Essential Phone etabliert eigenes Mod-Ökosystem

Neben dem Essential Phone an sich hat der Hersteller Essential auch noch ein ganzes Ökosystem rund um das modulare Smartphone vorgestellt: Ähnlich wie die LG Friends beim LG G5 oder die Moto Mods der Lenovo Moto Z sollen die Erweiterungs-Accessoires das Essential Phone nachträglich aufpeppen – gegen einen Obolus versteht sich.

Laut Andy Rubin, Kopf von Essential und seines Zeichens der Vater des Betriebssystems Android, werde das Essential Phone durch die Mods zukunftssicher bleiben. Wie zukunftssicher ein Smartphone realistisch gesehen überhaupt sein kann – das überlasse ich eurer Fantasie.

Angeschlossen werden die Mods am Essential Phone nicht etwa via USB Typ-C, sondern über magnetische Pins, die an der Rückseite des Gehäuses sitzen. Etwa kann die VR-Kamera dadurch an der Oberseite des Gehäuses einrasten. Die Kamera soll Vorbesteller übrigens beim Kauf in Kombination mit einem Essential Phone 50 US-Dollar kosten. Separat wird sie für 199 US-Dollar zu haben sein. Neben der 360°-Kamera als optionalem Accessoire erscheint auch ein Dock. Über jenes wird sich das Smartphone dann aufladen lassen.

Weitere Mods für das Essential Phone sind aktuell noch nicht offiziell angekündigt, man darf aber gespannt sein, was da noch kommen mag. Dock und Kamera könnt ihr auf der offiziellen Website mustern. Ob die Mods Kunden überzeugen, muss dann die Zeit zeigen: Die LG Friends für das LG G5 erwiesen sich beispielsweise als Flop. Lenovo scheint aber mit den Moto Mods deutlich besser zu fahren. Ich bin gespannt, wo sich die Mods des Essential Phones einreihen werden.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Wolfgang D. says:

    Wenn die Module einen echten Mehrnutzen bieten, und preislich attraktiv sind. Ich hab noch das Geheule bei den Moto Mods im Gedächtnis. Problematisch ist dabei auf jeden Fall der sehr kleine Käuferkreis.

    Auf jeden Fall hat man für Fremd-ROM Entwickler einen schönen Knast gebaut („ihr müsst leider draußen bleiben“), es sei denn die Steuersoftware der Module wird automatisch mit Open Source. Was sie bei den Moto Z natürlich nicht ist.

    Dann die Verzögerungen bei der Produktion – der Hersteller des Edge Mod bekommt nicht mal seinen simplen Bumper aus Plaste termingerecht fertig, und denkt über Rückzahlung an die Backer nach. Bis das Teil fertig ist, kommt schon die übernachste Version vom Z, oder ein neues Essential Phone mit weiterentwickeltem, nicht kompatiblem Interface.

    Ich finde die Idee der Module grundsätzlich klasse, es gibt allerdings viele „aber“…

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