EU-Parlament beschließt Verbot von Wegwerf-Plastik ab 2021

Ab 2021 soll es nun endlich vorbei sein mit Einweg-Plastikartikeln, für die es umweltverträgliche Alternativen gibt und die unsere Weltmeere mehr und mehr verschmutzen. Darüber hat das Europäische Parlament nun entschieden und verbannt damit Produkte wie Wattestäbchen, Besteck, Teller, Strohhalme, Rührstäbchen, Stäbchen für Ballons sowie Becher, Lebensmittel- und Getränkebehälter aus Polystyrol und einiges mehr.

Ebenso sind dann auch Becher und andere Behältnisse aus aufgeschäumtem Polystyrol verboten. Dies gelte auch für Produkte aus oxo-abbaubarem Kunststoff. Unternehmen, die eine besonders hohe Produktion von Plastik zu verantworten haben, sollen des Weiteren an den Kosten für deren Beseitigung beteiligt werden.

Hiermit würden derzeit vor allem Hersteller von Zigaretten betroffen, da die Filter der Kippen eines der am häufigsten aufgefundenen Produkte sind, die unter anderem Strände verschmutzen. Getränkeflaschen aus Plastik sollen zukünftig eine höhere Wiederverwertung erfahren, so das Parlament. Mit den geplanten Maßnahmen könnten laut der Kommission unter anderem 3,4 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart und Umweltschäden vermieden werden, die bis 2030 umgerechnet bis zu 22 Milliarden Euro kosten würden. Doch auch wir Verbraucher könnten damit bis zu 6,5 Milliarden Euro sparen, heißt es in der Meldung.

Egal wie und am besten so früh wie möglich: Einweg-Plastik gehört definitiv verbannt und das nicht erst, seitdem man Gurken, Orangen und Co. mit dem Zeug ummantelt, damit sich die Waren auch möglichst lange halten.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten ein.

75 Kommentare

  1. Das Europäische Parlament verbietet überhaupt nichts & kann das auch nicht. Sie haben dem Vorschlag der Kommission zugestimmt & der muss jetzt erstmal noch vom Ministerrat (den Ländern) angenommen werden. Steht auch so im Text des Links.

    • da werden Gelder verteilt und schon passt es wieder. Unsere Links-Grüne-Einheitspartei übernimmt sowieso alles aus Brüssel und legt am besten noch einen drauf!

      • Gast, hm? Verbreite deinen Hass mal woanders, Darling :-*

        • Das ist für dich Hass?! Die Hass-Keule steht mittlerweile direkt neben der Nazi-Keule und wir viel zu oft rausgeholt. Der Kommentar ist vielleicht nicht sehr geistreich, aber es ist definitiv kein Hass-Kommentar. Und alle Meinungen mit diesen Keulen plattzubügeln, spricht auch nicht gerade für eine ausgeprägtes Demokratie-Verständnis.

          • Heisenberg says:

            Tja die neuen Faschisten sind die welche sich Anti nennen, die sind nur so unterbemittelt das sie selber nicht merken wohin sie gelenkt werden 😉

            (Ich bin Ideologie und religionsfrei, also spart euch das Keulen fürs ins Bett gehen)

        • Tatsachen = Hass? Ok…!

      • Auf welt.de findest du sicher Artgenossen… ähm Artkameraden…

      • Linksgrüne Einheitspartei?
        Da weiß man zumindest gleich aus welcher braunen Richtung der Gestank weht.

        Zum Thema: Dass wir zu viel Müll produzieren steht außer Frage. Nur weil wir ihn nicht sehen heißt es nicht, dass er nicht da ist.
        Ob das Verbot viel dagegen hilft, ist natürlich eine andere Frage. Meiner Meinung nach zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

        • Es ist schon bezeichnend, das besonders die Geschichtsrelativierer und bildungsfernen Schichten reflexhaft Attribute wie „braun“ oder „Hass“ verwenden (müssen).

          Das man sich überhaupt in das wahnhafte Erleben reinsteigern kann, beim Thema Plastik eine rechte Verschwörung zu erkennen, spricht schon Bände und sollte einem selbst klar machen, dass es eben nicht „die anderen“ sind, sondern man selbst das Problem.

          Das die derzeitige Bundesregierung eine linksgrüne Einheitspolitik verfolgt, sagt auch jeder Politikwissenschaftler. Was ist das denn Bitteschön auch sonst? Eine Politik der Mitte, oder gar eine konservative Politik ist es definitiv nicht.

          Und nicht zuletzt, wenn „ihr“ (ihr seid nicht wir!) zuviel Müll produziert, dann lasst das doch einfach mal bleiben! Deshalb müsst „ihr” doch nicht allen anderen die Fesseln anlegen, die “ihr” offenbar so bitter benötigt.

          Und am Ende auch nicht ganz unwichtig, die EU hat keinerlei demokratische Legitimation! Es gab keine Wahlen dazu. So braun muss man erstmal sein wollen, um dieser aufgezwungenen Gleichschaltung zuzujubeln und den Bock zum Gärtner zu machen, in dem man die demokratischen Kräfte, die die Brüsseldiktatur bekämpfen, als undemokratisch betitelt.

          • Stimme ich dir zu, leider schwappen die heutigen Jauchegruben des geistigen Dünn**** im Internet immer wieder über. Bekannt auch unter den namen Facebook, Twitter, Jodel und Co.

            Schade das eines der wirklichen Sozialen Netzwerke in den nächsten Tagen Geschichte ist und die immer steigenden Asozialen-Netzwerke bleiben.

            Mit Netiquette und Gemeindschaft haben es bestimmte Schichten nicht mehr, sie bauen sich lieber ihre bunte Scheinwelt in ihrer Filterblase weiter aus.

            Zudem die EU entwickelt sich zu einem Staat der Bevormundung, wems gefällt.

          • Oh Gott, oh Gott… „Geschichtsrelativierer“, „bildungsfernen Schichten“, „linksgrüne Einheitspolitik“, „aufgezwungenen Gleichschaltung“.

            Wenn „du“ nicht zu viel Müll produzierst, dann sind es auch keine Fesseln für dich. Du handelst offensichtlich instinktiv richtig. Ist doch gut. Keine Einschränkung für dich.

  2. Noch schnell einen Vorrat Strohhalme einbunkern.

    • vergiss die Ohrstäbcheh nicht

      • Ohrstäbchen gibt es bei DM Drogeriemarkt schon ewig mit einem Schaft aus Pappe anstatt aus Kunststoff, insofern muss man da auf gar nichts verzichten!

        • und Rohstoffe auf Holzbasis sind besser? Oder soll ich lieber 80km für hin + zurück zum nächsten DM fahren? Denn müssten ich nach den neuesten Vorschlägen dafür ca. 7,20 € Co2 Steuer zahlen zzgl. Mineralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer.

          Diejenige welche immer „vom Ende her denkt“ jat ja auch versprochen: „Mit mir wird es keine PKW-Maut geben.“.

          • Ich kann zwar nicht mit Zahlen dienen, bin aber nach kurzem Überlegen davon überzeugt das ein Baum aus dem man doch so einige Wattestäbchen basteln kann schneller nachgewachsen ist als das Plastik zum verrotten braucht.

          • genau… wenn die Kunststoffstäbchen verboten sind, wird DM sicherlich das Monopol für die Pappteile haben…

            • Was???? Aber dann würde ja seine Rechnung mit 7,20 € zum nächsten DM gar nicht aufgehen???? Man stelle sich nur vor der örtliche Supermarkt hätte dann AUCH plötzlich Pappohrstäbchen, kann man sich gar nicht ausdenken sowas.

          • Holz verrottet und wächst nach. DM ist sicher keine 80Km entfernt, alternativ gibt es Unternehmen die vergleichbare Produkte anbieten. Die PKW Maut kommt vermutlich im Oktober 2020. Die 7,20€ sind quatsch, da es nur eine Idee ist. Wattestäbchen bekommt man auch bei Amazon, für weniger als 7,20€ und frei Haus.

            Locker bleiben.

          • Bei Dir vielleicht, aber es kmmt auf die Masse an, bzw. dem Gesamtdurchschnitt.

  3. Bernd T. Lohmann says:

    Mit dem Plastik Verbot in der EU wird man sicherlich den Strand im Symbolbild retten!!!

  4. Das ist lustig und finden alle super – bis sie merken, dass dadurch alles teurer wird – dann beginnt das grosse jammern ‍♂️

    Git das ich kein EU-Bürger bin und nicht in einem EU Land lebe.

    • Ja stimmt, lieber alles noch günstiger machen und unseren Planeten noch weiter zumüllen, bis wir gar nicht mehr hier leben können, sämtliche Meere nur noch voll Plastik sind und dadurch das Plastik auch in unsere Nahrung gelangt, wodurch dann hoffentlich die ganze Menschheit elendig krepiert. /s

    • Freut mich für dich wenn du das als Privileg siehst. Hast du dir auch schon einen Platz ausserhalb der vermüllten Welt gesucht?

  5. auch wurden die Schadstoffgrenzen in EU deutlich verschärft!
    Wer nicht mit macht oder Kritisch der EU und deren Beschlüsse gegenübersteht wird als Feind markiert und denunziert als auch die teilweise selbst erbrachten Gelder gestrichen.

    Demokratie aller Merkel und Weber, Hauptsache ein Büro in seinem Haus (Anbau) einrichten und monatlich 4000€ von der EU extra kassieren. So sind sie die Demokraten!

    entweder die EU dreht sich um 180° oder sollte abgeschafft werden bzw. als alternative die EWG/EG.

  6. Irgend wann sind dann auch Verbrennungsmotoren, kosmetische Produkte, mit Parfum durchsetzte Waschmittel, Alkohol und Zigaretten verboten. Besonders freue ich mich schon auf die Upload Filter, auch das Internet ist noch längst nicht sauber genug.

    Im Prinzip ist nur eines wichtig: Zur richtigen Seite zu gehören und immer schön brav bleiben. Pappa Staat kümmert sich um alles. Infantilisierung, wohin man schaut, Strohalm und Plastiktüte, das sind die Themen des 21 Jhd. :-))

    Wäre ich in Deutschland geblieben, Funktionär wäre meine angestrebte Laufbahn gewesen. Wenn so viele Trottel sich gerne aus nehmen und alles mögliche verbieten lassen wollen, muss es ja auch welche geben, welche die Verbote ausarbeiten und ihr Leben in vollen Zügen mit reinem Gewissen genießen.

  7. Christian M says:

    was genau findet ihr denn so toll an Einweg Plastikartikeln das hier schon wieder über die EU geschimpft wird? Ein Strohalm oder Wattestäbchen aus Papier funktioniert genau so, verrottet aber schneller und landet nicht als Mikroplastik nach Jahren in eurem Essen. Teurer wird für euch auch nichts, auf das einzelne Stück sind die Kosten lächerlich gering. Nicht ein triftiger Grund wurde hier genannt…

    • „Teurer wird für euch auch nichts“

      Trittin (Grüne) erklärte doch auch die Energiewende wird nicht mehr kosten als eine Kugel Eis, dass muss aber eine Kugel sein die sollte umgehend im Guinnessbuch aufgenommen werden!

      Interessant finde ich auch, das bei uns „gelbe Säcke“ aus Kunststoff gesetzt werden und dies für die nächsten Jahre eine Umstellung ist bei uns nicht geplant. Also Dürfen einige mehr, andere weniger – und wer hat das noch einmal eingeführt, richtig „die Grünen“. Da die Recycle Quote sehr gering in Deutschland für diesen Müll ist, ist diese Sache auch „von Hinten her gedacht“! Auch sind die Sache dermaßen dünn, dass sie entweder wegweht werden oder beschädigt und der Inhalt sich denn großflächig verbreitet.

      • Falsches Argument. Wenn ich Plastik sammel um es zu recyceln, dann kann ich dazu auch einen Plastikbeutel nehmen, der mit recycelt wird.

        • dazu muss der Inhalt aber erst einmal recycelt werden, aktuelle Quote liegt bei 40 bis max. 50%. Also mindestens 50% wird verbrannt!

          Wenn man wie Pappe oder Hausmüll Tonnen verwendet kann man das Plaste mehrmals verwenden, oder was meinst du was mit der dünnne Folie passiert – wird verbrannt!

          so sind die Weltverbesserer… nicht zu Ende gedacht!

          • Lassen wir die Quote an sich mal beiseite, da kenne ich keine genauen Zahlen (und habe auch gerade keine Lust, welche rauszusuchen)

            Recycling heißt mitnichten, dass ein Stoff genau so wieder verwendet werden muss – das funktioniert außer mit Glas und Aluminium sowieso mit fast nichts ohne Qualitätsverluste.

            Verbrennen ist ganz simpel die Ausnutzung des enthaltenen Heizwertes zur Wärmeerzeugung; der angeblich so nutzlos verbrannte Plastikmüll ersetzt in der Feuerung erhebliche Mengen anderer fossiler Brennstoffe (= Erdölprodukte).

            Unabhängig davon ist ein Plastiksack im ganzen Ablauf wesentlich besser als eine Papiertüte. Die Sortieranlagen sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Kunststoffe zu erkennen und zu sortieren, Papier gehört da einfach nicht hin (wird ja schließlich auch separat gesammelt).

            Mehr Informationen zum Thema Recycling kann dir sicherlich dein örtlicher Entsorgungsbetrieb geben – falls es dich denn im Detail überhaupt interessiert……

  8. Die EU entwickelt sich leider zu einem totalitären Verbotsstaat, dem völligen Gegenteil dessen, was man früher durch die EWG erreicht hat und ausbauen wollte. Plastik ist im übrigen kein größeres Problem als Steine. Auch auf Plastik bilden sich Algen und dergleichen, und auch wenn ein Fisch ein bisschen Mikroplastik verschluckt, macht das nichts, er verdaut ihn nicht, ebenso wenig der Mensch, sollte er den Fisch essen.

    Dazu noch Dinge wie der Uploadfilter, oder das Glühlampenverbot, die Fahrverbote-alles Dinge, die genau zum Gegenteil geführt haben. Autofreie City bedeutet eben statt Kurzstrecke in der Stadt, Langstrecke zum Einkauf auf der grünen Wiese und Onlinebestellung. Glühlampenverbot hat nur deutlich mehr giftigen Elektroschrott gebracht, aber keine erkennbare Energieeinsparung, denn die fehlende Abwärme wird durch erhöhtes Heizen im Winter ersetzt. Und so weiter…

    Bald kommt auch noch das politisch korrekte Soylent Green. Zuckerfrei, fleischfrei, geschmacksfrei! Aus Gründen! Wegen der Kinder! Weil Umwelt! Weil Greta sich sonst schreiend auf den Boden wirft!

    • Dann schau Dir bitte an wieviele Tiere elendig sterben aufgrund von Plastik. Ich teile viel Kritik über die EU, auch daß die CDU bis Grüne sich kaum noch unterscheiden und daß einiges im Wahn vermeintlich politischer Korrektheit falsch abläuft, aber bitte erst biologisch informieren. Als Biologe drehte sich mir gerade der Magen um.

      • …und erst einmal dir Menschenmassen die heute wegen NOx sterben!
        Wie konnte der Mensch sich nur weiter entwickeln seit der Industrialisierung im 19Jh.?
        Ich behaupte das die Umwelt in D sauberer ist als vor ein paar Jahrzehnten.

        Ist das nicht ironisch, dass gerade die die am meisten Luft- & Umweltverschmutzuung in den 70er,80er und Anfang der 90er verursacht und damit gelebt haben – heute immer älter werden? Von Massensterben sehe ich da nichts, ansonsten hätten wir kein Rentenproblem!

      • @fraggle
        Wie viele Tiere sterben denn in Deutschland aufgrund von Plastik? Da ist mir noch nie eine Zahl unter gekommen, die wissenschaftlich ermittelt und nicht etwa nur grob geschätzt gewesen wäre.

        Der Palmenstrand auf dem Bild wird wohl nicht in Deutschland liegen, das erkennt man sogar ohne Biologiestudium. Plastik Müll darf weder achtlos auf die Gehwege geworfen werden, geschweige denn einfach in Flüsse und Seen verkippt werden. Die meisten Städte haben sogar schon Kläranlagen . . .

        Also eigentlich alles geregelt. In Deutschland. Wie es in Südamerika, China, Indien, Afrika usw. aus sieht, ist eine ganz andere Sache. Daher erschließt sich mir der Sinn des Verbotes für Deutschland nicht.

        Weil andere Weltregionen sich völlig Schadlos an der Natur halten, werden in Deutschland Gegenstände des täglichen Lebens verboten. Aus meiner Sicht trägt das nur dazu bei, die EU in Verruf zu bringen, sowohl in Deutschland als auch Weltweit. Erklären sie mal einem südamerikanischen Landarbeiter, das man in Deutschland Strohhalme verbietet, weil die Chinesen ihren Müll nicht trennen und Afrikaner überhaupt keine vernünftige Entsorgungswirtschaft haben.

    • Hör auf zu trollen 😀

  9. Da habt ihr euch aber echt mal scheiss Stoff andrehen lassen. Schlaft euch erst mal richtig aus.
    tz tz tz *kopfschüttel*

  10. Matthias Richter says:

    Wenn ich hier so einige Kommentare lese, zweifle ich echt am Verstand einiger Leute.

    Dass etwas getan werden muss, ist klar. Dass die Regierungen Verbote aussprechen muss, weil die Wirtschaft sonst macht was sie will, ist auch klar.
    Und für mich ist diese Sache nur der Anfang. Wir sollten auch Getränke in Glasflaschen kaufen, Fleisch, Wurst und Käse beim Fleischer/Metzger kaufen statt abgepackt und kleingeschnitten im Supermarkt. Plastik bei Obst ist sowieso Schwachsinn.

    Und wer jetzt meint, ich bin so ein linksgrünversiffter Öko: Man muss nur mal das Gesamtbild betrachten. Plastik wird aus Erdöl hergestellt und das ist nun mal nur begrenzt verfügbar. Wir verschwenden die Ressourcen des Planeten für unseren Wohlstand. Und da ein wenig Wohlstand zu opfern damit unsere Kinder und deren Kinder noch nen Planeten zum Leben haben ist einfach nur Weitblick.

    • Ja, es ist erstaunlich – dabei eigentlich ganz einfach: wenn wir so weiter machen wie bisher, geht unser Planet den Bach runter. Wer das nicht sieht ist weder braun, blau, grün oder sonstwas, sondern einfach nur beschränkt. Da wir keinen zweiten Planeten haben, sollten wir uns was einfallen lassen. Die Leute zu beschimpfen, die was machen, ist eine der blöderen Ideen…

    • Das Problem bei den Grünen ist immer das diese von „Wir“ reden ohne daran an sich zu denken. Das erklärt auch den Grünenmuttis ihre Kinder sicher in eine SUV zur Schule bringen, da diese nicht alleine mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmittel fahren können/sollen/müssen.

      Während jetzt schon viele von der Tafel abhängig sind, Faschen sammeln sollen die also auch keine Möglichkeit im haben ich Lebensmittel im Supermarkt zu kaufen? Ich nenne das 2 Klassengesellschaft.

      Ich finde das mehr Flüge und Schiffe bestraft werden sollten bzw erst einmal besteuert werden wie der Kraftstoff für jeden Bürger auch. Aber das sind ja die bevorzugten Verkehrsmittele aller Resch und Co.!

    • Danke, auch für den Lichtblick. Aus dem Thema muß man keinen links-rechts Streitfall konstruieren, insbesondere weil bride Seiten meist in einem Paralleluniversum leben (leider nur nicht körperlich)

  11. „Einweg-Plastikartikeln…die unsere Weltmeere mehr und mehr verschmutzen“

    Nicht Plastik verschmutzt die Weltmeere sondern Menschen!

    Interessante Lobby-Politik ist mal wieder, dass Zigaretten-Filter/Zigaretten filter nicht verboten werden.

    • „‚Hiermit würden derzeit vor allem Hersteller von Zigaretten betroffen, da die Filter der Kippen eines der am häufigsten aufgefundenen Produkte sind, die unter anderem Strände verschmutzen.“

      – Ist doch schon mal ein Anfang

    • Stimmt, die nicht biologisch abbaubaren Menschen im Meer sind schon eine starke Verschmutzung. Mal eine Frage: wenn es nur der Mensch ist, wie soll er ohne Plastik die Meere weiter mit,Plastik zumüllen?
      Oder wie willst Du es ohne Reduzierung von Plastik verhindern? Mord ist auch verboten, trotzdem gibt es Morde.

  12. Hatte gelesen, dass Aldi Nord + Süd ab April auf die Plastikverpackung(en) bei Gurken verzichten will.
    Ein kleiner Anfang. Vielleicht folgen weitere.

  13. @cashy es riecht hier so seltsam, kannst du bitte die braunen Kommentare löschen?

    • und mit braun meint er alles was nicht (gift)grün ist.

    • Bitte nicht, das gehört genauso zur Demokratie wie links auch. Solange jemand nicht diskriminierend, rassistisch o.ä. ist, hat eine braune Gesinnung eine Legitimation. Das zu löschen wäre Zensur. Zum Erwachaensein gehört es auch andere Meinungen zu tolieren, sofern sie nicht diskriminieren. Und wo taten es die Leute? Und ich teile deren Meinung nicht wirklich. Achja, die NSDAP hatte sogar Kommunisten und Demokraten verfolgt, die Meinung quasi verboten. Willst Du ehrlich Dich auf eine Stufe stellen? Und nochmal zur Betonung: Rassistische Meinungen meine ich damit nicht!!!

  14. Gute Entscheidung!
    Finde zwar die Plastik Handschuhe, die es beim Billig-Bäcker oft gibt sehr nett. Die habe ich oft massig dabei, wenn ich unterwegs mal das Fahrrad flicken darf.
    Sonst können wir alle gerne auf Plastik im großen Stil verzichten.

    • genau. und ich finde die plastikstrohhalme bei mcdonalds total praktisch. also bis auf mateos plastik handschuhe und meine plastikstrohhalme können wir gerne auf plastik im großen stil verzichten.

      • Denn aber auch konsequent bei Erste-Hilfe-Handschuhen im Auto, Praxen, Altersheimen, Krankenhäuser usw. Jeder Sollte sich einmal ansehen wieviel das pro Tag ist und das wird meist als Sondermüll entsorgt!

        • Die Handschuhe kann man aus Latex fertigen. Ich weiß nur nicht ob es noch andere natürliche Rohstoffe als Alternative für Menschen mit Latex-Allergie gibt.

          • werden nicht die meisten einmalhandschuhe aus latex gefertigt? die in den super- und drogeriemarktregalen sind meiner erfahrung nach eigentlich immer latexhandschuhe. für allergiker gibt’s die alternativen aus vinyl. die sind allerdings weit weniger bequem.

            aber ist ein latexeinmalhandschuh umweltfreundlich / umweltfreundlicher als andere varianten? würde mich mal interessieren.

        • Es geht um !vermeidbaren! Plastikmüll. Plastikhandschuhe schützen vor Übertragungen von Krankheiten.

          Gurken wurden vor zwanzig Jahren auch ohne Plastikhülle verkauft.
          Normalerweise wäscht man die Oberfläche dann ab. So viel dazu.

  15. das gegenteil von gut ist gut gemeint.

    in kaum einem anderen bereich als dem (vermeintlichem) umweltschutz wird der wahrheitsgehalt dieser aussage so deutlich.

    aber bei vielen knallen bei den schlagworten öko, bio oder umweltschutz sofort alle sicherungen durch und man ist dafür, weil hey, das klingt doch alles irgendwie total supi und fühlt sich gut an. umweltschutz, da sind wir doch alle dafür. da wird nicht mehr nachgedacht, da wird sofort blind mitmarschiert. vorwärts immer, rückwärts nimmer. die windkraft rottet die heimischen seeadler aus? papiertüten haben eine schlechtere öko-bilanz als plastiktüten? von deutschem plastikmüll landet eigentlich so gut wie nichts in den weltmeeren? lassen wir uns doch von solchen dingen nicht irritieren. was zählt sind nicht fakten, sondern dass es sich gut anfühlt! wir meinen es gut. das muss reichen.

    wie stellte neulich noch eine junge dame in den usa mit großem bedauern fest: „There’s a lot of people more concerned about being precisely, factually, and semantically correct than about being morally right.”

    • Poster, die keine Groß-/Kleinschreibung beherrschen, sind leider unabhängig vom Inhalt nicht ernstzunehmen.

      Zum Thema: Ich war im Oktober in Griechenland, und was wir da an Wasserflaschen weggeschmissen haben, geht echt auf keine Kuhhaut. Neulich im Spiegel war auch eine Auflistung der Länder, die am meisten Plastikmüll ins Meer leiten. Absoluter Spitzenreiter: China, das waren so 30%. Da können wir uns in der EU noch so anstrengen, das bringt fast nüscht.

  16. Leider korrekt. Und der asiatische Rest trägt auch genug bei, z.B. Irrawaddy

  17. Ronjo Räubersohn says:

    Hm, euch ist schon klar, dass so ziemlich das ganze Spielzeug, dass in diesem Blog vorgestellt wird deutlich teurer werden müsste, wenn der ökologische Fußabdruck mit eingerechnet wird? Amazon z.B. kann seine Produkte nur so günstig verschleudern, weil der Bürger die Entsorgung dieser Geräte bzw. deren ökologischen Folgen zahlt. Die Produkte sind mittlerweile so hergestellt, dass sich die Rohstoffe kaum zurückgewinnen lassen. Die Hersteller müssten komplett in Haftung für ihre Produkte genommen werden, inklusive der ganzen chiniesischen Marken, erst dann hätte man einen großen Erfolg errungen. Das Andere Zeug ist in Summa glaube ich nicht so schlimm. Nebenbei kann jeder nachlesen, dass Süd- und Ostasien die größten Emitenten für Mikroplastik und Plastikmüll in den Ozeanen sind.

    • in der tat eine bemerkenswerte doppelmoral hier. hier wird ganz vornehmlich der nahezu ausnahmslos (objektiv) überflüssiger technikschrott und sondermüll von morgen beworben (nicht falsch verstehen, genau deswegen bin ich ja hier!). aber wenn gurken oder anderes zeugs im supermarkt hygienisch verpackt präsentiert wird, dann rollen sich den autoren (angeblich) die zehennägel auf. das soll gefälligst alles verboten werden. für alle. weil sonst geht die welt unter, oder so.

      ich weiß ja nicht. wenn die autoren wirklich so große schmerzen wegen plastikverpackungen haben, weil das „schlecht für die umwelt ist“, dann sollten sie vielleicht erst einmal bei sich selbst mit dem umweltschutz anfangen und damit aufhören, völlig überflüssiges elektronikspielzeug zu kaufen bzw. andere zum kauf von solchen produkten zu verleiten.

  18. Meiner Ansicht nach kann jeder selbst ein bisschen was tun. Was spricht dagegen, Wattestäbchen mit Pappstil zu benutzen? Oder Strohhalme aus Pappe? Oder einfach auch Dinge wiederverwenden. Wir nutzen zum Beispiel die Folienverpackung des Toilettenpapiers als Müllbeutel für den Badezimmermülleimer. Man wirft es ja eh weg.

    Ich bin mir gerade nicht sicher, meine aber, im Buch „Eine Billionen Dollar“ von Andreas Eschbach darüber gelesen zu haben. Da geht es auch mal kurz darum, was der Protagonist mit dieser Summe politisch bewirken kann. Da steht dann unter anderem zur Debatte, den Verbrauch von Rohstoffen zu besteuern. Je umweltverträglicher, desto niedriger und anders herum. Auch die Verschmutzung der Umwelt könnte besteuert werden. Und zwar beim Verursacher.

    Sicher, das mag bei einigen Produkten schwierig sein. Andere würden teurer. Dafür wäre Recycling plötzlich unheimlich lukrativ. Und ich bin überzeugt, wenn die Industrie keinen Markt mehr für ihre Produkte findet, kommen die von ganz alleine auf die Idee, umweltfreundliche Alternativen zu entwickeln. Sicher, es ist utopisch zu glauben, damit würde alles Plastik verschwinden und unser Planet plötzlich eine grüne Oase, wo man aus jedem Fluss bedenkenlos das Wasser trinken kann. Aber man würde mit den Rohstoffen wieder verantwortungsbewusster umgehen und und nicht so tun, als käme nach uns nichts mehr.

    Wenn jeder ein bisschen macht, kann schon viel getan sein.

  19. Jetzt aber los, meldet euch endlich ihr Umweltverbrecher. Die ihr euren Plastikmüll nicht in die Plastiktonne schmeißt, sondern zu Stränden mit Palmen transportiert um ihn dort im Meer zu entsorgen. Bevor die EU ihren äußert sinnvollen Vorschlag umsetzt, der wahrscheinlich zu mehr Pappeverbrauch führt, wofür Bäume abgegeholzt werden müssen die CO2 in Sauerstoff umwandeln und dann zu mehr Pappe im Meer führt, weil die Pappe auch nicht in ordnungsgemäßer Müllentsorgung landet, sondern ins Meer geschmissen wird. Ich freue mich dann schon auf die nicht frischen Gurken.

    Das ist meine freie Meinung. Ich akzeptiere, dass der Beitragssteller und andere Kommentatoren eine andere Meinung haben und werde sie nicht dazu zwingen meine Meinung anzunehmen oder sie beleidigen. Das ist mein Verständnis von Demokratie.

  20. Andreas_Va says:

    Überflüssiges Plastik vermeiden ist ein sehr lobenswerter Ansatz. Aber die Verbotskultur des aktuellen politischen Zeitgeistes entfernt sich von Sinn hin zum Dogmatismus.

    Aus Europa landen am wenigsten Plastikmüll in den Weltmeeren. Hauptverursacher sind Afrika und Asien. Warum soll Europa dafür zurückstecken, wo doch gerade in Europa Recycling inzwischen sehr gut funktoniert? Ist es einfach nur Vorzeige-Aktionismus?

    • Es ist immer sehr einfach den Finger auf andere zu zeigen. Dann meint man selbst nichts tun zu müssen.
      Wo genau steckt den Europa zurück und wo funktioniert das Recycling in Europa gut? Ich schreib mal dazu, dass die Rücklaufquote bezüglich Plastik in Deutschland nicht so hoch ist wie man meint, d. h. aber auch, dass man Dinge wie Plastikflaschen usw. nicht wieder verwendet sondern neu produziert, damit also erneut Rohstoffe wie z. B. Erdöl neu einsetzen muss. Warum ist das so in einem Land, dass sich selbst gern als ‚Land der Ingenieure‘ bezeichnet?
      Ein weiteres kleines Beispiel für ‚vermeidbar‘. Manche Mitbürger ‚meinen es gut‘ oder sind schlicht zu faul, haben keinen Bock ihren Plastik entsprechend zu entsorgen und werfen ihn einfach in die BioTonne in die er nicht gehört. Damit gelangt das Plastik bereits in die Nahrungskette. Entsprechende Messwerte des Bodens gibt es bereits. Warum passiert das in einem Land der ‚Dichter und Denker‘?
      Manchmal ist Freiwilligkeit super, allerdings hat sie genau zu diesen Zuständen geführt die wir haben.
      Das lässt sich auch auf andere Bereiche wie z. B. Abgaswerte, (VW) usw. übertragen. Ist hier aber nicht Thema.
      Noch mal zu meinem ersten Satz: Wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, zeigen drei Finger auf einen selbst. Vielleicht ist das ja mal eine Überlegung wert.
      Ach so, ich möchte hier in Deutschland kein Plastik im Gemüse haben. Hoffe ich mal, dass du das genauso siehst?

  21. Wer ab und zu beim Campen ist oder auch im Freien der kennt wiederverwendbare, zusammenklappare und leicht flexible Dinge die man abwaschen kann. Teller, Becher, Messer, Gabel, Löffel (letztere 3 als Titanset teils für unter 25€), Schachteln gar Mikrowellen geeignet… dinge auch aus Plastik teil die jedoch x-fache wiederbenutzung ermöglichen.
    Wenn schon Tüten vom Supermarkt für Obst/Gemüse dann diese auch später als Mülltüte nutzen. Ikea hat gar eine passenden Müllkorb hierfür, ich nutz das seit Jahren. Dazu auch Behälter wo Tüten reinkommen (Aufbewahrung) zum bedienen auch zerknüllt (jedoch sauber) für eben Müll 😉 auch für diverse andere Dinge nutzbar, auch aus Plastik aber langzeitnutzung.
    Ansonsten sind gute Edelstahl oder Titan angesagt, von Aluminium sollte man lieber die Finger lassen vor allem wenn es um Hitze geht. Wie z.B. Pfannen und Töpfe, Becher & Co zum aufwärmen, da lieber Edelstahl oder Titan da Alu wohl bei Hitze diverse Partikel abgibt ans Essen.

Schreibe einen Kommentar zu Alf Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.