Apple hat bei den schnellsten 5G-Smartphones in Deutschland die Nase vorne

5G ist als Standard gut etabliert, wenngleich vermutlich weiterhin viele Nutzer noch immer auf 4G LTE setzen werden. Nun hat sich Ookla – kennen einige von euch sicherlich auch von deren Speedtest – auf die Fahnen geschrieben, festzuhalten, welche 5G-Phones weltweit zu den schnellsten gehören. Dazu wurde Speedtest Intelligence verwendet, um die 5G-Leistungsdaten in den 10 Ländern mit der höchsten Anzahl an angeschlossenen Mobilgeräten laut GSMA zu untersuchen, die im dritten Quartal 2022 auch einen etablierten 5G-Markt hatten. Und natürlich gibt es hierzu auch die Werte für Deutschland:

Und da ist es schon recht eindeutig, wo die Reise hier hingeht: Die ersten vier Plätze der Top 5 sind hier belegt durch die aktuellen Apple-Geräte iPhone 13 Pro bis iPhone 14 Pro Max mit den schnellsten durchschnittlichen 5G-Download-Geschwindigkeiten unter den beliebtesten 5G-Geräten in Deutschland. Direkt darauf folgt das OnePlus 9 Pro 5G.

Hierbei sollte man allerdings bedenken, dass die ermittelten Geschwindigkeitsunterschiede subjektiv vermutlich kaum wahrzunehmen sind, sodass man hier vielleicht nur bedingt ein Kaufargument daraus machen sollte.

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22 Kommentare

  1. Vorsichti: Es ist auch möglich, dass Apple User sich beim Vertrag haben nicht veräppeln lassen und genug Daten Volumen oder höhere Geschwindigkeiten gebucht haben.

    Bei meinem Pixel sind z.b. 5g dabei aber max 100 MB s down. Da ist das Iphone mit unlimited schneller

    • Ich gehe doch davon aus, dass für einen Test (keine Umfrage) ein Tarif ohne Bandbreitenbeschränkung angewandt wurde.

      • So wie das aussieht wurden da aber einfach nur Testergebnisse ausgewertet, ohne zu wissen, welchen Tarif der Kunde ggf. hat. Immer wenn ich meinen 5G Empfang teste, dann liege ich deutlich über dem, was hier als Spitzenwert verkauft wird.

      • Es ist eine. Analyse der Nutzungsdaten der Plattform. Ookla weiß doch nicht, welchen Vertrag jemand nutzt.

  2. Ich frage mich eher, was die Aussagekraft dieser Liste sein soll ?
    Was bringt mir am Smartphone eine Bandbreite von 100 MBit/s und mehr, die ich eh nie nutzen werde oder benötige, zudem kann das in der nächsten Funkzelle schon wieder ganz anders aussehen.

  3. Bartenwetzer says:

    „… wenngleich vermutlich weiterhin viele Nutzer noch immer auf 4G LTE setzen werden.“

    Die setzen nicht – die haben schlichtweg weder Geld noch die entsprechenden Verbindungsangebote.
    Und benötigen es eher selten.

    In welchen Netzen und Zellen, zu welchen Uhrzeiten, mit welchen Verträgen wurde getestet ?

    Zu Statistiken:
    Lufthansaexpress zwischen Düsseldorf und Frankfurt. Auslastung so bei 75 %. Dan Fahrplanwechsel und plötzlich Auslastung fast 100 % !
    Ursache ??

    Man hat einfach einen Waggon weniger eingesetzt.

    • Laut Vertrag könnte ich 500 MBit/s bei 5G. Praktisch habe ich auch bei direkter Sichtlinie zum Funkmasten hier in der Nachbarschaft nie mehr als ca. 60 MBit/s LTE. Letztens hat mir hier jemand erklärt, dass das am verwendeten Frequenzbereich liegt, auf dem Dorf ist eher Reichweite gefragt als Datenrate.

      • Das stimmt, für die schnellsten Übertragungsraten wird z.B. mmWave verwendet, hier kann aber quasi schon ein Stückpapier das Funksignal deutlich blockieren.

  4. Von den Messungen darauf zu schließen, dass diese Smartphones „am schnellsten“ sind, halte ich für Nonsens. Die Erreichbare Datenrate dürfte viel mehr am Aufenthaltsort und den dortigen Empfangsbedingungen liegen als am Endgerät.

    • Die hätten Mal WLAN messen sollen. Oder das man WLAN nicht ausschalten kann ohne GPS zu verlieren und dann keine McDonald’s oder ähnliche Apps funktionieren. WLAN ist für mich viel relevanter als 5G.

    • Und natürlich vom Tarif. Die teuren Pro-Geräte werden auch meistens mit dem großen Tarifen gebucht und nicht unbedingt mit Discounter-Karten bestückt.
      Hingegen ein Samsung Galaxy A23 5G für 200 Euro wird vermutlich in Deutschland fast nie einen 5G fähigen Tarif eingelegt haben.

    • Dann stellt sich natürlich die Frage, warum sich ausgerechnet die iPhone-Nutzer in den Gegenden aufhalten, an denen die Empfangsbedingungen so deutlich besser sind. Wäre ja auch eher seltsam, oder?

  5. Diese „Untersuchung“ hat keine Relevanz, wie meine Vorredner schon feststellten. Mag sein, dass durch die vielen ausgewerteten Verbindungen sich eine Mischkalkulation ergibt. Dennoch nehme ich an, dass iPhone-Besitzer häufiger ungedeckelte teure Verträge haben und häufiger z.B. das Telekom-Netz nutzen. Damit hat das iPhone schon automatisch schnellere Verbindungen als mittelpreisige Smartphones, deren Nutzer öfter gedeckelte Verträge nutzen. Auf die Geschwindigkeit der Smartphones kann man so nicht schließen.

    Abgesehen davon ist die Maximalgeschwindigkeit ohnehin irrelevant. Mein Fraenk-Tarif ist auf 25 Mbps und LTE beschränkt. Gleichzeitig habe ich eine 5G Dienst-SIM von Vodafone im Handy. Wenn ich zwischen den SIM-Karten umschalte, merke ich keinen Unterschied. Nur bei Speedtests sieht man den Unterschied. Bei normaler Benutzung fällt nichts auf.

  6. iPhone-Nutzer haben im Durchschnitt die besseren Verträge. Was ist daran nun überraschend? Wenn man schon bis zu 2k€ für sein iPhone ausgibt, wird man eher weniger zu einem O2-Tarif neigen.

    • Das würde dann bedeuten, dass die Leute, die sich eins der Samsung-Spitzenmodelle kaufen, dann lieber am Tarif sparen? Irgendwie keine so ganz plausible Erklärung.

    • Ich hab ein IPhone und einen Tarif von O2, eben weil bei meinem Booster Tarif schon mehrere Simkarten inkludiert sind….die ich dann gut für meine watch und mein IPad nutzen kann. Bei O2 finde ich oft den Tarif den ich wirklich benötige zu einem fairen Preis. Ich zahle 17,49€ für 40 GB durch Priority……Mit Deiner Logik kann ich leider nichts anfangen.

      • Ich habe für mein iPhone einen Telekom prepaid Jahrestarif.
        Kostet 8,32 € / Monat. 5G mit MaxSpeed inkludiert.
        Es müssen nicht die teuren Tarife sein.

    • Kann ich auch nicht nachvollziehen. Mein iPhone hat zwar nicht 2K Euro gekostet, aber ich habe durchaus einen O2-Tarif, weil O2 an den Orten, an denen ich mich bevorzugt aufhalte, ein mehr als performantes (4G-)Netz bietet. Habe am Black Friday auf einen 24 GB/50 MBit/10,99 Euro-Tarif gewechselt und bin zufrieden. 5G wäre zwar nett, aber ich würde dafür keinen hohen Aufpreis zahlen. Wenn sich meine Anforderungen ändern sollten, würde ich auch dank monatlicher Kündigungsfrist auch spontan wechseln können.

  7. Ohne 5G ist das beste 5G Handy nutzlos.

  8. Deutschland in 5G max. 181 Mbps, Brasilien max. 358 Mbps. Interessant. 😉

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