HTC Vive Cosmos erscheint am 3. Oktober 2019 zum Preis von 799 Euro

HTC hat Preis und Verfügbarkeit seines kommenden VR-Headsets Vive Cosmos bestätigt. Das neue Virtual-Reality-Gadget wird ab dem 3. Oktober 2019 international für 799 Euro zu haben sein. Vorbestellen könnt ihr das gute Stück schon jetzt. Die Vive Cosmos muss an einen PC angeschlossen werden, es handelt sich also nicht um eine Standalone-Lösung. Dank einer modularen Blende sollen sich die Funktionen anpassen lassen – etwa durch die Vive Cosmos External Tracking Mod.

Laut HTC benötige die Cosmos keine Bassistationen und verwende eine neue Benutzeroberfläche. Außerdem sind die Schalen an der Front eben austauschbar, was das Nachrüsten um neue Features erlaube. Für das Tracking setzt man auf ein neues System mit sechs Kamerasensoren. Dadurch ist auch eine Gestensteuerung möglich. Schenkt man HTC Glauben, dann soll auch die erhöhte Auflösung von 2.880 x 1.700 Pixeln auf dem LC-Display für mehr Immersion sorgen.

Ganz verschwinden dürfte der Fliegengitter-Effekt dadurch meines Erachtens zwar leider noch nicht, doch in Kombination mit echten RGB-Displays könnte das durchaus ordentlich aussehen. Klar, dass HTC auch von hervorragender Ergonomie spricht, was dann aber jeder für sich beurteilen sollte. On-Ear-Kopfhörer sind auch integriert in die HTC Vive Cosmos. Kompatibel ist das Headset auch zum Vive Wireless Adapter, welcher dann die Bewegung in VR ohne Kabel erlaubt.

Zudem verfügt die HTC Vive Cosmos über neu gestaltete Controller, welche laut HTC besonders bei längerer Nutzung komfortabler sein sollen. Als erste Mod hat HTC übrigens die eingangs erwähnte External Tracking Mod ins Rennen geworfen. Jene macht die Cosmos dann doch kompatibel zu bestehenden Lighthouse-Basisstationen, was das Tracking noch präziser mache. Kann man sicher mit etwas Zähneknirschen hinnehmen. Jene Mod soll aber erst im ersten Quartal 2020 erscheinen. Den Preis dafür nennt HTC aktuell noch nicht.

Vorbesteller der HTC Vive Cosmos erhalten als Bonus ein Abonnement für Viveport Infinity für 12 Monate. Die neue Benutzeroberfläche des VR-Headsets nennt sich übrigens Lens und bietet einen neuen Startbereich namens Origin. Dort will man für den User auch soziale Funktionen bereithalten, die man in Zukunft neben den VR-Features in den Vordergrund rücken möchte. Unten findet ihr noch einmal die technischen Daten der HTC Vive Cosmos. Die Vorbestellung ist bei Interesse direkt hier möglich.

Spezifikationen der HTC Vive Cosmos

  • Auflösung: 1440 x 1700 Pixel pro Auge (2880 x 1700 Pixel kombiniert)
  • Bildschirm: Dual 3,4 Zoll LCD
  • Bildwiederholrate: 90 Hz
  • Sichtfeld: 110 Grad
  • Audio: Eingebauter Stereo-Kopfhörer
  • Verbindungen: USB-C 3.0, DP 1.2, proprietäre Verbindung zu Mods
  • Tracking: kein Minimum an Platzbedarf für Stehen/Sitzen, mindestens 2 x 1,5 Meter für Raumskalenmodus
  • Modul-Frontdesign: VIVE Motion Mod (wird mit Cosmos geliefert) und VIVE SteamVR Mod (separat erhältlich)
  • VIVE Wireless Adapter Unterstützung: Ja, separat erhältlich, verfügbarer PCIe-Steckplatz erforderlich
  • Preis 799 Euro (verfügbar ab 3. Oktober 2019)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Kann mir bitte mal einer kurz erklären was „echte RGB-Displays“ sind? Sind alle anderen Headsets (Rift, HTC) nicht im RGB Farbraum mit ihren Displays angesiedelt?

  2. Weiß jemand, ob es Läden gibt, wo man die Vive testen kann? Ich meine nicht irgendwelche temporären Aktionen bei Saturn oder so.
    Ich würde ungerne viel Geld ausgeben, ohne vorher testen zu können, ob sich ein Upgrade von der ersten Vive überhaupt lohnt.

  3. Du hast noch ein wichtiges Detail unterschlagen:
    manuell verstellbarer IPD.

    Ein riesen Vorteil gegenüber der Rift S, gerade für Leute, die eben nicht mit der absoluten Norm daher kommen.

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