Eonz: Gaming-Display mit über 170 Zoll für maximale Immersion

Auf der CES 2019 in Las Vegas habe ich mich auch einfach ohne bestimmtes Ziel mal an den Ständen umgeschaut. Inne halten musste ich dabei am Stand von Eonz. Viel zu sehen gab es dort nicht – keine Mitarbeiter, keine umfangreichen Präsentationen. Allerdings war das auch gar nicht nötig, denn wie ihr auf dem Artikelbild seht, stach von ganz alleine ein riesiges Display mit 172,7 Zoll für Gamer sofort ins Auge.

Das Demo-Display biegt sich quasi einmal um den Sitzplatz und bietet eine Auflösung von 5.040 x 2.160 Bildpunkten. Die Helligkeit von 5.200 Lumen dürfte dabei wohl mehr als ausreichen. Es entsteht ein Field of View von 176°. Außerdem setzt man auf 3D mit 120 Hz und aktiver Technik (Shutter-Brillen).

Wer nun davon träumt sich das Eonz-Display nach Hause zu holen, muss aber wohl erst einmal zurückstecken. Auf der Website des Anbieters klingt es eher so, als wolle man erst einmal Geschäftskunden anvisieren. Offenbar wünscht man sich, das beispielsweise Cafés oder andere Betriebe ein Eonz-Display aufstellen, um Gäste zu unterhalten. Die Immersion dürfte bei einem derartigen Setup wohl in der Tat fast alles übertreffen, was man sich sonst daheim aufstellen könnte.

Der Blickwinkel liegt laut dem Datenblatt, das mir vorliegt, bei 264,4°. Insgesamt misst der Demo-Bildschirm 4.032 x 1.728 mm und wiegt etwa 180 kg. Man nutzt das breite Format 21:9 für die Darstellung. Preise oder Termine für die Verfügbarkeit nannte man auf der CES 2019 nicht.

Die Idee finde ich ziemlich cool und mancher Gamer mit prall gefülltem Geldbeutel würde von so einem Bildschirm zuhause sicherlich träumen. Ob und wann wir die Curved 3D Game Displays von Eonz aber jemals am Markt bzw. in Einrichtungen sehen, lässt sich aktuell nur schwer sagen.

 

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Wieso nutzen die nicht das breite Format 7:3 für die Darstellung?

    Cool ist es schon. VR ist trotzdem die logische Weiterentwicklung dieser Idee. Zumal in meinen Augen das Preisleistungsverhältnis eher zu stimmen scheint. Ist immerhin eine neue Technik. Bildschirme sind das jetzt nicht so. Egal in welcher Form.

    • Nelson Tethers says:

      Das war auch mein erster Gedanke.
      Spannend ist das sicherlich schon, und auf jeden Fall ein Hingucker den ich auch gern mal selbst sehen möchte. Trotzdem habe ich mit der Oculus in Sachen Immersion eigentlich schon alles was ich brauche. Klar ist beim Display noch Luft nach oben, aber auch ohne die Preise für das Gerätle im Artikel zu kennen, würde ich mal vermuten dass ich mit der Rift doch deutlich billiger weggekommen bin.

      • Wenn man die Technik dahinter als Leistung im Vergleich zum gebogenen Bildschirm ansetzt, bestimmt.

        Und ja sicher, technisch kann auch bei den Brillen noch einiges besser werden. Fernseher haben auch mal mit nur s/w-Bild und ohne Fernbedienung angefangen. Technisch sind stand alone Bildschirme nun nur langsam aber sicher am Ende ihrer Leistung angekommen, was die Immersion betrifft. 3D hat es ja nicht gebracht, HDR und Quadrillion-K Auflösung und weiß der Geier nützt da auch nichts.

        3D ließe sich vermutlich auch am ehesten in VR Brillen realisieren. Müsste ja so umgesetzt werden können, wie im Kino mit den passiven Brillen. Nur fest in der Brille zwischen Display und Auge montiert.

  2. Ich musste erstmal schauen, was „Immersion“ bedeutet …

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