Android Things: Nicht-OEM-Partner von Google dürfen Plattform fortan nur noch für nicht-kommerzielle Nutzung verwenden

Im Mai des vergangenen Jahres hatte Google mit Version 1.0 die erste finale Version seines Smart-Home-Betriebssystems Android Things veröffentlicht. Schon vorher habe man mit zahlreichen namhaften Herstellern an Hardware mit Android Things werkeln können und es sind allerlei Geräte aus diesen OEM-Partnerschaften entstanden.

Nun informiert Google allerdings, dass sich etwas Entscheidendes geändert habe, was vor allem Entwicklern einen Tiefschlag verpassen dürfte, die nicht OEM-Partner des Unternehmens sind:

Given the successes we have seen with our partners in smart speakers and smart displays, we are refocusing Android Things as a platform for OEM partners to build devices in those categories moving forward. Therefore, support for production System on Modules (SoMs) based on NXP, Qualcomm, and MediaTek hardware will not be made available through the public developer platform at this time.

System images for these boards will remain available through the Android Things console where developers can create new builds and push app updates for up to 100 devices for non-commercial use.

Heißt also, dass fortan nur noch OEM-Partner den vollen Zugriff auf die Plattform und die Möglichkeiten zur Kommerzialisierung ihrer Produkte nutzen dürfen und „der Rest“ im Grunde nur noch dann entsprechende Builds erstellen darf, wenn man damit non-kommerziell agiert und maximal 100 Geräte damit versorgt. Sollte doch ein kommerzieller Gedanke bestehen, sollen sich Interessierte beim Dienst Cloud IoT Core umschauen. Kenneth Rohde meint hierzu sehr passend:

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Google wird seit 2 Jahren jeden Tag unsympathischer, die können aufhören, sind bei mir schon ganz unten!

    • Und was genau ist jetzt so schlecht daran, dass man sich spezialisiert, eben auf Smartspeaker und -Displays? Geräte wie Raspberry Pi werden noch unterstützt. Für alle anderen gibt es „Cloud IoT Core“

  2. Vollkommen korrekte Entscheidung.

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