Google Maps: Deutschland ist der Fahrrad-Weltmeister

Google Maps bietet für die Routenplanung und generell zur Ansicht für Radfahrer auch Fahrradrouten an. Allein im vergangenen Jahr habe man mehr als 150.000 Kilometer an Radwegen hinzugefügt. Insbesondere in Deutschland sei dabei diese Funktion beliebt. Im weltweiten Vergleich belege Deutschland nämlich laut Google den Platz 1, wenn es um die Nutzung der Fahrradrouten auf Google Maps gehe.

Die USA, die Niederlande, Japan und Frankreich folgen auf den Plätzen zwei bis fünf. Bei der Betrachtung von europäischen Städten gehören Amsterdam, London, Paris, München und Berlin zu den Spitzenreitern bei Suchanfragen nach Fahrradrouten auf Google Maps. Mit Blick auf Deutschland wird in München am häufigsten auf Google Maps-Fahrradrouten zurückgegriffen, gefolgt von Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt. Man habe festgestellt, dass das Interesse am Radfahren seit zwei Jahren immer weiter zunehme. Die Nutzung von Fahrradrouten in Google Maps sei etwa in München um 31 Prozent, in Stuttgart um 27 Prozent und in Köln um 23 Prozent gestiegen – jeweils auf den Vergleich 2019 und 2020 bezogen.

Auch die Dauer der zurückgelegten Fahrradrouten habe sich seit 2020 leicht erhöht. In Deutschland nutzen Google Maps-Nutzer Fahrradrouten, die im Durchschnitt 10 Prozent länger sind als noch vor einem Jahr.

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7 Kommentare

  1. womaninthedunes says:

    Für mich der größte Nachteil von Apple Maps im Vergleich zu Google. Keine Fahrradrouten in Deutschland. Bzw fast auf der ganzen Welt.

    • Könnte daran liegen, dass man selbst als gebürtiger Hamburger in weiten Teilen der Stadt ein Navi braucht, wenn man die Fahrrad-Routen nutzen will. Die sind so mies gekennzeichnet, dass man sie schon kennen muss um sie zu finden. Und sich abseits der Velorouten weitere Wege durch die Stadt zu bewegen ist noch mehr Qual, noch weniger brauchbare Radwege usw.

  2. Macht Sinn dass BRD auf Platz 1 ist, vermutlich muss man in keinem anderen Land so oft Google benutzen um schöne Radwege zu finden.

    Übrigens: Komoot, beste Navi-App fürs Rad.

  3. Ist das in Absoluten Zahlen oder pro Kopf? Bestimmt in Absoluten?

  4. Da gibts ja wohl weiß Gott besser Apps als Google Maps. Zufällig hab ich heute mal in Maps reingeschaut, weil ich nach einer Route gucken wollte. Katastrophe, aber erster Güte! Direkt wieder zurück zu Komoot. Nur muss man bei Komoot für Satellitenansicht leider extra zahlen.

    • kingshill says:

      Wenn Du auf dem PC planst, kannst Du doch 4 verschiedene Layer nutzen – auch Satellit. Ist für mich bei der Planung auch essentiell…. Handy wird dann nur für die Strecke genommen.

  5. Die Überschrift ist schon etwas irreführend. Eventuell ist Deutschland so schlecht mit Radwegen versorgt, dass Fahrradfahrer gezwungen sind, google Maps zu Hilfe zu nehmen :-). In den Niederlanden oder Dänemark sieht das ganz anders aus, schon mal in Kopenhagen gewesen? Da braucht man zum Radfahren keinen Routenplaner. Und die USA auf Platz zwei? Außer Sportradlern und Kurieren fährt da doch keiner Rad. Vermutlich braucht man da google Maps, da Radwege so gut wie nicht existieren.

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