Anker 737 Powerbank: Hält, was sie verspricht

Ich habe in den letzten Wochen zum Laden von Geräten zur Anker 737 gegriffen. Das ist eine Powerbank von Anker, die einige unübliche Tricks beherrscht, die aber vermutlich dennoch nichts für jeden ist. Was steckt in der 737? Die Anker 737 Powerbank hat einen Akku mit einer Kapazität von 24.000 mAh (die bessere Angabe ist sicherlich 86,4 Wattstunden), was ausreicht, um ein iPhone 13 fünfmal und ein iPad Pro 12,9“ mehr als einmal vollständig aufzuladen. Durch die Unterstützung von Power Delivery 3.1 und einer hohen Ausgangsleistung von bis zu 140 Watt via USB-C, kann sie auch größere Geräte wie Notebooks bzw. MacBooks mit Strom versorgen.

Die Anker 737 Powerbank bietet die Möglichkeit, gleichzeitig bis zu drei Geräte anzuschließen. Dafür stehen zwei USB-C-Anschlüsse mit einer Leistung von bis zu 140 Watt sowie ein USB-A-Anschluss mit einer Leistung von maximal 18 Watt zur Verfügung. Ein kleines Display informiert über die aktuelle Ladeleistung sowie den Akkustand der Powerbank, die mit den Maßen 15,5 x 5,5 x 5 cm und einem Gewicht von 630 g sehr handlich ist.

Die Anker 737 verfügt über ein LCD-Display, das nicht nur den aktuellen Ladestand in Prozent anzeigt, sondern auch erweiterte Informationen wie die Leistung der einzelnen Ports in Watt, die Dauer bis zur vollständigen oder leeren Akkuladung, die Temperatur der Akkuzellen, die Gesundheit des Akkus in Prozent, die Anzahl der Batteriezyklen und die geladenen und entladenen Wattstunden. Recht schmerzlos kann man sagen, dass der Akku recht groß ist und dass, sofern die Endgeräte mitspielen, wunderbar flott geladen wird. Selbst das MacBook Pro und dessen 140 Watt werden versorgt (die Anker 737 unterstützt PD 3.1).

Das Ganze kann man anfangs auf dem Display verfolgen, aus nachvollziehbaren Stromspargründen wird dieses nach ein paar Sekunden ausgeschaltet (durch mehrfaches Drücken des Powerbuttons kommt man durch die Modi, da kann man das Display auch anlassen – aber das kostet eben Energie). Aber: Ich habe zusätzlich für solche Fälle ein USB-Kabel zur Hand, welches noch die Watt anzeigt. Sowohl beim MacBook als auch beim iPad Pro und allen von mir getesteten Geräten wurde mit der maximalen Wattzahl geladen. Umgekehrt übrigens ebenso – bis zu 140 Watt sind machbar. Lädt man auf, dann hat man die 737 selbst mit einem 100-Watt-Lader in einer guten Stunde wieder voll. Das ist schon eine feine Sache.

Nun kommt es aber: Anker liefer zwar ein kurzes USB-C-Kabel und eine Tasche für die Anker 737 Powerbank, aber kein Netzteil. Ich habe davon einen ganz Schwung rumfliegen, doch wer kein leistungsstarkes hat, der muss gar zukaufen.

Das ist natürlich etwas unschön, da hätte Anker mal ein Bundle schnüren müssen, bedenkt man, dass die Powerbank so um 140 Euro kostet.

Zu beachten ist bei einer modernen Powerbank natürlich, dass nicht auf jedem Port bis zu 140 Watt rausgedrückt werden.

Unterm Strich: Die Anker 737 Powerbank ist absolut wertig gebaut und liefert ab, was sie verspricht. Auf der anderen Seite befriedigt sie für Gadget-Nutzer durch ihr Display auch echte Hobby-Gelüste. Letzten Endes muss man sich aber immer fragen: Wann benötige ich dieses Display wirklich? Lohnt sich für daheim für so etwas vielleicht eher ein entsprechendes Netzteil nebst Kabel – und für unterwegs eine separate Powerbank, die man mit dieser Kapazität schon wesentlich günstiger bekommt? Das muss der Nutzer entscheiden. Anker füllt hier eine Lücke, die sicherlich sehr klein ist, sehr gut.

Bonustipp: Ins Handbuch schauen – lohnt sich. Vielleicht kennen einige das Problem, dass eine Apple Watch oder auch AirPods aufgrund ihrer Erhaltungsladung (Trickle charging) an manchen Powerbänken nicht laden. Kann man bei der Anker 737 mit einem Doppelklick auf die „Powertaste“ (die eigentlich zur Aktivierung des Displays und zum Umschalten der Modi ist) umgehen, dann wird dieser Modus aktiviert und es fließt eine Ladeleistung.

Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K), 24.000mAh externer Akku mit 3 Anschlüsse,...
  • STARKE BEIDSEITIGE LADELEISTUNG: Ausgestattet mit der neuesten Power Delivery 3.1 und bidirektionaler Technologie, um das tragbare...
  • MÄCHTIGE KAPAZITÄT: Mit einer Akkukapazität von 24.000 mAh und einer doppelt so langen Akkulaufzeit kannst du ein iPhone 13 fast 5-mal...
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26 Kommentare

  1. Kann ich die Apple Watch also direkt drauflegen ohne Ladegerät?

  2. Ich hab mir letzten Sommer gebraucht den Vorgänger gekauft, dann aber doch auf die neue Version geupgradet und ich bin wirklich sehr zufrieden! Man sieht immer, wie viel Ladung noch übrig ist und auch alle Geräte, die ich so mithabe können geladen werden. Wenn im Zug oder sonstwo unterwegs die Steckdosen kaputt sind oder gar keine vorhanden sind, dann lädt halt die Powerbank den Laptop. Wenn nächstes Mal Strom für paar Stunden abgestellt werden sollte, muss ich auch nicht mehr ins Büro.

    Teuer, aber Geld wert.

  3. Danke für die Produktvorstellung. Dank dieses tollen Artikels habe ich neues Know-how über Anker 737 Powerbank erworben. Ich wünsche https://stadt-bremerhaven.de/ weiterhin viel Erfolg!

  4. Kann man diese Powerbank laden, während sie selbst andere Geräte lädt?

  5. Bartenwetzer says:

    Welches Netzteil empfehlt ihr dafür ?

    • Ein Blick auf das eingebundene Bild verrät, das Teil kann mit max 140W geladen werden. Also bis dahin freie Auswahl in der Ankerwelt (USB C). Viel weniger als 40W macht kein Sinn, sonst dauert das Laden wohl zu lange.

    • Wer einen Laptop mit USB-C Netzteil besitzt, kann sicherlich dieses auch für die Powerbank nutzen.
      Ansonsten, je langsamer diese geladen wird, und so schonender für die verbauten Zellen…

      • Das ewige den Akku umsorgen wollen oder auch sollen (je nach Ausgangslage) geht mir gehörig auf den Keks.
        Außerdem halte ich das so allgemein für einen Mythos. Den Ladevorgang auf 12h auszudehnen anstelle von bspw. 3h bringt garantiert nicht bloß die phantasierten Vorteile mit sich.
        Wann immer etwas für X ausgelegt ist sollte auch X in Ordnung gehen und nicht mit vorgehaltener Hand lediglich X-n.

  6. Bartenwetzer says:

    “ … ein USB-Kabel welches noch die Watt anzeigt. ..“

    Welches Kabel ist das ?

  7. Hmm die ist mir ein wenig zu teuer. Gibt es günstigere empfehlenswerte die einerseits die Apple Watch laden kann als auch pass trough loading?

    • Es gibt 15€-Powerbanks, die das könnten. Ich hatte eine von Samsung mit 10000 mAh und nun eine von INIU auch mit 10000 mAh und mit 35000 positiven Bewertungen.

  8. Ich habe mir diese Powerbank am Black-Friday bzw. in der Cyberweek direkt bei Anker bestellt, dort gab es dann ein Bundle aus der hier vorgestellten 737 Powerbank und dem Anker 713 Nano II Charger (45W) für 135,99€.
    Solch ein Bundle wäre dauerhaft Sinnvoll um direkt ein passendes Ladegerät für die Powerbank zu haben.

    Gleichzeitig muss ich aber auch sagen dass ich die Powerbank bisher immer an einem älteren Ladegerät (12W) aufgeladen habe und dies einfach über Nacht laufen lasse.
    Ich erhoffe mir davon eine etwas längere Lebensdauer des Akkus damit die Zellen nicht so „gestresst“ werden.

    Gleichzeitig profitiert man hier natürlich auch vom Display und der Anzeige wie lange es noch dauert bis der Akku wieder voll geladen ist.
    Brauche ich die Powerbank am nächsten Tag und sehe das die Ladung zu lange dauern würde, dann wechsle ich einfach das Netzteil zu einem mit mehr Leistung und sehe sofort das die Ladedauern deutlich nach unten korrigiert wird.

    Was mich zu dieser Powerbank gebracht hat: Einmal der Spieltrieb einer Powerbank mit Display auf der man alles wichtige ablesen kann und auch erkennen kann welches Gerät gerade wie viel Leistung aufnimmt.
    Gleichzeitig habe ich aber auch schon immer mal wieder nach einer Powerbank Ausschau gehalten welche genug Leistung hat um mein MacBook zu „Laden“ bzw. die Laufzeit zu erhöhen oder auch um das iPad mal zuverlässig schnell laden zu können wenn es gerade benötigt wird und mal wieder leer ist weil ich vergessen habe es zu laden.

    Meine Anforderungen werden von dieser Powerbank voll erfüllt und auch mein Spieltrieb ist mit dem Display zufrieden 🙂

    • Wer unbedingt will, der kann doch separat ein zusätzliches Ladegerät dazu erwerben. Mittlerweile haben viele Leute (gerade techniknerds, die hier mit zur Hauptzielgruppe gehören dürften) haufenweise passende Stromquellen zuhause, so dass noch ein extra Ladegerät so ziemlich das Letzte ist, was man unbedingt dazu benötigt. Im Sinne der Ressourceneinsparung durch einheitliche Ladestandards finde ich die jetzige Lösung ohne mitgeliefertes Netzteil sinnvoller.

  9. Robert Lachner says:

    Kann die Anker 737 laden und gleichzeitig entladen, unterstützt also auch „Charge Through“ ?

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