Facebook: In Europa erst einmal kein Datenaustausch mit WhatsApp

whatsapp artikel logoEin Raunen ging durch das Internet als WhatsApp seine Nutzungsbedingungen änderte. Diese sahen vor, dass WhatsApp mit Facebook Daten austauschen dürfe – eine Sache, die vorher eigentlich ausgeschlossen war. Weil aber ein Meckern der Nutzer oftmals nichts hilft – wir können meistens nur durch Nichtnutzung strafen – schritten andere ein. Diese Instanzen – namentlich Verbraucherzentrale und der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit – untersagten besagten Datenabgleich. Deutschland war nicht alleine kritisch, auch Datenschützer in anderen Ländern kritisierten das Vorgehen.

Gestern bereits machten Meldungen aus UK die Runde, dass WhatsApp da den Austausch der Daten mit Facebook stoppe, nun vermeldet man diesen Schritt generell für Europa. Es handelt sich laut dpa-Meldung aber nicht um einen generellen, sondern einen vorläufigen Stopp, den Facebook kommunizierte. Dieser solle den Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen – und Facebook die Zeit, diese abzuwägen. Mal schauen, was nun dabei herauskommt, wenn sich die Protagonisten an einen Tisch setzen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Threema

    gar kein Datenaustausch – Kein Ami-Konzern im Hintergrund (gerade jetzt mit Trump wichtig) – von Stiftung-Warentest & C´t empfohlen – komplett anonym zu nutzen (= Caschy schreiben ohne die Identität preiszugeben :-)) – und Skandalfrei und sicher seit 2013!!!

  2. … und kostenpflichtig und damit raus … jedenfalls solange es kostenfreie und mindestens ebenso sichere Alternativen wie Signal gibt.

  3. @Ulma: Du lässt dabei außer Acht, dass viele gerade das wollen – ihre Identität preis geben, alles über sich erzählen. Anderweitig kann man sich den Erfolg von Facebook wohl kaum erklären 😉

  4. @Ulma

    WOT wurde auch von allen empfohlen… auch von C’t. Woher willst du wissen, dass da kein Ami-Konzern dahintersteckt, wenn Threema nicht open source ist?

  5. Signal ist nicht sicherer als Threema, sondern muss zwingend mit einer Telefonnummer verwendet werden. Threema kann anonym genutzt werden. Außerdem wurden erst kürzlich Schwachstellen entdeckt, die das Einschleusen von Schadsoftware ermöglicht haben. Und was den Preis angeht: Lieber zahle ich einmalig 3€ anstatt ständig mit meinen und den Daten Dritter.

  6. @Jupiter

    Anonym? Soll das ein Witz sein?

    Bei Threema können die Schwachstellen evtl. nicht mal entdeckt werden, da nicht open source. Wer weiß schon was dort alles in Code steht? Und du zahlst dafür noch 3€.

    Woher weißt du, dass deine Daten nicht an die Dritte gehen? Nur weil sie das behaupten?

  7. Threema bietet weder ForwardSecrecy noch glaubhafte Abstreitbakeit und ist insofern konzeptionell schon mal unterlegen. Dazu kommt, dass Threema eine BlackBox mit geschlossenem Quellcode ist. Wer Signal ohne Telefonnumer nutzen möchte, der klickt sich halt eine Wegwerfnummer und fertig.

  8. Wegwerfnummern sind und bleiben das Steckenpferd… Ich sehe Signal aber eindeutig als SMS Ersatz. Als Utility Messenger sehe ich Telegram vorne da er vom Aufbau WA ähnelt… Allo wird außerhalb des Messengers vl. Sinn machen (wegen dem Assistant) genauso wie FB Messenger…

    Gibts denn keinen ohne Nummer?

    Wieso redet keiner über folgende:
    Surespot, https://www.surespot.me
    Whickr https://www.wickr.com/
    Wire https://wire.com/
    Hoccer https://hoccer.com/de/

  9. Gerade Wire sollte mehr Beachtung finden, da es inzwischen OpenSource ist. Allerdings sehe ich es eher als Skype-Ersatz, aber da habe ich es lieb gewonnen, wie immer allerdings: kaum einer meiner Kontakte.

    Signal nutzt standardmäßig den Google Messaging Service. Wenn ich es richtig verstanden habe, weiß damit Google, welches Handy mit welchem Kommuniziert.

    Threema ist closed Source, der einzige Vorteil ist, dass man dem Gegenüber nicht seine Handynummer geben muss, man kann einfach so kommunizieren, wie damals bei ICQ (was allerdings in 90% der Fälle die IP-Adresse verraten hat).

  10. Warum nicht? says:

    Warum nicht http://www.kontalk.org?

    Da ist nicht nur der Client Opensource sondern auch der Server.
    Und das Community Konzept macht es komplett unabhängig von Gewinnzwang und somit unabhängig von Konzernen und Regierungen.

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