IKEA Symfonisk: Weitere Details zu den mit Sonos kompatiblen Lautsprechern

IKEA hat Lautsprecher vorgestellt, die sich in das Sonos-System einbinden lassen. Und eine Lampe. Wobei diese auch ein Lautsprecher ist. Für den IKEA Symfonisk in der klassischen Lautsprecherform möchte IKEA 99,95 Euro, für die Lampe sollen 179 Euro fällig werden. Geplant ist ein Start im August 2019. Was bei beiden Modellen fehlt, das ist ein Mikrofon, allerdings kann man einen smarten Assistenten wie Amazon Alexa auch extern anbinden, wie es im Sonos-System eben der Fall ist.

Multiroom und Gruppen sind ebenso machbar, wie auch das Ansteuern über das Protokoll AirPlay 2 oder Spotify Connect. Doch mit Lautsprechern im Sonos-Universum geht natürlich noch mehr – und obwohl es noch kein klassisches Spec-Sheet gibt, so habe ich noch ein paar Infos. So basiert der Lautsprecher im Lampen-Modell des IKEA Symfonisk auf dem Play:1 von Sonos, sollte sich wohl identisch anhören. Das finde ich durchaus interessant. Zwei Symfonisk lassen sich ferner zusammen als Stereo-Paar nutzen – und man kann sie auch als Rücklautsprecher im Heimkinosystem verwenden. Das Sonos TruePlay-Feature soll übrigens auch an Bord sein.

Die Lampe selber hat eine E14-Fassung, hier kann man eine normale oder eben eine smarte Lampe einsetzen – ein Tradfri-Leuchtmittel natürlich auch. Ich werde auf jeden Fall mal reinhören, was Sonos und IKEA da auf die Beine gestellt haben. Die Lautsprecher sollen später auch über die IKEA-App für Smart Home gesteuert werden können, man muss also wohl keine Sonos-App nutzen.

Schon nett. Und für Sonos interessant: Der Techie kennt die Firma natürlich, aber auf Schlag ist man weltweit bei „normalen Leuten“ verfügbar. Wenn da Marketing und Vorführung stimmt, dann kann das ein dickes Ding werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. „Die Lampe selber hat eine E14-Fassung“
    Golem schreibt dass es eine E40 Fassung ist… auf den Bildern von Heise sieht es für mich auch eher nach E40 aus…

  2. Heißt ich könnte auch 2 der IKEA Speaker als Surround Lautsprecher für eine Sonos Beam verwenden?

  3. Interpretiere ich das richtig, dass ich dank AirPlay 2 Multiroom-Audio mit diesen Lautsprechern realisieren kann?

  4. Am Interessantesten an der Meldung ist doch wohl, dass Sonos selbst mit dem Preis von 100€ noch genug Marge hat und auch noch einen Geschäftspartner mehr an Bord hat. Da hinterfragt man den alten Preis von 230€ pro (alter) Play1 doch noch einmal… 🙂

    • Würde ich nicht behaupten. Sonos hat mit dem Play:1 schließlich auch Entwicklungskosten zu verdienen. Die Technik ist mittlerweile weiter entwickelt und Stand Play:1 schon als alt bezeichnet.
      Abgesehen davon muss man bedenken, wie viele von den Dingern IKEA in der Lage ist, unters Volk zu bringen. Die haben da garantiert Rahmenverträge mit Mindestabnahmemengen garantiert. Die wiederum versetzen Sonos in die Lage, viel günstiger zu produzieren/realisieren. Ich halte den alten und neuen Preis für durchaus gerechtfertigt.

  5. „…Was bei beiden Modellen fehlt, das ist ein Mikrofon….“ Damit wird das Ding erst kaufbar….

  6. paradoxus says:

    Schon klar. Aber es gibt E27, E14 und natürlich auch E40, aber der ist/war für Straßenlaternen. Es ging nur um E27 oder E14. E40 war immer Quatsch 😉 Übrigens: Danke für das Foto!

  7. Wenn ich das richtig gesehen habe, ist weder Bluetooth noch eine analoge (Klinke) Anschlussmöglichkeit vorhanden.
    Schade, das es heutzutage scheinbar doch noch kein Standard ist.

    • Bluetooth kann man zwar als Standard sehen, aber sobald WLAN im Spiel ist ist BT nur zweite Wahl für qualitait gute Audio-Übertragung. Da sins Sonos oder Airplay 2 oder Chromecast oder andere auf WLAN basierende Verfahren immer besser wegen der höheren Bandbreite. BT arbeitet auch für Stereo-Übertragung nicht ohne Datenreduktion , während z. B. Airplay zwar mit Datenkompression, aber mit einem ALAC Verfahren also lossless, vergleichbar mit FLAC, arbeitet.

    • Solange man auf ein Stromkabel angewiesen ist, ist BT sowieso allerhöchstens suboptimal. Sonos ist doch überhaupt nicht mit dem Schwerpunkt der Mobilität konzipiert, dass BT sinn machen würde. Eine tragbare und mit integriertem Akku versehene BT Box, die auch noch IP irgendwas zertifiziert ist, da stellt das eine Kernfunktion dar.

  8. heise schreibt, der Klang wäre bei einem kurzen Probehören im Hinterzimmer überraschend positiv gewesen. Man wolle aber noch genauer testen und wohl auch messen.

    Also für mich sind die auf jeden Fall attraktiv.

  9. Wird sich der Lautsprecher ohne Sonos Konto nutzen lassen?

  10. Wüsste auch gerne, ob die bisherigen Funktionen der Play1 erhalten bleiben. Also Streaming direkt von der Box, mit verbundenem Account, ohne dass da noch ein Handy oder eine andere Quelle dranhängt?

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