Google Street View: Antrag auf Unkenntlichmachung ist online

Seit heute können Menschen, die ihr Haus nicht im Internet sehen wollen (bzw. nur verpixelt), die Unkenntlichmachung beantragen. Der Antrag auf Unkenntlichmachung in Google Street View fragt die Adresse ab und wie euer Haus beschaffen ist. Google fragt nach genaueren Infos, damit das zu verpixelnde Haus auch wirklich korrekt entfernt wird (oder ihr auf eine „spezielle Liste“ kommt ;)).

Neben der Anzahl der Stockwerke wird auch die Anzahl der Fenster, die Art des Daches und die Farbe des Hauses abgefragt. Hat man alle Schritte erfolgreich durchlaufen, wird man nach E-Mail-Adresse und Anschrift gefragt: per Post kommt ein Verifizierungscode zu euch, damit ihr nicht „aus Versehen“ das Haus des Nachbarn verpixeln lasst. Der logistische Aufwand muss phänomenal sein… – und wo finde ich Widerspruch gegen die anderen Dienste, die bereits seit langem Ähnliches praktizieren? GoogleSommerlochView!

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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130 Kommentare

  1. Serh schöne Sache, werde es ja (wie hier schon beschrieben: http://it-runde.de/ich-widerspreche-google-streetview-aufnahmen) für unser Grundstück ausfüllen 🙂

  2. Jojo. Hatte da auch schon vor ein paar Tagen was zu geschrieben:

    http://stadt-bremerhaven.de/google-street-view-und-datenschutz/

    Aber wieso lässt du verpixeln?

  3. […]oogle fragt nach genaueren Infos, damit das zu verpixelnde Haus auch wirklich korrekt entfernt wird.[…]
    Das glaubst Du ja wohl selbst nicht! Google will einfach alles wissen und damit sie trotz verpixelung immer noch Informationen haben, soll ich dazu Angaben machen. Somit wissen sie dann beispielsweise, wie viele Fenster ein Deutsches Haus im durchschnitt hat oder sogar wie viele ein Braunschweiger Haus hat.
    Pervers ist sowas und gehört verboten!

    Über sowas könnte ich mich ehrlich aufregen, sollen sie Fotos machen, ist ja ein netter Service, aber wenn jemand unkenntlich sein will, sollten sie es ihm gönnen und nicht die Informationen, die sie aus den Fotos anscheinend ziehen wollen, bei Antrag auf unkenntlichkeit noch abfragen!

  4. @ Oliver Lippert,

    naja, die Informationen, wie viele Fenster das Haus hat, hat Google ja eigentlich schon, da muss sich nur ein armer Wicht hinsetzten und die Fenster auf den Fotos zählen ;-)!

    Mein Haus wird nicht verpixelt….

  5. Stefan aus Norden says:

    Typisch deutsch. Ich finde es sehr ärgerlich wenn die Paranoia einiger Leute solch praktische Anwendungen kaputt machen.

  6. Apropos Paranoia…. habt ihr schonmal bei Panoramio geguckt, wieviele Häuser dort zu sehen sind? 😉

    Regt sich auch keiner drüber auf…

    Alles nur Panikmache von Politikers, die sich wichtig tun wollen und garnicht genau wissen, worüber sie da reden!

  7. Interessant ist das ja schon. Ich versteh zwar das hier in Deutschland wohl so ein aufwand wirklich nötig ist um dann auch wirklich jedes Haus wie gewollt zu löschen, und auch andererseits ja keines zu viel(…:) aber das sich das dann trotzdem rentieren soll finde ich interessant. Immerhin entstehen da ja immense kosten. Erwarten die so viele tägliche Nutzer wenn es einmal fertig ist? Vorallem wird der Aufwand ja irgendwie auch bleiben wenn jemand umzieht, ein neues Haus baut…
    Bin ja mal gespannt wie das dann bei mir aussieht!

  8. Nur Bashing gegen Google bringt Quote. Oder wo formiert sich der Widerstand gegen z.B. http://www.sightwalk.de/?
    Das ist doch alles scheinheilig und paranoid, was hier abgeht.

  9. Ich würde mein Haus gern unkenntlich machen lassen, falls man durch die Fenster schauen kann. Aber woher soll ich vorher wissen, ob das bei den Aufnahmen meines Hauses der Fall sein wird?

    Ich finde man sollte nach erfolgreicher Identifikation (Post) ein Previewbild anschauen können, um dann zu entscheiden oder aber später dann sofort und zwar ohne Delay unkenntlich machen können.

  10. Ich verstehe die, die ihr haus verpixeln absolut nicht. Jeder „idiot“ kann auch mit ner Kamera einfach aus fun die häuser knipsen und ins Internet stellen… außerdem kann auch jeder anderer daran vorbeifahren und das Haus sehen. Der einzige unterschied ist halt nur das es im Internet ist.

    Übrigends: Google müsste euch gar nicht verpixeln, da es Rechtlich gesehn dazu KEINE Sanktionen gibt ^^

  11. Hat der erste Kommentator Christian auch gleich seine URL (it-run.de)aus Paranoia verpixeln lassen? Ich kann sie zumindest nicht aufrufen. Hätte doch gerne mal gewusst, ob da die Beweggründe für seinen Einspruch zu finden sind und ob ich die nachvollziehen kann 😉

  12. Hi,
    ich sehe das mal so:
    Warum muss ich die unkenntlich Machung beantragen?

    Wieso ist es nicht so, dass man mich um Erlaubnis fragen muss um gewisse Dinge von mir zu zeigen?

    Gruss Wolle

  13. *lach* it-runde.de heisst das.

  14. Warum muss ich die unkenntlich Machung beantragen?

    Weil, und das wurde jetzt in dieser Diskussion schon bis zum Erbrechen ausgeführt, der Blick von der Straße auf dein Haus Allgemeingut ist. Und das ist auch gut so.
    Konsequent wäre es dann, kein Opt-Out-Formular anzubieten. Aber das ist eine andere Diskussion.

  15. Sehe es ähnlich wie die meisten hier. Die ganze Paranoia und Angstmache kam und kommt doch letztendlich aus den Medien und aus der Politik…was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist, denn vieles muss auch von der negativen Seite betrachtet werden und darauf aufmerksam gemcaht werden. Doch hier geht man einen Schritt zu weit wenn man gar von „Fensteranzahlen in der Googe-Datenbank“ spricht. Jeden Tag gehen hunderte Menschen an euren Häusern vorbei (meistens zumindest) – wollt ihr denen auch verbieten euer Haus zu betrachten? Die sehen es sogar in HD und können Fotos machen mit der Familie davor und das kommt dann auf Facebook. Oh Schreck, Facebook, die sammeln ja all meine Daten und verkaufen sie weiter…

  16. Mich nervt es das jeder der Meinung ist eine Handy Nummer verpflichtet zur Erreichbarkeit und eine Türklingel öffnet die Haustür. Meine persönliche Freiheit mich aus zu klinken nutze ich eigentlich ganz gerne um solchen Erwartungen ein wenig entgegen zu wirken. Zur Samenbank muss man ja auch selbst 😀

  17. Mein Haus ist noch nicht mal in Google Earth. Steht auch erst seit 6 Jahren. 😉 Ich freu mich auf das Auto, dass es endlich mal entdecken wird. Vielleicht. In ferner Zukunft. 🙂

  18. „Dieser Dienst steht ausschließlich Personen zur Verfügung, die Eigentümer eines Gebäudes/Grundstückes in Deutschland sind oder dieses bewohnen und es vor der Veröffentlichung von Street View unkenntlich machen möchten.“

    Heißt das, dass ein Bewohner/Mieter die Verpixelung eines 10-Parteien-Mietshauses beantragen kann? Auch wenn die anderen 9 gar nichts dagegen hätten?

  19. Bin gerne bereit, wenn jemand Lust dazu hat, zum Artikel (Link im ersten Kommentar) eine Gegenbetrachtung bzw. Gegenmeinung als Gastbeitrag auf dem Blog zu veröffentlichen 😉
    Also falls Interesse bei jemanden besteht, schreib mir eine Mail (E-Mail im Impressum von IT-Runde.de).

    Schließlich sollen die Leser gerne mehrere Meinungen lesen. Wenn keiner Lust hat, ist auch nicht schlimm – Nur ein Angebot 😀

  20. @Lukas .. wenn jemand ein Foto von meiner Familie macht und das ins Internet setzt, hat er gegen Deutsches Recht verstoßen weil ich als Person an dem Bild die Persönlichkeitsrechte halte.

    Und der Unterschied zwischen .. Es kann jeder vorbei laufen und es steht im Internet ist gewaltig. Für das eine muss man schon vor Ort sein und das machen vielleicht 1000 Leute im Jahr im Internet können es Milliarden sehen.

    Ich warte auf die Anwendung das ich höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen muss weil irgendein Busch auf meinen Grundstück doch Gesundheitsschädigend sei.. Klingt heute absurd.. waren Fahrradhelme vor 20 Jahren aber auch.

  21. eine Gegenbetrachtung bzw. Gegenmeinung als Gastbeitrag auf dem Blog zu veröffentlichen

    Das setzt voraus, dass die Argumente des Gegenübers bekannt sind. So ist das witzlos.

  22. @Lukas
    Es gibt Sachen, die du darfst und es gibt Sachen, die du nicht darfst.
    Du darfst gerne an meinem Haus vorbeigehen, wenn es dir Spaßmacht, kannst du sogar ein Foto machen, wie ich bei der Gartenarbeit bin – ABER du darfst dieses Foto NICHT im Internet veröffentlichen. Es gibt in Deutschland – und nicht nur hier ne menge Gesetze. In diesem Fall ist das KunstUrhG (Gesetz betreffend das Urheberrecht an
    Werken der bildenden Künste und der
    Photographie) zuständig, genauer der §22 „Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich
    zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der
    Abgebildete dafür, dass er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem
    Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der
    Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende
    Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein
    Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.“

    Das weis auch google oder glaubst du die verpixeln freiwillig.

  23. Schön ausgeführt, aber das gilt für Personen, nicht für Häuser. Wir reden hier ausschließlich von Häusern.

  24. man kann einfach bei bing maps mit hilfe der birds eye view die farbe des hauses, die anzahl der stockwerke und die anzahl der fenster rausfinden und im prinzop jedes x-biliebige haus (zumindest in der großstadt) sperren lassen…google hat wohl seine konkurrenz nicht im sinn oder?!

  25. Schöner Text Tibor,
    gerade beim letzten Absatz konnte ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen.

    Ich lasse auch nichts verpixeln.

  26. Goolge soll ruhig kommen, vielleicht ist es gut fürs Geschäft ;-))

  27. @Kritiker der Kritiker:

    Wie wäre es einfach mal mit Toleranz? Kein Kritiker will euch verbieten, daß ihre eure Häuser online sehen könnt, warum müßt ihr aber den Kritikern Ignoranz, Dummheit und Paranoia vorwerfen? Das ist dermaßen intolerant und beleidigend eurer Verhalten. nur weil ihr nicht persönliche Ansichten verstehen könnt.
    Es gibt gute Gründe gegen Streetview. Nur weil euch die Gründe egal sind, müssen die Gründe schlecht sein. Ihr fahrt sicher auch Auto. Ich auch. Eigentlich sollte man es nicht, weil es die Umwelt verdreckt, dennoch machen wir es. Wäre es aber richtig die als dumm zu bezeichnen, die für sich beschlossen haben kein Auto mehr zu fahren? Sicher nicht. Ebenso ist es mit Streetview.
    Das einzige, was dazu zu sagen ist, ist das Widerspruchsverfahren Müll ist. Auf diese Weise entsteht eine Datenbank mit Adressen.

    @Willi:

    Leider darf man jedes Gebäude ablichten und veröffentlichen, sofern es von einem öffentlich zugänglichen Platz aus photographiert wurde. Strittig ist alleine die Frage, ob ein künstliche Erhöhung erlaubt ist, wie sie z.B. auf dem Auto von Google verwendet wird.

  28. @Conne: nee, geht nicht, denn der Bestätigungscode wird an die zu verpixelnde Adresse geschickt, also musst Du dort auch die Post abfangen. Viel Spass dabei.

  29. man kann einfach bei bing maps mit hilfe der birds eye view die farbe des hauses, die anzahl der stockwerke und die anzahl der fenster rausfinden und im prinzop jedes x-biliebige haus (zumindest in der großstadt) sperren lassen…google hat wohl seine konkurrenz nicht im sinn oder?!

    Das Ausfüllen des Formulars setzt nur den Verifizierungsprozess in Gang. Du bekommst anschließend Post mit einem Code drauf. Und erst dann wird verpixelt.

  30. @Josef: bei dir isses zu wünschen.

  31. @Fraggle: was sind denn die guten Gründe gegen Streetview? Das was von den meisten (nicht allen) Kritikern derzeig vorgebracht wird, zeugt leider meist nur von Unwissenheit und Paranoia und (besonders bei den Herrschaften Politikern) von Geltungssucht.

    Das ist meine Meinung und ich halte mich nicht für intolerant.

  32. FishyBrigand says:

    Schon seit einigen Tagen fühle ich mich im Zusammenhang mit der Berichterstattung über GSV mehr und mehr daran erinnert wie im vergangenen Herbst in ähnlicher weise über die Schweinegrippe berichtet wurde. Deutschland und seine Leitmedien scheinen sich dieses Themas dankbar angenommen zu haben und Zeitungsseiten und Sendeminuten zu füllen. Dabei verzichtet man gerne auf das wiedergeben von Fakten, sondern begnügt sich mit Stimmungsmache. So wie viele Bildleser wohl mittlerweile glauben dass GSV Livebilder ihrer Wohnung bzw. Hauses rund um die Uhr ins Internet streamen wird.

  33. @FishyBrigand: ein wahres wort. Stimme voll zu. Siehe auch http://www.bildblog.de/21374/die-schlechtesten-gruende-gegen-street-view/

  34. @Andreas:
    Der beste Grund ist der, daß sich jemand in seiner Privatssphäre gestört wird. ob das stimmt oder nicht ist irrelevant. Denn die Gegenfrage lautet, was hat die Allgemeinheit für Schaden, wenn mein Haus nicht gezeigt wird? Keinen. Du mußt Deine Argumentationsweise mal umdrehen. Warum sollte Dein Wunsch über dem des Kritikers stehen.

    Irgendwie konnte keiner die Bereicherung der Allgemeinheit an meinem Haus erklären, warum sollte ich also erklären, warum ich mein Haus nicht in Streetview sehen möchte?
    Mir ist neu, daß ich Gründe liefern muß, wenn etwas von mir nicht publik sein soll. Aber genau das verlangen die, die die Kritiker kritisieren.

  35. Typisch Deutschland…

  36. @Flashybrignad:
    Sicher ist, was Bild macht, falsch. Deine von Dir verlinkte Seite ist aber nicht besser. Sie macht das gleiche, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ich muß aber gestehen, ich kennen keine Seite, die objektiv Pro und Contra dargestellt hat. Der Sensationsjournalismus ist zu weit verbreitet als das sich jemand anscheinend traut den Leser wirklich mal selber entscheiden zu lassen in dem alle Fakten gezeigt werden. Wenn Du so eine Seite kennst, die wäre es wert zu verlinken 🙂

  37. @Fraggle: ein Foto von Deinem Haus berührt nicht Deine Privatsphäre. Das hat ja das BGH bereits 1990 in einem Urteil zur „Panoramafreiheit“ bestätigt (siehe http://www.tibormaxam.de/2010/08/17/google-street-view-subjektiv-betrachtet/).

  38. FishyBrigand says:

    @Fraggle
    Die Fassade deines Hauses ist eben nicht Teil deiner Privatsphäre, sondern des öffentlichen Raumes. Und eine Hausfassade hat, anders als eine Person kein Recht am eigenen Bild, wie hier schon jemand meinte.

  39. Kampfschmuser says:

    Wer hier ist 3m groß? Niemand! Die Sicht aus 3m ist eine völlig Andere und man hat viel mehr Einblicke. In manchen asiatischen Ländern musste Google die Kamera tiefer hängen. Nicht ohne Grund.

    Wer von euch wohnt in einer schlechten Gegend? Macht ihn das direkt zum schlechten Menschen? Stell dir vor du arbeitest im Außendienst und musst Aufträge an Land ziehen um deine Familie zu ernähren. In Zukunft schaut der Kunde nach wo du wohnst um dich u.a. besser einschätzen zu können. Damit ist der Auftrag futsch. Herzlichen Glückwunsch. Und dafür gibt es viele Beispiele.

    Schaut mal über den Tellerrand und seht nicht euer Universum als das Einzige an.

  40. Das ist dermaßen intolerant und beleidigend eurer Verhalten. nur weil ihr nicht persönliche Ansichten verstehen könnt.

    Die meisten persönlichen Ansichten beschränken sich derzeit darauf, ein ‚Dagegen‘-Schild hochzuhalten. Mir ist noch kein gutes Argument gegen Street View untergekommen. Meistens wird das eigene Dagegensein gar nicht begründet oder Sachen nachgeplappert, die nicht stimmen. Und wo ist denn der Protest gegen Sightwalk und Konsorten? Warum dürfen die das machen gegen das man sich bei Google mit Händen und Füßen wehrt? Das hat nichts mit Intoleranz zu tun.

    Es gibt gute Gründe gegen Streetview.

    Dann führ sie doch mal auf!

    Nur weil euch die Gründe egal sind, müssen die Gründe schlecht sein. Ihr fahrt sicher auch Auto. Ich auch. Eigentlich sollte man es nicht, weil es die Umwelt verdreckt, dennoch machen wir es. Wäre es aber richtig die als dumm zu bezeichnen, die für sich beschlossen haben kein Auto mehr zu fahren? Sicher nicht. Ebenso ist es mit Streetview.

    Es ist deine eigene Entscheidung, ob du Auto fährst oder nicht. Genau wie es deine Entscheidung ist, ob du dich vegetarisch ernähren möchtest oder nicht. Es wird niemand anderes von dieser Entscheidung beeinflusst. Die Entscheidung, ein Haus verpixeln zu lassen greift aber in die digitale Öffentlichkeit ein. Du kannst ja auch nicht die Straßenlampe vor deinem Haus entfernen lassen nur weil dich im Bett der Lichtschein stört.

  41. @Kampfschmuser: oben im Reisebus sitzt man schon relativ hoch (vielleicht nicht 3m aber immerhin). Soll man Doppeldeckerbusse verbieten oder oben mit Sichtschutz versehen? Die Frage, aus welcher Höhe geknipst wurde, ist meiner Meinung nach eher Nebensache.

  42. @Willi, Max: Ich habe auch nicht eure Familie vor dem haus gemeint, sondern die Familie des „Foto-Verbrechers“. Gesichter werden soweit ich weiß automatisch unkenntlich gemacht?

  43. nochmal @Kampfschmuser: zu deinem zweiten Absatz: um rauszufinden, in welcher Gegend Du wohnst, brauche ich StreetView nicht. Dazu reicht Google Earth oder noch besser die Birds Eye View von Bing Maps.

  44. @Lukas: Gibt aber auch schon viele Beispiele wo dies nicht der Fall war. Bis Google dann den Antrag der Verpixelung durchgeführt hat, vergeht wohl wieder ein Jahr laut RTL.

  45. 🙂 Das Haus meiner Eltern ist auf Google Maps noch gar nicht zu finden. Wenn ich also wollte müsste ich jetzt Acker markieren 🙂

  46. @Andreas:
    Wow, ein Gericht will also feststellen was meine empfundene Privatssähre betrifft? Nene. Ein Gericht gibt bzw. wendet nur den rechtlichen Rahmen an es sagt nichts über das empfinden aus.

    @Matt:
    Also zum ersten, siehe was ich zu Andreas schrieb, ein Gericht stellt nicht eine Privatssphäre fest, sondern sagt nur, ob ein Gesetz etwas erlaubt oder verbietet.

    Weiter, warum muß ich Gründe darlegen wenn ich nicht will, daß etwas von mir publiziert wird? Genausowenig ist es das gleiche ob Hinz und Kunz ein Bild meines Hauses auf ihrer Seite veröffentlichen oder ob ein weltweitbekannter Großkonzern es macht, denn beim ersteren sieht es kaum jemand.
    Weiter hinkt das Dein Beispiel mit der Laterne. Denn diese steht auf öffentlichem Grund, nicht auf meinem Grundstück. Aber selbst dann hat man Rechte, die bewirken, daß eine Dämmatte eingebaut werden muß, so daß man nicht mehr beleuchtet wird: OVG Niedersachsen 13.09.1993 – 12 L 68/90

    Lies auch mal durch, was Kampfschmuser sagte, das ist z.B. auch ein schönes Beispiel.

    @Andreas Kommentar auf Kampfschmuser:
    Aus der Vogelperspektive ist bei Weitem nicht so gut die Wohngegend zu erkennen. Das Beispiel von Kampfschmuser ist passend. Man denke z.B. an den „Peanuts“ Betrüger. Er ging mit Anzug zur Bank, machte auf große, reiche Person, bekam einen riesigen Kredit der auf nichts fußte. Man hat also schon gesehen, daß Eindrücke, selbst wenn sie falsch sind (schlechte Wohngegend eines fähigen Architekten als Beispiel) ein Urteil fällen lassen.

    Und wie gesagt, beantwortet doch bitte meine Frage: Wo schädige ich die Allgemeinheit, wo geht ihr etwas nützliches verloren, wenn mein Haus nicht abgebildet wird? Ich habe sicherlich eine Schuld gegenüber der Allgemeinheit, siehe z.B. Sozialversicherung etc. Wenn ich die nicht zahle, schade ich der Allgemeinheit. Solange mir aber nicht gezeigt wird wo der Nutzen der Erkennbarkeit meines Hauses für die Allgemeinheit liegt, solange muß ich mich auch nicht erklären, warum ich es nicht will. Denn erst wenn es einen Nutzen gibt, muß abgewogen wessen Interessen übrwiegen.

  47. @Kampfschmuser: Was sollten deine Kunden in StreetView denn sehen können das sie dazu bringen könnte woanders zu kaufen? Das Du in einem Mietshaus wohnst? Das jemand die Blumen auf seinem Balkon nicht gegossen hat? Nach der Fassade des Hauses kann man nicht auf die Wohnung dahinter schießen und es gibt durchaus Menschen bewusst günstig Wohnen um von den gesparten 500 Euro eine oder zwei Flaschen guten Wein zu kaufen.
    Wenn man natürlich bei seinen Kunden auf dicke Hose und Schlossbesitzer macht ist StreetView schlecht, aber mit Kunden ist es wie mit Freunden, man behält sie am längsten wenn man ehrlich zu ihnen ist.

  48. Wer pixeln lässt, dürfte sich besonders interessant für bestimmte Zielgruppen machen.

  49. @Fraggle
    Ich bezog mich mit meiner Ausführung darauf, dass er meine Familie Fotografieren wollten und dann auf Facebook stellen wollte. Habe ich aber wohl missverstanden, da er ja seine Familie gemeint hat, die er facebook stellen wollte. Das kann er natürlich machen.

    ABER unabhängig davon würde es zwischen seinem Foto und meinem Haus keine Verbindung geben. Viele würde zwar mein Haus sehen, aber in der Regel gar nicht wissen, wo es steht, im Gegensatz zu einer Veröffentlichung bei StreetView, Googelmaps, bing maps/Vogelperspektive.

    Mich würde aber mal Ersthaft ein praktischer Nutzen interessieren warum ein Privatmensch überhaupt die o.g. Dienste nutzen MÜSSTE. Wenn ich eine Firma/Behörde währe wüsste ich allerdings einige 😉

  50. StreetView ist völlig überbewertet und wird doch nur wieder von den Medien gepusht und von der Politik benutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen (und von wirklich wichtigen Dingen abzulenken).

    Google macht Fotos von öffentlichem Raum. Dabei wird kein einzelnes Haus/Person hervorgehoben, sondern lediglich die Gegend dokumentiert. Halte es schon für übertrieben die Gesichter zu retuschieren oder Autokennzeichen. Wenn ich Filmaufnahmen von Städten ansehe wird da auch nichts retuschiert und keiner wird gefragt ob es ihm passt (es sei den eine Person rückt in die Nahaufnahme/Interview).

    Was auch oft vergessen wird: Google kann nur eine Dimesnion abbilden: den Raum. Die Zeit bleibt davon unberührt. Google stellt doch keine Webcams auf den Straßen auf. Wenn man in 3 Monaten spielende Kinder in meinem Garten sieht sind das garnicht meine, weil ich erst dahin gezogen bin.

    In welchem Rythmus denkt Ihr, das Google die Bilder aktualisiert und sich den ganzen Mist nochmal antut?

    PS: Laut Aussagen von Google sind es die Deutschen, die StreetView am meisten nutzen.

  51. MEINE GRÜNDE GEGEN STREETVIEW:
    Hier meine ganz persönlichen und individuellen Gründe, warum ich mein Haus (zumindest nicht von der Straßenansicht, von oben ist ok) nicht weltweit zur mühelosen Betrachtung freigeben möchte.
    Diese Gründe sind in hohem Maße egoistisch, politisch inkorrekt unter dem Aspekt, dass heutzutage jeder, alles in die Öffentlichkeit tragen soll (beziehungsweise muss) um eine vermeintlich größtmögliche Ehrlichkeit und Transparenz zu dokumentieren. Ich will weder ehrlich, noch transparent sein, schließlich bin ich nicht so wie die Volksvertreter vom Volk gewählt und muss niemandem Rechenschaft darüber ablegen, ob oder warum ich mein Geld nicht in die äußere Gestaltung meines Hauses investiere.
    1.: Ich habe mir über die Jahre eine gewisse öffentliche Reputation (auch im Internet) aufgebaut, die nicht unbedingt mit dem daraus resultierenden (beziehungsweise erwarteten) optischen Erscheinungsbild meines Hauses übereinstimmt. Ganz bewusst zeigt das Haus nach außen einen eher vernachlässigten Eindruck (Neidfaktor reduzieren und Einbrecher abhalten). Jemand, der hier vorbeigeht oder der mich besucht erkennt an Details und im persönlichen Gespräch, dass der äußere Anschein des Hauses trügt. Jemand der das Bild nur im Internet aufruft wird aber gegebenenfalls den äußeren Eindruck des Hauses auf meine Person/berufliche Leistung übertragen. Ich habe keine Lust, nur dieser Menschen wegen (und es sind viele die vom Zustand des Vorgartens auf den Charakter der Bewohner schließen) mein Haus zu renovieren!
    Also, zusammengefasst: ich lege Wert darauf den glorreichen Schein meines Daseins im Internet aufrechtzuerhalten.

    2.: Aufgrund meiner beruflichen Vergangenheit gibt es Personen, die ein Interesse daran haben, sich über meinen wirtschaftlichen Status zu informieren. Da Creditreform hier zum Glück versagt (auch eine perfide Überwachungsauskunftei wie Google), liegt es nahe, dass diese Personen sich mit einem Klick zumindest einmal anschauen, wie ich wohne und ob man daraus nicht doch Ansprüche mit Aussicht auf Erfolg ableiten könnte. Klar können diese Leute auch mit dem Auto hier vorfahren und sich das Haus angucken können. Aber den meisten war wohl bisher der Aufwand zu groß, persönlich hier anzutanzen. Ich möchte es denen aber nicht freiwillig so bequem machen, dass sie vom heimischen Sofa aus mal vorbei gucken können.
    Also zusammengefasst: wer was von mir will, soll persönlich vorbeikommen um zu schauen ob was zu holen ist.

    Diese beiden Gründe haben für mich vollkommen ausgereicht, die Lösung meines Hauses schon zu beantragen.

  52. @Willi:

    Ich weiß nicht warum Du mir antortest, auf Dich bezog ich mich gar nicht 😉 Aber wie auch immer, es gab mal einen netten Bericht, bei dem jemand wahllos eine Person heranzog und diese im Internet beleuchtete. Auf vielen Wegen kam er an Adresse, Telefonnummer, Vorlieben etc. dran. Es war zwar ein Bericht über social networks, aber ich will damit nur sagen, daß „nur“ ein Bild allein bei Streetview natürlich keine Informationen liefert, oder kaum, aber im Gesamtbild eine Interpretation zulassen kann.

    Übrigens sah ich den Anfang einer Diskussion zu dem Thema bei computerbase, daraus möchte ich eine interessante Antwort mal zitieren:

    „Der Grund ist nicht, dass man da dann vielleicht mein Haus von der Straßenseite aus sehen kann, auch wenn ich schon das nicht für gut befinde.

    Der Hauptgrund ist der Gewöhnungseffekt an die „Überwachung“. Zwar wird „nur“ ein Foto gemacht und keine „Überwachung im eigentlichen Sinne, aber das ist irrelevant. Und in den Köpfen findet der Effekt so oder so statt.

    Der Mensch ist so geschaffen, dass er sich an die Umstände schnell anpasst. Dieser „schleichende“ Prozess ist schwer wieder umkehrbar, insbesondere, wenn sich mangels „Aufreger“ keine Mehrheiten für eine Umkehrung finden.

    Hinzu kommt, dass Veränderungen häufig einfacher umzusetzen als wieder rückgängig zu machen sind (Beispiele: Globalisierung, Europäische Union etc.) Zur Einrichtung braucht es nur einige Verträge zwischen Demokratien, zur einseitigen Abschaffung aber einen Volksaufstand / Revolution / Krieg (realistisch betrachtet ist das tatsächlich so). Hier ist es ähnlich, wobei Google vermutlich mächtiger ist als die EU 😉

    Schon aus diesem Grund sollte man bei weitreichenden Maßnahmen immer gut überlegen. Und im Zweifel gilt, das der „neue“ Nutzen („Bildchen im Internet sehen“) der einen nicht zulasten bestehender Rechte („Privatsphäre“) der anderen eingeführt werden darf.

    Damit wir nicht solche Überwachungs-Zustände wie in Großbritannien bekommen (da fahre ich schon nicht mehr in den Urlaub deswegen), sollten wir hier sehr kritisch sein.“

    Quelle: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=774766
    Autor: mschrak, Ersteller des Diskussionsthread dort.

  53. Für eine Briefkastenfirma kann es für den Ruf schlecht sein, wenn man das Haus sehen kann.
    (Kein Bezug auf den vorherigen Kommentar)

  54. Ob nun fuer oder gegen Streetview, das Vorgehen mit dem Online Formular ist absurd. Was mach ich denn nun, wenn ich ein Haus kaufe, das der Vorbesitzer verpixeln lies, ich da aber gerne veroeffentlichen möchte? Gibts dann auch ein Formular? 🙂

    Und die vielen andern Dienste, die das auch machen…
    Es fehlt einfach insgesamt eine rechtliche Grundlage dafür oder dagegen.

  55. @Gast
    nette Ausführungen. Aber gerade in deinem Fall vielleicht doch nicht ganz der richtige Weg. Gerade in deinem Fall hast du ja anscheinend etwas zu verbergen. Wenn ich nun jemand währe, der ein berechtigtes Interesse an dir und deinen Lebensumständen hätte, und würde dann feststellen, das dein Haus geschwärzt/verpixlt währe würde ich mir sicherlich die Mühe machen und jemanden auf dich ansetzen:)

  56. @Willi:
    Gast sagt ja, dann muß er persönlich vorbeikommen. Und diesen Aufwand scheuen wenige. Wenn ich Personaler wäre, wäre es für mich auch einfach alle Wohnung der Bewerber schnell anzusehen. Ob sie wirklich noch so aussieht ist mir doch egal, ich habe von 100 ähnlich interessanten Bewerbungen auf diese Weise eine Vorauswahl getroffen. Ob 50 von den aussortieren zu Unrecht aussortiert wurden interessiert mich doch nicht, da ich noch 50 andere habe, die einen ähnlichen Lebenslauf haben und deren Haus besser gepflegt wird.

    @Gast:
    Der Beschreibung kann ich nur zustimmen.

    @Hik:
    Und welchen Nachteil hast Du, daß Dein Haus nicht zu sehen ist? Du kannst Google einfach melden, daß Du Dein Haus wieder sehen willst.

  57. @Gast

    interessante Sichtweise, aber da liegt das Problem wohl ganz woanderst, und zwar darin Leute nach Ihrem Aussehen, dem Auto oder eben dem Haus zu beurteilen. Kann ja auch sein, dass mir mein Haus sehr wichtig ist, es super toll aussieht (von aussen), aber ich (weil Autos mir nix bedeuten) mit ner alten Schrottkarre rumfahre. Wer mich dann wonach wie beurteilt… das bleibt ihm ueberlassen! Leider schliessen auch viele vom Auto, dass jemand fährt auf anderes, und muss man deshalb sein Auto um die Ecke parken damits keiner sieht?

  58. Also:
    1. Zur Zeit des BGH Urteils ging es noch nicht darum, internetweit jedem Menschen flächendeckend den Blick in die Lebensräume der anderen zu ermöglichen. Das sind andere Voraussetzungen und nicht miteinander zu vergleichen.

    2. Gründe gegen GSV gibt es zuhauf. Z.B. dass es irreversibel ist. Was einmal im Netz ist (insbesondere auf einem Google-Server) ist dort für immer. Solch weitreichende Entscheidung sollte man demokratisch gut durchdenken. Und wenn dies (Volksabstimmung) nicht möglich oder gewollt ist, dann sollte man es erst einmal bleiben lassen, da es die Rechte vieler Menschen betrifft.

  59. Das stell ich mir ja lustig vor.

    Ein „normales“ Haus, untern wohnt Egon Meyer, oben im ausgebautem Dachboden Sohnemann Mike.

    Egon schreibt einen Brief, will die Verpixelung. Mike wundert sich „här, wie ist denn unser Haus nicht bei SV?“ Er beantragt die Wiederherstellung….

    Ich finde, dass es schwierig wird, das Verfahren auch immer mit dem wirklichen Eigentümer zu machen.

    Bei einem Mehrparteienhaus / Wohnblock dürfte klar sein, dass kein Mieter der Eigentümer ist. Also müsste Google ersteinmal einen des Eigentums einfordern.
    Und selbst Ein-Familien-Häuser oder DPH können gemietet sein.

    Der Mieter meines Hauses in München* stellt einen Antrag, bekommt den Code, alles geht seinen Weg. Dabei beschneidet er mein Recht selbst zu entscheiden. Vielleicht suche ich einen neuen Mieter und möchte einen Link zu meinem Haus in meiner Online-Anzeige haben? Das ginge dann nicht mehr.

    * Beim Betteln um eine Lizenz für Time Freeze 2 hab ich noch „arm“ und „Student“ als Argument gebracht, jetzt hab ich plötzlich ein Hause in München;)

  60. @Daniel

    Das seh ich genauso! Der Streisand-Effekt lässt grüßen… 😉
    Am Ende rücken die in den Fokus, die ihr Haus verpixeln lassen.

  61. Typisch Deutschland.
    Ich würde es entweder erlauben oder gänzlich verbieten.

  62. Mist, war mit der Edith zu langsam, hate oben in „Also müsste Google ersteinmal einen des Eigentums einfordern.“ das Wort „Nachweis“ vergessen.

    Ich finde den Hinweis mit der Gesellschaft interessant. Dass jemand von meinem Haus oder meiner geliebten Schrottmühle auf mich schließt, ist nicht die Schuld von Google, des Internets oder meine. Wobei das mit dem Auto eher schwierig wird. Ohne Kennzeichen weiß man ja erst einmla nicht, wessen Auto es ist. Vielleicht denke ja manche „Mensch, das Haus steht aber jeden Tag vor seiner Tür, das MUSS seins sein“. Zum Glück macht Google auch extra jeden Tag ein neues Foto.

  63. @Fraggle

    Wenn es ein paar Tausend EUR geht, würde ich da schon vorbeifahren. Und auch wenn ich es bisher nicht gemacht habe, würde es mir spätestens jetzt zu denken geben, wo er sein Haus nicht zeigen möchte. (Hier geht es jetzt nur um den speziellen fall)
    Wenn jemand sein Haus nicht zeigen möchte, dann ist es sein gutes Recht und es kann ja wohl nicht sein, das diese Leute sich dann noch vor dehne rechtfertigen müssten, die nur aus purem Voyeurismus dafür sind, dass jeder quadratmeter fremden Eigentums, wie selbstverständlich im Internet gezeigt wird.

    Aber du schneidest doch selbst den Grund an, warum seine Lebensumstände nicht einfach so im Internet zu finden sein sollten. Bin ich ein schlechter Arbeiter, nur weil ich in einer Bruchbude wohne. Wenn ich den Job bekommen würde, könnte ich mir ja eine bessere Wohnung leisten, aber den bekomme ich ja nun leider nicht. Ich werde aufgrund meiner Lebensumstände, die ich nun ohne großen Aufwand ermitteln kann, diskriminiert. Das darf nicht sein. Aber das ich auch das, was ich meinte, als ich schrieb, das mir als Firma/Behörde viele Gründe einfallen würden einen solchen Dienst zu nutzen. 🙂

  64. @Willi:
    Die Wohnlage läßt keine Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit zu. Denn es kann viele Gründe haben warum man dort wohnt. z.B. man muß Eltern pflegen und dafür geht viel Geld drauf, daß man sich keine leisten kann, es gibt keine Atlernative in der Gegend. Man ist in dem Haus geboren worden, oder ein Angehöriger. Die Raumaufteilung ist perfekt, so wie man sie haben möchte. Ein Umzug kostet viel Geld oder Zeit, die man nicht hat. Es gibt Wohnungsmangel in der Gegend.

  65. Kampfschmuser says:

    Argument 3m: Es gibt immer Mittel und Wege auch auf 3m zu kommen. Natürlich kann ich mir einen Doppeldeckerbus kaufen oder eine Leiter auf der Schulter mitschleppen. Praktikabel bzw. lebensnah wird es dadurch nicht. Fakt ist, dass die meisten Hecken 2m hoch sind (oft vorgeschriebene Höchsthöhe) und dieser gewollte (!!!) Sichtschutz mit der 3m hohen Kamera ausgehebelt wird. Warum jemanden seine Privatsphäre nehmen, wenn sie von ihm gewollt ist?

    Argument Bewertung der Person durch das Umfeld: Ist ja wirklich schön für die Personalabteilung einer Firma. Die schauen vorher in Streetview und sortieren damit 40% aus. Sag mir wo du wohnst, ich sag dir ob ich einen Job für dich habe. Klasse. Ich hoffe, dass Befürworter von Streetview arbeitslos sind und bei der nächsten Bewerbung mitbekommen, dass sie abgelehnt worden sind, weil sie in einer miesen Wohngegend wohnen. Am eigenen Leib sind die Erfahrungen noch am Besten.

    Argumente gegen Streetview gibt es viele, dafür nur sehr wenige.

  66. Kampfschmuser says:

    @Fraggle:
    Deine Gründe warum man da wohnt, sieht aber der Betrachter nicht. Da wird gleich der Stempel raus geholt. Miese Wohngegend, mieser Typ. Aus die Maus.

  67. nippelnuckler says:

    ich lasse nicht verpixeln und finde den dienst gut

  68. Das mit der Beurteilung nach Wohngegend macht die Schufa doch schon lange. Nur das vermasselt einem die Zahlungsmoral der Nachbarn den Score.

  69. @Kampfschmuser:
    Du hast mich falsch verstanden. Genau wie Du sagst, es interessiert den Betrachter nicht, wollte ich damit sagen.

    @Willi:
    Hab noch vergessen eines zu erwähnen: Wenn einer Arbeitssuchend ist aber gut, kann er auch nicht umziehen um Bewerbgunschancen zu erhöhen.

  70. >Der logistische Aufwand muss phänomenal sein…

    Yesss! Nur so kann man die Datenkrake an den Eiern packen – mit Gewinneinbußen durch hohe Kosten. Wenn’s sich nicht mehr rechnet ist schnell Schluss damit. Bleibt zu hoffen, dass Millionen die Unkenntlichmachung beantragen…

    Die paar Poster der „Generation Sorglos/Gleichgültig/Dämlich“ in diesem Blog werden ja hoffentlich wohl nicht entscheidend sein.

    Grüße, Chantal

  71. @Kampfschmuser: Wenn die Leute aus der Personalabteilung auch noch Zeit haben Stundenlang auf Google Maps rumzusurfen kann ich mir schon denken wo der nächste Arbeitsplatz eingespart wird 🙂 Sind wir doch mal ehrlich mit uns. Die ersten 60 % fallen doch schon aufgrund der Bewerbung an sich durch. Überproportional viele Rechtschreibfehler, unstrukturierte Lebensläufe, fotokopierte Standardbewerbungen mit handschriftlich eingefügter Adresse, Zeugniskopien die aussehen als hätten Mäuse dran genagt, Kaffeeflecken und lose Blattsammlungen. Die nächsten 10 % werden aufgrund des Fotos aussortiert und damit meine ich nicht das die Menschen hässlich währen, aber Aktfotos, Urlaubsfotos, oder Handyfotos am heimischen Küchentisch sind nur eine gute Wahl wenn man sich als Aktmodel, Trekkingtouguide oder bei RTL für einen Realityshow bewirbt. 20 % werden aussortiert weil die Bewerber einfach nicht auf die Stelle passen und die restlichen 10 % werden sowieso zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Warum sollte sich ein Personaler da noch die Mühe machen per SreetView nach der Wohnung zu suchen um ein Foto zu finden das dann 3 oder gar 4 Jahre alt ist und vermutlich gemacht wurde bevor der Bewerber dort eingezogen ist. Außerdem haben auch Personaler ein Privatleben, mir z.B. ist es schon passiert das die Personalerin bei einem Bewerbungsgespräch auf die Adresse schaute und meinte „Soundsostraße? Ist das die Querstraße von der Blablastraße? Das ist ja lustig meine Oma wohnt in der Nummer 3 im ersten Stock. Die Fenster mit den Spitzengardienen“. Es war keine „bevorzugte Wohngegend“ und ich hab den Job trotzdem bekommen.

  72. Mir ist es völlig egal, ob mein Haus zu sehen ist oder nicht.
    Nicht egal ist mir, dass ein Unternehmen sich zum „Überstaat“ aufschwingt und realen Staaten sein Konzept aufzwingen will.

    Globalisierung hin, Globalisierung her, ich bin deutscher Staatsbürger und habe mich nicht ungefragt einer neuen „Weltmacht“ zu beugen, was der auch immer noch einfallen mag. Es werden nicht einzelne Objekte abgelichtet und ins Internet gestellt, sondern in absehbarer Zeit die gesamte Republik, und das im Zusammenhang.
    Einen derartigen ungenehmigten Souveränitätsverlust halte ich für fatal. Die neue „Weltmacht“ bestimmt Widerspruchsfristen und damit hat es sich dann?!
    Das ist kein „Sommerloch“, aber unsere Politiker stehen vor einem Problem. Wirtschaftlich ist die Globalisierung in unserem Staat willkommen, mehr aber auch nicht, es sei denn, wir wären nicht betroffen.
    Ich habe hierfür auch kein Konzept, bin aber der Meinung, dass es so nicht gehen kann! Auch die neue „Weltmacht Google“ hat sich an die Willensbildung „realer Staaten“ zu halten, wie die auch immer aussehen mag. Das geht Google nichts an.

  73. Hier mal ein paar Argumente dafür und dagegen:

    http://www.tagesschau.de/inland/proconstreetview100.html

    Hier noch ein Interessanter Artikel:

    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-08/street-view-vzbv?page=1

    GSV (oder andere ähnliche Dienste) ist praktisch, interessant & fastzinierend, keine Frage. Deshalb muss ich das aber nicht gut finden. Dass man mein Haus sehen kann ist ansich harmlos. Die Verknüpfung mit weiteren Daten finde ich allerdings nicht so prickelnd. Gennerell finde ich es unangenehm, dass jeder mit meinem Namen und Adresse gleich visuellen Einblick in meine ganze Umgebung hat. Finde ich bei Google-Maps schon nicht berauschend.

    Google ansich ist ja keine „böse“ Firma. Ich glaube auch nicht an die Verschwörertheorie. Aber ich weiß auch nicht wirklich was mit den Daten später einmal passiert. Man kann schon eine ganze Menge Zeugs damit machen. das ist durchaus beunruhigend.

    Übrigens geht es ja nicht nur um Häuser. Es geht um Personen, Nummernschilder etc.

    Übrigens: Von wegen „Du veröffentlichst Deine Daten anderswo im Netz ja auch….“ höre und lese ich immer wieder. Nein ich bin nicht bei Facebook und Co. Ich veröffentliche auch keine privaten Fotos, ich nutze Google-Mail nicht u.s.w. u.s.w. Ich bin da konsequent, so weit es heutzutage noch möglich ist.

    Verpixeln werde ich mein Haus auch nicht lassen. Das bringt nicht wirklich viel. Aber ich kann verstehen wenn es einer macht.

  74. @abacus:
    Warum sollte der Personaler stundenlang suchen? Adresse eingeben und fertig. Wenn er dafür stundenlang braucht, ist er eh unfähig.

  75. Kampfschmuser says:

    @abacus:
    Deine Aussage ist kurz- und einsichtig. Wie schon fraggle anführte, braucht der Personaler nur 5s, zweitens ist es nur ein Beispiel von Vielen.

    Auch dem Rest kann ich sagen: Die Ansichten sind kurzsichtig und naiv. Wir stehen am Anfang. Der ganze Datenwust erhält immer mehr Synapsen und am Ende steht eine saubere DB für alle von uns. Wer das nicht sieht, fehlt die Erfahrung im Leben, ist somit um die 20 oder jünger oder einfach nur blind, taub und naiv.

  76. Die Diskusionen drehen sich doch im Kreis. Google selbst will, dass darüber diskutiert wird und es ist egal wie!, denn das Ziel ist schon erreicht. Jeder schaut sich erstmal alles an. Bessere Webung gibt es nicht.

    Ich habe bisher nur von GSV gehört (gelesen), dass es andere Anbieter gibt war mir quasi neu. Klar eine Ahung, dass es sowas in der Art schon gibt ja aber es wurde nicht so aggressiv veröffentlicht.
    Also, warum sollte Google es denn nicht machen, wenn es schon vorhanden ist?

    Dann ein Punkt, von wie vielen Menschen reden wir hier? Es betrifft ja nicht alle, sondern nur einen Teil und genau dieser Teil, hat dann auch einen Grund mit darüber zu Diskutieren.

    Mich betrift es nicht und es ist doch ganz schön digital durch München zu laufen, denn bisher hatte ich weder die Zeit noch das nötige Kleingeld mir mal den einen oder anderen Platz anzuschauen. Also wäre der Dienst für mich ganz schön, was nich heißt, dass ich es Grundsätzlich befürworte oder ablehne.

    Es gibt immer Vor- und Nachteile, die relevanten Daten sind im Prinzip alle erfasst und Google wird schon seinen Nutzen daraus haben ob die Häuser veröffentlicht werden oder nicht.

    Niemand wird verhindern können, dass die Daten, die ersichtlich sind oder indirekt durch eine Pixelung entstehen, missbraut werden!

    Jeden, den es betrifft hat die Wahl zwischen, ich gebe Google noch mehr Daten von mir oder ich gebe einen Teil von mir für jeden Frei. Wobei das Bild langfristig auch nur einen Teil über die Wirklichkeit aussagt.

    Wer mit seinen Personalia schon bei Google registriert und das geht sehr schnell auch ohne, dass man Google wirklich nutzt, der muss nurnoch für sich entscheiden: sollen Andere das Haus so sehen wie es ist oder verpixelt, denn eins von beiden wird online sein. Und der Grund dafür, wie man sich entscheidet, ist egal.

    Gründe, wie Bewerbung so ein quatsch. Wenn ich 100 Bewerber habe und extra schaue wie er oder sie wohnt, verschwende ich nur Zeit und erfahre nichts über die Person, da kann ich gleich 50 in die Tonne treten ohne die Zeit dafür aufzuwenden. Brauche ich nur 5 Leute, dann lade ich mir 5 Leute ein und da gewinnt der, der oben auf dem Stapel liegt und sich bei der Bewerbung gut verkauft.

    Grund Diebe, auch so ein quatsch. Die Fassade sagt nichts aus, weder was drin ist noch wann man wie einsteigen kann. Wer Einbrüche begeht kennt das Objekt auch ohne GSV.

    Grund Berater und Verkäufer, hää. Was sagt die Fassade des Verkäufers über das Produkt aus, welches er bewirbt?

    Jeder der mit solchen Gründen diskutiert will einfach nur mal was sagen, um auf sich aufmerksam zu machen.

    Fazit: Jeden, den es betrifft muss selbst entscheiden und muss sich nicht dafür rechtfertigen.

  77. @Blaubär:

    Manche Gründe sind für Dich Quatsch. Du verdrehst aber auch Dinge. z.B. Einbruch. Da sagst Du, der Dieb kennt bereits die Fassade. Wir meinen aber die Vorauswahl. also Wie sind Zugänge, wie sieht die Fassade grob aus. So kann der Dieb die Anzahl potentieller Häuser reduzieren ohne sie besucht zu haben.

    Personalie:
    Die Frage ist wann dieser Schritt gegangen wird. Mal abgesehen davon, er würde einen Praktikanten damit beauftragen. und Personaler machen einige kuriose Dinge umd zu selektieren. Und wie oben schon jemand sagte, bei Krediten wird die Technik bei der Einstufung der Kreditwürdigkeit bereits angewendet.

    Warum auch immer, letztlich haben einige schon gesagt, daß die Kritikergründe falsch sind. Ok, nehmen wir das an. Keiner der Befürworter konnte aber darlegen, WARUM jemand sein Haus preisgeben sollte? Alle genannten Aspekte (Rollstuhlfahrer z.B im verlinkten Tagesschauartikel) sind Unfug. Denn den Kritikern wird gesagt, die Bilder sind zu alt um eine Gefahr zu sein. Wie soll dann aber ein Rollstuhlfahrer Informationen ziehen? Dann sind sie nicht zu alt. Also nochmals die Frage gestellt: Wo ist der Gewinn der Allgemeinheit, daß mein persönliches Recht zu entscheiden wsa ich preisgebe und was nicht, zurücktreten soll. Wenn die Frage beantwortet wurde, dann können wir auch Argumente und Gegenargumente abwägen. Vorher ist es irrsinnig zu verlangen, daß man einenTeil der gefühlten Privatssphäre preisgeben sollte ohne daß es einen Grund gibt.

  78. Wie mittlerweile schon jemand schrieb: die ganze Diskussion ist auch Werbung für solche Straßenansicht-Dienste und ich habe mich vor ein paar Tagen das erste Mal damit befasst – war übrigens auch begeistert von der Bildqualität und davon, viele Orte in der Welt online anzusehen, die ich schon mal besucht habe.

    Ich finde allerdings, ein paar Dinge wurden in der Diskussion hier oft nicht bedacht und sollten auch nicht nur getrennt vom Thema „mein Haus nicht darstellen“ diskutiert werden:

    1. besteht ein Unterschied zwischen „jeder kann doch vorbeigehen und/oder Fotos für seine Alben machen“ und systematischer Speicherung und Veröffentlichung der dann immer und überall verfügbaren vernetzten Bildern+Daten

    2. gibt es (wie Google natürlich auch zugibt) bei der Umsetzung der Datenschutzmaßnahmen immer auch Fehler – hat jemand schon mal bei den existierenden Daten in z.B. Frankreich oder den Niederlanden nachgesehen?
    Typischer Fehler ist z.B. dass ein Mensch aus einem Geschäft kommt oder daran vorbeigeht und sein Gesicht ist gut erkennbar als Spiegelbild im Schaufenster zu sehen – oder das Gesicht ist im Schatten und wird vom System deswegen nicht als Gesicht erkannt und nicht verpixelt. Auch in Zimmer mit geöffneten niedrigen Fenstern habe ich schon hineinsehen können, eine Frau die gerade ganz dicht am Google-Auto vorbeilief und in der Nase popelt und unverpixelte komplette Autonummernschilder gab es auch.
    (Auch das Sammeln der vielen privaten Fotos, die Google zur Verfügung gestellt wurden und auch dicht verteilt im Google-Maps zu finden sind, gehört eigentlich zum Thema, weil dort meist nicht mal verpixelt wird …)

    3. wird es sicherlich nicht bei den einmal ins Netz gestellten Bildern bleiben – sie werden bestimmt von Zeit zu Zeit aktualisiert, ergänzt, mit Informationen versehen – bestimmt auch ausgewertet (muss bei digitalen Daten auf jeden Fall nicht „per Hand“ geschehen – die automatische Verpixelungsfunktion von Google ist nur ein Beispiel)

    Vor allem in Kombination sind diese Dinge durchaus ein Sicherheitsproblem und können die Privatsphäre gefährden, wie immer, wenn systematisch massenhaft Daten gespeichert und vernetzt werden – auch bei Bildern aller Häuser.

  79. Gast schrieb:
    „Ganz bewusst zeigt das Haus nach außen einen eher vernachlässigten Eindruck (Neidfaktor reduzieren und Einbrecher abhalten)“

    🙂 🙂 🙂 Super! Darf ich das benutzen als Ausrede meiner Frau gegenüber, warum ich den Rasen nicht gemäht habe oder das Auto nicht gewaschen?

    Ich schmeiss‘ mich weg. Diese Diskussion wird immer lustiger. 😉

  80. FishyBrigand says:

    Ich find es interessant wie vehement sich viele Deutsche gegen SV aussprechen, wo aktuell der Dienst in vielen anderen Ländern ohne nennenswerten Einspruch oder Widerstand bereits in Betrieb ist. In den USA gab es, wenn ich mich recht erinnere, eine ganze Beschwerde. In anderen Ländern in denen SV bereits verwendet wird, gibts sogar Wettbewerbe um das schönste SV Bild, und auch im Tourismus findet SV dort Verwendung.
    Warum reagieren dann viele Deutsche wenn sie Google und SV hören mit einem solchen Beißreflex? Denken wir, aus dem Land der Dichter und Denker, einfach solche Sachen besser zu Ende? Oder macht sich hier einfach ein ungutes Bauchgefühl, eine Zukunftsangst breit, gepaart mit einer Furcht man wäre nicht mehr Herr seiner eigenen Privatsphäre. Nicht umsonst bauen die Deutschen am Strand die größten Sandburgen :).
    Langfristig glaube ich, dass wir uns hier in Deutschland mit einer solchen Mentalität mehr Probleme als Vorteile einhandeln. Diese Ablehung vieler Innovationen, besonders auf dem Gebiet des Internets, kann auf Dauer nichts gutes bedeuten. In D schauen wir viel zu oft und zulange zurück, Sprüche wie: „Wofür braucht man das, früher gings doch auch ohne“, „Wo soll das hinführen“, „Da könnt ja jeder kommen“, sind typisch für den Wunsch den Status Quo zu behalten und alles Neue erstmal skeptisch zu beäugen. Ich denke wir sollten an das Internet positiver herangehen. Und vielleicht kommt dann das nächste SV nicht von Google, sondern einer deutschen Firma, die dann bestimmt alles richtig macht 🙂

  81. Ach ja noch was:

    Klar grenzen viele Befürchtungen nun an Verschwörungstheorien, doch einiges wird davon zumindest so ähnlich Realität werden – gerade, wenn die Vernetzung der Daten zunimmt.

    Internetshops in Google street view wurden schon ernsthaft diskutiert – also dass man hineingehen kann in die abgebildeten Geschäfte.
    Gar nicht so abwegig finde ich da z.B. den Gedanken über die Vernetzung mit Facebook, von dem irgendjemand schrieb … Vielleicht gibt es ja auch demnächst Facebook3D oder vergleichbares von Google, wo man sich seine Wohnung im 3D-Stadtplan virtuell einrichten kann?
    Virtuell umziehen, virtuell in den 3D-Shop gehen, virtuell bezahlen …

    Alles irgendwie toll und verlockend und auch immer etwas riskant, da Daten gern verkauft werden oder ausversehen in falsche Hände geraten, wie schon oft geschehen bei social networks, Einwohner-Datenbanken von Regierungen usw. was Spammer, Kreditkartenbetrüger oder Erpresser bereits genutzt haben.

    Ist eh nicht aufzuhalten – aber ich werde jedenfalls meine Daten im Netz so weit wie möglich beschränken bzw. unkenntlich machen.

  82. @FishyBrigand
    „Langfristig glaube ich, dass wir uns hier in Deutschland mit einer solchen Mentalität mehr Probleme als Vorteile einhandeln. Diese Ablehnung vieler Innovationen, besonders auf dem Gebiet des Internets, kann auf Dauer nichts gutes bedeuten.“
    Lieber FishyBrigand,
    diese Ablehnung hat bei vielen Leuten sicherlich auch einen Grund. Ich möchte jetzt nur mal ein kleines Beispiel bringen. Die Erfindung der eMail: Es handelt sich hier um eine super Innovation. Du kannst innerhalb von Sekunden völlig kostenlos eine eMail an jemanden auf der anderen Seite der Erdkugel schicken. SUUUUUPPPPER. Keine „altertümliche“ Post kann so was toppen. Ein Segen für die Menschheit. ABER leider gab es nicht nur Menschen die mit Ihren Freunden eMails austauchen, ein kleiner Haufen Menschen hat das wahre Potenzial der eMail erkannt, seit diesem Tage wirst du mit Spammmails nur so zugeschüttet – glücklicherweise sortieren mittlerweile die eMailprovider ja den größen Teil der Spamm´s aus, ansonsten würde du vor Spamm´s ja die wirklichen wichtigen Mail von den Freunden gar nicht mehr finden. Vor diesem Hintergrund betrachtet, könnte der obrigen Gast mit dem schäbigen Haus froh sein, wenn das Eizigste was er zu befürchten hätte, 100erte von Kostenvoranschlägen sind von allen Malerbetrieben im Umkreis von 500km, die sein Haus streichen wollen. Aber ich bin sicher, das es genug Leute gibt, die mit solchen Daten noch ganz andere Sachen anfangen könnten.

  83. 😀

    Dieb:
    Vorauswahl gut und schön, das einzige was verhindert wird, bei einer Nichtveröffentlichung, ist das am 19. eingebrochen wird statt am 15. Ändern wird sich trotzdem nichts.

    Kreditwürdigkeit: ist doch wohl logisch. Wenn jemand mit seinem Grund und Boden bürgt muss der Kreditgeber wissen wie die Beschaffenheit ist, das gehört aber auch nicht zur Bewerbung im allgemeinen. Selbst wenn du einen Praktikanten so eine Arbeit machen lässt ist das Vorgehen für eine Personalabteilung Zeitverschwendung und du erhällst damit keinen besseren Mitarbeiter. Erstmal entscheidet die Bewerbung auch mit GSV, dann hast du x Personen und dann lädst du x% davon ein. Die Effektivität geht schlicht und einfach verlohren. Sollte eine Bewerbung die Besichtigung wirklich notwendig machen, weil man aus irgendeinem Grund auch mit seiner Wohnsituation die Firma nach außen vertritt, dann wird die Besichtigung statt finden auch mit oder ohne GSV. GSV würde in diesem Fall dem Bewerber sogar einen Dienst erweisen. Aber der Fall ist an sich nicht relevant für die Diskusion im allemeinen.

    Sorry, dass ich das nochmal ausführen musste, denn du hast recht sowohl die Kritiker als auch die Beführworter kann man wiederlegen.

    Rollstuhlfahrer? Habe den Beitrag nicht gelesen (gesehen). Aus meiner Perspektive sehe ich weder Gründe für noch gegen GSV aus Sicht eines Rollstuhlfahrers.

    Das einzige Argument was für mich relevant ist dagegen zu sein, ist die Einsicht auf ein Grundstück trotz Versuche sich dagen zu wehren (Bsp. Hecke, Mauer). Und dieses Argument ist für mich fundamental.
    Aber man wird in seinem Recht nicht beschnitten, wenn man nur das sieht, was man auch von der Straße aus sehen kann.
    Und was gibst du bitteschön ungewollt preis, wenn man nur das sieht was man eh von der Starße aus sehen kann? Jedem dem du deine Adresse gibst, hat die Möglichkeit bei dir vorbei zu schauen und da ist es egal, ob man persöhnlich vor dem Haus steht oder sich den Ort digital anschaut.

    Übrigens wer gibt dir das Recht selbst zu entscheiden, was jeder sehen darf, was im allgemeinen zu sehen ist?
    Weil wenn man den Bogen mal wieder in andere Richtung überspannt, dann darf man jedem das Recht auch nicht verwehren zu sagen jeder der in der nähe meines Hauses ist muss die Augen zu machen. Das ist eine Situation die überspitzt auftreten könnte.

    Übrigens ich bin weder dafür noch dagegen, solange es mich nicht direkt selbst betrifft. Beträfe es mich, würde ich nach dem Umstand dafür oder auch dagegen ausprechen.

    Ich habe z.B. was dagegen, dass man Abends in mein Zimmer (auf Bodenhöhe) schauen kann, möchte aber trotzdem gerne nach außen schauen. Also habe ich mir eine einseitig spiegelnde Folie angebracht, die das innere verbirgt. Würde jemand von Google vorbei kommen und mit irgendeinem Effekt so meine Privatsfähre stöhren, wäre ich auch dagegen. Solange die Privatsfähre unangetastet bleibt, was sollte mich dazu bewegen jemandem zu verbieten zu sehen, was man immer sehen kann?

  84. @Blaubär
    Du magst das zwar für Zeitverschwendung halte was so ein Personalchef macht, der Personalchef mag es aber für wichtig halten und beim letzten Gespräch, was ich hatte, hat mir der Personalchef auch gesagt das er nach den Bewerbern im Internet recherchiert hat. Genauso wie du etwas versucht über das Unternehmen zu erfahren, versuchen die Personaler etwas über dich zu finden. (Allerigs ging es in dem Fall nicht unbedingt darum wo wer wohnt.)

  85. Kampfschmuser says:

    @Blaubär
    Aha. Du bist also 3,10 gross und deine Augen befinden sich in 3m Höhe. Oder hast du immer eine Leiter auf dem Rücken, wenn du Spazieren gehst? Oder fährst du eventuell privat einen Doppelstockbus und hast dir das Lenkrad ins obere Abteil montieren lassen?
    Wenn du zu meinen Fragen überall „nein“ sagen musst, wird vielleicht auch dir klar, dass der normale Mensch NICHT aus der gleichen Sicht schaut, wie die Kameratechnik auf dem Googleauto.
    Bei 3m schaut man über alle Hecken und Zäune drüber. Und diese Dinge stehen dort nicht zum Spaß, sondern weil dort jemand wohnt, der auf seinem Grundstück sein Privatleben genießen möchte.

    Zu deinem Einbrecher-Einwand: Er kommt nicht am 19. sondern gar nicht. Das „Ausbaldowern“ ist mit einer Fahrt vor Ort bei weitem nicht so effektiv. Man findet die „guten“ Objekte mittels Streetview viel leichter und man kann sich vor Ort umschauen ohne aufzufallen.

  86. @Fraggle
    wie gesagt es geht nicht fuer/gegen gsv, aber diese vorgehensweise mit dem formular ist absurd.
    Das ganze ist einfach eine SUPER WERBUNG fuer den dienst, und beruhigt die gemüter derer die dagegen sind (ist doch keine loesung, es wird nicht zwischen mieter und eigentuemer unterschieden, einfamilienhaus, mehrparteien haus, person die keinen pc hat, kein internet, far nicht weiss was GSV ist…; die regelung hilft einfach zeit zu gewinnen bis das sommerloch vorueber ist und alles einschlaeft.).
    um jemanden zu bewerten brauch ich kein streeview, google earth tuts genauso, etwas lokale kenntnisse des „Personalers“ reichen auch.

    Eine Bank die Bonität nach gsv beurteilt, naja ich weiss nicht, da gibts bessere und aktuellere quellen über wohngegenden.
    Eine Bank hat des recht sich über einen potentiellen kreditnehmer zu erkundigen, eine arbeitgeber hat das recht sich ueber eine zukuenftigen mitarbeiter zu erkundigen, welches mittel dazu verwendet wird spielt doch keine rolle.

    es geht doch einfach darum wo beginnt die schuetzenswerte privatssphaere, die bestehenden gesetze stammen eben noch aus einer zeit in der sich das problem in dieser form noch gar nicht gestellt hat. ein tourist, ein kuenstler, der aufnahmen macht, darum ging es, nicht um eine flaechendeckende erfassung und veroeffentlichung. und genau darueber muesste man sich gedanken machen.

    in österreich z.B. waren bis vor einigen jahren luftaufnahmen gänzlich verboten, man brauchte dazu einen sondergenehmigung des verteidigungsministeriums. diese regelung wurde einfach von der technik „ueberholt“ und abgeschafft…

  87. @willi

    Klar werden bestimmt Mitarbeiter im Internet überprüft. Ich würde auch niemanden im gehobenem Managment einstellen, der Pornobilder von sich verbreitet. Klar wird es bestimmt irgendeinen Personalchef geben, der einen Grund findet GSV zu nutzen aber dann muss man grundsätzlich alle Diese Dienste verbieten.

    @Kampfschmuser

    Alles nein, klar. Wenn dagegen vorgegangen wird, dann wird Google die Fahrten neu machen, mit Kammeras, die in vielleicht 1,75 höhe sind. 😉
    Und wie gesagt, ich würde mich auch dagegen wehren, wenn man in dieser Form meine Privatsfähre schädigt, da rennst du offene Türen ein.
    Aber wieso hier so diskutieren, wenn du so nichts änderst, falls du was ändern willst. 😉

    Und wie gesagt, du siehst auch bei einer Fahrt mit dem Auto am Grundstück vorbei nicht viel mehr als das was du bei GSV siehst. Im Gegenteil du kanst sogar noch mehr erkennen, z.B. Art und Beschaffenheit der Einstiegsmöglichkeiten.

    Das ist auch so eine unnötige Diskusion und daher enthalte ich mich jeden weiteren Kommentars.

  88. @Hik:
    Also oft wird ein Personaler nicht die Gegend kennen. Zudem ist es nicht korrekt die Bonität eines Menschen aufgrund seiner Nachbarn zu definieren, mag es auch gesetzmäßig nicht verboten sein.
    und ganz gewiß spielt es eine Rolle welche Mittel ein Personaler verwendet um jemanden zu beurteilen. Denn einige Mittel, wie z.B. die Wohnlage von jemanden, verstoßen gegen GG und den Gleichheitsgrundsatz.

    @Blaubär:
    Es ist ein Unterschied ob ein Personaler dabei auf Daten zugreifen kann, die die Person selber ins Netz stellte (z.B: social Networks), oder ein Dritter (GSV).
    Ein nicht böse gemeinter, neckender Kommentar:
    Wohin fährt Dein privat denn, bzw. wohnst Du am Meer und hast ne Fähre ;)? (Zitat: „Privatsfähre“). Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen, das Wort hob meine Laune gewaltig heute. Danke 🙂

  89. Rechtschreibung und Grammatik leidet bei mir sehr aber das kann ich auf die LRS schieben. 😛

  90. @Fraggle
    ich gebe dir zu 100% recht, dass es nicht korrekt ist! ich meinte nur, dass es nichts mit GSV zu tun hat. Auch das thema bonität, es ist nur eine einfache schnelle möglichkeit fuer z.B. internet händler das statistische risiko eines zahlungsaufalls zu beurteilen. glaube kaum, dass ein „normale“ bank bei der kreditvergabe sich auf solche daten verlaesst. aber fuer z.B. einen pc-versender mag das ein aus seiner sicht guter (wenn auch nicht korrekter!) anhaltspunkt sein sein risiko zu minimieren.

  91. Kampfschmuser says:

    @blaubär
    Das Google die Aufnahmen in 3m Höhe gemacht hat, ist nicht meine Entscheidung gewesen und nicht mein Problem. Wenn sie deshalb noch mal alles abfahren müssen, ist das ihr Schaden.
    Das Ausspähen von Möglichkeiten ist beim Vorbeilaufen oder Vorbeifahren begrenzt. Ein „zu genaues Schauen“ würde auffallen. Das willst du nicht. Bei Streetview kannst du das ganz in Ruhe machen und dir alles sehr genau anschauen. Es ist entscheidend zum Vorteil, wenn man vorher weiß wie die Lage vor Ort ist.

    Der beste Schutz ist immer die Unwissenheit des Anderen. Und das gilt für alle Bereiche.

  92. Es gibt einen Unterschied zwischen Fortschrittsfeindlichkeit und begründete Bedenken.

    Nehmen wir zum Beispiel Apple .. da gibt es auch Hater und Fanboys aber der Unterschied zu google ist frappierend. Apple verdient sein Geld mit Hardware und dem Content der darauf läuft lassen sie sich bezahlen. Das kann man gut finden oder nicht, aber wenn ich es nicht möchte muss ich da nicht mitmachen!!!

    Bei google sieht das anders aus. Wenn ich zum Beispiel ein Bild an dem ich die Rechte habe auf meine Seite online Stelle, muss ich damit es nicht in der google-Bildersuche auftaucht den nicht Standardisierten Weg über die robot.txt gehen die noch nicht mal verbindlich eingehalten werden muss. Das beste daran das google den Copyright Verstoß begeht und ich mich darum kümmern muss das das nicht passiert. Ein Maler hat diesen Missstand mal in Deutschland eingeklagt und hat verloren weil der Aufwand für google zu groß wäre zu jedem Bild die Rechte zu klären .. schöne neue Welt.

    StreetView (außer von Touristischen Highlights) von wem auch immer hat für den privaten Nutzer nur sehr marginale Vorteile. Dafür für Firmen oder Staaten sehr viele. Zum Beispiel hat google dann einen besseren Überblick über den Gebäudezustand in Gesamtdeutschland als die deutschen Behörden selbst. Ob die Daten für den „internen“ Gebraucht wirklich „verpixelt“ werden ist auch alles andere als sicher. Und wir stehen noch am Anfang .. google hat gerade eine unbenannte Flugdrohne im Test, vielleicht wird in ein paar Jahren monatlich aktualisiert.

    Es mag sein das unsere Gesellschaft ethisch irgendwann soweit gereift ist das man bei großen Datensammlungen kein Mulmiges Gefühl mehr haben muss. Aber solange gierige Menschen bei uns soviel Einfluss haben wie aktuell, helfen diese Sammlungen nur ihnen noch mehr Einflussmöglichkeiten an die Hand zu geben.

    Gier: 2009 wurden den Banken in Deutschland 8x soviel Geld in den … geschoben wie in ganz Deutschland für Bildung (Schulen+Universitäten) ausgegeben wurde. 2010 sieht es so aus das bei meinen Kindern nicht mehr genug Lehrer vorhanden sind weil die lieber ins Ausland gehen anstatt für unter 1000€ netto zu arbeiten und den Bankern wurden die Bilanzierungsregeln nochmal erleichtert.

    Manch einer sag jetzt sicher .. immer diese Paranoia aber wenn ich mir zum Beispiel die „Neuen Pflichtangaben für Dienstleister“ (http://www.e-recht24.de/artikel/ecommerce/6265-verordnung-informationspflichten-dienstleister-dl-infov.html) anschaue und was man mittlerweile alles auf der Webseite angeben muss wenn man einen Friseur oder Handwerksbetrieb hat. Berufshaftpflichtversicherung, AGBs, Gerichtsstand oder weiterführende Klauseln und mir dann anschaue wer von diesen Transparenzfördernen Maßnahmen ausgenommen ist, Banken, Kreditgewährung, Versicherungen, Glückspiele dann sinkt mein Vertrauen in die Demokratie immer mehr.

    kleines Gedankenexperiment: Eine chinesische/iranische Firma startet ein Streetview Projekt in Deutschland/USA .. immer noch einverstanden??

  93. @Kampfschmuser

    also ohne vom fach zu sein, schätze ich den nutzen fuer einen einbrecher eher gering ein, also da ist z.B. google earth/maps schon wesentlich nützlicher, wenns um die lage eines objektes geht, wie sieht die rückseite aus usw. .

    und andere wesentliche infos, urlaub, bewohner usw, die finden sich dann bei twitter und co. („…morgen fahre ich auf urlaub…“)

    würde mal behaupten der „einfache“ einbrecher sucht sich das haus wo gerade einfenster offen/gekippt ist und das sieht er im vorbei fahren.

    vielleicht gibt ja mal ein profi sine kommentar zu dem thema hier ab! 😉

  94. @Max

    >kleines Gedankenexperiment: Eine chinesische/iranische Firma >startet ein Streetview Projekt in Deutschland/USA .. immer noch >einverstanden??

    eine U.S. firma sehe ich keineswegs in besserem licht. 🙂

    das problem ist ja, dass es voellig egal ist welche firma das macht, wenn die daten fuer „die welt“ zugänglich sind! Kann mir gut vorstellen, dass einige dienste in diesen ländern schon mit spannung auf die daten warten!

  95. @Hik:
    Da sind wir uns also einig. Ich denke nur, man muß diesen Leuten nicht noch mehr Möglichkeiten in die Hand drücken als sie eh schon haben. Mir persönlich ist es sogar in der Sicht egal, der akademische Titel würde eine schlechte Wohnlage sicher ausgleichen.

    Bezüglich Einbrecher und Google Earth:
    Da sieht man aber nicht die Rückfassade. Wie aber jemand anderes schon sagte, er kann so schön auf Material zugreifen und in Ruhe selektieren und dann die selektieren Gebäude intensiv real betrachten, spart einiges an Zeit.

    @Blaubär:
    Umso schöner, daß Du es trotzdem als einen Scherz aufgenommen hast. Und Respekt, für LRS bist Du sehr gut, da können sich einige, die nicht darunter leiden, mal gehörig eine Scheibe abschneiden.

  96. @Fraggle
    wenn die wohnsituation das einzige unterscheidungsmerkmal zu einem mitbewerber ist, dann hoffe ich dich, dass ein arbeitgeber ein persoenliches gespraech vorzieht.

    auch in GSV sieht er nicht die rückfassade, sondern nur das was er von der strasse aus sowieso sieht. aber mag schon sein, dass es eine möglichkeit der info beschaffung dieser branche ist, aber da kenn ich mich wohl zu wenig aus…
    ein deutscher „kriminaler“ hat im TV mal gesagt „gehen sie davon aus, dass der durschnittliche einbrecher, faul und dumm ist“ und somit mit einfachen massnahmen „abgewehrt“ werden kann.

    So und jetzt schluss hier! war ne nette diskussion! 😉

  97. @ Fraggle, Kampfschmuser:
    Guter Rat: vergesst es, diese Diskussion ist nur noch auf Kindergartenniveau. Ich habe immer noch kein stichhaltiges Argument PRO Streetview (von wem auch immer ein solcher Dienst betrieben wird) gelesen. Alles, was man liest, ist „höhö, alle die etwas dagegen haben sind paranoid, sind die blöd“. Also forget it, das ist keine Diskussion mit wirklichen Argumenten, das ist Kinderkram. Eigentlich schade und seltsam, denn gerade aus DIESEM Blog bin ich anderes gewohnt …

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