Auswertung Umfrage April 2022: E-Autos lösen gemischte Gefühle aus

In der letzten Monatsumfrage vom April 2022 hatte ich euch gefragt, ob ihr den Kauf eines E-Autos plant. Angesichts steigender Kraftstoffpreise, der anhaltenden Debatte um den Klimaschutz und der staatlichen Förderung von E-Fahrzeugen, ist das ja ein relevantes Thema. Doch nicht alles spricht für den Kauf eines E-Fahrzeugs – beispielsweise ist das Ladenetz in Deutschland noch nicht ausreichend ausgebaut, um den steigenden Bedarf in Zukunft wirklich zu decken. Da wundert es nicht, dass die Umfrage gemischte Gefühle bei den Abstimmenden zutage gefördert hat.

Die Realität: Wer weder auf der Arbeit noch Zuhause laden kann und auf öffentliche Ladepunkte angewiesen ist, hat es derzeit mit einem E-Auto noch schwer. Doch einige von euch haben in den Kommentaren auch Zweifel an der Langlebigkeit der Akkus sowie der Reichweite geäußert. Am Ende kommt es aber natürlich auch darauf an, wie das individuelle Verwendungsszenario des Fahrzeugs ist. So ist es insbesondere für Familien nicht einfach, ein passendes E-Fahrzeug zu finden, das ausreichend Platz bietet und dazu noch halbwegs bezahlbar ist.

Da hilft dann eben doch der Gebrauchtwagenmarkt für Verbrenner noch aus. Letzten Endes antworteten dann auch 2.197 Abstimmende (44 % der Teilnehmer) auf die Frage „Planst du den Kauf eines E-Autos?“ mit: „Nein, ich fahre so lange Verbrenner wie möglich.“ Da soll wohl das aktuelle Fahrzeug noch durchhalten und auch danach ist möglicherweise eben noch kein E-Auto in Sicht.

Zur Elektromobilität bekennen sich allerdings rund 1. der Abstimmenden bzw. 37 %. Das ergibt sich, wenn man die Antwortmöglichkeiten „Ja“ (1.182 Stimmen, 24 %) und „Ich fahre schon elektrisch.“ (636 Stimmen, 13 %) addiert. Allerdings gibt es auch noch die andere Sorte Leser, nämlich diejenigen, die kein Auto wünschen bzw. benötigen. Wer in der Großstadt lebt, kommt sicherlich gut ohne Auto klar. 532 Abstimmende (11 %) wählten entsprechend die Option „Nein, ich möchte / benötige gar kein Auto.“

Bleiben noch 467 Abstimmende (9 %), die unentschlossen geblieben sind und mit „Weiß ich noch nicht.“, geantwortet haben. Insgesamt haben 5.014 Leser an der Umfrage teilgenommen – vielen Dank für die rege Teilnahme! Habt ihr die Ergebnisse in dieser Form erwartet?

Planst du den Kauf eines E-Autos?

  • Nein, ich fahre so lange Verbrenner wie möglich. (44%, 2.197 Votes)
  • Ja. (24%, 1.182 Votes)
  • Ich fahre schon elektrisch. (13%, 636 Votes)
  • Nein, ich möchte / benötige gar kein Auto. (11%, 532 Votes)
  • Weiß ich noch nicht. (9%, 467 Votes)

Total Voters: 5.014

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81 Kommentare

  1. Besucher69 says:

    Was als zusätzliche Schwierigkeit bei der momentan forcierten E-Mobilität hinzukommen wird, aber bis heute in keiner Weise erwähnt wird:
    Was passiert, wenn 25 bis 30 % (meine Schätzung) des jetzigen Bestands an Verbrennern ersetzt wurde und nicht mehr zur Tankstelle muß?
    Richtig, dem Bund gehen Milliarden an Steuern verloren, die jetzt noch über die Tankstellen eingezogen werden, auf die er aber auf keinen Fall verzichten kann.
    Was nach meiner Meinung definitiv kommen wird, ist eine zusätzliche Steuer auf den Ladestrom für E-KFZ, um dieses Haushaltsloch zu schließen.
    Ich wette, Pläne dazu liegen schon in der Schublade, werden aber jetzt noch verschwiegen, aus politischen Gründen.
    Und wer meint, ich lade zuhause, stört mich nicht, auch das lässt sich leicht realisieren. Der normierte Energiebedarf jedes Fahrzeugs mit der jährlichen km-Leistung ergibt eine wunderschöne Berechnungsgrundlage für das Finanzamt.

    Das ist meine Befürchtung, und wir werden es sicher in den nächsten 10 Jahren erleben. :/

    • Auf der anderen Seite verursachen Verbrenner Milliardenschäden für den Staat durch die Umweltbelastung. Aber du hast auch Recht damit, dass Elektroautos deutlich stärker besteuert werden müssen, aktuell zahlen wir da als Gesellschaft alle kräftig drauf – egal welchen Motor das Auto hat. Würde man fürs PKW-Fahren alle entstehenden Kosten per Steuer von den Nutzern wieder eintreiben, würden ganz schnell 20 Millionen Autos von unseren Straßen verschwinden und langfristig nur wenige übrig bleiben.

      • Man kann diese Lüge der verursachten Milliardenschäden glauben, muss man aber nicht wenn man sich selber ein wenig „Wissen“ aneignet!

        Die Schäden werden nur durch die Superreichen und kapitalistischen Firmen derer verursacht, nicht durch den normalen Bürger! Der macht mit seinen Autos vielleicht 1% aus, wenn überhaupt.

        Nebenbei: Was passiert eigentlich mit den „Verbrennern“ nach dem der Gutdeutsche sich ein E-Auto gekauft hat? Verschrottet? Wohl kaum! Die werden z.b. nach Afrika verkauft. Gut das das auf einem anderen Planeten liegt und unsere Umwelt nicht belastet….Moment mal -.-

        Aber Hauptsache wir importieren jetzt unser Gas über die Weltmeere mit Schweröltankern aus den USA, was dort besonders Umweltfreundlich übers Fracking gewonnen wird.

    • TierParkToni says:

      Deine 30% werden überwiegend Dieselfahrer sein, welche heute bei 41% Mineralöl-Besteuerung auf 100 km mit 8l a 2 € =. 6,56€ Steuern zahlen. Ein Stromer an der Steckdose mit 81% Besteuerung+Umlagen bei 20 kW a 0,4€ = 6,48 €.
      Wie man unschwer erkennen kann, ist die Besteuerung heute schon von Strom und Diesel gleichwertig und somit „kein Ausfall“ in Milliardenhöhe …
      Und übrigens : für die Solaranlage wurden auch bereits Steuern beim Kauf gezahlt – oder kaufst Du jedes mal die Tankstelle, wenn Du tankst (ja, aktuell könnte man es fast meinen) …. ?
      Die dafür nicht mehr notwendige Infrastruktur zur Versorgung entlastet den Bundeshaushalt, aber das nur nebenbei ….

    • An der Tanke wirst du neben Strom, CleanDiesel auch noch Wasserstoff tanken können.

    • In 10 Jahren werden gar keine E-Autos mehr gekauft da der naive Bürger feststellen musste das alles ein riesiger Schwindel war damit man ihm mal wieder ordentlich Geld aus den Taschen ziehen konnte.

      Nachlassende Akkus die teuer ersetzt werden müssen (sofern sie nicht vorher explodiert sind), exorbitant gestiegener Strompreis, selber co2 wert (mein youtube Tipp: Der Klimaschwindelt), Ausbeutung dritter Länder (Akkus und deren Materialien fallen nicht vom Himmel) und vieles mehr.

      • selten so einen Unsinn gelesen. Mein Akku ist jetzt 3 Jahre alt, hat 35.000km runter und zeigt eine Degradation von 3% an. Den Rest kann sich jeder ausrechnen. Eher kommt das Auto mit 15-17 Jahren in die Presse als dass die Akkus da das Problem werden. Den Strom produziere ich schon jetzt an 7 von 12 Monaten über PV selbst, welche Kosten sollen da noch groß kommen?

      • Gunar Gürgens says:

        Was für ein Schwachsinn, selbst mit einem Verbrenner hat man Verschleiß, der sich auf Dauer auf den Verbrauch auswirkt. So wie Daniel geschrieben hat scheint der Verlust ja nicht so hoch zu sein beim Akku. Und selbst wenn, dann verkaufst du nach 10 Jahren oder 300000km deinen 80% Akku und bekommst einen neuen, billigeren, und vermutlich mit neuer Technologie gebauten Akku rein. Dem E-Motor ist es egal vorher der Strom kommt. Ein Verbrenner lässt sich nicht so leicht von Benzin auf Diesel oder Ökosprit umrüsten, das zeigte schon die Umstellung auf E10, die ja mit einer Kompatibilitätliste einher ging.
        Der alte Akku wird dann umgelabelt und dient weiter als Energiespeicher bspw. im Hausbereich. Oder er wird dann in 10 Jahren zu 99% recycelt, wird dein verbrannter Sprit zu 99% recycelt?

        • Selten so einen Schwachsinn gelesen, da wundert es nicht das du die Wahrheit hinter der E-Story als Schwachsinn abtust. Die Koreaner haben es schon erkannt und fahren mittlerweile mit Wasserstoff. Aber du hast wenigstens schön den Mist auswendig gelernt den dir die Leute ins Hirn pflanzen die keins haben (Grüne), oder die die massig an der E-Geschichte verdienen. Meinen Respekt, wenigstens das auswendig lernen klappt noch. Vielleicht klappt es auch in Zukunft wieder mit weniger Ideologie und mit mehr selbst denken. Ich drück dir beide Daumen ^^

  2. Für mich sehen die Ergebnisse eher danach aus als dass es durchaus ausgewogen ist (Verbrenner: 44%, E-Auto: 37%, neutral: 20%). So weit sind die Werte von E-Auto-Befürwortern und Verbrennerpiloten gar nicht voneinander entfernt.

  3. Die Formulierung „so lange wie möglich“ sagt halt nicht viel aus. Hätte man solch eine Umfrage im Jahr 1900 gemacht mit Pferd und Auto, wäre das Ergebnis für die Pferdekutsche wohl auch so aufgefallen. Und obwohl eine Pferdekutsche auch heute noch „möglich“ ist, sind die recht schnell aus dem Stadtbild verschwunden. Klar wird es auch in 50 Jahren noch Verbrenner geben, aber wenn erst mal Tankstellen und Raffinerien aufgrund sinkender Nachfrage schließen und das Verbrenner fahren unbequem und teurer wird, wird die Mehrheit den für sie bequemeren und günstigeren Weg gehen, ganz unabhängig von der verwendeten Technik. Auf aktuell absehbare Zeit wird das wohl ein BEV sein, wenn nicht einer noch schnell einen Flux-Kompensator aus dem Hut zaubert.
    Die Frage müsste daher eher „Ich fahre so lange Verbrenner wie ich es mir leisten kann/will“ lauten.

    • Also, an meinem Haus ist es technisch nicht möglich ein E Auto zu laden, wird den meisten Menschen in Deutschland so gehen.

      Zur Arbeit fahre ich AUSSCHLIEßLICH mit dem Rad, also da entfällt die zweite Möglichkeit, mein Auto zu laden.

      Also werde ich SO lange Verbrenner fahren müssen (auch wollen), wie es möglich ist.

      Zudem: Deutschland ist ein Auto Reiser Land.
      Ja, regelmäßig Pause ist toll, aber nicht, wenn die jedes mal 2 Stunden dauern muß und länger.

      • TierParkToni says:

        2 Stunden lädt man unterwegs an der Säule an der Straße – beim Ladepark an der Raststätte via DC-Schnellladung normalerweise so 20-30 Minuten.
        Selbst mit nem ZOE oder i3 braucht man nicht länger als max 45 Minuten, die meisten aktuellen Modelle sind flotter …

      • Klar, aber wenn in 10-15 Jahren das Laden an jedem Parkhaus/Supermarkt/Restaurant/Hotel/… ganz normal ist und auf Langstrecke in 15-20 Minuten wieder von 10% auf 80% geladen werden kann, wird es immer noch möglich sein Verbrenner zu fahren. Ob du dann immer noch musst oder willst (wenn die Kosten z. B. deutlich höher sind) mag ich bezweifeln.

    • Das Auto konnte sich gegenüber der Kutsche durchsetzen, weil es eine Verbesserung war. Ob sich das E-Auto durchsetzen wird, ist eine andere Frage. Warum braucht man denn eine Prämie von 9.000,00 EUR, wenn das E-Auto besser als das „normale“ Auto ist? Viele kritische Kommentare hier sagen es doch: keine vernünftige Lademöglichkeit (Mietwohnung), kein Gebrauchtwagenmarkt (wer kauft ein gebrauchtes E-Auto, bei dem die Batterie massiv an Ladefähigkeit verloren hat?); manche müssen evtl. einen längeren Fußweg zur nächsten Ladesäule machen, wenn es weder Wallboxen noch Ladesäulen vor dem Haus gibt. Und was macht man dann, wenn die Ladesäulen (wofür man einen oder zwei Kilometer fahren mußte), alle besetzt sind? Wer möchte denn sein E-Auto um 23 Uhr nachts aufladen, wenn es zu einem früheren Zeitpunkt nicht möglich ist, da die Ladesäulen besetzt sind usw. Woher soll der Strom kommen, wenn wir aus allen Erzeugungsmöglichkeiten aussteigen (Kohle, Atomkraft) und die erneuerbaren Energien die Nachfrage nicht decken können … usw. Aussagen „Im Laufe der Zeit wird sich das E-Auto schon durchsetzen“ glaube ich nicht, in einer Marktwirtschaft setzen sich immer die Produkte durch, die von den Kunden aufgrund des Preises, der Attraktivität und der Verfügbarkeit gewollt sind (AIDA-Formel). Wenn ich mir so die E-Autos anschaue, trifft nichts darauf zu, nur bei eingefleischten E-Auto-Fans. Wenn der Staat jetzt per Dekret den Verbrennungsmotor verbietet, würde er eine Wirtschaftskrise riskieren, da eben nicht alle Produkte mit der Bahn ausgeliefert werden können (man denke nur an die Versorgung von Supermärkten). Man sieht ja schon am Ukraine-Krieg, wie die Versorgung mit allen möglichen Produkten ins Stocken gerät, die dort produziert werden. So oder noch viel schlimmer könnte es kommen, würde man von einem Tag auf den anderen den herkömmlichen Verbrennungsmotor zugunsten des E-Antriebs verbieten …

      • Dem E-Auto vorzuwerfen es würde nur durch Förderung überleben und jahrzehntelang den Diesel weniger zu besteuern passt irgendwie nicht ins Bild.

      • Gunar Gürgens says:

        Naja mein E-Twingo war Ausstattungsbereinigt etwa 1500€ teurer als mein Benziner Twingo. Alles ohne die 9000€ Förderung.
        Im ersten Jahr fahren habe ich ca. 1200€ an Tankkosten und Inspektion gespart. Ich weiß ja nicht wo ihr immer eure Preise herbekommt…

  4. Fahre elektrisch mit Familie (5 Personen, Kinder: 3, 4 & 6 Jahre) und ich will nie wieder zurück: So angenehm bin ich die 25 Jahre Führerschein vorher noch nie gefahren, selbst mit den tollsten Firmen-Mietwagen, wie jetzt ständig.
    Ich will hier keine Diskussion starten, was alle anderen machen ist mir Wurst egal, kann hier jeder machen was er will, aber ich habe es ausprobiert und ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder anders fahren zu wollen, der Zugewinn an Lebensqualität ist einfach zu groß.

    • Was soll jetzt am E fahren ANGENEHMER sein
      Also Lenkrad und Pedale sitzen an der selben Stelle.

      • TierParkToni says:

        Setz Dich einfach mal in ein aktuelles E-Auto und fahre mal 10-50 km, und Du wirst es verstehen … das sag ich Dir als ehemaliger PetrolHead, der letztes Jahr umgestiegen ist.

      • One-Pedal driving. Sofortige Beschleunigung z. B. in Gefahrensituationen. Laden beim Einkaufsbummel, über Nacht, auf der Arbeit. Keine stinkenden Tankstellen besuchen müssen.

        Hoffe das reicht erstmal 🙂

      • Probiere es aus. Wir sind das ständige monotone Brummern gewöhnt. Ich hätte nie gedacht, dass dieses Geräusch aggressiv macht. Was habe ich morgens über die anderen **** geschimpft. Das fällt beim E-Auto weg. wirklich.

        • Dann stimmt bei dir was nicht, wenn dich sowas aggressiv macht.

          • Derek Finke says:

            „Red doch keinen Stuss“ oder „Dann stimmt bei Dir was nicht“ – hey, komm mal runter!

            Es geht hier darum, sich gegenseitig auszutauschen. Dazu gehört auch, mal zuzuhören und offen zu sein für die Ansichten anderer Teilnehmer.

            Es ist toll, dass Du Deine Meinung hast und sie vertrittst. Niemand erwartet von Dir, dass Du so denken sollst , wie die anderen. Doch andere gleich niederzumachen, weil sie anders denken, ist nicht die feine Art.

      • E fahren ist leise. Fast lautlos, abgesehen von den Abrollgeräuschen. Die gesamte Akustik während des Fahrens ist eine ganz andere als bei einem Verbrenner. Das ist ein echter Qualitätsgewinn.

        Die Beschleunigung, ob moderat oder dynamisch ist linear ohne das rucken einer Automatik. Da kommen selbst die besten und modernsten Automatikgetriebe nicht mit.

        Den Unterschied zwischen E-Auto und Verbrenner muss man selbst „erfahren“.

      • So ein Kommentar kann nur von jemand kommen der noch nie am Steuer von nem E-Auto saß. Das Fahrgefühl ist deutlich angenehmer als in nem Verbrenner. Beschleunigung und Ruhe beim Fahren sind nur die zwei größten Vorteile von E-Autos

        • Laber doch keinen Stuß, ich fahre zwangsläufig jeden Tag auf der Arbeit ein E Auto.

          Schön wenn man Sachen voraussetzt, von denen man NULL Plan hat!

      • Oh das sind viele Dinge:

        – Dass es so leise ist.
        – dass im Winter jeden Tag wenn ich aus dem Haus gehe, das Auto immer warm vorgeheizt und das Eis von den Scheiben abgetaut ist, während meine Frau den Zweitwagen noch kratzen muss.

        – dass jeden Morgen das Auto immer voll aufgeladen ist, einfach so „von selbst“ ohne dass ich überlegen musste „wann muss ich denn tanken“, „reicht es noch bis zur Arbeit (50km) und zurück weil heute Abend ist’s billiger“ usw.
        Ach so: keine nach Diesel sinkenden Hände mehr. Das ist ein ganz großes Plus finde ich.
        Überhaupt ist nach meinem Erleben die „Reichweiten-Diskussion“ exakt verkehrt herum geführt: auf Langstrecke gebe ich mein Ziel ein und dass Auto zeigt mir wann und wo ich wie lange laden soll, typischerweise ca 10-15 min. dafür denke ich im Alltag viel weniger über die Tankerei nach. Vor allem wegen dem „ich denke nicht mehr darüber nach es ist einfach immer verfügbar wenn ich losfahren will“ fühlt sich das insgesamt für mich klar als Gewinn an ggü früher.

        – dazu der Preis: im Alltag (laden zuhause) spare ich ca 2/3 ggü Diesel, auf Langstrecke (voll los und dann öffentlich laden) ca 50%.
        Das war vor dem aktuellen Preisanstieg, wie viel Sprit jetzt kostet weiß ich gar nicht mehr.

        – Dass die Leistung von 0 auf sofort da ist (mittlerweile finde ich es sehr unangenehm mit unserem Zweitwagen (Diesel) zu fahren: man drückt und es passiert erst mal gar nix).
        Ach ja, a propos Leistung:
        In einer Familienkarre >300PS und ca 5sec 0-100 zu haben zieht mir an jeder Ampel das Lächeln lang nach hinten. Einfach geil.

        Das ist so das was mir ad hoc so direkt einfällt.

        Umwelt ist natürlich auch noch ein Stichwort, wobei das ein e-Auto natürlich kein Allheilmittel ist, ich habe vorher recherchiert und für mich gilt dass die Karre über die gesamte Lebensdauer, mit Herstellung, Akku Herstellung, Rohstoffen; beim aktuellen Strommix etc. ca 40% CO2 Spart. Das ist viel, sehr viel – aber mein footprint ist trotzdem natürlich immer noch zu hoch. Daher so ein halbes Argument.

        Aber wie gesagt: den Ausschlag gegeben hat irgendwie: beim ausprobieren dachte ich zuerst „wie geil, was für eine Rakete“ und seither im Alltag erlebe ich das als viele kleine Gewinne an Lebensqualität.

        • Wieso gönnst du deiner Frau keine Standheizung?

          Schön daß du zuhause eine Tankstelle hast, ich denke über 70% der Deutschen haben diese Möglichkeit nicht.

          Umwelt? Der Raubbau für Lithium usw der oft durch Kinder gemacht wird, ist also für dich Umwelt bewußt?

          • TierParkToni says:

            „Raubbau an Lithium der usw. durch Kinderhände gemacht wird“ – jetzt hast Du dich eindeutig als „unwissender Stammtischbruder“ geoutet :
            1. Lithium ist ein Nebenprodukt der Kalium-Gewinnung, die an den exponierten Standorten bereits seit Jahrzehnten (1970ff) vorgenommen wird.
            2. Das dafür verwendete Wasser ist Meerwasser, kein Trink- oder Grundwasser !
            3. Die Wasserproblematik an den Standorten der Lithiumgewinnung ist durch die Privatisierung der Wasserversorgung in deren Ländern bereits in den 1980-1990ern entstanden (Chile etc., einfach mal in Wikipedia nachschlagen…)
            4. Kinder bauen kein Lithium ab, oder denkst Du, dass die es aufgrund Ihrer kleinen Hände „besser einfangen“ können ?
            5. Dass für deinen Sprit jedoch bspw. in Ecuador oder Afrika das Trinkwasser erst privatisiert, dann verteuert und schlussendlich mit Perforationsmitteln der Erdöl-Gewinnung verseucht wurde, das ist kein Problem ? Wir reden hierbei über Trinkwasser, nicht Meerwasser, das hast Du hoffentlich verstanden?
            6. Um deinen Sprit zu exponieren, exportieren, raffinieren, aufzubereiten und schlussendlich auch zu verbrennen benötigt man sowohl jede Menge Trinkwasser (nicht Meerwasser) als auch seltene Erden und Kobalt, und zwar deutlich mehr, als die E-Mobilität für Ihre Akkus benötigt. Tesla bspw. benötigt bei fast 50% Ihrer bisher gelieferten Autos KEIN Kobalt mehr, und sehr viele Basismaterialien (85-90%) stammen aus der 2./3. Verwertung, sind also recycled.
            7. Tankstelle. 70% der deutschen haben also keine Steckdose zu Hause – deine Ansichten werden immer abstruser…
            Für die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke von 26 bis 57 km eines berufstätigen in DE genügen 8-15 kWh, die er in seiner gesetzlichen Pause zwischen den Arbeitstagen in 4-8h an einer regulären Steckdose (13A Absicherung) nachladen kann.
            Und ja, es genügt eine reguläre Steckdose, man braucht nicht zwangsläufig eine Wallbox, auch nicht beim Tesla, Audi, BMW, Mercedes, Kia, Honda, Fiat etc…
            Das hab ich letztes Jahr in einer Tiefgarage mit 28 Stellplätzen selber mit aufgebaut, denn der Netzanschluss des Hauses hätte ein aufwendiges Lastmanagement benötigt. So aber hat jeder an seiner Stellplatzwand eine absperrbare Steckdose, die über seinen Stromzähler geht, und zusätzlich gab es 4 Wallboxen, welche mit Chipkarte zur Abrechnung freigeschaltet werden. Das kannst Du so nahezu überall aufbauen – in der Stadt in Garagen oder freien privaten Stellplätzen, auf dem Land oder in Timbuktu. Und jetzt kommts : Stand heute haben dort von 8 E-Autos und 3 Hybriden alle bis heute an der Steckdose geladen, weil es einfach so einfacher geht.
            Nur wenn es „auf die Langstrecke“ geht, wird gerne mal die Wallbox genutzt, aber die bisher darüber geladene Leistung ist eigentlich nicht der Rede wert, geschweige denn die Anschaffungskosten…

            Mein letzter Punkt : nachdem Du selber bereits angegeben hast, dass Du schon einmal elektrisch gefahren bist, denke ich, dass das vermutlich ein Renault Twizzi oder maximal ein E-Gabelstapler war – keiner, den ich kenne und der schon einmal elektrisch selber gefahren ist, sagt, dass es ein Mist ist, ganz im Gegenteil. Sogar die „Bleifußfraktion“ ist bei mir bis dato immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge ausgestiegen :
            – lachend, weil der Wumms beim beschleunigen selbst für deren Verhältnisse (>300PS, zuletzt ein eingefleischter Porsche-Fahrer) mehr als heftig war, und dabei das Handling extrem gut ist, und
            – weinend, weil das Auto dabei flüsterleise war (sie vermissen den röhrenden Hirsch ; anscheinend stehen viele Petrolheads auf „brachiale Brunftgeräusche“… ).

            Dann schalte ich gern mal, wenn es von den Verhältnissen her geht, auf den Track-Modus und lass etwas Gummi auf der Straße, damit zumindest „der Geruch“ für die wieder stimmt ;-)…

            • Ist es nicht drollig wie sie sich alle ihre E-Autos schönreden müssen? E-Autos sind für die meisten einfach nur unpraktisch. Stichwort Lademöglichkeit und Reichweite.
              Warum gibt es eigentlich keine E-Militärfahrzeuge?

          • Misogyny und sonstige Gehässigkeit in einem Post muss man mal schaffen. Gratuliere.

            Meine Freundin ist nicht auf mein Gönnen angewiesen, die verdient ihr eigenes Geld und sorgt selbst für ihre Mobilität.

            Die zerstörten Ökosysteme durch die Ölgewinnung und die resultierende Kinderarbeit und -prostitution sind toll und erhaltenswert?
            Von den Umweltschäden, die das Benzin verursacht mal ganz abgesehen, die speziell den globalen Süden stark betreffen.

            Ich habe selbst einen Verbrenner da die Infrastruktur fehlt, aber würde sofort auf ein E-Auto wechseln wenn das halbwegs gut möglich wird.
            Die Autos sind leise und klingen in meinen Augen futuristisch beim Beschleunigen. Zudem haben sie eine höhere Energieeffizienz und haben ein wesentlich besseres Drehmoment.

            Ich bin ja gespannt welch arges E-Auto du beruflich fahren musst. Und welch himmlisches Gefährt privat.

      • Fahre mal ein aktuelles eAuto, dann wirst Du die Frage nicht nochmal stellen :).

        • Ich fahre eins und merke keine positiven Unterschiede. Der Preis ist für die vergleichbare Ausstattung deutlich höher, der Lärmpegel ist der gleiche. Dazu kam noch Reichweitenangst und Ärger über die besetzten Ladesäulen an den AB…
          P. S. als Mieter keine eigene Lademöglichkeit

    • Der Punkt mit dem „Zugewinn an Lebensqualität“ interessiert mich nun aber auch. Inwiefern findet das statt?

    • Dem schließe ich mich an. OPD und Assistenzsysteme helfen sogar dabei im Stau entspannt zu bleiben. Auto fährt quasi selbst, ohne dass ich viel machen muss, super angenehm. Nix schalten, Gas und Bremse, nur Höchstgeschwindigkeit einstellen den Rest macht das Auto.

    • Was ist das für ein Auto? Ich bin mangels Alternativen jetzt auf einem Smax Hybrid unterwegs. es gibt mW. kein E Auto mit so einem Platzangebot. Und wir haben nur 2 Kids.

    • Was fährst du denn da für ein Auto?
      Ernsthaftes Interesse.

      • Hallo,

        Im Moment fahre ich ein Model 3.
        Unser Zweitwagen ist ein Scenic, den wir vor dem M3 ausschliesslich hatten.
        Wie gesagt, drei Kinder: 3, 4, 6 Jahre.
        Das heißt auch: Wir brauchen keinen Kinderwagen mehr.
        Das war es auch was uns den Umstieg auf das M3 überhaupt ermöglicht hat.
        Denn mit Kinderwagen wäre ein Urlaub mit dem Model 3 für 5 Personen dann doch knapp.

        Zwar gilt: Obwohl der Scenic ja ein Kombi ist, hat er vom Volumen her nicht viel mehr Laderaum als das M3 (ohne geklappte Sitze) – der „E-Auto-Vorteil“ reißt es raus: Der Kofferraum hat einen doppelten Boden und der Frunk kommt ganz neu dazu. In Sachen Stauraum muss man bei elektrischen einfach ganz neu denken, da geht viel mehr.
        ABER: Die Klappe ist so klein, dass das Für Kinderwägen UND Urlaubsgepäck keinen Sinn macht.
        In unserer jetzigen Situation OHNE Kinderwagen hat das M3 für die Urlaube prima ausgereicht.

        Was auch geht sind eben drei Kindersitze hinten (aussen zwei für größere Kinder, i.d. Mitte eines für die 3-jährige). Der Trick ist:
        Erstens: schmale Sitze aussuchen (UrbanKangoo / Mifold Hifold). Zweitens: die Gurte eingesteckt lassen und die Kinder unter den Gurten reinrutschen zu lassen.

        Um aber mehr Flexibilität zu haben und vor allem um die Situation mit den drei Kindersitzen etwas angenehmer zu machen, erfolgt in 1 Monat der Umstieg auf ein Model Y.

  5. Ich finde aufgrund der hohen Komplexität des Themas diese Umfrage relativ nichtssagend. Können sich die Leute keins kaufen aufgrund der Kosten/Ladeinfrastruktur/Reichweite oder wollen sie sich keins kaufen?

    • Mein Nein war speziell aufgrund von Infrastruktur, die bei uns sehr schlecht ausgebaut ist und ich keinen fixen Parkplatz habe.

  6. Ich brauch jetzt aktuell ein neues Auto und hätte gern ein E-Auto, da es für meine Zwecke fast ideal wär. Aber bei den aktuellen Preisen und wegen meiner Abneigung gegen Leasing wirds wohl doch wieder ein 2-3 Jahre alter Verbrenner.

  7. Cloudworks says:

    Ich bin Mieter. Die von mir genutzte Garage hat der Vermieter an jemand anderen verkauft. Das heisst, im Juni steht mein Auto halt vor’m Haus auf der Straße. Wo – bitteschön – soll ich das Ding denn laden? Und ich wette, ich bin mit diesem Problem nicht allein.

    • Eine Tankstelle hast du auch nicht vor dem Haus stehen, oder?
      Du fährst z.b. beim Einkaufen zum laden oder einmal die Woche zu einem Schnelllader für 30 Minuten.
      Je nach dem wie viel man so in der Woche fährt halt. Das Auto muss doch nicht jeden Nacht volladen? Ich habe eine Wallbox zu Hause und nutze sie nur selten, da ich so oft woanders laden kann.

      • Sicher, auch zur Tankstelle muss man hin. Aber Tankstellen gibt es gefühlt „an jeder Ecke“, mit Ladesäulen sieht das häufig ganz anders aus. Es ist noch längst nicht Standard, dass man einen Schnelllader oder einen Supermarkt mit Ladesäule in der Umgebung findet.

    • So ähnlich auch mein Problem: mein Vermieter möchte inzwischen 60€/Monat dafür, dass ich in der Einfahrt parken darf, da wird das nix. Zum Glück darf ich auf der Arbeit laden, sonst hätte ich echt ein Problem mit meinen 39kwh

    • Genau das ist der Knackpunkt. Als Fiat 500e Fahrer und ohne zu Hause eine Lademöglichkeit zu haben, kann ich sagen, dass es über die Schnelllader im Umkreis geht. ABER: Ein Ladevorgang dauert eben von 10-80% eine halbe Std. und die 10% sind im Winter mit Heizung bei 100km erreicht. Wenn der Lader besetzt ist, heißt es die nächste aufsuchen. Das dauert und diese Zeit muss man haben.

      Die Hersteller sollten Ihre Entwicklung in Batterietankstellen stecken. So das ein Akku in 5min vollautomatisch getauscht werden kann. Das wird derzeit nur von den Chinesen umgesetzt. Wäre aber der Durchbruch.

      Vorher wird es kein weiteres E-Auto bei mir mehr geben. Eben wegen der Nachteile ohne eigene Wallbox.

    • Viele Menschen werden kein E-Auto fahren können, zumindest die nächsten Jahre nicht, außer vielleicht so Konzepte wie der Sion setzen sich durch und man braucht keine Ladesäulen mehr. Aber das will man ganz bestimmt nicht, wo sollen dann die Steuern her kommen? Das Problem mit den Rohstoffen ist alles andere als gelöst, es müssen für die Akkus neue Technologien her.

    • Also 50% laden dauert am Schnelllader 10-15 Minuten.
      Und die Dinger stehen ab der Hälfte aller Tankstellen.
      Dazu die freien dafür aber langsameren an den Supermärkten etc…

      Ach so, falls dir „10 Minuten laden“ zu lange dauert:
      Wenn du die Wahl hättest dass Benzin tanken die Hälfte kostet (denn das kostet Strom ab schnelllader im Vergleich zu Benzin) und dafür aber 10 Minuten dauert statt wie jetzt ca 5, würdest du das machen?

      • Rock'n Roll says:

        Dir ist aber klar das mit Schnellladen die Akkualterung noch schneller geht?
        Und nebenbei hat hier keine Tankstelle einen „Lader“ in der Stadt und dort wo man laden kann hast du immer einen Platz weil keiner was zu laden hat!

        • Also bei mir haben vier der fünf Tankstellen in der Nähe Schnelllader. Und an denen habe ich noch NIE mehr als 1 von 4 Plätzen belegt gesehen.
          Soll übrigens vorkommen dass sich an Benzin-Tankstellen mal keine Zapfsäule frei ist.

          Was die Akku-Alterung angeht kann ich das nicht beurteilen. Aber ehrlich gesagt, mir wären 5 oder auch 10% Verlust eher egal. Genau genommen weiß ich gar nicht genau was ich für eine Reichweite habe. Interessiert mich auch nicht. Das Auto sagt mir wann wo und wie lange ich laden soll und fertig. So einfach ist das.

          Aber mir fällt bei solchen Diskussionen irgendwie immer wieder auf: je weiter man in solchen Diskussionen fortschreitet, desto „kleinteiliger“ werden die Argumente. Und desto absurder.

          Ich will hier niemand bekehren, möge jeder machen was er will. Aber Dinge sind einfach sachlich unrichtig.

  8. Rock'n Roll says:

    „Da hilft dann eben doch der Gebrauchtwagenmarkt für Verbrenner noch aus. “

    Hab ich was verpasst oder warum meinst du es gibt keine neuen Verbrenner mehr zu kaufen?
    Mach doch in 12 Monaten noch einmal eine Umfrage wievielt von den 24% welche mit Ja gestimmt haben auch einen gekauft haben?

    Ich denke das ist wie mit einen „Dreier“ viele möchten das aber nur wenige setzen es auch um. Da macht sich eine Minderheit wieder großer als sie ist.

    • Ich denke der Punkt war, dass es keine preiswerten Elektroautos auf dem Gebrauchtmarkt gibt die sich die Durchschnittsfamilie kauft. Da muss man sich zwangsläufig auf dem Verbrennermarkt umsehen.

      • André Westphal says:

        Genau so wars gemeint.

      • Rock'n Roll says:

        Das wird auch noch lange nicht der Fall sein. Abgesehen davon gibt es noch keine richtige Lösung zum Akkutausch – ist bis jetzt nicht mehr vorgesehen. Wenn man jetzt von 8-10 Jahren ausgeht und der Durchschnitt der zugelassenen Kfz. hier jenseits der Zeit ist wirft das auch Fragen auf.

        Wenn also eine Familie sich jetzt schon kein E-Auto leisten kann, warum sollte sie es mit einen „Gebrauchten PKW“ wo ggf. das teuerste Bauteil schon Altersbeschwerden hat, aber bis jetzt kein Tausch vorgesehen ist. Dazu kommt der Preis des Akkus, denn der Kostet mehr als die Karosse/Ausstattung und Antrieb zusammen.

        Bisschen einseitige Betrachtung das Ganze. Zuerst sollte davon Abstand genommen werden, einen übergroßen Handy-Akku zu verbauen. Dort sollte eine bessere Lösungen werden, aber scheinbar nicht mehr aus Deutschland.

  9. Schaut man sich den EQXX an, weiß man wo die Reise in den kommenden Jahren hingeht. Auf 100km unter 10kw ist schon eine Hausnummer. Die Akkus werden kleiner, leichter und leistungsfähiger. Hoffentlich vergisst man nicht den Wasserstoffantrieb.

    • Wasserstoff lohnt dann, wenn wir erneuerbaren Strom im Überfluss haben, ansonsten verpufft zu viel Energie nur für die Herstellung, was wir uns wohl kaum leisten können/wollen.
      Und viel Wasserstoff wird natürlich auch erstmal für Industrie und Luftfahrt etc. benötigt, danach lohnt es sich da vll. an KFZ zu denken.

  10. Das Auto konnte sich gegenüber der Kutsche durchsetzen, weil es eine Verbesserung war. Ob sich das E-Auto durchsetzen wird, ist eine andere Frage. Warum braucht man denn eine Prämie von 9.000,00 EUR, wenn das E-Auto besser als das „normale“ Auto ist? Viele kritische Kommentare hier sagen es doch: keine vernünftige Lademöglichkeit (Mietwohnung), kein Gebrauchtwagenmarkt (wer kauft ein gebrauchtes E-Auto, bei dem die Batterie massiv an Ladefähigkeit verloren hat?); manche müssen evtl. einen längeren Fußweg zur nächsten Ladesäule machen, wenn es weder Wallboxen noch Ladesäulen vor dem Haus gibt. Und was macht man dann, wenn die Ladesäulen (wofür man einen oder zwei Kilometer fahren mußte), alle besetzt sind? Wer möchte denn sein E-Auto um 23 Uhr nachts aufladen, wenn es zu einem früheren Zeitpunkt nicht möglich ist, da die Ladesäulen besetzt sind usw. Woher soll der Strom kommen, wenn wir aus allen Erzeugungsmöglichkeiten aussteigen (Kohle, Atomkraft) und die erneuerbaren Energien die Nachfrage nicht decken können … usw. Aussagen „Im Laufe der Zeit wird sich das E-Auto schon durchsetzen“ glaube ich nicht, in einer Marktwirtschaft setzen sich immer die Produkte durch, die von den Kunden aufgrund des Preises, der Attraktivität und der Verfügbarkeit gewollt sind (AIDA-Formel). Wenn ich mir so die E-Autos anschaue, trifft nichts darauf zu, nur bei eingefleischten E-Auto-Fans. Wenn der Staat jetzt per Dekret den Verbrennungsmotor verbietet, würde er eine Wirtschaftskrise riskieren, da eben nicht alle Produkte mit der Bahn ausgeliefert werden können (man denke nur an die Versorgung von Supermärkten). Man sieht ja schon am Ukraine-Krieg, wie die Versorgung mit allen möglichen Produkten ins Stocken gerät, die dort produziert werden. So oder noch viel schlimmer könnte es kommen, würde man von einem Tag auf den anderen den herkömmlichen Verbrennungsmotor zugunsten des E-Antriebs verbieten …

  11. TierParkToni says:

    Und warum gibt es auf dem Gebrauchtmarkt keine bezahlbare E-Fahrzeuge – weil so viel Ausschuss vorhanden ist oder weil auf einmal „jeder“ einen haben will ?
    Zumal der Unterhalt und die Servicekosten im Verhältnis zu einem Verbrenner ja auch dermaßen teuer sind, dass keiner ein E-Auto haben will – nicht.
    Aber wenn ich das in den Stammtischrunden immer wieder höre, wollen ja viele Familien diese Autos gar nicht haben, denn mit denen hat man gar keine Chance, in den Urlaub zu fahren – was soll dann das ewige Gejammer mit „es gibt keine bezahlbare E-Gebrauchte“ …?
    Wir sind schon München-Lübeck-Hamburg-München an einem Wochenende in 19h gefahren, in Begleitung eines Verbrenners, der genauso lange wie wir brauchte – warum soll da ein Urlaub nicht klappen?

  12. Wenn ich mir hier die Nachbarschaft mit ihren fetten SUV’s anschaue, können die alle ein E-Auto fahren. Und ja, die können in ihrer Garage oder am Carport eine Wallbox installieren. Die können damit anfangen. Wenn dann der Markt da ist, wird es auch an jeder Tankstelle Ladesäulen für die Autofahrer geben, bei denen das nicht möglich ist.

    • Rock'n Roll says:

      Meinst du nicht das ist das Problem deiner Nachbarn? Du möchtest diese also zu deren „Glück“ zwingen? Gilt das auch anders herum, also dürfen diese Nachbarn das Fahrzeug ihre Wahl für dich aussuchen?

      Und was soll das immer mit den Tankstellen und Ladesäulen? Glaubst du echt dort fährt einer hin und lässt das Auto da stehen oder wartet 45min? Eher muss es überall eine Säule stehen z.B. Supermarkt um während des Einkaufen zu laden. Denn haben aber die Theoretiker immer noch ein Problem – wo soll der Strom herkommen? Aus der Wallbox…. man man man

      • Ich lass mein Auto ein Mal die Woche ab der Ladesäule stehen, gehe heim und hole es später wieder ab. Also zumindest einer macht es dann wohl…
        Andere bleiben wohl beim Laden im Auto sitzen, aber bei 5min Fußweg geh ich lieber kurz heim.

  13. WO GUBT ES DIESEN MANTA ALS E-AUTO ZU KAUFEN?

  14. 》Da soll wohl das aktuelle Fahrzeug noch durchhalten und auch danach ist möglicherweise eben noch kein E-Auto in Sicht.《

    Es fehlte schlicht die Option: Sobald ein E-Auto praktisch möglich ist steige ich gerne um.

    Ich habe die Nein- Option genommen, auch wenn es bei mir nur ein ‚Nein, aber Verbraucher nur solange wie nötig‘. Nicht ‚wie möglich‘.
    Hier wurde das Ergebnis durch die Auswahloptionen negativ verfälscht.

    Ein ähnliches Beispiel wären Öffis. Zur Arbeit führt bei mir kein Öffi, die nächste Haltestelle ist über 3km entfernt.
    Da ist die Antwort auf ‚Fährst du lieber Öffentlich oder mit dem Auto?‘ eben auch nicht ‚Mich bekommt keiner in ein Öffi‘.

  15. > Wer in der Großstadt lebt, kommt sicherlich gut ohne Auto klar.

    Ich kann diesen unsinnigen Satz nicht mehr lesen. Ich. Kann. Ihn. Nicht. Mehr. Lesen.

    Single, keine Kinder, keine Hobbies?

    Nur weil ich mit dem 115er zur Arbeit fahren kann, heisst das nicht, dass ich keine Ziele außerhalb der Stadt hätte, keine Ausflüge mache, mein Einkauf auf einen Gepäckträger passt, ich keine Transporte hätte oder der ÖPNV bezahlbar wäre (3-Personen-Haushalt, 3 Monatskarten, rechne es doch mal aus, Mensch!). Dazu kommen die Mittel- und Langstreckenfahrten zu den Großeltern, in den Urlaub, Mobilität am Urlaubsort, dass man mit dem Kofferraum immer einen abschliessbaren Schrank dabei hat für den Einkauf im zweiten und dritten Laden, Wechselklamotten für*s Kind, Verpflegung auf der Wanderung, Lagerplatz für den Kinderwagen und Träger für 3 Fahrräder für die Radtour im Umland. Spontan 100 km an die Ostsee oder 150 an die Nordsee, als Familie, und dann? Steht man am Bahnhof von Buchholz und fragt sich, wie man von hier WIRKLICH in die Heide kommt.

    Mann. Ey. Sorry. Sitzt ihr den ganzen Tag vor der Playstation, oder wie kommt man auf sowas? Ich fahre jedes Wochenende um die 200 km nur für Ausflüge. 50 hin, 50 zurück, an 2 Tagen.

    Und all die Leute, die mir erzählt haben, sie würde durch den Autoverzicht sooooo viel Geld sparen, dass sie dann ja auch mal einen Mietwagen zahlen könnten, machen es konkret dann nämlich nicht, weil man dann so konkret doch nicht 150 Euro auf den Tisch legen will für eine Tour an die See plus Nachts das Auto noch wegbringen und mit dem Bus zurück nach Hause…

    Ich möchte auch mal sehen, wie man im Urlaub, sagenwirmal im Harz, von seinem Hotel in CLZ ins Okertal kommen soll, nach Schierke oder nach Scharzfeld, wenn das mit dem PKW schon fast ’ne Stunde dauert. Und wie man nach 8 Stunden wandern dann mit einem Bus wieder nach Hause kommen soll. Das letzte mal, als ich eine Panne hatte und aus der Heide nach Hamburg zurückmusste, habe ich etliche Stunden gebraucht, um die 45 Minuten Autofahrt bis zur Panne mit den Öffis zurückzufahren, und dabei habe ich gelernt, dass es NORMAL ist, dass in kleineren Städten der letzte Bus um 14 Uhr fährt. Weil alle Schüler, die länger als 13 Uhr in der Schule sind, alt genug sind, sich sowieso ein Mofa zu kaufen, damit die den Kack-Bus nicht mehr nehmen müssen – der entweder nicht kommt, oder sie stehen lässt, oder voll ist, oder nur Stehplätze hat, und von Pattensein über Peine bis Piz Palü fährt, bis er nach 65 Minuten im Nachbardorf ankommt.

    Wo lebt ihr, und was macht ihr, dass ihr in einer Großstadt ohne Auto auskämt? Auf dem Sofa? REWE bringt’s, Amazon bringt’s, und die Stadtreinigung holt’s? Allein heute, raus aus Hamburg, Spaziergang in Marmstorf, 14 Uhr los, 18 Uhr zurück, unterwegs noch 2x anhalten für Geocaching – eine UNDENKBARE Strecke ohne PKW!

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