Honor MagicBook: Das erste Notebook der Chinesen

Honor hat neben dem Honor 10, einem Spin-Off des Huawei P20, auch noch ein anderes Produkt am heutigen Tage vorgestellt: das Honor MagicBook. Es handelt sich dabei um das erste Notebook des Herstellers. Spannenderweise dient dieses Mal auch kein Produkt von Huawei als Vorlage. In China soll das Honor MagicBook mit 14 Zoll Diagonale und 1080p ab 640 Euro zu haben sein. Der IPS-Bildschirm bietet eine Helligkeit von maximal 250 Candela und einen statischen Kontrast von 800:1. Geboten wird den Interessenten unter anderem ein Gehäuse aus Aluminium, wahlweise Intel Core i5-8250U bzw. Core i7-8550U, 8 GByte RAM und 256 GByte SSD-Speicherplatz.

Für zusätzliche Grafikleistung verbaut Honor die Nvidia GeForce MX150. Ein Powerhouse ist das zwar nicht gerade, aber immerhin noch besser als die integrierte Grafik der Prozessoren. Zumal die MX150 auf immerhin 2 GByte eigenen GDDR5-RAM zugreifen kann. Auch ein Fingerabdruckscanner ist zur biometrischen Anmeldung via Windows Hello integriert. Das beantwortet dann zugleich die Frage nach dem Betriebssystem: Windows 10 Home.

Das Honor MagicBook wirft zudem vier Lautsprecher mit Dolby Atmos, eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung, eine Webcam mit 1 Megapixel sowie als Anschlüsse USB Typ-C, USB 3.0, USB 2.0, HDMI und 3,5-mm-Audio in die Waagschale. Auf einen Kartenleser verzichtet man. Dabei ist das Honor MagicBook laut Hersteller 15,8 mm dick und wiegt ca. 1,47 Kilogramm. Für den Akku sind 57 Wh angegeben. Zwölf Stunden Laufzeit sollen sich daher aus dem Laptop herauskitzeln lassen, wenn man Honor Glauben schenkt. Aufgeladen wird das Notebook via USB Typ-C.

In China kann das Honor MagicBook bereits bestellt werden. Die Version mit dem genannten Core i5 kostet umgerechnet ca. 643 Euro. Wer die Variante mit Core i7 wählt, zahlt 734 Euro. Ob das Honor MagicBook auch in Europa erscheinen wird, ist leider aktuell offen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Sieht schick aus und erinnert ans MacBook Pro. Ist Apple die einzige kreative Schmiede im Tech Bereich?

    • aber die haben das Technisch unmögliche geschafft, ordentliche IO trotz der Größe 😉

      Aber warum es immer ein Apple Klon sein muss frag ich mich auch. Ansonsten bekommt man hier schon ganz schön viel für das Geld (wenn die Qualität ordentlich ist).

    • Gibt dutzend andere Designs.
      Lenovo Thinkpads z.B oder Asus ZenBooks und und und.
      Scheint nur das die Chinesen auf das Apple Design stehen, siehe z.B auch Xiaomi.

  2. Also selbst der Schriftzug, MagicBook erinnert stark an das MacBook pro.
    Das finde ich eigentlich eine Spur zu krass.
    Die haben doch eigentlich mit den Smartphones mittlerweile eine eigene Design-Sprache. Warum muss man hier so stark in Richtung Apple gehen?

  3. Die Ähnlichkeit zum Macbook ist schon enorm. Gut es wird ggf auch die gleiche Fabrik sein bzw Arbeiter. Ist ja bei Lebensmitteln auch nicht anders, wenn Fabriken für unterschiedliche Firmen etwas herstellen.
    Der Preis ist auch schon cool. Aber ist liebe einfach das OSX (im Vergleich zu Win10), daher muss ich wohl weiter den dreifachen Preis zahlen. Aber jedesmal überlege ich erneut vl doch wieder zu wechseln 😉

  4. 1 Megapixel Kamera? Ob das für gelegentliches Skypen reicht? Selbst 3 MP sollten doch inzwischen von den Kosten her machbar sein

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