Amazon will mit maßgeschneiderten Papiertüten nachhaltiger versenden

Amazon versendet bereits einige Waren in Papiertüten. Ich selbst bin davon meistens nicht so begeistert, da es das Beschädigungsrisiko der enthaltenen Produkte gegenüber einem stabilen Karton erhöht. Allerdings will man, offiziell aus Gründen der Nachhaltigkeit, dabei bleiben. Mit maßgeschneiderten Tüten will man das Ganze sogar ausbauen. Dank einer automatisierten Verpackungstechnologie sollen für jedes Produkt Papiertüten individuell zugeschnitten werden. Zudem bestehe kein Bedarf für weitere Polsterung.

Diese Papiertüten seien laut Amazon bis zu 90 % leichter als ähnlich große Verpackungen aus Karton. Wo Amazon grinsend auf mehr Nachhaltigkeit zeigt, dürfte die eigentliche Motivation aber natürlich sein, auf diesem Wege die Kosten für Verpackungsmaterial zu reduzieren. Das Verfahren läuft jedenfalls so ab: Ein Sensor scannt Produkte wie Videospiele, Küchengeräte, Sport- oder Büroartikel, die vorher in Päckchen und Paketen aus Karton verpackt wurden.

Die Maschine schneidet dann in Echtzeit Papiertüten aus Papierrollen, um die Artikel zu verpacken. Jeder Umschlag wird mit einer Heißsiegeltechnologie verschlossen. Auf Klebstoff könne man daher ebenfalls verzichten. Obendrein verwende man zu 100 % recyceltes Papier. Jeder Umschlag spare pro Sendung durchschnittlich 26 Gramm Verpackung.

In Zukunft will Amazon mit dieser Technologie auch mehrere Artikel in stärkerem Papier oder Karton mit minimalem Luftraum verpacken.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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59 Kommentare

  1. Absurde Begründung des Konzerns.
    Ginge es wirklich um Ressourcen dann hätte man nie diese Retouren unverpackt eingeführt. Da werden Kunden jetzt regelrecht darauf trainiert die ursprünglich Versandverpackung sofort nach Erhalt zu entsorgen, im Falle einer Retoure gibt’s schließlich eine neue Verpackung (Papierbeutel) bei DHL, die ihrerseits in größeren Umkartons gesammelt werden, die genauso Einwegverpackungen sind. Unter dem Strich wird dadurch mehr Verpackungsmüll erzeugt, getarnt unter dem Name unverpackt, der in Deutschland eigentlich mit Läden verbunden ist wo besonders wenig Verpackungsmüll anfällt.

    • Susa Richter says:

      Wer entsorgt denn freiwillig bei sich zu Hause einen Karton, um eine Retoure unverpackt in die Packstation zu legen? Da müsste ich ja bescheuert sein.

      • Peter Brülls says:

        „…, um eine Retoure unverpackt in die Packstation zu legen? .“

        Muss ja nicht die die Packstation sein. Bei uns ist der Kiosk, der das annimmt, keine 200 Meter entfernt.

      • Naja lieber gerne ich kostenlos und unverpackt ab. Statt 2,99 Euro zu bezahlen und es verrückten zu müssen.

    • Papierbeutel und Kartonagen sind kein Müll. Diese Stoffe eignen sich hervorragend zur Wiederverwertung und werden zu Höchstpreisen gehandelt. Verpackungsmüll sind Plastikverpackungen und alles was nicht dazu dient das Produkt zu schützen.

      Die China-Hater sollen aber hier auch nicht zu kurz kommen. 😉 Der Versand aus China erfolgt meist eingeschweißt in irgendwelche Plastikfolien und dann sind die Produktverpackungen auch noch vollgestopft mit irgendwelchen Kunststoffkram.

      • Erstens wird enorm viel Energie und Wasser für Recycling von Papier und Pappe aufgewendet, zweitens ist die Zyklusfähigkeit der Fasern nicht unbegrenzt.

        • Wenn die Zyklusfähigkeit der Fasern nicht mehr vorhanden ist, dann kann man sie ja thermisch verwerten oder etwas anderes daraus machen. Papier und Kartonagen mit Plastikmüll gleichzustellen und alles was der Verpackung gedient hat, als Verpackungsmüll zu deklarieren, ist in meinen Augen völlig daneben.

          • Du fechtest hier gegen einen Strohmann. Ich habe nichts mit Plastik gleichgesetzt oder auch nur von Plastikverpackungen gesprochen.

  2. Bin mittlerweile davon abgekommen, limitierte Sondereditionen von Filmen oder Videospielen von Amazon zu beziehen, da ich die letzten 1-2 Jahre leider durchgehend nur noch negative Erfahrungen mit der Verpackung gemacht habe. Die Zelda Sonderedition im Mai wurde zB. auch in so einer Papiertüte bei mir verschickt und die Edition hat selbstredend enormen Schaden davon getragen. Mag für manche egal sein, für mich als Sammler leider ein Unding.

    • Peter Brülls says:

      Ne, absolut verständlich. Bei Hardcovern dasselbe Problem. Ich musste mal drei von sechs Disney Masterworks Bände zurückschicken, weil die Ecken völlig verknickt waren, Und das waren noch Pappkartons gewesen.

      Seitdem bestelle ich auch meine Carl Barks über ’ne lokale Buchhandlung, auch wenns zwei, drei Euro mehr sind.

  3. warum nicht .. wenn der Artikel weiterhin unbeschädigt ankommt, können sie das gerne nutzen.

  4. Ach kommt, was soll dieser zynische Blick ständig? Ich hab jahrelang riesige Pakete bekommen mit Luft drin, oftmals für leichte, unempfindliche Waren. Nicht gut für die Umwelt. Wenn Amazon da gegensteuert, ist das ressourcenschonend und zu befürworten.
    Der Vorwurf, Amazon spare Geld und nähme billigend das Risiko in Kauf, dass die Ware beschädigt wird, kaufe ich nicht ab. Amazon hat auch nix von Retouren und schlechten Bewertungen. Also bitte, nicht alles schwarz-weiß sehen und vor allem, nicht jede Bemühung für den Umweltschutz ständig in den Schmutz ziehen. Danke.

  5. gestern kam ein weiterer Echo dot 5 auch in einer papiertüte an, und auch andere Dinge sind hier schon in papiertüten gekommen, so lange Amazon die selber ausliefert ist es auch kein Problem denn dann kommen die Sachen ja im perfekten Zustand ohne einen einzigen Kratzer hier an! 😀

    • Dann hast Du vermutlich einen anderen Fahrer. Oder mein Ironiedetektor ist noch defekt.

      • keine Ironie purer Ernst!

        Amazon > DPD > Hermes > DHL > GLS > UPS

        Wir sind viel Besteller…

        • Jonas Wagner says:

          Interessantes Ranking.
          Bei mir würde es sein:
          UPS > Amazon > FedEx > DHL >>viel Abstand>>GLS>Hermes

          • Interessant. Wenn links der am wenigsten schlechte Zusteller steht, dann würde ich sagen:

            DHL >>>> sehr viel Abstand > FedEx > der ganze Rest, egal ob Amazon, UPS, DPD, GLS oder Hermes, die sind alle gleich miserabel.

          • Bei mir DHL und dann lange nichts.
            Scheint da einen Unterschied zwischen Stadt und Land zu geben. Habe hier auf dem Dorf seit eh und je die gleichen zuverlässigen Stammzusteller die auch gebündelt Briefe und Pakete bringen. Nie der geringste Grund zur Klage, einfach zuverlässig.

            • Und der Stammzusteller holt das Paket oder demnächst die Tüte höchstpersönlich bei Amazon ab, passt auf das nix passiert und bringt es zu dir? Toller Service!

      • Man kann hier ja keine Fotos posten, ansonsten würde ich dir zeigen dass der Echo dot 5 Karton der in einer papiertüte geliefert wurde 100% perfekt ist. 🙂

      • Peter Brülls says:

        Der Echo Dot ist doch eh noch mal eingepackt? Ist mir völlig wumpe, wenn eine Umverpackung oder selbst Verkaufsverpackung wie bei einem iPad eine Delle hat, solang der Inhalt okay ist.

        Problematische wird es, wenn die „Verpackung“ Teil des Produkts ist, etwa ein Schuber wie bei Herr der Ringe.

        • Naja, wenn ich die Ware aber gerne verschenken möchte, dann ist mir die Verpackung nicht egal!

          • Peter Brülls says:

            Ja, aber auch das ist ein Extrafall. Amazon verschickt mehrere Mllionen Pakete pro Tag. Das werden nicht alle Geschenke sein. Und das meiste kommt – die hier postenden selbstverständlich ausgenommen – problemlos an, auch wenn bestimmte Produktgruppen gefährtderter sind als andere.

            Ich hatte dieses Jahr 74 Sendungen (nicht alles an meine Adresse, bestelle auch für Verwandte) und die waren, seit ich Hardcover auslassen, alle okay.

    • Ich habe in den vergangenen Tagen mehrere Lieferungen von Amazon ganz ohne zusätzliche Verpackung bekommen. Man scheint langsam aber sicher doch darauf zu achten Ressourcen zu schonen. Wenn Amazon nebenbei auch noch spart, dann soll es mir recht sein. Da können sie noch mehr Angebote raushauen und in jedem Quartal einen Prime-Day machen.

      • Natürlich – Amazon spart aber nicht nur „der Umwelt zuliebe“ sondern die Gewinne sollen weiter sprudeln. Sicherlich sind die Tüten für Amazonfahrer auch besser zu handhaben. Allerdings sehe ich nicht, dass die Ersparnis die dadurch gelingt dann an den Kunden weitergereicht wird. Wie war das noch mit Prime Video ab 2024 mit Werbung…

        • Welche Ersparnis? Dank vergrößerter Retourenmenge dank kaputter Ware sehe ich keine Ersparnis. Zumindest muss ich leider sehr viel reklamieren, was in Tüten ankommt (weit über 50%).

          • Kunden, die weit über 50% ihrer Amazon-Lieferungen reklamieren oder zurückschicken, sollte das Amazon-Konto gekündigt werden. Nutz doch den stationären Einzelhandel. Da kannst du sicher sein, dass du die Beschädigungen auf dem Transportweg selbst verursachst. 😉

            • Ich komme als Prime-Kunde in Dortmund leider auch auf ~50% Transportschäden bei Tüten-Versand. Vielleicht ist das wirklich ne Frage von Großstadt/Land. Habe mich schon öfter telefonisch bei Amazon beschwert und um stabilere Verpackungen gebeten – immer vergeblich. Auch die Nachlieferungen kommen idR in Tüten. Bisher war aber immer spätestens die zweite Nachlieferung OK. So lange mir Amazon aber weiter anstandslos Ersatz schickt oder mir der Telefonsupport, wenn nur die Produktverpackung beschädigt ist, ordentliche Rabatte anbietet, kann ich damit leben. Scheint sich für Amazon ja trotz allem zu lohnen.

              • So sieht*s aus. Bei Reklamationen bei Amazon rentieren sich fast immer. Selbst wenn der Service-Mitarbeiter nur einen 5€-Gutschein locker machen kann. Ich habe lange gezögert, irgendwelche Lappalien, wie verzögerte Lieferung, zu reklamieren. Bis ich festgestellt habe, dass es sich lohnt und der Aufwand relativ gering ist. Da Amazon sich ja auf die Fahnen schreibt, das kundenfreundlichste Unternehmen sein zu wollen, muss man das auch einfordern. Sobald man dem Service deutlich macht, man sei als Kunde unzufrieden, läufts.

                • Ich hoffe trotzdem, dass die maßgeschneiderten Tüten nicht dazu führen, dass künftig ALLES nur noch in Tüten hier ankommt. Im Moment ist das bei mir so 50:50 Karton/Tüte. Und bei Tütenversand ist im Schnitt halt jedes zweite Teil in irgend einer Form beschädigt. Wirkt fast so, als würden die auf dem Weg zu mir mit nem Radlader hin und her geschaufelt. Für mich geht das nur deshalb noch klar, weil Reklamieren bei Amazon wirklich super einfach ist. Und dank UPS-Shop gegenüber ist auch die Retoure schnell erledigt. Wenn ich künftig aber wie der Vorschreiber oben 50% ALLER Bestellungen reklamieren muss, ist bei mir irgendwann auch die Geduld am Ende. Nachhaltig ist das jetzt schon nicht mehr. So, wie meine (dann unverpackten) Retouren im UPS-Shop behandelt werden, denke ich eh, dass die im Retourenlager direkt in den Müllcontainer wandern. Schöne neue Welt…

    • Den Amazon Fahrer hätte ich gestern schon wieder die Ohren lang ziehen können.
      Klingelt – mache die Türe auf und gehe runter – Paket ( auch in so einem Beutel ) in den Flur geworden und der Fahrer bereits auf und davon.

      Der Zustellservice von Amazon ist bei uns noch weiter hinter denen von Hermes. DHL und DPD sind am besten, UPS geht auch noch.

  6. Manfred Siller says:

    Ich bekomme seit rund 2 Sachen nur noch beschädigte Ecken. Bücher bestelle ich daher nicht mehr bei Amazon. Auch andere Sachen kommen laufend beschädigt an.

    • Genau wie bei mir! Von 10 Bestellungen kommt höchstens eine mit kleinen Defekten an – der Rest sieht aus als hätte jemand damit Wurfübungen gemacht oder damit Fußball gespielt.

  7. Gestern kam ein bestelltes Synology NAS nur im OVP Karton welcher die Reise in Italien angetreten hat. Der war nichtmal zugeklebt und theoretisch wäre jeder an den Inhalt gekommen. Es war alles ok aber vertrauenserweckend ist das ganze nicht. Ne Tüte wäre das mindeste gewesen 😀

    • Kann man während des Bestellprozesses auswählen, dass man eine Umverpackung möchte. Man muss es nur sehen und lesen :-). (ich weiß, man übersieht diesen Hinweis häufiger…

  8. Ich bekomme schon länger die Sachen in braunen Papp/Papier Umschlägen/Tüten.
    Und was soll ich sagen, es ist schlimm… Ich kann kein Buch mehr bei Amazon bestellen, kein Collectors Edition von irgendeinem Spiel.
    Jedes mal kommen die Bücher oder Spiele zerdellert hat

    • Oder Geburtstagsgeschenke… Was ich da schon dank Tüten zurückschicken musste weil die Packung des Spiels, etc. kaputt war…

  9. Die sollten besser mal dafür sorgen dass die Zusteller das Paket nicht einfach an der Strasse vor die Haustür legen!
    Oder besser gesagt werfen, denn die Verpackung ist fast immer beschädigt.

    • Solche Vorfälle solltest du dem Amazon-Kundenservice melden, dann bekommen die beauftragten Dienstleister eins auf den Deckel und du im günstigsten Fall einen Gutschein. 😉

      • Marco Maierhofer says:

        Das einzige, was passiert ist, dass ich das Geld zurück bekomme. Ich finde die Papiertüten in keinster Weise für den Versand von empfindlichen Waren geeignet.

  10. Das Schlimme ist, das Amazon dazu drängt Retouren mittlerweile in den Postfilialen ohne Verpackung abzugeben. Dort werden sie dann aber erneut verpackt. Somit entsteht noch mehr Müll. Aber klar: Ist natürlich alles für die Umwelt.

    Ansonsten ist das sicherlich der Weg den Kunden darauf vorzubereiten die Verpackung komplett wegzulassen, denn so beschödigt wie mittlerweile die Waren dank dieser „Verpackungs“-Tüten ankommen, kann man sich diese Art der „Verpackung“ auch gleich sparen.

    Zudem kann mir niemand erzählen, dass dieses beschichteten Papiertüten besser für die Umwelt sein sollen, als ein aus recyceltem Papier hergestellter, nicht beschichteter Karton. Diese Tüten haben absolut nichts mit dem Thema Umweltschutz zu tun, sondern Amazon kann damit schlicht die Transportkapazitäten erhöhen, da diese Tüten weniger Platz benötigen als Kartonagen. Greenwashing at its best!

    • John Donson says:

      Du weißt schon, wo Dein Argumentationsfehler liegt?

      1.) Retoure bei defekt sollte nicht so häufig vorkommen -> wenn es anders ist, dann liegt das Problem nicht bei Amazon.

      2.) Wo drängt denn Amazon dazu unverpackt zur Post (egal welcher Anbieter) zu gehen? Das ist mal grob auch das Verhalten des Käufers – wer faul ist, die Empfehlung von Amazon einfach drückt ist dafür selber verantwortlich.

      3.) Kaufe halt woanders und unterstelle nicht einfach Dinge, die Du nicht belegen kannst. Amazon will das man bei denen einkauft und dahin optimieren Sie, wie es jeder Großkonzern es machen würde. Und das Ziel ist natürlich die Weltherrschaft – alles andere wäre nicht genug. (vielleicht noch den Mars, wenn er dann besiedelt wird – da braucht Elon Musk aber noch ein bisschen Zeit)

      Einen angenehmen Donnerstag.

      • zu 1: Was hat die Häufigkeit damit zu tun? Vorher: weniger Müll, Hinterher: mehr Müll. Ob da der Faktor 100.000 oder 10Mio. hinter steckt ist doch vollkommen egal. Man könnte es grundsätzlich vermeiden.

        zu 2: Noch nicht mitbekommen? Neuerdings werden für andere Varianten Kosten aufgerufen. Nur der Drop-Off bei der DHL-Filiale oder dem DHL-Paketshop ist dann noch kostenfrei.

        zu 3: Wieder so ein typische Totschlagargumentation ohne faktische Gegenargumente. Nach Deiner Argumentation kann man mit dem Wirtschaftargument also jede Geschäftspolitik rechtfertigen.

        Bist Du bei Amazon angestellt oder weshalb verteidigst Du Amazon dermaßen stark?

        • >>Bist Du bei Amazon angestellt oder weshalb verteidigst Du Amazon dermaßen stark?

          Wenn man argumentativ daneben liegt und es nicht zugeben kann, dann kommt sowas. Altbekanntes Muster…

    • Amazon bietet das mit unverpackt an. Und ja, für Amazon ist das günstiger, denn die Retouren werden gesammelt. Auch stimmt es natürlich, dass die Retoure nochmals verpackt wird. Aber kleiner Tipp: Wenn du den Karton noch hast, nimm ihn mit, lass ihn offen und dann kannst du ihn so abgeben.
      Meist ist es aber doch so, dass man den Karton, oder zumindest keinen passenden Karton, mehr hat. Da finde ich es gut.

      • Amazon sollte endlich mal dazu übergehen, dass man grundsätzlich mehrere Produkte als eine Retoure zusammenfassen kann. Erst letzte Woche hatte ich 3 verschiedene Kleinstartikel, wobei zwei Artikel sogar identisch waren. Und für alle 3 wurde ein separater QR-Code ausgestellt, obwohl die Retouren zusammen „beantragt“ wurden. Ich bin dann mit einem Anazon-Karton in die Filiale und was geschah: Die 3 Artikel wurden in 3 separate Tüten verpackt. Was für ein Unsinn und es ist leider die Ausnahme, anstelle der Regel, dass man nicht mehrere Artikel in einer Retoure zusammenfassen kann.

        Noch bescheuerter ist mittlerweile der Transportweg zu uns nach Hause: Seit ein paar Wochen wird (warum auch immer) nicht mehr das Zustellzentrum A, welches von uns ca. 30 km entfernt ist genutzt, sondern das Zustellzentrum B, welches ca. 120 km entfernt ist. Noch verrückter wird es dann, wenn man sieht, dass der bestellte Artikel ursprünglich aus dem Logistikzentrum kommt, welches nur 20 km Luftlinie vom Zustellzentrum A, aber ca. 130km von Zustellzentrum B entfernt ist.
        Statt einer Transportstrecke von ca. 40 km wird nun also eine Transportstrecke von 250km zurückgelegt. Was für ein Wahnsinn und das ist seit mittlerweile ca. 8 Wochen so! Aber sicherlich ist auch das nur für die Umwelt so.

        • Wow, jetzt wirds ganz grauslich. Welchen Weg eine Sendung nimmt, kann man getrost dem Disponenten überlassen, denn der hat nicht nur eine Sendung im Blick, für die er den umweltfreundlichsten, kostengünstigsten und schnellsten Weg heraussucht.

  11. >>Zudem kann mir niemand erzählen, dass dieses beschichteten Papiertüten besser für die Umwelt sein sollen, als ein aus recyceltem Papier hergestellter, nicht beschichteter Karton.

    Wie kommst du darauf das die Papiertüten, die Amazon verwendet, beschichtet sind und nicht aus recyceltem Papier bestehen? Im Artikel steht nur, dass die Tüten auf das zu versendende Produkt zugeschnitten werden und im Heißsiegelverfahren verschlossen werden. Möglicherweise schützen diese Tüten die darin versendeten Produkte auch besser vor Beschädigungen auf dem Versandweg?

    Ich hab wenig Verständnis für die kritischen Untertöne, mit denen Amazon unterstellt wird, damit nur Reibach machen zu wollen.

    • Du hast Diese Tüten schon mal in der Hand gehabt und hast auch schonmal Klebeband darauf angebracht?

      Eventuell solltest Du weniger Widersprüche posten:
      >>Ich hab wenig Verständnis für die kritischen Untertöne, mit denen Amazon unterstellt wird, damit nur Reibach machen zu wollen.

      >> Amazon will das man bei denen einkauft und dahin optimieren Sie, wie es jeder Großkonzern es machen würde.

      • @Mule
        Sorry, aber du solltest Zitate von anderen Kommentatoren nicht mir zuweisen, nur weil ihr Pseudonym den gleichen Buchstaben enthält wie meins.

        Zitat Nr. 1 ist von mir (Mr. T). Zitat Nr. 2 ist von einem andern Kommentator.

        Du darfst dich gerne bei mir entschuldigen…

        Selbstverständlich habe ich so eine der individuell zugeschnittenen Tüten noch nicht in der Hand gehabt. Wie auch, wenn Amazon diesen Prozess noch nicht vollumfänglich umsetzt?

  12. Diese Papiertüten eignen sich nicht wirklich. Wenn ich überlege, was ich im letzten Jahr alles mit Tüten bekommen habe und dabei kaputt war, nun ja, da wäre es wohl nachhaltiger gewesen, die Dinge gleich in einen Karton zu verpacken.

    • Vermutlich hat Amazon auch bemerkt, dass die bisher verwendeten Tüten ungeeignet sind. Deshalb stellen sie demnächst auf individuell zugeschnittene Tüten um. Ob es damit besser wird, muss man abwarten.

      Ich zitiere nochmal die Überschrift und empfehle immer den ganzen Blogbeitrag zu lesen und erst einige Zeit mit nachdenken zu verbringen, bis man ihn kommentiert. 😉

      „Amazon will mit maßgeschneiderten Papiertüten nachhaltiger versenden“ (Zitat der Überschrift)

  13. Muss man abwarten. Sollten sich die Retouren aufgrund beschädigter Waren vervielfachen, wird Amazon sicherlich auch reagieren.

  14. Schon irgendwie lustig, alle beschweren sich das Amazon, mit dem Argument der Nachhaltigkeit, günstigere Verpackungen benutzt und das das auch überhaupt nicht nachhaltig ist.
    Aber wenn wir mal alle ehrlich zu uns sind, eine Bestellung bei Amazon ist nicht nachhaltig, sie ist bequem, sie ist günstig (ja auch nicht immer), sie ist einfach, manchmal sogar schnell, aber nicht nachhaltig.
    Wer nachhaltig einkaufen möchte tut bei seinen lokalen Quellen (und zahlt dann mehr und/oder hat mehr Aufwand).

    • >>Wer nachhaltig einkaufen möchte tut bei seinen lokalen Quellen (und zahlt dann mehr und/oder hat mehr Aufwand).

      Ob es tatsächlich nachhaltiger ist, die lokale Quelle, so sie denn noch vorhanden ist, mehrfach aufsuchen zu müssen, um den gewünschten Artikel, das gewünschte Produkt, erhalten zu können? Nachhaltig ist in jedem Fall die Wirkung auf den eigenen Geldbeutel, wenn man lokale Quellen nutzt. Es ist weder bequem noch sonst irgendwas.

    • Ich gebe Dir komplett recht und für mich weiß ich, das eine Bestellung bei Amazon wenig bis gar nicht umweltschonend ist. Da muss man nicht drüber diskutieren.
      Ich persönlich rege mich nur darüber auf, wenn ein Konzern wie Amazon Gewinnoptimierung mit irgendwelchen fadenscheinigen Umweltargumenten begründet und mich als Kunden versucht damit zu veräppeln. Das nehme ich dann persönlich.

      • Kunden wie du werden tagtäglich von Amazon und anderen „veräppelt“. So gesehen müsstest du selbst aktiv eine umweltbezogene Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln.

    • Ein Laden muss beleuchtet, klimatisiert/beheizt und beliefert werden. Die Beleuchtung ist zu Werbezwecken oft auch noch Abends an. Die Belieferung erzeugt zusätzlich Verpackungsmüll, den Du nicht siehst. Und Du musst da auch erstmal hinkommen.

      Dem gegenüber stehen vor allem die Retouren bei Onlinehändlern und woher es versendet wird.

      Statt 5+ km zum Laden mit dem Auto zu fahren, ist der Onlineshop nachhaltiger. Sofern Du es nicht zurückschickst.
      Wenn Du es aber (mehrfach) zurückschicken müsstest und zu Fuß oder mit dem Rad zum Laden kommen kannst, ist der Laden nachhaltiger.

      Verallgemeinern kann man das offensichtlich nicht. Wie so oft gilt: Es kommt darauf an!

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