Avatar: Kino-Rückkehr ein Erfolg für Disney

James Camerons ‘Avatar’ war damals schon ein Erfolg, aber auch aktuell macht der Film von sich reden. Am 23. September kehrte der Film in die Kinos zurück, ausgestrahlt wird das 2009 realisierte Leinwandwerk in 4K High Dynamic Range. Geht man nach den Marktforschern von Comscore, dann hat dieser Film weltweit aktuell rund 30,5 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt – damit belegt der Film in den geschätzten „Worldwide Box Office“-Charts für den Zeitraum bis zum Ende des vergangenen Wochenendes Platz 1. Die Marktforscher gehen davon aus, dass der Film in Amerika rund 10 Millionen Dollar einspielte, der Rest entfalle auf den Rest der Welt. Vor dem erneuten Kinostart wurde „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ von Disney aus dem Streamingangebot von Disney+ entfernt, soll aber wieder zurückkehren, noch bevor „Avatar: Der Weg des Wassers“  Ende des Jahres in die Kinos startet.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Man muss vor den Disney Leuten echt den Hut ziehen, ob man sie nun mag oder nicht….

    Die verstehen es auf jeden Fall Geld zu generieren!

    Den „Arsch in der Hose“ muss man erstmal haben, den, ja wirklich hinlänglich bekannten und x-mal im TV ausgestrahlten, Film aus dem Streaming zu nehmen, um den im Kino wieder zu veröffentlichen. Aber es hat ja geklappt!
    So kennt eine neue Generation den Film und wird „angefixt“ für den kommenden 2. Teil.

    Aber das mit der Wiederveröffentlichung hat ja auch damals mit dem Dschungelbuch (in den 90ern nochmal im Kino).
    Star Wars, Titanic auch gut funktioniert.
    Das alle genannten Filme (mittlerweile) zu Disney gehören ist bestimmt Zufall…. 🙂
    Die bei Disney kommen doch vor Lachen nicht in den Schlaf, das das mit den Re-Releases so gut funktioniert,
    sei es nun direkt oder als Realfilm Adaption bestehender Trickfilme.

    Mir fällt grade kaum ein solches Re-Release ein, das nicht aus dem Hause Disney kam (oder halt mittlerweile dazu gehört).

    • Ganz ehrlich. Lieber ein Rerelease von Avatar, als noch neuer seelenloser Marvel Film oder was heute so Blockbuster genannt wird.

      Also ich sehe mir Teil 1 zwar nicht mehr im Kino an, aber freue mich auf Avatar 2. Mein zweiter Kinofilm dieses Jahr nach Topgun 2.

    • man muss aber sagen, der Film läuft in 3D. Das wirst du im linearen TV nie erleben. Der Kinogang hat somit achon noch ein Mehrwert.

      • 3D Fernseher waren doch eine Zeit lang (nach Avatar) der Hit. Halt gar nicht mal so beliebt, daher wieder verschwunden.

    • Lach weiter, der Film läuft bei uns im IMAX in Leonberg in HFR. Habe vor vier Stunden eine Karte (nicht mal die Teuerste) für 18€ gekauft. War schon ziemlich ausgebucht. Den mit „lief schon mehrfach im TV“ zu vergleichen, zeigt einfach, Du hat andere Prioritäten. Das Leben ist zu kurz für schlechte Bildqualität sage ich dazu. Ich habe ihn übrigens schon damals mehrfach im Kino in 3D gesehen, hatte aber auch berufliche Gründe.

      • Ich habe den Film damals in 3D sehr genossen, ich sage bis heute, das es, für mich, der EINZIGE 3D Film ist, der diesen Namen verdient.
        Da ich zu der Zeit im Elektronik Handel gearbeitet habe, habe ich leider mit ansehen dürfen, wie schlecht die Technik für zu Hause war. Gut dass ich nie einen 3D TV besessen habe.

        Ich weiß gute Bildqualität aber zu schätzen, aber ich weiß nicht ob der Film heute noch im Kino so wirken kann wie damals.
        Der „Aha-Effekt“ von damals ist nicht zu wiederholen.
        Mir ging es nur 1x vorher so: bei Jurassic Park. Da bin ich auch aus dem Kino gegangen und habe gedacht : „Wie haben die das nur gemacht???“

        • Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht – 3D hat – entsprechendes Material und eine möglichst kurze Distanz zum Fernseher vorausgesetzt – auch zuhause wunderbar funktioniert und war dabei teilweise sogar schärfer und heller als im Kino.

        • Kann ich nur unterstreichen, Avatar war bei mir ebenfalls der einzige 3D Film der wirklich diesen Namen verdient hat.

      • Ja, und mein Leben ist zu kurz für schlechte/langweilige Filme.
        Und nun?

        • Dann geh halt in Avatar, oder bist Du einer der möchtegern Snobs die immer behaupten nur Arthouse Filme zu gucken und heimlich den schlimmen Blockbustern frönen….. Die Story von Avatar gewinnt keinen Pulitzer Preis, aber man wird gut unterhalten.

    • Das ist sogar das zweite Re-Release! 2010 kam Avatar in einer 9-Minuten längeren Version nochmal in die Kinos. Diesmal scheint er nur die 2009er Länge (162 min) zu haben. Es gibt also noch die Chance auf ein Re-Re-Release …

    • Ich bin auch fasziniert, dass das geklappt hat. Aber in den Vergnügungsparks und in Sehenswürdigkeiten wie dem Cloud Forest in Singapur werden gerade massenhaft Avatar-Erlebniswelten aufgebaut, um den Hype zu stützen. Das Marketingbudget muss grandios sein. So viel haben wahrscheinlich viele Filme nicht einmal insgesamt gekostet, die ich deutlich ansprechender als zumindest den ersten Teil fand. So zum Beispiel Dual oder After Yang.

    • Und das ist der Grund warum Kinos weiterhin bestehen bleiben. Exklusivität ist halt nicht das einzige was zieht.

  2. Hab den Film auch zum widerholten Male gesehen nur dieses Mal im IMAX-Kino.
    Die höhere/variable Bildrate im Zusammenspiel mit 3D und dem neuem Sounddesign, waren ein echtes Erlebnis und ich freu mich nun noch ein bisschen mehr auf die Fortsetzungen.
    Etwas schade fand ich die Tatsache, dass es sich nicht um die längere Fassung gehandelt hat. Da hoffe ich insgeheim auf ein Release bei Disney Plus oder anderswo.

  3. Natürlich ist es einfach verdientes Geld. Aber zugegebenermaßen überlege ich auch, ihn noch einmal im Kino zu sehen, weil ich ihn technisch einfach damals al brillant empfunden habe mit dem 3D-Effekt, dies hat danach kein anderer 3D-Film mehr bei mir geschafft. Deswegen habe ich ihn auch nie als TV-Version geschaut, da Avatar für mich untrennbar mit 3D verbunden ist.
    Daher würde mich interessieren, ob ich immer noch so fasziniert wäre, obwohl der 3D-Effekt mich inzwischen eigentlich eher bei Filmen abschreckt.

  4. 3D interessiert mich nicht, das Thema schwimmt seit Jahren mit dem Gesicht nach unten im Wasser. Und ein Kino sehe ich erst dann wieder von innen, wenn ich entführt und dorthin verschleppt werde.

    Aber HFR wäre ein Ding. Bin gespannt, wie lange es geht, bis die Technik im Heimkino ankommt. Viele bessere Fernseher sind ja schon länger für die Konsolen mit VRR und 120 Hz ausgestattet. Wann fangen also die Streaming-Dienste also damit an? Das wäre für Disney doch eine perfekte Plattform.

    • So unterschiedlich sind die Geschmäcker…. Ich habe sogar extra einen zweiten 3D Projektor im Heimkino (105″ mit maskierbarer Leinwand) und kürzlich haben war mal wieder The Walk und Madagaskar 3 gesehen, einfach Super. Demnächst steht eine Ich einfach unverbesserlich Nacht an…. Klar es gibt immer weniger 3D Releases (Spiderman No Way Home gab es nur in Australien in 3D) aber ich habe noch genug Stoff für lange Nächte.

    • Die Technik wäre im Heimkino längst da, auch die UHD-Blu-ray ist für HFR ausgelegt. Dass bereits erschienene HFR-Filme noch keinen Heimrelease in der Form erfahren haben, hat also zumindest keine technischen Ursachen.

      Selbst wenn „Avatar 2“ es schaffen sollte, HFR einen neuen Schub zu geben und (wesentlich unwahrscheinlicher) vielleicht sogar 3D-Fernseher wiederzubeleben: Dass HFR irgendwann einmal die klassischen 24 Bilder pro Sekunde als Standard ablöst, werden wir nie erleben. Nicht nur hat sich die mit den 24 fps verbundene „Kinoästhetik“ nach hundert Jahren fest in die Gehirne der Leute eingebrannt, sodass alles darüber nach Seifenoper, Liveaufnahme oder Videospiel aussieht (selbst CGI-Sequenzen in letzteren reizen aus ästhetischen Gründen selten das Mögliche aus); sondern allein schon im Animationsfilmbereich würden die Kosten mit HFR dermaßen explodieren, dass sich das für die Studios schlichtweg nicht lohnt (und für kleinere Studios gar nicht zu stemmen wäre). Stop-Motion-Filme, deren Produktion jetzt schon Jahre frisst, könnte man damit komplett vergessen. Auch für Arthouse-Filme, bei denen die Geschichte im Vordergrund steht und die weder Actionsequenzen, noch Effektgewitter benötigen, hat HFR genauso wenig Mehrwert wie 3D. Dass 24 Bilder pro Sekunde in der Masse auch weiterhin bleiben werden, halte ich auch nicht unbedingt für schlecht: Es ist schon schlimm genug, wenn ich in einem Film die Greenscreens zählen kann, aber wenn mir die höhere Bildrate auch noch den Eindruck vermittelt, kostümierten Schauspielern im Studio zuzusehen statt Charakteren in einer Szene, dann reißt mich der Film vor lauter Realitätsnähe völlig aus der Handlung.

      • Das Thema lasse ich gerne auf mich zukommen. Aber dass 24 fps das Mass der Dinge bleibt, glaube ich keine Sekunde lang. Gerade Avatar hat ja gezeigt, dass das altbackene 3D die Massen überzeugen kann – wenn es gut gemacht ist. Aber 3D benötigt eine Brille und nachdem die erste Begeisterung verflogen war, ging es mit der Technik auch schon wieder zu Ende. HFR braucht keine solchen “Prothesen”; wenn das kommt, dann um zu bleiben.

        Und was den Soap-Opera-Look betrifft, so wird daran ja emsig gearbeitet – auch wenn mich das unten verlinkte Beispiel nicht aus den Socken haut. Aber Cameron ist immer für eine Überraschung gut:

        https://www.youtube.com/watch?v=LKNh7YFv3SQ

        • Das Video ist ein gutes Beispiel, weil es für mich die Absurdität des Ganzen offenlegt: Erst dreht man mit höheren Frameraten, um Ruckler und Bewegungsunschärfen zu reduzieren, und dann baut man Ruckler und Bewegungsunschärfen künstlich ein, um den cinematischen Look wiederzubekommen. Wozu dreht man dann noch gleich in HFR?

          Die Idee ist nicht neu, bei Videospielen gibt es ja auch schon die Option, künstliche Bewegungsunschärfen bei schneller Kameraführung einzubauen. Der Effekt ist, dass sich das Spiel weniger flüssig anfühlt (also genau das Gegenteil von dem, was ich bei einem Spiel haben will) und dabei noch mehr Rechenleistung benötigt.

      • 24 fps sind reine Kostensparerei. Ich sehe auch durchaus ein, dass das für viele Produzenten mit begrenztem Budget eine Erleichterung ist. Ich sehe sogar ein, dass Leute es gewohnt sind und mehr daher erst mal komisch aussieht. Aber wenn ernsthaft behauptet wird, dass das objektiv besser sein soll als „frischer“ Konsument (übrigens, die alten sterben auch mal), kann ich wirklich immer nur lachen. Bin wirklich froh, dass Cameron jetzt versucht, dem längst überfälligen nächsten Schritt (60fps) einen Push zu geben. Wer es budgettechnisch nicht schafft, soll wenigstens mal 30fps verwenden.

    • Ich kann und will es einfach nicht verstehen, weshalb Filme nicht mit 60 FPS produziert werde. Je mehr Content ich auf YouTube mit 60 FPS sehe, desto mehr stört mich die Ruckelorgie bei Filmen. Gerade wenn man sich vor Augen hält, was die Industrie zum Beispiel in Hardware und Software steckt, damit Games in 60 oder sogar 120 FPS laufen, da ist es unverständlich für mich, wie man beim Thema Film bei 24 FPS hängen blieb. Selbst 30 FPS wären besser.

      Natürlich ist es eine Umstellung von 24 auf 60. Der Prozess müsste angepasst und selbst triviale Sachen wie Unschärfen bei Bewegungen müssen neu gedacht werden. Die Umstellung von Schwarz-Weiß auf Farbe war bestimmt auch nicht einfach und trotzdem haben wir es geschafft.

      Seit ich Gemini Man bei 60 FPS 4k HDR gesehen habe, möchte ich jeden Film in diesem Erlebnis genießen.

      Da ich aber auch niemanden 60 FPS aufzwingen möchte, ein einfacher Vorschlag: Wir produzieren alle Filme mit 60 FPS und anschließend werden diese auch mit 24 FPS veröffentlicht. Lasst und das ganze 5 Jahre beobachten und ich bin mir sicher, dass bei Streams oder Blu-rays die 60 FPS Versionen voran liegen werden.

      • Games und Filme sind unterschiedliche Medien, für die unterschiedliche Regeln gelten. Das betrifft nicht nur die Dramaturgie (ein wesentlicher Grund, warum Videospielverfilmungen meist ähnlich Grütze sind wie Lizenzspiele), sondern auch die (optische) Darstellung. Und selbst in Videospielen werden CGI-Rendersequenzen häufig in 24 oder allenfalls 30 fps gerendert, um einen „cinematischen“ Look zu erhalten (und um Kosten zu sparen), selten in 60 fps, und darüber hinaus im Grunde nie. Ein anderes Beispiel für meine These: Darstellungen von Menschen in vielen Videospielen sind heutzutage optisch dermaßen nah an der Realität, dass man mit ihnen keinen Animationsfilm produzieren könnte, denn da würde sich bei den meisten Leuten ein Uncanny-Valley-Effekt bemerkbar machen – in den Videospielen hingegen ist das völlig unproblematisch und häufig sogar gewollt.

        Und wie ich bereits schrieb, gibt es nicht nur Action-Blockbuster, sondern auch eine ganze Reihe Filmgattungen, wo HFR nur zusätzliche Kosten verursachen würde, ohne dass es für die Filme irgendeinen Mehrwert hätte. Klar, man könnte auch mit halb so viel Bildern (24 oder 30) aufnehmen und die andere Hälfte interpolieren, aber das wäre dann ähnlicher Beschiss wie „3D“-Filme, die in 3D nicht gedreht, sondern konvertiert wurden, und sähe entsprechend aus, da kann man auch einfach die Interpolation am TV einschalten, das kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein. Könnte die Filmindustrie natürlich so machen und auf diese Weise eine Zeit lang durch die Zuschläge auf die Kinokarten wieder abkassieren, aber so würde sie die HFR-Technik nicht dauerhaft etablieren, sondern genauso für alle verbrennen wie sie schon 3D verbrannt hat; wäre also auch nicht in deinem Interesse.

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