nicht?

  2. Warum ohne Stifteingabe? Wieso weniger Auflösung? Bei 12″ ist man doch nahe am DinA4 Format, also ideal für PDFs, daher eigentlich auch gut für die Akademiker… Das Ding erscheint mir ziemlich unnütz.

  3. Die Idee des Yoga books ist gut aber das mit der Tastatur gefällt mir so irgendwie nicht. Haptisches Feedback brauch man da schon. Die neue Version verstehe ich daher überhaupt nicht. Es hat ja quasi nur die Nachteile des Yoga books…

  4. Das hat Sascha etwas ungünstig formuliert und wird erst klar, wenn man die Geräte kennt oder im Netz nachliest. Was er meint ist, daß die Yoga Books über das Wacom sketch pad verfügen und daher Stifteingabe ermöglichen. Das Lenovo Yoga A12 gehört aber nicht in diese Familie auch wenn es optisch ähnlich ist, weil u.a. aus Preisgründen das Wacom sketch pad entfernt wurde, also keine Stifteingabe möglich ist.
    @Sascha; Einen Artikel mit Sätzen über Geräte zu beginnen, zu deren Geräteklasse das Hauptaugenmerk eben nicht gehört stiftet wie Du siehst Verwirrung. Daher sollte man das erst später im Lauftext anführen. Nur mal so als konstruktive Kritik angebracht.

  5. Sascha Ostermaier says:

    Ungünstig formuliert?! Steht ganz klar dort, dass die Yoga Books Tastatur und Stift können, das Yoga A12 aber nicht, weil kein Krativpad und deshalb auch kein Yoga Book.

  6. Also ich war ja scheinbar nicht der einzige, der verwirrt war durch den Satz 😉 Mir war halt nicht sofort klar, was der Begriff „Kreativpad“ beinhaltet. Also scheinbar heißt es, dass tatsächlich der komplette Digitizer gestrichen wurde. Ich hab dann sicherheitshalber nachgelesen, weil ich den Sinn auch nicht verstanden habe, die größten Nachteile der anderen Serie zu übernehmen.
    Schade, gibt also weiterhin kaum oder gar keine günstigen Geräte mit integriertem Digitizer.

  7. Überfliegt den Artikel…. versteht nur die Hälfte und das auch noch falsch… mault am Autor rum… fliegt davon.

  8. Klingt nicht uninteressant. Müsste man aber mal im realen Leben sehen. Ein Android-Tablet mit einer fest montierten, aber klappbaren Tastatur wäre es wert, es näher anzuschauen. Aber die Display-Auflösung ist etwas mager, und die 32 GB fest eingebauter Speicherplatz einfach zu wenig.

  9. Ich kann verstehen, dass User an diesem KreativPad interessiert sind. Gerade für Vorlesungen könnte es praktisch sein.

    Aber für meinen Zweck brauche ich das überhaupt nicht. Ein bewegbarer Secondscreen für die Küche oder das Bad. Gerne größer als 12 Zoll. 13 oder gar 18 Zoll. Mit Touchscreen zur einfachen Bedienung. Und der Tastatur – Teil ist nur Standfuß. Braucht man ja eh, irgendwie muss das Teil ja stehen. Der Preis wäre auch okay.

    Aber nur HD-Display, nicht mal FHD!? Und ob das Teil je ein Update sieht, erreicht es doch nie die Verkaufszahlen, durch die Lenovo mal ein paar Updates gerechtfertigt sehen würde. Schade.

    Die Suche geht weiter.

  10. Super, da hat man ja wieder das Schlechteste beider Welten kombiniert: Scheiß Tastatur und keine Stifteingabe.