Ein OnePlus 10 Ultra soll es nicht geben – wohl aber ein OnePlus 10T 5G

OnePlus hat in diesem Jahr mit dem OnePlus 10 Pro (im Artikelbild) ein Flaggschiff-Smartphone vorgestellt. Kam für den chinesischen Heimatmarkt in diesem Jahr etwas früher – hier erst Monate später. Das OnePlus 10 Pro konnte ich auch zum Marktstart im April bereits unter die Lupe nehmen. Anders als in den letzten Jahren kam mit dem 10 Pro kein OnePlus 10 Huckepack – dieses Jahr ticken die Uhren etwas anders.

Jedoch auch anders, als viele bisherige Leaks und vorliegenden Informationen vermutet haben. OnePlus wurde da – neben einem Produktfeuerwerk der Nord-Serie – auch ein OnePlus 10 sowie ein OnePlus 10 Ultra für den Herbst nachgesagt. Man mag annehmen, dass in diesem Jahr da die Quantität zählt.

Laut jüngsten Informationen von Max Jambor, der zu OnePlus-Produkten bereits in den vergangenen Jahren eine doch beachtliche Trefferquote an den Tag legte, soll OnePlus mit dem OnePlus 10T nur noch ein weiteres Flaggschiff-Smartphone auf den Markt bringen. Das sogenannte OnePlus 10 Ultra (bzw. OnePlus 10 Pro+) oder OnePlus 10, welche im Gespräch waren, zielen wohl auf ein und dasselbe Smartphone ab.

Laut Jambor komme das OnePlus 10T 5G im selben Design, wie das 10 Pro. In puncto Performance legt man da wohl eine Schippe drauf – da steht bekanntlich der neue Qualcomm-SoC „Snapdragon 8 Gen1+“ im Raum. In Sachen Kamera dürfte man da ähnlich wie das OnePlus 10 Pro aufgestellt sein, welches bei der Ultraweitwinkellinse, ja bekanntlich dem OnePlus 9 Pro unterlegen ist.

Als gesetzt gilt das schnelle Aufladen mit 150 Watt. Das hatten Gerüchte zuvor dem „OnePlus 10“ nachgesagt und OnePlus gab da bei der Zusammenarbeit mit Oppo auch bekannt, dass man in diesem Jahr noch ein OnePlus-Smartphone mit besagter Ladegeschwindigkeit an den Markt bringt. Unter gemeinsamen Synergien entwickelt man bei Oppo und OnePlus, die beide dem BBK-Konzern angehören, auch bereits das Aufladen mit 240 Watt unter dem „SuperVOOC“-Branding.

Da es sich bei den Gerüchten vom OnePlus 10, dem OnePlus 10 Ultra und dem OnePlus 10T, um ein und dasselbe Smartphone handeln soll, dürften da auch bereits weitere Informationen vorliegen. OnePlus setzt wohl auf typische RAM-Konfigurationen mit wahlweise 8 oder 12 GB und beim Speicher 128 GB bzw. 256 GB. Höchstwahrscheinlich dürfte das Smartphone direkt mit OxygenOS 12 auf Basis von Android 12 kommen – auch wenn Android 13 kurz vor der Türe steht. Die Akkukapazität soll 4800 mAh betragen.

Zum Einsatz kommen dürfte ein 6,7 Zoll (ca. 17 cm) großes AMOLED-Panel mit Full HD+. Hier wird eine Bildwiederholrate von 120 Hz unterstützt und man rechnet damit, dass ein LTPO 2.0 Backplane zum Einsatz kommt. Die Bildwiederholrate lässt sich demnach zwischen 1 und 120 Hz variabel an die Bildschirminhalte anpassen.

In puncto Kameras soll ein Triple-Kamera-Setup im Gerät stecken. 50 Megapixel bei der Hauptkamera, 16 Megapixel bei der Ultraweitwinkelkamera sowie eine (unnötige) 2-Megapixel-Makro-Linse. Hasselblad-Branding und -Farben seien mit von der Partie, nicht aber eine optische Bildstabilisierung (OIS). Hoffen wir mal nicht, dass sich der Oppo-Einfluss weiter negativ auf OnePlus auswirkt. Für das neue Flaggschiff wird gemunkelt, dass man nicht mehr auf den – wirklich super nützlichen – Alert Slider setzt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. GooglePayFan says:

    „Man mag annehmen, dass in diesem Jahr da die Quantität zählt.“
    Ja, das zählte letztes Jahr aber auch schon. Auf Kosten der Qualität.

    Mein Oneplus 8 Pro hat jedenfalls immer noch kein stabiles Update auf Android 12 bekommen. Und dann dieses Hin und Her mit ColorOS…
    Und somit gilt, dass es vielleicht ein Oneplus 10T 5G geben soll, für mich aber gibt es gar kein Oneplus mehr.

  2. Cloudworks says:

    Puh… gerade nochmal Glück gehabt!

  3. Android 12 bei OnePlus ist ColorOS. Man entfernt lediglich sämtliche Schriftzüge die darauf verweisen. OxygenOS ist leider tot.

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