Alexa: Amazon hat Schwierigkeiten, die Kunden von neuen Funktionen zu überzeugen

Weihnachten ist vorbei und unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum hat bestimmt auch ein smarter Lautsprecher oder ein anderes Gerät mit Alexa gelegen. Wie bei anderer Technik auch, ist die Anfangseuphorie nach dem ersten Einrichten ziemlich hoch. Man probiert ziemlich viel und fragt Alexa allerlei Dinge. Doch nachdem die Euphorie verflogen ist, werden die meisten die Geräte wohl „nur“ noch für ein, zwei Smart-Home-Befehle, das Setzen eines Timers/Weckers und zum Abspielen von Musik benutzen.

Wie interne Dokumente, die in die Hände von Bloomberg gefallen sind, bestätigen, hat Amazon die eine oder andere Herausforderung, den Nutzer bei Laune zu halten. So werden 15 bis 25 Prozent der neuen Alexa-Geräte schon nach der ersten Woche gar nicht mehr benutzt und stehen herum. Dazu kommt, dass Amazon selbst 2018 damit rechnete, im Schnitt 5 US-Dollar Verlust pro Alexa-Gerät zu machen, da das Gerät an sich nur Mittel zum Zweck ist, um den Nutzer zu anderen Amazon-Diensten zu treiben. Doch was tun, um den Nutzer mehr mit Alexa zu bespaßen?

Amazon schreibt regelmäßig Mails an Kunden, in denen neue oder lustige Funktionen erklärt werden. Der Otto Normalverbraucher öffnet diese wahrscheinlich nicht wirklich und auch die „Wusstest du, dass ich auch dies und das machen kann“-Vorschläge von Alexa werden bei vielen wohl verpuffen. Auch bei uns im Haushalt ist das so. Siri und Alexa werden nur für die drei erst erwähnten Szenarien benutzt. Vielleicht noch für Erinnerungen speichern oder mal etwas auf die Einkaufsliste setzen.

Mal sehen, wie sich die Zukunft dieser Sprachassistenten entwickelt. Die Möglichkeiten sind vielfältig, doch schaut man sich den Status Quo an, ist für viele ein heutiger Echo genauso hilfreich, wie der aus dem Erscheinungsjahr.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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62 Kommentare

  1. Ja, ist bei uns genauso. Egal bei welchem Smartspeaker. Vieles probiere ich gerne mal aus. Wenn es unser Leben aber dann nicht nachhaltig erleichtert, lass ich es wieder bleiben. Und das trifft auf die meisten Smarthome Themen zu.

    • Smarthome ist eine lustige Sache wer bunte Lampen mag und ein System von Hue, dass gut funktioniert.

      Leider ist alles andere von Smarthome zur Energieeinsparung Gedöns, dass nur dubiose Energieberater und Haus Zeitschriften empfehlen. Selbst Stiftung Warentest ist inzwischen zur Erkenntnis gekommen, dass Smarthome bei einer gut gewarteten, eingestellten Heizung und normalen Thermostaten (auch die müssen alle 10 Jahre mal geprüft und ausgetauscht werden) keine Energieeinsparungen bringt.

      • Smarthome ist sicherlich nichts zur Energieeinsparung und das, was hier oft als Smarthome-Produkte dargestellt wird, sind auch keine Smarthomeprodukte nur weil man diese über eine App bedienen kann.
        Smarthome kann man es dann bezeichnen, wenn Automatismen (bspw. automatische Beschattung in Abhängigkeit von Sonnenstand und Raumtemperatur oder automatische Beregnung auf Basis einer Bodentrockenheitssensorik unter Einbeziehung der Wettersituation etc.). Das Problem: Diese Dinge sind kompliziert und es Bedarf indvidueller Programmierung. Das was heute dem Ottonormalverbraucher als Smarthome verkauft wird, kann derartige Dinge Vorne und Hinten nichg leisten und Systeme die es können sind nichts für den Ottonormalverbraucher.

        • Ja und nein. Man braucht entsprechende Geräte und auch bauliche Voraussetzungen dazu.
          Meine Heizungsanlage ist per Alexa steuerbar. Verlasse ich das Haus und das Geofence, schaltet die Routine alle Lichter und Geräte aus (falls noch welche an sind), schließt die Haustür ab und stellt die Heizung auf 18 Grad.
          Wenn ich zurück komme, geht das ganze in die andere Richtung. 20 Grad, Licht 2 an, Radio an.
          Ist es draußen über 23 Grad, sonnig und unter 7m/s an Wind, fährt die Markise aus. Dazu springt morgens dann die Bewässerung für eine halbe Stunde an.
          Das ist eine angenehme Erleichterung.

          Aber wie schon mal gesagt, smarte Assistenten sollen für mich unauffällig im Hintergrund agieren. Ich will mich nicht aktiv mit ihnen befassen, noch unzählige Skills (am besten noch mit Abo) ausprobieren.

        • Solche Systeme, wie Du sie ansprichst, sind vor allem deshalb nichts für den Otto Normalverbraucher, weil sie schlicht viel zu teuer sind.

          • Dem würde ich etwas widersprechen. Sehr vieles lässt sich auch relativ preisgünstig in Eigenleistung via IoBroker, HomeAssistant & Co umsetzen. Da fängt man dann an die Möglichkeiten eines SmartHomes bzw die Kombination aus Sensoren und Aktoren beliebig kombinieren zu können. Die bieten schon eine sehr solide Basis auf der sich sehr vieles aufbauen lässt.
            Leider schauen nur viele nicht tiefer als Alexa / Google Home / Homekit. Dinge wie Alexa kann man in erstere super für Audio Feedback oder ein paar Befehle nutzen, aber als wirkliche Basis sind sie viel zu eingeschränkt in ihren Möglichkeiten.

            Wer sein Eigenheim baut wird sicherlich auch in Richtung KNX schauen und da ist es gewiss ein Aufpreis zur „normalen“ Elektrik, aber wenn man bedenkt wie langfristig man hier in der Regel baut und was manche für deutlich kurzfristigere Dinge wie Kücheneinrichtung und Garten investieren dann ist auch der Aufpreis sehr überschaubar. Das ist dann eher eine Entscheidung der eigenen Präferenzen.

            • Mit den genannten Lösungen ist das zwar nicht unbedingt kostspielig, aber gerade sowas wie ioBroker oder HomeAssistant ist nun wirklich nichts, was man dem normalen Endnutzer einfach so überlassen kann.

              • Genau wie alle anderen Gewerke beim Hausbau: alles was man selber machen kann spart unheimlich Kosten. Der Vorteil bei Smarthome-Systemen gegenüber z.B. der Gas-, Wasser- oder Strominstallation oder dem fachgerechten Einbau von Fenstern ist, dass man da relativ wenig durch Unwissenheit kaputt machen kann. Wer das nicht will oder kann, lässt es teuer den Profi machen.

      • Einsparungen bei der Energie mögen möglich sein, aber das zahlt sich ja auch erstmal nicht direkt aus in dem Sinne, dass man mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung hat. Zunächst mal nämlich gibt man erstmal Geld aus für Geräte u.ä., die man sich sonst gar nicht anschaffen würde.

        • Ist das nicht bei allen Geräten so die du dir kaufst? Bei den Heizthermostaten macht es natürlich Sinn diese beim bauen des Hauses gleich einbauen. Beim späteren wechseln bezahlt man es doppelt. Weiter oben beschreibt einer aber weiter Einsatzmöglichkeiten als mit dem Standart. Solaranlage auf dem Dach rechnet sich gar erst nach >10 Jahre.

  2. Das zeigt sehr gut wie nutzlos diese sprechenden Abhörwanzen sind.

  3. Solange die Dinger nicht „smart“ sind, bleiben sie halt einfach simple Audioassistenten. Ich wüßte im Moment auch gar nicht, wozu ich Alexa oder den Google Assistant nutzen sollte, abgesehen vom ein- und ausschalten von Lichtern, etwas Musikwiedergabe und der Wettervorhersage (bzw. Innenraum-Temperatur bei Alexa).

    Aber vielleicht ist auch die Frage, ob wir wirklich mehr Funktionen brauchen. „Skills“ sind bis auf wenige Integrationen bestenfalls nutzlos. Aber selbst wenn sie so viel mehr könnten – was würden wir wollen? Den Kaffee aufsetzen, sobald die SmartWatch merkt, dass man aufgewacht ist? Das geht ja auch jetzt schon, wobei der Mehrwert Mal dahingestellt sei. Alexa den Job der virtuellen Assistentin übernehmen lassen und Termine planen und Familienaktivitäten terminieren? Ähm, lieber nicht. Das selbstfahrende Auto bestellen, sobald wir die Schuhe anziehen? Für mich sind solche Automatismen eher Bürde als Mehrwert. Daher nochmals die Frage: was sollten sie denn können? Abgesehen davon, dass jetzige Funktionen besser funktionieren.

    • Volle Zustimmung zu den Skills. Da muss man das Wording perfekt treffen, damit genau das Richtige passiert. Dem Staubsauger mal eben sagen, er soll im Esszimmer die Krümel vom Frühstück wegmachen… Habe bestimmt schon 10x Mal nachgelesen, was ich genau sagen muss. Und trotzdem… Irgendwas ist meist schief und die Kiste beginnt, wenn überhaupt, die ganze Wohnung zu saugen. Dann schnell ans Handy, Sauger stoppen, bevor der im nicht aufgeräumten Kinderzimmer die Playmobil Tiere fressen geht.
      Das ist nicht smart, das ist lästig.
      Es bleibt also auch bei mir wie bei den meisten: Timer und Musik. Uhrzeit zeigt er ja schon an.

    • Ich wäre schon glücklich, wenn die Musiksteuerung zu 99% funktionieren würde. Heute liegt die eher im Bereich von 60-70%, wenn man nicht nur die Top10 rauf- und runterspielen will und das ist nervig bzw. führt dazu, dass man sie gar nicht nutzt und doch wieder das Smartphone zur Ansteuerung nimmt.
      Und mit funktionieren meine ich die Grundlagen wie die richtige Erkennung von Titelnamen und Interpretennamen. Von Dingen wie: „Spiele mir die die letzten 5 Pop-Songs, die ich zu meiner Playliste x hinzugefügt habe“ kann man ja wohl auch noch die nächsten 50 Jahre nur träumen.

  4. Dem Bericht kann ich vollumfänglich nur zustimmen, wobei „Alexa“ noch das kleinere Übel ist. Bei mir im Haushalt, überwiegend nur Apple Geräte und ein Echo Dot, ist Siri für das angeblich Smarte zuständig.

    Mit Alexa kann man hin und wieder, durch spaßige Skills, interagieren. Siri versteht weder Spaß noch Witz.

    Auch bei uns beschränkt sich alles nur noch auf „Siri, mach das Licht an, spiele Musik oder mache den Fernseher aus..etc“.
    Es ist, meinem Empfinden nach, noch immer eine nette Spielerei . Einzig angelegte Automatismen bringen einen Mehrwert , wenn sie denn zuverlässig funktionieren.
    Es sind einfach noch zu viele Interaktionen erforderlich um wirklich einen Mehrwert zu haben. Da ist die KI-Intelligenz wohl noch nicht so weit.

    Als Beispiel, von Mo-Fr, ist immer ein gleichbleibendes Verhaltensmuster meinerseits. Ich stehe um 5 Uhr auf (anhand der Apple Watch und der Weckereinstellung sollte es Siri wissen). Mach dann das Licht, via Sprachbefehl an. Dann geht es in die Küche und ich mache die Smarte Steckdose an für die Kaffeemaschine bzw. Küchengeräte. Danach geht es ins Badezimmer und lasse via Befehl Musik spielen.
    Ja, man kann das alles vorgeben und vieles auch einstellen aber ist das dann wirklich Smart oder Intelligent? Ich finde nicht, gewisse Routinen/Verhaltensmuster sollte die KI lernen können um die oben genannten Dinge automatisch auszuführen.
    Wenn ich eine Sekretärin hätte der ich immer alles vorgeben muss und sie nach einer gewissen Zeit mein Verhalten nicht verinnerlicht, dann ist sie nur zum Teil nützlich.

    Das ist natürlich nur meine Meinung, ich denke die meisten wissen was ich meine 🙂

  5. Die letzte „neue“ Funktion, die ich regelmäßig nutze, ist die Geräuscherkennung, die mir in Zusammenhang mit dem Piepsen des Wäschetrockners im Keller ankündigt, wenn dieser fertig ist.
    Ansonsten habe ich gefühlt den Eindruck, dass die Qualität von Alexa schlechter geworden ist. Oft wird man nicht einmal verstanden, wenn man direkt davor steht, ein Gerät aus dem anderen Stockwerk fängt plötzlich an, auf irgendetwas Antwort zu geben oder die Antworten selbst sind oft hanebüchen.

    • Auch bei Google reagieren gerne Geräte in anderen Räumen. Selbst wenn die Tür zu ist.
      Und einfache Befehle wie „Rollade hoch“ werden zu oft missverstanden.
      Da gehen dann auch mal alle Rolladen hoch oder runter. Einzahl und Mehrzahl ist wohl ein Problem.

  6. Ich warte ja immer noch auf die Mikrowelle.

  7. Die smartspeaker haben einen Nutzen, der für die meisten Leute gegen 0 tendiert. Ausser als Lautsprecher für Musik oder um ein paar Gadgets wie Hue Licht einzuschalten. Alles andere ist unnütz und wird nicht genutzt.

    Der Hype war vor 4/5 Jahren. Inzwischen stehen die Dinger bei den meisten in der Schrankwand und verstauben oder stehen am Straßenrand für den Sperrmüll zum mitnehmen.

    Das einzige was einen nachhaltigen Boom erlebt sind Smartwatches von Apple, Samsung, Fossil und Garmin. Oder Tablets von Apple oder Samsung.

    Alles andere wird nicht nachgefragt.

    • Wo stehen denn funktionierende Echo-Devices beim Sperrmüll? Dann fahre ich da gerne mal vorbei und sammel ein paar ein … Ansonsten stimme ich durchaus zu, dass die meisten längst nicht alle Möglichkeiten nutzen, aber selbst wenn es nur zum Abspielen von Musik dient, ist das m.E. ein deutlich spürbarer Nutzen im Alltag – jedenfalls für mich. 😉

  8. Bei den neuen Echo (4) ist Zigbee eingebaut.
    Mit Zigbee Steckdosen, Glühbirnen, Kameras, Türschlössern usw. kann man da schon ordentlich ohne verschiedene Hubs sein Heim smart machen, auch ohne Wlan-Empfang.
    Mit etwas Interesse kann man schon einige sinnvolle Dinge anstellen.
    Die gratis Hue Glühbirne wurde z.B. mit Alexa Routinen zu einem Wakeuplight im Kinderzimmer gemacht, dann spielt der Echo Radio und vor dem Schulweg beim anziehen noch den Wetterbericht und Datum/Uhrzeit.
    Die neuen Echos haben auch einen Temperatursensor eingebaut, da weist der Echo hin wenn es wieder unter 20°C hat im Raum weil jemand das Fenster gekippt vergessen hat….

    • Mike Fedders says:

      Zigbee ist schon seit Jahren verbaut, hieß vorher Echo plus. Was aber viele auch nicht wissen, das man über Bluetooth in den Dots auch direkt Hue mit Bluetooth steuern kann, das reicht auch oft schon aus für die meisten Anwendungen.

      • Ja ist richtig Bluetooth ist für viele Produkte angefangen mit vielen Hue Produkten eine Möglichkeit aber mit in der Praxis deutlich geringerer Reichweite als Zigbee. Wenn möglich setze ich auf Zigbee und die großen Echo Lautsprecher, der aktuelle Echo 4 Dot ist gemessen an Preis und Größe nicht schlecht, für ernsthafte Musikwiedergabe setze ich nur noch den Echo 4 oder Echo Studio ein.

  9. Ist auch bei uns so. Die Kids nutzen sie um Hörspiele und Musik zu hören, als Wecker und Wetterauskunft. Wir nutzen sie gerne noch als Einkaufsliste und für Erinnerungen (Taschengeld Sonntag ;)) Einer der für uns nützlichsten Skills ist der Abfallkalender. Den möchten wir definitiv nicht mehr missen. Ansonsten spielen wir gerne zwischendurch mal eine Quizrunde (Quiz des Tages, Kinderquiz usw.). Mehr brauchen und WOLLEN wir aktuell auch gar nicht. Das reicht völlig aus. Der Echo mit Bild steht in der Küche, darüber läuft dann neben dem Kochen schon auch mal ein Netflixfilm 😉 Oder es werden die Songtexte mitgegröhlt.

    Wir sind nach wie vor zufrieden mit Alexa – „smart“ ist Auslegungssache. Wenn wir damit meinen, dass wir schneller an Infos oder die gewünschten DInge des ALltags kommen, dann passt es für uns.

  10. Habe meinen Echo 4 auch nur um Spotify über ein Preisgünstigen Speaker der guten Klang und Bass von sich gibt gekauft. Sprachassistent für was? Das ding hört schlecht, man muss ihn regelrecht mehrmals ansprechen damit er mal reagiert. Hab ich auch kein Bock drauf.
    Für Steuerung der Smart Home Technik wie Licht noch ok, aber das wars auch.

  11. Mike Fedders says:

    Auch die Alexa-Routinen sind enttäuschend, da tut sich ja gar nix mehr, und Neuerungen wie Haushaltsgeräte-piepsen erkennen funktionieren nicht. Auch Bewegungsmelder werden miserabel unterstützt (keine Kopplung von 2 BM, keine Verknüpfung mit Sonnenuntergang), man muss sich immer mit einem Zusatzsystem wie iobroker beschäftigen, um solch einfache Dingen zu realisieren.das nervt!

    • bei den Routinen hat sich immer wieder etwas getan, das wurde auch in diesem Blog berichtet. Echte SPS Funktionalität mit komplexeren Programmiersprachen (UND ODER WENN DANN IF ELSE CASE…) und so weiter geben die Routinen noch nicht her. Da muss in der Tat ein anderes System mit ins Boot. Ich bin momentan nicht sicher wie ich mein Alexa / Hue System dahingehend sinnvoll erweitern soll. IObroker, HomeAssistant, Homematic IP oder Bosch Home. Langfristig stehen neben bereits Beleuchtung und diversen Haushaltsgeräten noch Jalousien und Heizung an. Schwer hier einen guten Kompromiss mit Offline Funktionen und halbwegs einfacher Bedienung sowie guter Integration von Hue und Alexa zu finden.

      • Da geht es Dir genau wie mir. Im Moment fehlen mir für wirklich sinnvolle Aufgaben doch einige Dinge. Logische Verknüpfungen z.B. und viele Skills sind auch eher suboptimal. Ich habe mir viele Geräte, deren Neuanschaffung angestanden hat mit smarten Funktionen zugelegt, aber oft sind die Skills das Problem. So z.B. Aqara, ich hatte vor, einen Erschütterungssensor im Briefkasten zu montieren, damit ich von Alexa eine Nachricht bekomme, wenn ein Brief eingeworfen wurde. Nachdem ich mir mehrere Hubs gekauft hatte, zuletzt den E1, musste ich leider feststellen, dass man den Feuchtigkeits- und den Erschütterungssensor nicht für Routinen nutzen kann. Also war es das. Auch bi Homematic fehlen viele Funktionen. Und so geht es mir mit fast allen Geräten, die ich hier habe. Es fehlt immer was.

        • Da kann ich nur zustimmen. Man muss keinen extra Hub haben um die Teile zu benutzen, aber wer Updates haben will, braucht den Hub des Herstellers, da kommt schnell ein Zoo zusammen: Osram für die alten Steckdosen, Hue, Homematic, Bosch, Ikea usw. Man kann ja nicht immer alles neu kaufen, nur weil ein anderer Hersteller die schickeren Thermostate etc. hat, zumal der auch wieder Lücken im Sortiment aufweist.
          Ich möchte meine Rollladensteuerung auf Sprachbedienung umrüsten, müsste dann aber zusätzlich noch ein Element finden, dass den Rollladen bei Sonne runter fährt und auch noch IFTT einsetzen.
          Mein aktuelles Gerät macht das alles mit einem simplen Menü und einem optischen Sensor, ist aber ohne Sprachsteuerung „nicht smart“.
          Klar gibt es auch viele freie Lösungen wie ioBroker, aber ich habe weder Zeit noch Lust für jedes Gerät ein Wochenende lang die besten Module und die optimale Konfiguration zu ermitteln.
          Wenn es mal irgendwo ein umfangreiches Sortiment gibt, das einfach mit *einem* Hub + Alexa funktioniert, rüste ich gerne auf smart um, bis dahin nutze ich gerne dumme Geräte, die sich am Gerät selbst programmieren lassen und dann einfach nach Schema-F *funktionieren*.

  12. Doch nachdem die Euphorie verflogen ist, werden die meisten die Geräte wohl „nur“ noch für ein, zwei Smart-Home-Befehle, das Setzen eines Timers/Weckers und zum Abspielen von Musik benutzen.

    So ist es. Und manchmal scheitert es sogar dann an winzigen Banalitäten. Ich habe vor kurzem einen Sonos One vom Google Assistant auf Alexa umgeschaltet, wegen der angenehmen Stimme. Meine wichtigste Abfrage, bevor ich mit dem Hund nach draussen gehe:

    “Alexa, wie warm ist es?”

    “Die Tageshöchsttemperatur liegt bei 7 Grad.”

    Das war absolut nicht das, was ich wissen wollte – sondern die aktuelle Temperatur. Und so ging es nach weniger als einem Tag zurück zum Google Assistant. Smart? Ja, fast …

  13. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Kann man eigentlich mit den Echo – Smart-Home Hubs problemlos Helligkeit und Lichtfarbe – also zB. 2700K – bei allen Lampen diverser Hersteller einstellen, oder geht dies nur bei einigen bzw. man benötigt dann doch den Original Hub?

  14. Der Artikel spricht mir aus der Seele. Ich hatte schon Bedenken, das ich eine Minderheit bin mit dem Desinteresse an neuen Alexafunktionen. Ich war damals so hinter den ersten Echogeräten hinterher und habe mir seinerzeit den ersten Dot direkt über Amazon UK bestellt. Genau die oben erwähnten „Dinge“ machen wir hier auch nur überwiegend noch. Ganz gut ist noch der Abfallkalenderskill, der mir sagt, wann welcher Müll denn abgeholt wird und entsprechend vorher gibt es auch eine Info.

  15. Ich nutze Echos seit dem ersten Echo Dot Puck, Seit dem habe ich viele Funktionen benutzt und mir ein Smarthome mit diversen Routinen gespeichert. In den letzten Monaten ist mir aufgefallen das nicht immer das nächste Gerät antwortet sondern eines im anderen Zimmer. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt. Ich frage Alexa viele Dinge die ich sonst am Smartphone gesucht hätte, immer öfter funktioniert das auch, jedenfalls besser als alles was mir Siri an schnippischen Antworten an den Kopf geknallt hatte als ich noch ein iPhone besaß.
    Den Google Assistenten nutze ich selten im Auto, funktioniert soweit ganz gut. Alexa Auto war ein echter Reinfall, trotz der vielen Mikrofone konnte mich das Gerät aufgrund der Nebengeräusche selten verstehen. Bis sich das Teil mit dem Auto verbunden hat, war ich schon auf der Autobahn, das geht mal gar nicht.

  16. Alexa nervt. Ich habe einen Kumpel, der heißt Alexej, und Alexa fühlt sich immer angesprochen, wenn wir telefonieren.
    Muss dann immer das Mikro auf aus schalten.

  17. Ich nutze meine Echo-Lautsprecher ständig und ertappte mich im Urlaub neulich dabei, vom Bett aus das Licht anmachen zu wollen. Ging nicht.

    – Licht an, aus, Helligkeit, Farbtemperatur
    – Podcasts anspielen
    – letzte DLF Nachrichtensendungen abspielen
    – Musik (besonders in der Badewanne)
    – Wetterbericht (Brauche ich heute einen Regenschirm?)
    – Temperatur in der Wohnung (Thermostate)
    – Wecker stellen
    – Kalender (nächster Termin im Google Kalender, Termine und Erinnerungen eintragen)
    – Radiosender abspielen
    – Audible Hörbücher (inkl. Abschalt-Timer 30 Minuten, da ich sie oft zum Einschlafen höre)

    Was mich nervt ist, dass Amazon ständig Änderungen vornimmt und Befehle von einem auf den anderen Tag nicht mehr funktionieren. Man muss regelmäßig neue Formulierungen ausprobieren. Statt Radio Eins vom rbb startete Alexa regelmäßig irgendeinen englischen Internetsender, statt die letzten DLF-Nachrichten plötzlich die Tagesschau in 100 Sekunden (DLF-Nachrichten starten nun unter Befehl „Tägliche Zusammenfassung“ statt „Nachrichten“, und Podcasts (Radio Eins Medienmagazin, NDR Coronavirus Update) werden regelmäßig nicht gefunden bzw. es wird was anderes abgespielt.

    Und richtig zum Kotzen finde ich, dass Amazon immer wieder erziehen will und irgendwelche Hinweise erfindet, die man erst mühsam irgendwo abstellen muss.

    Insgesamt liebe ich Smarte Sprachsteuerungen und Alexa ist die für mich vielseitigste. Aber die Amazon-Entwickler sind Idioten, die am Bedarf vorbei entwickeln und die Stammkunden regelmäßig mit irgendetwas nerven. Und das Abspielen (suchen, finden, Vorspulen, Springen, Kapitel) von Podcasts haben sie seit Jahren nicht ordentlich hinbekommen.

    • Klaus Mehdorn Travolta says:

      Für meine wichtigen Radiosender hab ich mir Routinen angelegt, da ist man relativ sicher dass die immer funktionieren. (‚Radio hören‘ heißt übrigens meine Routine für radioeins vom rbb)

      • Mit dem Befehl Radio spielt es bei mir den zuletzt gehörten Sender, eigentlich höre ich eh immer nur Vintage Radio Switzerland leider kommt dan zuerst eine Ansage was jetzt für ein Sender auf tunein abgespielt wird. Das wäre nicht nötig.

  18. Ehrlich gesagt hab ich mir den Homepod bzw mittlerweile auch 4 Echos nur zum Musikhören geholt. Ich finde das Mega beim z.b. kochen oder duschen die Musik zu verändern ohne was drücken zu müssen.

  19. Ich habe im ganzen Haus in jedem Raum eine Alexa stehen und nutze sie wirklich viel. Aber es beschränkt sich halt auf Musik, Timer etc. Finde ich nicht schlimm aber wenn einige Funktionen aus den USA kämen, wäre das natürlich noch besser.

  20. Ja Wann werden sie denn smart? Wann lernen die Algorithmen denn die zusammenhänge und erleichtern mir das leben in dem arbeiten abgenommen werden? Wann erledigt der asisstent denn anrufe für mich beim friseur oder bestellt essen?

    Ich sehe nicht, dass sich die funktionen wirklich in der tiefe verbessern.

    So bleibt meine ganze wohnung zwar mit alexa ausgestattet und ich nutze die dinger jeden tag, aber neue funktionen erlebe ich leider nicht.

    • Alexa wird Dir ein Interface bereitstellen, sobald (D)ein Friseursalon einen Skill bereitstellt. Eine Terminvereinbarung ist zwar kein Hexenwerk, allerdings braucht es ausgefeilte Dialogsysteme, um Alternativen sauber zu verarbeiten.

      Mittels iobroker habe ich meinem Alexa-Cluster ein paar proaktive Assistenzfunktionen beigebracht, bei der wir per Announcement auf spezielle Situationen hingewiesen werden: z.B. „Das Fenster im Gäste-WC ist offen seit mehr als 2 Stunden bei einem Temperaturabfall von 2 Grad.“

      Ähnliche Dinge sagt uns der Flex im Eingangsbereich auch situativ beim Betreten und Verlassen des Hauses.

      Für mich ist gar nicht so sehr die Herausforderung, die Orchestrierung unserer weit über 200 Smart-Devices und Sensoren
      zu bewerkstelligen. Vielmehr sind viele unserer persönlichen Abläufe und Abhängigkeiten teilweise so komplex, dass es nahezu unmöglich ist, die auch nur halbwegs sauber zu beschreiben. Und der WAF ist da nur ein weiterer Aspekt …

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