Android One: Würdest du es wählen?

Nokia hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Smartphones vorgestellt. Dass Firmen Smartphones herstellen und präsentieren, ist nicht besonders. Was ich ganz spannend fand: Nokia wird mit seinen Smartphones Teil der Ende 2014 gestarteten Android-One-Initiative von Google.

Android One ist mitnichten eine Version von Android, sondern eine Abmachung zwischen Google und den Herstellern. Die Hersteller schicken ihre Smartphones mit fast nacktem Android auf die Reise, müssen aber quasi alles draufhauen, was von Google kommt.

Was ist Android One eigentlich?

Im Umkehrschluss bedeutet dies aber: Flotte Updates und auch neue Android-Versionen, denn dies haben die Hersteller Google vertraglich zugesichert. (Alle Partner haben sich verpflichtet, nach der Einführung eines Smartphones mindestens 18 Monate lang Softwareupdates bereitzustellen. Alle Android One-Smartphones erhalten mindestens ein umfassendes Softwareupdate sowie mehrere kleinere Sicherheitsupdates.)

Xiaomi Mi A1 mit Android One

So auch im Falle des Nokia 8 Sirocco, Nokia 7 Plus oder dem Nokia 6 (2018). Natürlich gibt es da nicht nur Nokia, sondern auch HTC mit dem U11 Life oder ach das Xiaomi Mi A1 nebst den noch kommenden BQ Aquaris X2 und Aquaris X2 Pro sowie ein paar weitere, kleinere Hersteller.

Android One ist aber auch irgendwie ein Januskopf. Die Nutzer bekommen mit Sicherheit schneller Sicherheitsaktualisierungen und Betriebssystemupdates, müssen aber unter Umständen auf zahlreiche Anpassungen verzichten, die über App- und Hardwareverzahnung geschehen.

HTC U11 Life mit Android One

Man stelle sich ein Samsung Galaxy S9, ein LG G7 oder ein Huawei P20 mit Android One vor. Für einige Android-Puristen vielleicht ein netter Gedanke, doch für Unternehmen auch ein Kontrollverlust über die Mehrwertfunktionen, über die man sich ab und an ja doch vom Wettbewerb unterscheiden kann.

Und damit gebe ich den Ball an euch ab: Würdet ihr, wenn ihr euch jetzt ein Smartphone kaufen müsstet, zu einem Gerät mit Android One greifen, wenn es die gleiche Version auch mit Hersteller-Überzug und einigen Software-Mehrwerten geben würde – oder würdet ihr nacktes Android und flottere Updates bevorzugen?

Android One vs. Herstellerüberzug

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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79 Kommentare

  1. War und bin eh ein Nexus Fan. So ein Gerät ist doch genau die perfekte Alternative für die zugemüllten Samsunggerate.
    Welchen Mehrwert hat den ein S-Gerät, das man nicht auch mit Apps bekommt.

    • Genau so sehe ich das auch. Und ich würde es begrüßen wenn Google auch mal die Hersteller motiviert eine Update Garantie zu liefern wie es Apple macht.

  2. Ist „nach Einführung mind. 18 Monate“ nicht etwas kurz?
    Wenn ich das Gerät erst nach 6 Monaten kaufe, bekomme ich nur noch 1 Jahr Updates.
    Sollten es nicht besser 18 Monate nach Verkaufsende sein.

    • Das lässt sich doch nicht umsetzen und ist auch unsinnig. Man kann jetzt noch neue Nexus 5X/6P Geräte finden. Die sind jetzt schon über 2 Jahre alt. 18 Monate ist immerhin besser als das was manche OEMs aktuell noch andtellen. Davon abgesehen dass die wiederum unfassbar lange brauchen neue versionen zu verteilen. 18 Monate Support mit Android One bringt also effektiv mehr Verdioenn als 18 Monate bei irgendeinem OEM.
      Allerdings wäre es schon schön wenn One zukünftig den selben 3 Jahre Support wie die Pixel2 Geräte bekommen. Da sich aber One eher auf Mittelklasse bis schwachen Geräten finden wird ist das doch eher unwahrscheinlich

      • Verkaufsende meint ja nicht, wann das letzte Gerät aus dem Handel verschwunden ist, sondern wann es vom Hersteller nicht mehr zu beziehen ist.

        Ich finde 18 Monate auf jeden Fall auch lächerlich kurz, 36 wäre das mindeste.

        • Man kanns eher so sehen: 18 Monate lang hat man die Chance ein aktuelles Gerät zu erwerben. Für weitere Aktualität brauch man H4ck3r5k1kll5 für Custom Roms ^^

          • das Problem bei Custom Roms ist doch, dass manche Apps (bspw. onlinebanking) dann nicht mehr funktionieren

            • Das liegt glaube ich fast immer an SafetyNet. Und bei Lineage funktioniert SafetyNet. Im Zweifel kann man sich auch einen Kernel flashen, der das kann. Ist auch nicht schwieriger als ein ROM.

          • Android One heißt aber nicht, dass Bootloader leicht zu unkocken ist! Das ist/war nur bei Nexus und Pixel Geräten der Fall!

    • elknipso2 says:

      Das sehe ich ebenfalls als extrem kurz an. Die Konkurrenz bietet mindestens 4-5 Jahre und dann kommt google mit im besten Fall 18 Monate…

  3. Also ein U11 ein U11 Life Meiigoo S8 Samsung Tab A 2016 und seit neustem Mate 10 pro von meiner Freundin. Samsung Experience Hauswei EMui sind echt grauenhaft. HTC Sense geht noch. Aber wenn man aber sonst auch viel CM-Rom´s benutzt hat sind die „Extera Würste“ der Hersteller mehr Fluch als Segen. Auch bei Android One muss man ja auf Herstelleranpassungen nicht ganz verziechten. siehe U11 Life mit Edgesense.

    • Rupert vom Waldrand says:

      Wie ist denn dein Stand beim HTC U11 Life? Hier Januar 2018.:((

      Danke

      PS: Falls jemand ein Plan hat, wenn man mal kräftig auf Twitter mit einem gezielten #tag anschuben muss…

      • Gute Frage. Auch HTC u11 life hier. Februar/März update oder gar 8.1 solle wirklich langsam ankommen.

        8.0 Januar update aktuell empfinde ich als ehemaliger nexus Nutzer zu langsam.
        Hatte mir das nur wegen android one geholt.

        Angenommen da kommen jetzt 3monate keine updates. Wäre das nicht ein Grund für Rückgaberecht und Geld zurück? Es wird ja explizit mit update Garantie geworben?

        Hätte mir im Traum nie ein HTC mit sense und HTC updates geholt

  4. Kann man pauschal nicht sagen, finde ich. Kommt auf die jeweilige Herstellersoftware und deren Features an.
    Das hässliche MIUI fasse ich z.B. nicht mal mit der Kneifzange an und spiele mir auf meine Xiaomi-Phones immer direkt ein AOSP-ähnliches Custom ROM.
    Es gab aber auch schon Hersteller-ROMs, mit denen ich gut leben konnte und nicht den Drang nach einem Custom ROM verspürte (Samsung z.B.).

  5. Naja, ob Nokia nun Android einfach so aufspielt oder es als Android One tut ist doch unterm Strich dasselbe, oder? Und was anderes als Nokia kommt mir als Androide nicht ins Haus (und auch nur, weil Windows 10 Mobile hinüber ist, und ich notgedrungen was neues brauche…)

    • Nunja es ist eine Sache von sich aus ein Vanilla Android aufzuspielen und zu verprechen, dass dieses und jenes Update kommen wird und hoffen, dass die Kunden es einem glauben oder aber sich dem Android One Programm anzuschließen und sich damit vertraglich zu verpflichten. Das glaubt der Kunde dann eher. Bei ersterem kann man denken „Ach ist doch bloß Marketinggewäsch.“, bei zweiterem eher sowas wie „geil kauf ich“. Bei ersterem wartet der Kunde erstmal ob der Hersteller das Versprechen einhält, bei zweiterem greift der Kunde schneller zu.

  6. Andreas G. says:

    Bisher hatte ich immer Nexus Geräte. Leider ist Google mit den Pixel Smartphones in einen Preisbereich gegangen der über meiner Schmerzgrenze liegt. Entsprechend wäre es durchaus möglich das ein Smartphone mit Android One mein Nexus 5X beerbt wenn ich es denn irgendwann mal ersetze. Bis dahin werde ich es wohl mit LineageOS mit Updates versorgen sobald Google den Support einstellt was wohl im Herbst der Fall sein wird.

  7. Ich finde das Prinzip absolut geil und denke, das wird vielen Technikaffinen genau so gehen.

    Das ganze erinnert mich an die Google-Edition, die es mal in den USA gab, mit den damaligen Top-Modellen von Samsung & HTC.

  8. @Andi Das geht bei Multi-Window los und hört beim Einhandmodus auf. Also all den Features, die erst nach Jahren des Wartens schlussendlich in Stock-Android implementiert werden.

    • Letztlich interessiert es aber wohl kaum jemand, wer irgendein Feature als erstes eingeführt hat 😉

      • Stimmt, ganz genau. Problem ist nur, wenn diese Features gar nicht existieren bzw. nur halbgar umgesetzt werden. Oder willst du etwa behaupten, dass das Jahre später eingeführte Multi-Window in Android auch nur annähernd an das von Samsung heranreichen kann?

        Einen Einhandmodus sucht man auch heute noch vergebens in Stock-Android und das, obwohl Google einen Oschi nach dem anderen raushaut (6P, XL etc.).

        Klar, wäre es wichtig, schnellere Updates zu erhalten. Aber, jeder der sein Smartphone auch nur ansatzweise produktiv nutzt, wird die Features, die er beispielsweise auf einem Samsung-Gerät vorfindet, nicht mehr missen mögen.

        • Der Oliver says:

          Das kommt vermutlich auf das Szenario an und darauf, was du mit „produktiv“ einsetzen meinst. Ich nutze mein Samsung beispielsweise durchaus intensiv. Allerdings beschränkt sich dieses „nutzen“ auf Texte verfassen, Informationen und Medien abrufen sowie Fotos schießen.
          Und mit Fotos meine ich nicht mal eben einen Schnappschuss sondern schon mit einem gewissen Anspruch. Die Bearbeitung erfolgt allerdings nie auf dem Gerät selbst, da mir ein Handy-Display dafür einfach zu klein ist.
          Ich habe bisher niemals den Einhandmodus verwendet. Und auch die Multi-Window-Funktion nervt mich eher, als dass ich sie nützlich finde weil ich die meist nur versehentlich auslöse und ich bisher noch keinen echten Nutzen darin sehen konnte.
          Generell wäre mir auf meinem Samsung ein pures Android wesentlich lieber. Die ganzen vorinstallierten Apps, die nicht mal von Samsung sind, sich aber trotzdem nicht deinstallieren lassen obwohl ich sie nie nutze (Facebook, Whatsapp, Instagram, Excel, OneNote, PowerPoint, Skype, Word), nerven auch ungemein. So lange es allerdings noch mit Updates versorgt wird, werde ich mir keine Custom Rom aufspielen.

          • Größtmögliche Produktivität auf einem Smartphone, eben nicht das, was du hier beschreibst. Arbeitsvorgänge auslagern etc.

            Nehmen wir ein anderes Feature von Samsung, den Game Tuner. Unerlässlich, wenn schlecht programmierte Apps wie blöd am Akku saugen. Wo bleibt die Lösung von Android? Es gibt keine.

            • Der Oliver says:

              Mir fehlt noch immer ein konkretes Anwendungsbeispiel, was du unter „Größtmögliche Produktivität auf einem Smartphone“ verstehst.

              • Nichts leichter als das. Kipp den Puter in die Tonne und schau, wo du bleibst!

                • Der Oliver says:

                  Das ist kein konkretes Beispiel sondern einfach nur eine weitere ausweichende Antwort von dir. Das Smartphone könnte für mich derzeit noch lange keinen Computer ersetzen. Zunächst mal ist das Display einfach viel zu klein um effektiv damit arbeiten zu können. Für ordentliche Bildbearbeitung ist es ebenfalls nicht geeignet, gleiches gilt für’s Gaming, Rendern von Videos, Textverarbeitung etc. etc. Versuch mal einen Text von mehreren Seiten Länge auf einem Smartphone zu schreiben oder eine ordentliche Präsentation zu erstellen. Das ist nicht annähernd praktikabel.

                  • Praktikabilität liegt immer im Auge des Betrachters.

                    Ich kenne Leute, die selbst das Verfassen einer E-Mail auf ihrem Smartphone als nicht praktikabel bezeichnen würden.

                    Ich kenne Leute, die die Kamera-Funktion ihres Smartphones als nicht praktikabel erachten würden, weil die damit geschossenen Fotos keinen Vergleich mit ihrer DSLR standhalten.

                    Ich kenne Leute, die es niemals auch nur in Betracht ziehen würden, ein Video auf ihrem Smartphone zu gucken, weil sie einen 4000 Euro teuren 75 Zoll Fernseher in ihrem Wohnzimmer stehen haben.

                    Und so weiter und so fort…

                    Verstehst du jetzt, warum ich dir kein weiteres Beispiel nenne?

                    • Der Oliver says:

                      Ja, ich verstehe. Ganz offensichtlich hast du einfach kein Beispiel. Ich fragte dich ja nicht nach anderen Leuten, sondern nach einem Beispiel aus DEINEM Anwendungsbereich, was DU unter der produktiven Verwendung eines Smartphones ganz konkret verstehst. Quasi ein Beispiel aus DEINEM Alltag. Da kam bisher allerdings nichts außer Allgemeinplätze. Ich weiß also noch immer nicht, in welchem Kontext du diese Samsung Features vermissen würdest, wenn du Android One statt Samsung Experience nutzen würdest. Ist aber eigentlich auch Egal. Das bisherige Ergebnis der Umfrage spricht schließlich eine sehr eindeutige Sprache.

  9. hatzi1988 says:

    Umgekehrt: Bisher waren diese unsäglichen ROMs der (meisten) Hersteller ein KO-Kriterum für mich. Bisher war es so: Entweder nacktes Android von Haus aus, oder direkt Cyanogen drauf. Mein nächstes Gerät hat Android One, das ist fast sicher. Entweder bq oder Nokia.

  10. Als hauptsächlich Apple Nutzer und Technik begeisterter interessiert mich auch Android. Da ich da aber nicht viel Geld investieren möchte kommt mir Android One sehr entgegen. Ich werde mir das Nokia 7 Plus auf jeden Fall näher anschauen. Mir ist wichtig lange Updates zu bekommen und finde die Android One Idee schon sehr gut. Bei OnePlus gab es kaum Updates und es war relativ schnell Schluss damit, sowas kaufe ich nicht mehr.

  11. Bin gespannt, wie es Google hinbekommt. Es gibt ja auch noch das Projekt Treble. Da ich mein jetziges Phone (Axon 7) mit Sicherheit noch mindestens ein Jahr nutze, lehne ich mich erstmal zurück und schaue dem Treiben entspannt zu. ZTE will ja zudem beim Axon bei Oreo auch auf ein Vanilla-Android setzen, denke aber alle Hersteller sollten verpflichtet werden, das nach Supportende der Bootloader entsperrt wird, nach Garantie etc bin ich doch der alleinige Herr über mein Gerät, oder ?!

    • Ja was soll das generell mit Android One? Google Dienste pushen? Projekt Treble is doch genau das richtige!

  12. KipDotter says:

    Mich würde mal interessieren, welche Aussage denn stimmt .. die 18 Monate, oder diese hier:

    Mit Android One erhältst du mindestens zwei Jahre lang Upgrades auf die aktuelle Android-Version. Dadurch hast du Zugriff auf neueste Innovationen und dein Smartphone läuft auch nach langer Zeit noch genauso gut wie am ersten Tag.
    https://www.android.com/one/

    Irgendwo stand sogar 2 Jahre Upgrades und3 Jahre Sicherheitspatches …

    Das dumme ist halt, dass die Updates vom Hersteller kommen und … naja 😉 (auch wenn es da vertragliche Verinbarungen gibt ,,,)

    Egal: Mein nächstes Phone hat Android One .. mal sehen wie es in 2 Jahren dann aussieht 😉

  13. Reto Burri says:

    Ich würde nur Pixel oder Android One Geräte kaufen. Ich will ein sauberes, schlankes Android. Allen anderen Müll, den z.B. Samsung drauf packt, kann wer will dann immer noch per Store installieren.

    • Ja, allerdings fehlen dann auch solche praktische Kleinigkeiten wie eine Prozentanzeige neben dem Batteriesymbol! Sowas bekommst du bei fast jeder Custom ROM und Hersteller ROM, fehlt aber in Stock Android.

      • Rupert vom Waldrand says:

        Deine Prozentanzeige gibt es serienmäßig. AndroidOne 8.0.0 Einstellungen -> Akku

  14. Benjamin Wagener says:

    Ich würde auf jeden Fall Android One vorziehen. Die Smartphone-Hersteller können ja immer noch für ihre Apps werben, ich will sie bloß nicht aufgezwungen bekommen. Das ist gerade ein erhebliches Problem auf meinem Z3. Sony hat sich so weit wie möglich mit Updates bemüht (das Update auf Android 7 hat Qualcomm verhindert indem sie keine Chip-Treiber geliefert haben), aber der Speicher ist erheblich mit Apps voll gemüllt, die sich ohne Rooten nicht deinstallieren lassen, die ich aber nie verwende. Da der interne Speicher sich leider nicht über eine SD-Karte direkt erweitern lässt muss ich immer wieder manuell Apps auf die Speicherkarte verschieben lassen um genug freien Speicher etwa für den Cache von Chrome oder für Updates zu haben. Das ist schon sehr nervig und funktioniert auch nur bis zu einem gewissen Grad der ROM-Auslastung. Ich möchte so weit wie möglich selbst entscheiden welche Apps ich benutze. Mit den Google Apps habe ich keine Problem, die nutze ich ja auch.

  15. Android One ist ein Kaufargument. Bin aktuell bei einem IPhone 6s und damals waren allein die Updates ausschlaggebend. Wenn ich jetzt frei zwischen den Betriebssystemen entscheiden kann und garantiere (zumindest versprochene) Updates bekomme, ist das eine gute Nachricht. Damit wäre Android wieder kaufbar.

  16. müssen aber unter Umständen auf zahlreiche Anpassungen verzichten, die über App- und Hardwareverzahnung geschehen

    Ganz schön vage. Was wären solche unter Umstanden zahlreichen Anpassungen, über die wir hier abstimmen sollen?

  17. Ingo Fricke says:

    Allein das Updates beschränkt sein sollen ist beschränkt. Wenn mein Smartphone nach 5 Jahren immer läuft möchte ich auch das neueste Betriebssystem benutzen. Wie etwa auf den Desktoprechnern. Ubuntu oder ähnliche. Ich bin kein Spezialist, kann mir also so etwas nicht selber aufspielen. Aber Grundsätzlich sollte es möglich sein. Das Smartphone wäre meine erste Wahl, wenn es dann wasserdicht ist und zum Kaufdatum die aktuellste und stärkste Hardware sein eigen nennt.

  18. Das Problem ist doch:
    Entweder gibts die tollen aber viel zu teuren Nexus / Pixel / Nokia Sirocco
    oder die billigen Android One mit 8GB Ram die keiner will
    Selbst das HTC ist mir irgendwie nicht richtig gelegen… Hmm aber
    Ich kann nicht ewig den Nexus hinterherweinen…

    • Also mich würde mal interessieren, ob denn inzwischen alle Android One Geräte auch schon das aktuelle Android (8.1) haben. Solange die Verteilung der Updates immer noch in der Hand der Hersteller liegt, wird es IMHO auch nichts mit dem immer up to date Versprechen.
      Was klappen könnte, wäre Project Treble + Android One + OTA Updates direkt von Google. Dann hätte man ähnliche Voraussetzungen wie am PC (Windows, Linux…). Durch Treble ist es möglich, Software Updates auszuliefern, ohne Treiberproblematik und durch Android One müssen keine/kaum Hersteller Features mitgezogen werden.
      Bis dahin schaue ich dem Treiben erst mal gelassen zu. Da ich eh nicht abgeneigt bin, was Mods angeht, ist auch schon Project Treble ein Segen. Z.B. lassen sich nun auch endlich Huawei Geräte one Qualcomm Prozessoren modern.

      Was mich bisher z.B. bei meinen vorherigem LG G3 an der Hersteller Firmware hat festhalten lassen, waren die Punkte Kamera und Akkulaufzeit. Insbesondere ersteres wird auch zukünftig nur schwer mit Android One zu lösen sein. Es sei denn alle Hersteller würden die Treiber freiwillig an Google rausgeben. Aber das sehe ich als aktuell eher nicht wahrscheinlich an.

      • Habe das HTC U11 mit Android One & Treble und war der Meinung das die Sicherheitsupdates schneller kommen. Fehlanzeige der Security Patch ist immernoch vom 01.Jan 2018 mit Android 8.0

  19. „Android One ist aber auch irgendwie ein Januskopf. Die Nutzer bekommen mit Sicherheit schneller Sicherheitsaktualisierungen und Betriebssystemupdates, müssen aber unter Umständen auf zahlreiche Anpassungen verzichten, die über App- und Hardwareverzahnung geschehen.“

    Auf der einen Seite wird hier im Blog immer rumgeheult, dass Android so fragmentiert ist – jetzt versucht Google das per Android One einzudämmen und nun ist es ein zweischneidiges Schwert? Nervt langsam, bei Android hat man zumindest die Wahl – wie war das bei iOS nochmal?

  20. Würde mich auch in die Ecke der Android Puristen stellen und immer wieder zu Android one bzw Stock Android greifen. (Mein nächstes Gerät wird das Nokia 6 2018. *freu*.)

    Hatte einmal das „Vergnügen“ mich mit einem „überzogenem Android“ herumschlagen zu müssen….Und das hat mir gereicht . Kann mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, sämtliche Apps der Hersteller behalten zu müssen respektive nicht löschen zu können, die dann unnötigen Speicherplatz einnehmen. Und die angeblichen Vorteile die man durch die Hersteller Versionen haben soll, überzeugen mich null. Ich empfand diese in der Vergangenheit bestenfalls als kompliziert, unnötig und äußerst lästig. Ich denke für jedes zusätzliche Feature, das man sich wünscht gibt es doch heutzutage auch gewiss eine entsprechende App und jede Menge Launcher um sein Smartphone ganz nach persönlichem Gusto anzupassen und die man bei Bedarf nach Lust und Laune auch wieder runterschmeißen kann .

    Ist natürlich alles Geschmackssache aber ich meine gelesen zu haben, dass laut einer Umfrage, inzwischen immer mehr Nutzer das pure Android bevorzugen und gut und gerne auf modifizierte UI’s verzichten können. Vermutlich hängt dies unter anderem auch mit den o.g. Gründen zusammen.

    Aber wie gesagt; „Geschmackssache sprach der Affe und biss in die Seife.“

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