Amazon Flex: Amazon heuert Privatpersonen für Lieferungen an

artikel_amazon_undergroundAmazon ist bekannt dafür, auch einmal unkonventionelle Wege zu gehen. Sei es bei der Herstellung von Hardware (erinnert sich wer an das Fire Phone?) oder auch bei der Auslieferung von Produkten. In den USA gibt es bei Amazon nun eine neue Möglichkeit, die jeden zum Amazon-Lieferanten machen kann: Amazon Flex. Mit Amazon Flex werden Privatpersonen zu Paketdiensten, liefern Bestellungen aus. Laut Amazon ergibt dies eine Verdienstmöglichkeit von bis zu 25 Dollar pro Stunde. Quasi Uber für Pakete. Aktuell ist Amazon Flex nur in Seattle verfügbar, soll später aber auch in andere Städte in den USA kommen.

amazonflex

Während zudem aktuell ein Auto zur Auslieferung vorausgesetzt wird, schließt Amazon nicht aus, dass man später auch zu Fuß oder per Fahrrad ausliefern kann. Teilnehmer an dem Programm entscheiden selbst, in welchem Radius sie ausliefern und auch wie viel sie ausliefern, hier zeigt sich Amazon sehr flexibel. Ausgeliefert werden Prime Now-Pakete, andere Versandarten könnten später noch hinzukommen.

Ein durchaus interessanter Ansatz, da Amazon so wesentlich flexibler liefern kann. Bestellungen am selben Tag ausliefern dürfte so wesentlich unkomplizierter möglich sein, als wenn man sich auf einen der großen Paketdienste verlassen muss. Allerdings braucht man sich wohl keine Hoffnung machen, dass etwas dieser Art auch zeitnah in Deutschland angeboten wird.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. @Sascha Ostermaier
    Ich verlasse mich da lieber auf einen Paketboten, als auf irgendjemanden. Und die berechtigte Kritik an dem System, sollte es dann mal in Deutschland eingeführt werden, mit dem Argument widerlegen zu wollen, Amazon sei der Arbeitgeber mit den meisten Ex-Sträflingen zieht auch nicht als soziales Argument pro Arbeitgeber (egal ob Amazon oder sonst wer). Habe selbst mal vor ein paar Jahren in einer Zeitarbeitsfirma mit so einem arbeiten dürfen. Der wurde ausgenutzt ohne Ende, weil sein Arbeitsvertrag zu den Bedingungen gehörte, nicht wieder in den Knast zu müssen. Wenn Amazon da solche Ex-Sträflinge einstellt, ist das für die sicher auch nicht das Gelbe vom Ei.
    Ich habe auch so meine Zweifel an dem System, was Amazon uns da als toll präsentiert. In den USA so wie so, bei den Sozialsystem.

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