Google Allo 2.0 mit neuen Funktionen für Android und iOS veröffentlicht

google-alloGoogle Allo ist Googles nächster Versuch im Bereich der Messenger die Massen zu erreichen. Das Interesse an Allo scheint sich noch in Grenzen zu halten (nehmt gerne an unserer aktuellen Monatsumfrage dazu teil), wobei Google mit dem integrierten Assistant natürlich ein Ass im Ärmel. Dieser spricht ja mittlerweile auch Deutsch, einer Nutzung steht also eigentlich nichts im Weg. Nun hat Google Allo in Version 2.0 für Android und iOS veröffentlicht, ein Update, das unterschiedlich auf den beiden Plattformen ausfällt, der iOS-Version Funktionen bringt, die für Android bereits verfügbar waren.

Die Android-Version unterstützt nun Multi-Tasking unter Android Nougat. Das bedeutet, dass man im Split-Screen-Modus chatten kann, aber auch das direkte Antworten aus Benachrichtigungen heraus ist möglich. Solltet Ihr zudem in der glücklichen Lage sein, Android 7.1 nutzen zu können, werdet Ihr auch ein GIF-Keyboard sehen und könnt auf App-Shortcuts zugreifen. Außerdem wird nun die Nutzung im Landscape-Modus ermöglicht.

Mit der iOS-Version von Allo könnt Ihr nun auch auf Bildern herumkritzeln bevor Ihr diese verschickt. Das Feature war zum Start nur für Android verfügbar, es bietet diverse Zeichentools, auch einen halbtransparenten Marker, um bestimmte Stellen zu markieren. Zur Nutzung wählt man einfach ein Bild aus und tippt anschließend auf das Stift-Symbol anstatt auf Senden. Im Changelog wird außerdem die Möglichkeit der Spracheingabe für den Google Assistant genannt, diese funktionierte aber auch vorher schon. Verbessert wurden zusätzlich die Benachrichtigungen, diese kann man nun ebenfalls direkt beantworten, man muss dazu nicht extra die App öffnen.

Google Allo
Google Allo
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
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Google Allo
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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Too little, too late.

    Die normale Google-Masche etwas unfertiges auf den Markt zu drücken ist in diesem Fall eindeutig die falsche Strategie. Immerhin gibt es ja schon eine gute Marktsättigung. Wem ist so eine erweiterte Betaphase zuzumuten, wenn es fertige Konkurrenz gibt?

    Das wird auch Google ahnen, denke ich. Umso neugieriger bin ich, was das soll …

  2. ich verstehe die copy/clones nicht und es wird auf zu vielen Hochzeiten getanzt – nur weil es nun bunt ist und „young“ sein soll
    wenn man hangout o.ä. attraktiver machen würde, wäre die o.g. Zielgruppe evtl. auch erreichbar.
    hangout nutze ich am PC usw. bzw. in direkter Communication bspw. sehr gern (schon bevor es hangout hies)

  3. Sieht aus wie eine Kindergarten-App. Google müsste sich schon etwas besseres einfallen lassen als einfach auf jung zu machen, so haben sie keine Chance gegen Threema & Co.

  4. Da Google gerne mal kostenlose Dienste einstellt, wenn sie nur von wenigen Nutzern angenommen werden und für Google damit wenig „Profit“ abwerfen, habe ich wenig Lust meine aktuellen Messenger Threema und Telegram zu verlassen, um sie in einem Jahr wieder zu reaktivieren. Würde ja meiner Meinung nach auch nur sinnvoll sein, wenn meine Kommunikationspartner ebenfalls wechseln würden.

  5. Wer um alles in der Welt möchte sich einen Messenger installieren, von dem man weiss, dass er smarte Antworten vorgibt? Entweder ich chatte mit meinem Gegenüber oder nicht. Wenn ich nur ahnen kann, wer da antwortet (der Chat-Partner oder Allo durch seine Textvorschläge) dann kann ich mir einen Chat auch sparen.

    Die logische Weiterentwicklung ist ein Allo 3.0, der von sich aus auch Fragen vorschlägt. Version 4 macht nicht nur Antwortvorschläge, sondern antwortet direkt, das Update 4.5 kann auch direkt fragen.
    Die Version 5 chattet heimlich nachts mit anderen Allos und erzählt mir nichts davon.

  6. welche Maßstäbe soll denn ein Threema setzen?

  7. „Die Version 5 chattet heimlich nachts mit anderen Allos und erzählt mir nichts davon.“

    You made my day 🙂 Ich wusste das Google eigentlich Skynet ist, dass ein Messenger allerdings die Weltherrschaft übernimmt, hätte ich nicht erwartet.

  8. Das Hauptproblem von Allo bleibt, dass der komplette Chatverlauf offen für jederman ist. Also null Schutz oder Verschlüsselung. Gerade wo andere Messenger kämpfe das alles Verschlüsselt und NSA Auslesesicher ist macht Allo freiwillig die Tür auf.

  9. Aha, gerade etwas mehr als 1.Monat auf dem Markt und schon Version 2.0. Bis Neujahr schaffen sie dann bestimmt Vers. 4.0. So definiert sich Fortschritt 😉

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