Curve Smart Rules: Automatische Wahl der Karte zur Zahlung nach festgelegten Regeln

Über „Curve“ hatte ich im Blog schon zahlreiche Male berichtet. Hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Debit-Karte oder ein Konto. Curve ermöglicht es als „Proxy-Karte“ zu fungieren. Ihr könnt damit also zahlreiche Karten bündeln und jene auch in Apple Pay oder Google Pay hinterlegen. Solltet ihr da also interessiert an der Nutzung einer Karte mit den mobilen Zahldiensten sein, eure Karte (MasterCard bzw. Visa) aber nicht unterstützt werden, dann kann Curve beispielsweise die Abhilfe sein.

Über die Curve-App könnt ihr dann wiederum anwählen, welche eurer hinterlegten Karten letztlich belastet werden sollen. Einmal die App geöffnet genügt, um das entsprechend zu ändern. Die Änderungen sind sofort umgesetzt. Sollte eine Karte mal nicht belastet werden können, dann lässt sich ein „Backup“ hinterlegen, was dann in die Bresche springt. Zudem könnt ihr auch im Nachgang nochmals abändern, falls denn die falsche Karte zur Abbuchung ausgewählt war.

Mit den „Curve Smart Rules“ könnt ihr nun intelligent auswählen lassen, welche Karten denn nun belastet werden. Bis zu 3 Regeln könnt ihr da festlegen. Die Einrichtung auf die App wirkt simpel. Ihr könnt entweder eine Kategorie auswählen und dann die gewünschte Karte. Kauft ihr ein und Curve hat die Zahlung mit der entsprechenden Kategorie „getagged“, dann wird eben jene Karte belastet.

Zudem: Ihr könnt auch für Beträge größer oder kleiner eines gewählten Betrags eine spezifische Karte anwählen. Das soll dann hinter den Kulissen vollautomatisch ablaufen, ohne dass ihr eben manuell zwischen den Karten rollieren müsst.

Spannende Funktion, muss man schauen wie zuverlässig das klappt. Gerade wenn ihr beispielsweise mit einem Gemeinschaftskonto für den alltäglichen Einkauf unterwegs seid, dann wird immer die passende Karte für den Einkauf von „Lebensmitteln“ gewählt. Zudem laufen beispielsweise unter 15 Euro nur eure Abos (Spotify, Netflix & Co).  Ich setze da beim „Gemeinschaftskonto“ übrigens auf ein Shared Pocket von Vivid. Praktisch, da kann jeder sein eigenes Pocket haben, aber eine eigene Karte auch mit dem geteilten Pocket verknüpfen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Ist das auch direkt in der Apple Wallet möglich, also wenn man z.b. eine Vivid und eine Sparkasse Karten in der Wallet hat und z.b. das Geschäft keine Kreditkarte nimmt, aber die Giro die von der Sparkasse hinterlegt ist schon. Wird dann automatisch gewechselt oder muss man manuell dann von in diesem Fall Vivid auf Sparkasse switchen?

    • Felix Frank says:

      Nein das funktioniert leider nicht. Sowas müsste Apple Pay wohl anbieten… für den cobadge kommt sowas ja: https://stadt-bremerhaven.de/sparkasse-die-neue-sparkassen-card-debitkarte-mit-mastercard-badge-ist-da

      • Sparkassenkunde says:

        Manche Sparkassenmitarbeiter (ich nehme sogar an, fast alle) kennen die Karte nicht mal. Bei Anfragen ob diese mit dem Ablauf von Maestro eingesetzt werden wird bekommt man meist nur zu hören, dass man für Mastercard eine Prepaid oder Kreditkarte beantragen muss, falls die jeweilige Sparkasse diese Karten überhaupt anbietet.
        Das ist schon ärgerlich wieso man die Karte nicht bei jeder Sparkasse einführt, ich sehe darin nur Vorteile gegenüber zu Maestro.

        • Felix Frank says:

          Wollte mich hier lokal auch darüber informieren wann die Karte eingeführt wird. Kannten das nicht wirklich eine Person hatte nur etwas von einem „Zwitter“ im Hinterkopf, aber ohne weitere Infos.
          Ich nehme fast an, dass die die leider teurer machen und sonst reine girocards ausgeben….

  2. Vom Ansatz her sind diese „smart rules“ eigentlich keine schlechte Sache. Leider ist das Tagging nicht immer so wie man es sich als User wünscht. Die Beträge nach ihrer Höhe auf die verschiedenen, hinterlegten Karten aufzuteilen kann Sinn machen. Man spart sich eben die manuelle Nutzung der „go back in time“-Funktion, wie Curve das Umverteilen nennt. Insgesamt bin ich mit Curve sehr zufrieden. Bisher gab es keinerlei Beanstandungen. Die Karte funktioniert, mit wenigen Ausnahmen, kontaktlos. Was vielleicht erwähnenswert wäre, Curve kann für jede Zahlung eine e-Mail versenden. Damit weiß man schnell wieviel man mit welcher der hinterlegten Karten an wen gezahlt hat.

  3. Durch den Artikel hier habe ich eben zum ersten Mal von Curve gehört und muss sagen, das klingt ziemlich cool. Das scheint zumindest mal eine innovativere Idee zu sein, anstatt noch eine „Neo-Bank“ zu Gründen 😉

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