Google Assistant kann nun bestimmte Tasks in Android-Apps starten

In den vergangenen Tagen haben wir bereits einiges über den Google Assistant berichtet, sei es über die neue Mehrsprachigkeit, neue Routinen oder die Megafon-Funktion. Google scheint noch nicht am Ende der News angekommen zu sein, denn im Google Developers Blog informiert man nun darüber, dass der Assistant demnächst in der Lage sein wird, noch tiefer in Android-Apps hineinzugreifen.

Konkret wird der persönliche Helfer demnächst sogenannte Intents innerhalb der Apps ausführen können, wenn euch Sprache allein nicht mehr weiter hilft. Möchtet ihr zum Beispiel euer Parkticket sehen, dass ihr soeben per Assistant gebucht habt, könnt ihr dies mit einem Fingertip triggern und springt direkt an die jeweilige Stelle der Android-App.

Der Assistant stellt anderen Apps je nach Bedarf auch eure Position zur Verfügung, wenn ihr das erlaubt. Drittanbieter-Apps sind außerdem in der Lage zu erkennen, ob ihr das erste Mal aus dem Assistant in das Programm springt und können somit die Einleitung zur App anzeigen oder überspringen. An dieser Stelle wäre es für einige Anwender sicherlich interessant zu wissen, welche Informationen genau zwischen Assistant und Android-App ausgetauscht werden.

Die Funktion soll innerhalb der nächsten Wochen nach und nach an die Nutzer verteilt werden. Weiterhin werden ab sofort auch Actions in Hindi, Indonesisch, Thai, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch und Schwedisch ausführbar sein.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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9 Kommentare

  1. Markus Licht says:

    „demnächst“ in den USA oder in Deutschland? Und was genau bedeutet das im konkreten Fall real?

  2. Markus Licht says:

    Ich bin ja eigentlich ein großer Fan von Google Home und von Google Assistent.
    Den habe ich schon am 8. August 2017 gekauft. Also am Tag des Erscheinens.

    Aber 9 von 10 Nachrichten zu Google Home sind Ankündigungen für Funktionen, die – wenn überhaupt – irgendwann in den nächsten Jahrzehnten nach Deutschland kommen werden. Das nervt!

    • Anstatt solchen Esoterik-Kram (möglicherweise, oder auch nicht) zu implementieren, wie wäre es denn mal mit den Basics, wie Timer und Alarme ändern, bzw. löschen?
      So was simples funktioniert auf dem Smartphone bis heute nicht.

      Der ganze Kram ist eh, zumindest was die Assistenz-Fähigkeiten anbelangt, völlig unausgegoren.
      Reicht vielleicht so gerade eben, ein paar Lampen zu schalten, oder Musik abzuspielen, aber dann wirds ganz schnell eng.

      @Markus Licht: ich gebe dir Recht, was die „Ankündigungen“ anbelangt.
      Sehr viele (nicht nur bzgl. Google), sind völlig irrelevant, da es die Leser dieses Blogs niemals betreffen wird.
      Aber Gossip ist halt immer für einen „Artikel“ gut und hat zudem den Vorteil, NICHT die geringsten Fakten liefern zu müssen… 😛

      • Markus Licht says:

        In der Überschrift steht sogar „kann nun“! – Aber nicht „wo“ bätsch! – Da komme ich mir verar…t vor…

      • Wenn sie auf ihrem Smartphone keine Alarme und/oder Timer ändern/löschen können, dann liegt das aber eher an ihnen oder vll am Aufsatz ihres Smartphoneherstellers. Denn das geht bei Android schon seit ewigen Zeiten.
        Alarme und Timer lassen sich auch im Assisstant seit geraumer Zeit per Zuruf löschen. Einfach fragen „Was habe ich für Timer/Alarme?“ und nach der Antwort dann „Timer/Alarm löschen.“ sagen. Bei meinen klappt das 😉

  3. Bisher werde ich mit dem Ding nicht so ganz warm. Verwenden würde ich es gerne, wenn ich gerade die Hände voll habe zum Beispiel. Aber noch klappt das nicht so geschmeidig wie ich das gerne hätte.

    Im Kochbuch mal schnell „Hey Google, wieviele Mehl brauche ich“ fragen während ich Eier trenne, oder „auf wie viel Grad soll ich den Ofen vorheizen“ während ich Teig rühre. Diese Integrationstiefe wäre notwendig, um so ein Feature als nützlich und nicht nur als Spielzeug zu bezeichnen.

    Schon wenn ich im Auto schnell eine Hangouts-Nachricht diktieren will zeigt sich, dass der Weg noch weit ist. „Ok Google, Hangout an Max“ diskutiert fast 10 Minuten mit mir, welche der zwei Maxes und welche der vier E-Mail-Adressen dieses Max gemeint sein könnte. Da wird „den erste“, „an den ersten“ oder „eins“ (als Antwort auf die Frage „an welchen Kontakt möchtest Du die Nachricht senden“) nicht verstanden, geschweige denn der Nachname. Wenn der gewünschte Kontakt dann eine recht kryptische E-Mail-Adressen (Nachname Punkt zwei Zeichen des Vornames at Kryptische fünf unaussprechliche Initialen des Geschäftsbereichs Punkt Industriezweig Punkt Land Punkt Unternehmen .de) hat lässt sich auch die nicht diktieren. Und wenn diese Hürde nach 10 Minuten überwunden ist, kann ich die bereits diktierte Nachricht „an“ senden.
    Hangouts zum fraglichen Zeitpunkt von Hand zu öffnen zeigt: Es ist genau ein Kontakt online der „Max“ heißt. Den einfach zu verwenden war aber offensichtlich nicht vorgesehen.

    Wenn auf die Nachricht eine Antwort kommt, kriege ich mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 5% einen Vorlesemodus aktiviert. Die übrigen 19 von 20 Versuche starten eine neue Assistentensuche und googeln dann nach „ja“, zitieren mir den Wikipediaeintrag von „Der Vorleser“ oder tun einfach nichts. Und selbst der unwahrscheinliche Fall der mir „die Nachricht lautet“ antwortet kriegt ein simples „alles klar“ das mir mein Gegenüber geschrieben hat nicht vorgelesen sondern blendet eine graue Fläche ohne Inhalt ein.

    Obwohl die Sprachkommunikation sicher vom gleichen Android-Subsystem durchgeführt wird, unterscheidet sich das Verhalten des „freischwebenden Assistenten“ den ich über den Homescreen starte von demjenigen, der in „Android Auto“ mit mir redet während nebenher Navigatioin läuft.

    Ich bin aber bereit, jede Innovation auszuprobieren.

    • Absolute Zustimmung. Genau so ist es und genau das bräuchte es. (… und dazu noch bräuchte es weniger Aluhutträgerkommentare, die sich gegen jeglichen Fortschritt zu Wort melden). Mir geht es genau so bei Hangouts und die simple Google Kalender-Anbindung (Termine erstellen usw.) fehlt im Home ebenso unerklärlicherweise. Vor allem der krasse Funktionsunterschied von Home-Assistant zu Handy-Assistant ist unerklärlich.

      • Das man gern mehr hätte, oder erwartet, ist normal. Wenn man sich allerdings etwas mehr mit Sprachanalyse, Sprachsteuerung und Kontext beschäftigt, dann wird schnell klar – so einfach ist das nicht.
        Und noch eine Banalität nebenbei. Wenn ich nun aber eine Hangout-Nachricht an den Offline-Max schreiben will, der Assisstant aber nur/gleich den Online-Max auswählt? Und wieder wird sich beschwert 😉
        Übrigens lassen sich zwei „Max“ ziemlich einfach trennen – man nutzt einfach den Nachnamen 😉

  4. Ich schliesse mich dem Tenor an. Mein lieber Oliver, (und Caschy, du als Pate des ganzen Blogs!), schreibt solche Texte bitte doch einfach entweder gar nicht oder _probiert dem Kram aus, bevor ihr drüber schreibt_! Der meiste Kram beim Google Assistant & Google Home hat klares regioning, d.h. ist sogar in der ENGLISCHEN Version in Deutschland nicht verfügbar.

    Was nützt es, über potentiell nette Features zu reden wenn sie schlicht nicht verfügbar sind?

    Caschy, du hast doch ein Pixel 2 rumfliegen. Und sicher auch ein Google Home. Auf die Gefahr hier als sehr unfreundlich rüberzukommen: PROBIER ES AUS, bevor bei euch ein Text online zu GA/GH geht. Ich habe beides nach kurzer Testphase auf English (UK) gestellt, weil ich damit deutlich mehr Anfangen kann als auf deutsch. Aber dennoch funktioniert gefühlt 90% der Sachen die man auf englischsprachigen Blogs und Newsseiten dazu finden nicht!

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