Curve startet mit Apple Pay

Auf Telegram wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass nun auch Curve mit Apple Pay kompatibel ist. Ein Blick in den entsprechenden Thread bei Curve bestätigte diesen Hinweis. Immer mehr Banken starten bei Apple Pay. Das Besondere an Curve ist, dass es sich hierbei um kein eigenständiges Girokonto handelt, sondern vielmehr um eine Art „Proxy“ oder „Mapping-Dienst“ für Kreditkarten. Ihr könnt in der Curve-App sämtliche eurer Kreditkarten hinterlegen und auswählen, von welcher Karte die Curve-Mastercard abgehende Beträge abbuchen soll. Für Apple Pay also ähnlich mächtig wie Paypal bei Google Pay, denn es macht jede Kreditkarte – ganz gleich ob Visa oder MasterCard – kompatibel zu Apple Pay.

Während Curve bei Google Pay bislang nur Karten mit britischer BIN (Karten beginnend mit: 5375 9000) erlaubt, haben wir erfolgreich getestet, dass bei Apple Pay auch die deutsche Mastercard (5375 9020) funktioniert. Google Pay kann also bislang nur von Early-Adopters bei Curve genutzt werden, seit geraumer Zeit gibt Curve in Deutschland ausschließlich Karten mit deutscher BIN aus.

Bislang gibt es keinen entsprechenden Button zum Hinzufügen der Curve-Karte in der App, die Einrichtung in Apple Pay erfolgt bislang ausschließlich manuell.

Meldet ihr euch bei Curve an, so nutzt gerne meinen Einladungs-Code: D4W75YAE
Hierfür werden sowohl euch, als auch mir ein Betrag von 5 Pfund als Startguthaben gutgeschrieben, welches ihr jedoch auch in Deutschland regulär ausgeben könnt.

  • Danke Tomas!

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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28 Kommentare

  1. Ich denkde, Curve sollte mal die Anmeldeprozedur überarbeiten, denn ich kann mich als Neukunde nicht anmelden. Kann ja auch sein, dass ich zu doof bin…. Ach ja, ich bin Android-Nutzer. Aber da es im GooglePlayStore eine Curve-App gibt, sollte man annehmen, dass selbige funktioniert.
    Das fängt schon damit an, dass ich im Thunderbird unter Ubuntu die E-Mail von Curve empfange. Wenn ich auf den zur Verfügung gestellten Link klicke, gelange ich lediglich zu einer Fehlermeldung (Fehler oder so). Mache ich das auf dem Android-SmartPhone, komme ich zwar zu einer Seite, die mir aber nur Kommentare oder etwas Ähnliches „um die Ohren haut“, mit denen ich nichts anfangen kann. Tja, schauen wir mal…

  2. Jeder der erwägt sich bei Curve an zu melden sollte mal die Vertragsbedingungen durchlesen. Curve macht Geld mit sammeln von euren Kaufverhalten und weiter Vermittlung dieser Daten. Weil man diverse Karten durch Curve durchschleusen kann ist das der ideale Weg den gläsernen Kunden zu erzeugen! Erinnert mich alles an Paybacks Geschäftsmodell.

    • Danke für die Info. Da ich aber die Karten die ich wirklich brauche alle selbst in Apple Pay habe und nur die in Curve nutze die nicht in Apple pay gehen, also Karten die Selten im Einsatz sind, stellt das kein Problem für mich da.

  3. Danke euch!!

  4. Funktioniert hier nicht. Meine Curve Mastercard geht mit 5162 7300 los. Ist laut bincodes.com ne britische BIN, geht aber trotzdem nicht.

  5. Die 5375 9000 sagt überhaupt nichts über die Möglichkeit aus, dass die Karte bei GP hinzugefügt werden kann. Hab hier selbst eine rumliegen und die geht weder bei Google, noch bei FitBit oder Garmin.

    • Felix Frank says:

      Danke für die Info. Als ich mich zuletzt damit beschäftigte war dies – auch in den Threads auf der Curve-Webseite – der Stand der Dinge.
      Ändert aber auch nichts an der Hauptaussage, dass Google Pay offiziell noch nicht in Deutschland gestartet ist.

  6. Was ist der Nutzen des Dienstes? Also außer wenn man für 3 Sekunden Bequemlichkeit (Faulheit) eine weitere Firma an seinem Kaufverhalten teilnehmen lassen will?

    • Wenn man mehrere Kreditkarten hat und die für verschiedene Zwecke einsetzt, reicht die Curve Card, um diese oder jene Kreditkarte zu nutzen, ohne diese tatsächlich dabei zu haben. Über die App kannst Du einstellen, welche Kreditkarte letztlich belastet wird, ggf. auch noch zwei Wochen rückwirkend. Wenn man nur eine Kreditkarte hat, macht sowas natürlich keinen Sinn, aber selbst dann könnte man argumentieren, bei Einkäufen nur die Daten von Curve an den Händler weiterzugeben, nicht aber die Deiner „richtigen“ Kreditkarte.

      • Also wenn man schon 4 Karten hat, schafft man sich eine weitere an und macht es noch komplizierter. Ob ich jetzt im Nachhinein eine Karte ausgleiche, oder es bei Curve ändere, wo ist da der Unterschied bzw Mehrwert? Und wo wäre der Unterschied ob ein Händler meine Daten von Curve oder Master/VISA hat? Gerade in Verbindung mit Apple Pay fällt da das Killer-Feature weg. Man muss sich nur mal die Investoren ansehen (Santander usw). Dann weiss man worum es geht.

        • Komplizierter wird es ja gerade nicht, statt vier Karten hast Du dann nur noch eine. Und es geht auch nicht unbedingt darum, eine Karte rückwirkend auszugleichen, sondern vielleicht auch, für bestimmte Dinge eine bestimmte Karte einzusetzen, um irgendwelche Boni in Form von Cashback o.ä. mitzunehmen. Und die Sache mit der Datenübermittlung an den Händler ist vielleicht für einige was, die z.B. besonders vorsichtig sein und eben nicht ihre „echten“ Daten übermitteln möchten – die Gründe können ja vielschichtig sein, das muss man auch nicht immer nachvollziehen können. Aber sowas kann man eben mit der Curve umsetzen, insofern macht die Nutzung schon Sinn für die, die es so haben möchten. Letztlich kann sich eben jeder überlegen, ob es sinnvoll ist oder eben auch nicht.

        • GooglePayFan says:

          Es geht ja nicht nur darum, dass man natürlich die Abbuchungen auf jeder Karte am Ende des Monats ausgleichen kann.

          Natürlich macht es Sinn Zahlungen gezielt mit bestimmten Karten vorzunehmen. Z.B. die eine Karte zwar 1% Cashback bietet und sich im Inland lohnt, aber man wegen 1,75% Gebühr im Ausland lieber die andere nimmt. Und dann gibt es noch die Zahlungen, die man für die Firma tätigt und deswegen lieber über die Kreditkarte der Firma abwickelt.

          Ich habe z.B. wirklich vier verschiedene Karten die alle unterschiedliche Stärken haben und dank Curve kann ich die alle Zuhause lassen.
          Allerdings nutze ich – noch – meine Kreditkarte unter Google Pay am häufigsten.

          • Das überzeugt mich nicht. Weder Cashback, 1% sind 1 EUR bei einer Rechnung von 100 EUR. Wer hier finanzielle Vorteile im Auge hat, der sollte seinen kompletten Lebensentwurf überdenken. Noch Auslandsgebühr. Hier sollte man ein geeignetes Produkt zu wählen, das im Ausland wenig bis gar keine Zusatzkosten verursacht.
            Und ob ich eine einzelne Karte (5 Gramm) oder 5 Karten (25 Gramm) mit mir führe, macht nicht den geringsten Unterschied.

            • Herrenhandtaschen-Träger? 😉 Vier Karten (noch dazu mit Hochprägung) mehr oder weniger im Portemonnaie machen einiges aus – nicht beim Gewicht, aber die Dinger tragen in Summe ordentlich dick auf.

            • Zum einen macht es einen sehr deutlichen Unterschied, ob du eine oder fünf Karten bei dir hast (z.B. ein höheres Verlustrisiko oder auch ganz einfach der Platzbedarf in der Geldbörse oder in der Hosentasche), zum anderen muss dich das auch nicht überzeugen. Du hast nach dem Sinn dieser Karte gefragt, das wurde dir nun mehrfach dargelegt. Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du auch so gut bedient bist, ist doch alles in Ordnung. Für andere kann die Curve Card trotzdem eine sinnvolle Option sein.

  7. Hm … bei kommt dieser Hinweis:

    „Dein Kartenherausgeber bietet noch keine Unterstützung für diese Karte an“

    So scheint es doch noch nicht generell zu funktionieren. Oder hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

  8. Das Hinzufügen ist wohl wieder seitens Curve deaktiviert worden.

  9. Hat jemand Erfahrungen mit der Postbank und Curve. Zahle ich dann immer die Gebühr der Auslandsnutzung wenn ich Curve nutze?

    • Felix Frank says:

      Soweit mir bekannt läuft das folgendermaßen ab:
      Du stellst in Curve die Kreditkarte (in deinem Fall, die der Postbank) auf Euro ein.
      Mit Curve bezahlst du dann in Landeswährung, Curve wandelt dann ohne Fremdwährungsgebühr in den Euro-Kurs um und zieht von deiner Kreditkarte ein. Du kannst damit also die etwaigen Auslandseinsatzgebühren der Postbank umgehen.

      Bei Bargeld gibt es meine ich eine Obergrenze von 200 Pfund / Monat, welche ohne Gebühren abgehoben werden können.

    • Inzwischen wird an die hinterlegte Kreditkarte durchgereicht, dass es sich um eine Abhebung in Fremdwährung handelt, entsprechend werden dann auch Gebühren von der Postbank in Abzug gebracht. Das war schon mal anders, da wurde einfach nur eine „Zahlung“ auf der hinterlegten Kreditkarte verbucht, so dass man da auch keine Gebühren dafür zahlen musste. Das funktioniert aber schon eine ganze Weile nicht mehr. Korrigiert mich, wenn ich mich täusche…

    • Sorry, ich habe die Frage falsch verstanden, dachte erst, es ginge um eine Abhebung am Automaten in fremder Währung. Aber für Zahlungen in Fremdwährung gilt sinngemäß m.E. das gleiche.

  10. Ich hab die App grad mal unter iOS und Android installiert und mich angemeldet. Vorab: Murks!

    Die App ist ausschließlich auf Englisch. Die Eingabe korrekter deutscher Adressen ist nicht möglich, die Kartenverifizierung scheitert oft schon am falschen Adressformat oder weil Institute mal den zweiten Vornamen nutzen oder ihn weglassen, man das in der App aber nicht angeben kann.

    Noch schlimmer finde ich, dass dann bei den erfolgreich hinterlegten Kreditkarten mal britisches Pfund und mal polnische Sloty als Währung erkannt werden. Stellt man das auf Euro um, wird man vor Gebühren gewarnt. Hoffen kann man nur, dass das ein Fehler ist und keine Gebühren anfallen.

    In der Werbung liest man beim Anbieter, dass man auch Fremdwährungsgebühren sparen kann. Die Aussagen hier im Forum und die Warnmeldungen widersprechen dem aber.

    Mein Fazit:
    Fehlerhafte Apps, fehlerhafte und unklare Prozesse im Hintergrund, schlechte Gebrauchstauglichkeit und dubioser Anbieter, was die verheimlichte kommerzielle Nutzung der personenbezogenen Daten anbelangt. So eine Firma kann man doch nicht ernsthaft öffentlich empfehlen! Auch nicht, wenn man als Autor mit 5 Pfund pro Empfehlung belohnt wird. Das hat er zwar ehrlich angegeben, macht die Sache aber dennoch nicht empfehlenswert.

    • Also ich persönlich kann die Karte durchaus empfehlen, wenn man eine sinnvolle Anwendung dafür hat. Alle Werbeversprechen werden eingehalten und es funktioniert weitgehend problemlos. Man sollte allerdings die genauen Konditionen der hinterlegten Karten kennen und in Curve die dazu passenden Einstellungen dazu wählen. Macht man das nicht, kann man durchaus auch Konfigurationen erzeugen, in denen man draufzahlt. Ist also eher was für Profis.

    • So ein Unsinn @matze, die Karte funktioniert 1a. Ich nutze die kostenlose Blue Version. Alle Versprechen bisher eingehalten. Geld abheben mit hinterlegter (Amazon LBB VIsa) ohne Gebühren, die sonst über die LBB ja berechnet werden. Tägliche Einkäufe werden 1:1 an die Amazon Karte weiterverrechnet. Bargeldabholung in Polen ohne AEE. Fazit: tolle Karte.

  11. habe eine 5375 9020 karte und apple pay geht nicht.

  12. Wolfgang D. says:

    Im Moment bastelt Curve an den Systemen, da würde ich keinen Neuantrag stellen. Jedenfalls kam gestern die Info, „Maintenance work on Sunday 26/01 4-6 Uhr AM BST, please carry an extra card“.

    Ansonsten finde ich bei der NBB Mastercard Aktion die Curve MC als gute Möglichkeit, bei der Amazon VISA Punkte zu erzeugen. Und ich muss nicht alles per Phone machen. NFC funktioniert für meinen Geschmack einfacher.

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