Chrome 37: scharfe Schrift unter Windows dank Direct Write

Chrome-Nutzer, die den beliebten Google Browser unter Windows nutzen, kennen das Problem: Schriften werden auf hochauflösenden Monitoren unsauber dargestellt, wirken ausgefranst, keinesfalls dem entsprechend, was man bei einem hochauflösenden Monitor erwartet. In der Beta von Chrome 37 kommt jetzt Direct Write zum Einsatz, eine Windows API, die für glatte Schriften sorgt, egal wie der Monitor aufgelöst ist.

Chrome37_DirectWrite

Das Feature, das längst überfällig ist, soll dann auch – sofern es zu keinen unerwarteten Problemen kommt – in der Stable-Version von Chrome 37 Einzug erhalten. Direct Write ersetzt das GDI Schriftrendering, das bisher zum Einsatz kam. Vielleicht erkennt Ihr oben auf dem Bild den Unterschied, auf jeden Fall solltet Ihr es aber merken, wenn Ihr Chrome unter Windows nutzt.

Falls Ihr Direct Write selbst in Aktion sehen wollt, den Download der Chrome Beta findet Ihr hier.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Endlich! Das hat immer genervt….

  2. Wurde auch Zeit. Auf Linux und Mac Systemen war die Schrift immer schön, nur in Windows musste man sich als Web Entwickler immer damit abgeben oder eigene Tricksereien einbauen, damit die Schrift schön aussieht.

  3. Wurde auch Zeit. Man muss allerdings dazu sagen, dass das HighDPI-Problem erst seit Win 8.1 besteht. Das ist der Hauptgrund, warum ich auf meinem Yoga 2 noch den Firefox nutze.

  4. Wurde wirklich Zeit. Man konnte sich bisher immer helfen, indem man im Kompatibilitätsmodus das Skaling für Chrome ausgestellt hat und den Website-Inhalt von Chrome hat zoomen lassen. Folge ist, dass dass die Menüs von Chrome kleiner sind, dafür ist die Schrift scharf.

  5. tutnixzursache says:

    Leider wird das Flag nach Neustart des Browsers direkt wieder deaktiviert und lässt sich nach manuellem aktivieren über die flags auch nicht mehr einschalten, es bleibt an, aber die Darstellung ist die alte, wie vorher.

  6. @tutnixzursache Bei mir nicht. Hier funktioniert es so, wie geplant.

  7. Ehrlich gesagt finde ich es ohne Direct Write schärfer.

  8. Geht schon seit längerem in den Stable Builds. Man muss hierfür nicht extra die Beta installieren.

    1. chrome://flags
    2. Enable Direct Write
    3. Restart Browser.

    ~

  9. @Name: Das sah aber bis jetzt nicht wirklich gut aus, speziell beim Kerning (Unterschneidung).

  10. Der Unterschied ist wahnsinn. Echt gut. Obwohl es an manchen Seiten so aussieht, als wenn das Text-Spacing sehr großzügig ist.

  11. Endlich. Funktioniert dann hoffentlich auch halbwegs bugfrei. Ich musste die DirectWrite-Flag bei mir wieder deaktivieren, nachdem Chrome angefangen hat, auf allen Websites beliebige Buchstaben zu fressen.

  12. Bei Chromium 38 war es deaktiviert. Danke für den Hinweis auf
    chrome://flags
    Der automatische Neustart über chrome://flags hat zwar nicht geklappt (Chrome wurde einfach nur beendet, weil eine Datei nicht gefunden werden konnte), aber nach dem manuellen Neustart war Direct Write aktiviert.
    Je nach Seite ist der Vorteil wirklich enorm.

  13. …und google möchte bald offenbar permanent lauschen.
    Zum Starten der Sprachsuche „Ok Google“ aktivieren in den erweiterten Einstellungen.
    beim aktivieren kommt der Hinweis: alles was nach „ok google“ und kurz davor gesagt wird… also wird ein bestimmter Bereich von Unterhaltungen zumindest zwischengespeichert (wahrscheinlich um die Spracherkennung zu verbessern???).

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