Curve: Erhöhte Limits und veränderte Gebühren für Nutzer

Über das Fintech Curve berichten wir hin und wieder im Blog. Es bietet eine Proxy-MasterCard an, um diverse Karten zu bündeln oder jene für mobile Bezahllösungen wie Google Pay bzw. Apple Pay flottzumachen – wenn diese das nicht von Haus aus sind. In meinem Fall nutze ich das beispielsweise für die Amazon Kreditkarte, die spricht zwar Google Pay, aber kein Apple Pay. Kürzlich hat man die Curve Smart Rules eingeführt, welche die Wahl der hinterlegten Karten automatisieren sollen.

Curve informiert derzeit über eine veränderte Gebührenordnung, Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen. Solltet ihr nicht zu den Personen gehören, die solche Mails direkt löschen, dann werden da sicherlich die Ohren klingeln und ihr vermutet einen saftigen Aufschlag bei den Gebühren. Da kann ich euch aber beruhigen, denn das liest sich eher nach Änderungen zu euren Gunsten.

So hat man das Limit für gebührenfreie Währungsumrechnungen, auch für Curve-Standard-Kunden, von 500 Euro im 30-Tages-Zeitraum auf 1.000 Euro, verdoppelt. Hier will man in den nächsten Tagen noch genauer darüber Auskunft geben. Für die aktuellen Wechselkurse fügt man da der Transparenz halber nun auch den Währungsrechner des Kursanbieters hinzu.

Außerdem angepasst, wurde die Standard-Liefergebühr. Die schlug bislang mit 5 Pfund zu Buche, da dürftet ihr von der Abrechnung von mittlerweile 4,99 Euro profitieren, wenn ihr denn mal eine neue Karte benötigt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Finde Curve echt klasse (Timeback-Machine. keine Fremdwährungsgebühren für die dahinterliegenden Garten + zusätzliche Ersparnis durch den echten FX-Kurs).

    Nutze es in Kombination mit Plutus.it Kreditkarte wo’s dann noch 3% Cashback gibt. Sollte die Amazon Kreditkarte mal abgeschafft werden, könnte ich mir auch Curve Black vorstellen (dann in Kombi 4% Cashback auf Amazon).

    Aber derzeit sehe ich noch keinen wirklichen Vorteil für die Subscription-Modelle von Curve. Frage mich ja, wie die überhaupt Geld verdienen, muss ein ziemliches Minusgeschäft sein 😀

    • Die verdienen Geld mit den Händlergebühren.

      Und Plutus ist ein absoluter Saftladen. Die Karte habe ich zwar auch und 3% Cashback (+/- Kurs) sind ganz nett, aber vertrauen tue ich ihnen nicht. Alle selbstgemachten Probleme schieben sie auf die Regulierung des Finanzsektors und die „Community Mods“ sind so wie die ganzen „Ambassadors“ kindliche Fanboys.

      Also 3% Cashback bei geringem wirtschaftlichen Risiko mitnehmen ist in Ordnung. Aber PLU staken ist natürlich kompletter wirtschaftlicher Unsinn.

      Curve funktioniert bei mir aber glücklicherweise tadellos.

      • Damit verdient ja bereits die „durchgereichte“ Kreditkarte ihr Geld. Die können ihr Geld ja nur durch die Differenz verdienen – und je nach hinterlegter Kreditkarte vmtl. eher ein Verlustgeschäft.

        Bzgl. Plutus bin ich voll bei dir, ich nehme auch nur die Perks und die +/- 3% je nach Crypto-Kurs mit. Staken würde ich da nicht (alleine schon aufgrund des Volatilitäts-Modus) und bzgl. App/Webseite sind sie ziemlich MVP-mäßig unterwegs mit zahlreichen Bugs.

  2. Curve hat auch das Limit für Go Back in Time erhöht, allerdings weiß ich nicht genau, seit wann das so ist. Vorher konnte man GBiT nur für Transaktionen bis 1.000€ machen, jetzt sind es 5.000€.

  3. Hm, mal durchlesen ob es da auch gute Nachrichten bzgl. des Datenschutzes gibt. Curve verkauft das Nutzungsverhalten und verdient so sein Geld. Würde mich freuen wenn sich das auch geändert hat.

  4. Solange die App nicht in Deutsch ist, für mich uninteressant!

  5. Soeben kam die Mail mit der Preisanpassung ab heute in 60 Tagen.

  6. Hier der Inhalt der Mail:

    CHANGES AHEAD
    Hi Sascha,

    Since starting Curve, we’ve rebelled against the impossible to give you more freedom and control over your money. That won’t change. But there is an economic storm brewing, and we’ve had to relook at how we price Curve. We’ve switched up our subscription tiers so we can deliver more of what matters to you in the future – faster payments, sharper insights, greater savings and ultimately, total control over your financial life.

    What’s changing?
    Curve will still be free, but we’re introducing limits to the free Curve card:
    Set 1 Smart Rule
    Add up to 2 payment cards
    Go Back in Time 3 times per month
    Only customers with a premium subscription will be able to add a commercial card. You can still Go Back in Time for up to 30 days, and spend abroad fee-free up to €1000/month.

    Introducing Curve X
    Rather than removing the free tier, we’ve added a high-value, low-cost subscription tier called Curve X, priced at €4.99/month.
    Add up to 5 payment cards
    Go Back in Time up to 60 days
    Go Back in Time as many times as you want
    Spend without fees abroad up to €2000/month

    60% discount for you
    We wanted to say a massive thank you for getting us to where we are today. And we wanted to do it with more than words. So we’re giving all existing customers 30 days to upgrade to Curve X for the discounted price of €1.99/month for a full year.

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