Google Play Family Link: Kindersicherung für Teens (und somit für Bestandskonten)

Google Play Family Link, Googles Kindersicherung für Android und Chromebooks, bekommt neue Tricks verpasst. So lassen sich bald nicht nur die Accounts von Kindern administrieren (wenn man dies so nennen möchte), Eltern können auch die Accounts ihrer älteren Teenager mit bestehendem Google-Account verwalten.

Logo: Dies kann nur mir Erlaubnis des Teenagers geschehen, da dieser ja auch erst einmal seinen Account für die Einrichtung durch Eltern freischalten muss. Eltern werden auch nicht in der Lage sein, Einstellungen einzuschränken oder Passwörter zu ändern, wie es bei jüngeren Kindern der Fall ist.

Family Link wurde ursprünglich für Kinder unter 13 Jahren entwickelt, aber Google habe von Eltern gehört, dass die App immer noch nützlich ist, wenn ihre Kinder in ihr Teenageralter eintreten. Diese Woche können Eltern auf der ganzen Welt Family Link nutzen, um zum ersten Mal das bestehende Google-Konto ihres Teenagers zu überwachen.

Es gibt einige Unterschiede bei der Betreuung des Kontos eines Teenagers mit Family Link. Zum Beispiel steht es Teenagern frei, die Aufsicht abzuschalten, allerdings bekommen dann die Eltern eine Nachricht. Letztendlich liegt es an jeder einzelnen Familie, wie dort zu verfahren ist.

Und sollte ein Chromebook eingesetzt werden, so kann auch dieses genutzt werden. Family Link für Chromebook ist nun für Kinder und Jugendliche verfügbar, so dass Eltern Website-Beschränkungen und Kontoeinstellungen für ihr Kind von ihrem Gerät aus verwalten können. Bald werden Eltern auch in der Lage sein, Bildschirmzeiten festzulegen und die Apps zu verwalten, die ihr Kind auf Chromebooks verwenden kann, so Google.

Übrigens: Ein normales Konto bei Google darf man sich eigentlich erst mit 16 Jahren anlegen – in Österreich beträgt diese Grenze 14 Jahre. In Ländern, in denen Family Link verfügbar ist, können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, ein Google-Konto zu erstellen und dieses verwalten. Wenn ein Kind das erforderliche Mindestalter erreicht, das für sein Land angegeben ist, kann es sein eigenes Konto verwalten.

Die Google Play Family Link-App gibt es für Eltern auf iOS und Android, reglementiert werden können aber nur Android-Geräte. Eine kleine Übersicht liefert euch auch dieser Beitrag von mir. Wenn ich mal so rein technisch nachdenke: Da die Ausweitung auch auf Teens ist – also auf Menschen, die das Mindestalter für ein Google-Konto überschritten haben – dann dürfte es vielleicht auch für noch ältere Personen funktionieren, also beispielsweise „Opa und Oma“, denen man ein wenig am Handy hilft. Natürlich nur, wenn Google nicht auf Basis des Geburtsdatum die Funktion erlaubt oder sperrt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Family Link finde ich toll. Schade nur, dass wir es nicht nutzen können. Die kostenlosen G Suite Konten aus der guten alten Zeit werden nicht unterstützt.

  2. Tja – und dann verscuht mal, eine Family Link einzurichten wenn Ihr keine Kreditkarte habt, oder diese nur Google nicht verraten wollt … eben: geht nicht.
    Damit ist das Feature für mich schon gestorben bevor ich es auch nur 1x ausprobieren konnte 🙁

  3. Ohne Kreditkarte nicht nutzbar :-/
    Ansonsten wäre es echt eine tolle Funktion

  4. Wie wäre es mal mit vernünftiger Erziehung und Vertrauen?

    • Hans Guenther says:

      Deine Kinder nutzen also ihr Smartphone nur bspw. 2 Stunden/Tag, wenn du sie darum bittest?
      Und das funktioniert ohne Diskussionen? Hut ab!

      • Ganau, und diese Kinder sehen auch jeder kryptischen URL die sie bekommen an, ob sie auf nicht jugendfreie Inhalte verweist und klicken dann nicht drauf! Tolle Kinder!

  5. Kinder brauchen kein Smartphone!! Eins mit Tasten tut es auch wenn es schon nen Tel sein mus. Wenn ich kinder hätte dann dürften die mal zur Konformation nachfragen.. Aber meine Tochter ist schon 26 und ohne den Kram auch groß geworden.

    Aber Famlink ist schon nicht schlecht nur sehe ich das wieder so als er Überwachung..

    • kandisbunzler says:

      Ihre Tochter ist deshalb ohne groß geworden, weil es das Internet in der heutigen Form inklusive der heutigen technischen Gerätschaften nicht gab und Sie sich demzufolge nie tatsächlich! damit auseinandersetzen mussten.

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