iPhone 14: Apple plant angeblich ohne SIM-Karten-Einschub

SIM-Karten sind Apple seit jeher ein Dorn im Auge. Der Konzern aus Cupertino war der große Treiber hinter der Verkleinerung der Karte bis hin zu der heute fummeligen Größe und hat auch einen großen Anteil an der Salonfähigkeit der eSIM. In diesem Zusammenhang tauchen immer mal wieder Gerüchte auf, die von iPhone-Modellen gänzlich ohne SIM-Karten-Einschub sprechen.

Den Kollegen von MacRumors sind wohl Informationen und ein echt wirkendes Dokument zugespielt worden, die davon sprechen, dass Apple Mobilfunk-Anbieter in den USA angewiesen hat, keine SIM-Karte mehr beim Versenden des Smartphones in das Paket zu legen. Somit sollen die Kunden von der eSIM überzeugt werden. Kauft man das Gerät in einem Apple Store in den USA, bekommt man schon lange keine SIM mehr dazu, sondern navigiert durch die Einrichtung der eSIM. Ab der zweiten Jahreshälfte 2022 sollen alle iPhone-13-Modelle ohne SIM zum Kunden gehen.

Im September könnte dann bereits das iPhone 14 ohne SIM-Karten-Einschub ausgeliefert werden und somit nur noch auf eSIM setzen. Ursprünglich rechnete man erst 2023 mit diesem Schachzug. Da bis dahin noch viel Zeit ins Land geht, sind diese Informationen mit Vorsicht zu genießen.

Klar hat so eine eSIM auch Vorteile, doch wer schon mal sein Smartphone „mal eben“ wechseln wollte, der weiß, dass es je nach Anbieter nicht unbedingt einfach ist, an die Aktivierungscodes zu kommen. Die echte SIM nimmt man raus, schiebt man in das neue Smartphone – erledigt.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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64 Kommentare

  1. Bei Vodafone in D sehr vorbildlich. QR Code und Pin sind vorhanden und man kann jederzeit das Gerät wechseln.
    Selbst die Umstellung von SIM auf eSIM lief online ab und die eSIM war nach nicht mal 5 Minuten aktiv.

    Bei 1und1 hingegen muß jedes mal ein neuer QR code bestellt werden der dann nach ein paar tagen per Post eintrifft. Bei 1und1 mach die eSIM nicht wirklich sinn.

  2. Gute Idee! Ich habe die SIM Karten in meinem iPhone und iPad schon vor über einen Jahr durch eSim ersetzt. Nur leider weiß ich nicht, wie ich die eSim auf ein neues Handy/Tab übertragen kann.

    • Michael
      27. Dezember 2021 um 07:35 Uhr

      Bei o2 fordert man online kostenlos eine Ersatz eSIM an. Hab ich vorgestern noch gemacht, wegen Gerät wechsel.

      • Allerdings muss man die alte eSIM noch in einem funktionierenden Handy haben, um einen Code per SMS zu bekommen, da das Passwort nicht ausreicht, um die Ersatz-eSIM zu bestellen!
        Wenn das alte Gerät z.B. kaputt oder verloren ist oder man die eSIM beim Zurücksetzen des Gerätes oder warum auch immer gelöscht hat, bleibt nur auf den QR-Code per Briefpost zu warten!
        Ich hatte das im Sommer.

    • Mein neues iPhone hat die eSIM vom alten iPhone automatisch übernommen. Ich musste halt nur alle Daten vom alten aufs neue Gerät übertragen. Ohne Backup.

      • Danke für die Info.

        • Bei VF liegt der QR-Code unter „Mein Vodafone“ und kann jederzeit auch ausgedruckt werden. Bei Apple ist es so hat man schon ein Iphone mit eSIM und will ein neues einrichten legt man beide neben einander und schubs wird alles übertragen icl. eSIM Daten.

          Aber bei vielen Anbietern ist es wie bei einigen Banken da kommen immer noch Briefe nach ein paar Tagen für „Online“ Dinge, finde den Fehler

      • Ja, das klappt, sogar die bei Apple Pay hinterlegte Kreditkarte wurde übernommen.

  3. Auch da kann ich dir wieder nur voll zustimmen. Zudem muss man auch sagen, dass viele kleinere Anbieter hierzulande gar keine eSIM anbieten. Ich bin zwar bei der Telekom, wo ich das habe kann, aber einen wirklichen Vorteil bringt es mir auch nicht.

    • Keine Sorge, Apple ist in diesem Fall ein Technologietreiber. Da werden die Provider schon schnell dafür sorgen, eSIMs anzubieten. Andere Handyhersteller werden auch sehr schnell Geräte ohne Slots für SIM Karten herstellen. Man spart sich wieder ein paar Euro für die Hardware und Entwicklungskosten.

      • Und man schafft wieder etwas Platz 😉

      • das ist halt echt krass.
        sobald apple was startet ziehen Herstelle und Mobilfunkanbieter mit.
        ich bin bei otelo und die bieten auch keine esim an, was sich allerdings schnell ändern wird.
        Ich finde diese Art und Weise absolut bescheuert, bietet es einfach von vorne rein an und wartet nicht immer tausend Tage..

      • Davon ist auszugehen. Kein Reseller abseits der drei „Großen“ wird und will sich nachsagen lassen, dass ihre Kunden nicht das neueste iPhone nutzen können und dann viel doch direkt zu Vodafone, Telekom, O2 wechseln.
        Eigentlich ein guter Schritt. Die eSim führt immer noch ein Nieschendarsein, eben weil man die Wahl hat und es keinen Wechseldruck gibt.

      • Ja, hat nach dem iPhone 5 keinen Monat gedauert und alle hatten die Nano SIM. DIe kaufen dann halt das entsprechende Vorleitsungsprodukt bei der Telekom / Vodafone / Telefonica ein und gut ist… Wenn man glück hat gib es dann gleich Möglichkeiten da auch ne Apple Watch zu betreiben.

        Es gibt wieder mehr Platz im Gehäuse und klar werden die anderen das auch machen – aber erstmal wird gezeigt wie einfach man jetzt auf ein Galaxy wechseln kann wenn man nur die SIM Karte tauscht.

        • Stimmt! Mit solchen Themen macht Samsung gerne Werbung und macht anscheinend dasselbe. Ich sage nur Netzteile.

          • @ Michael

            Genau erinnere mich noch an letztes Jahr wo Samsung sich erst lustig gemacht hat über Apple icl Werbespots, welche dann klammheimlich nach 6-8 Wochen wieder verschwunden waren.

            Gut über das weglassen von Netzteilen wurde hier ja schon genug geschrieben, ob es nun wirklich Umweltschutz ist oder nicht, da hat jeder so seine Meinung.

            Solang Provider bei der eSIM auch noch QR-Code und ePin per Post schicken sehe ich da auch kein Umweltschutz außer ein bischen Metall und Pastik.

            Ich denke Apple will beim Iphone hin zu keine Öffnungen mehr, somit ein 100% wasserdichtes Gerät.

            Naja habe ein Beschwerdebrief an Apple geschrieben: jedes mal wenn die Apple Watch beim schwimmen ins Wasser eintaucht bricht die LTE Verbindung ab und somit das Telefonat oder Musikstreaming *lol*

  4. TierParkToni says:

    DAS Problem liegt bei der eSIM nicht bei Apple, sondern bei den Providern.
    Für die ist es deutlich einfacher mit der traditionellen SIM, aber die stirbt aus…
    Und ich, selbst kein Apple-User, finde es gut, dass die Provider den notwendigen Druck dann eben von einem Big Player erhalten, wenn man schon nicht auf den Kunden als Cash-Cow hören will.

  5. Bartenwetzer says:

    Bei DSL im Festnetz kriegt man einen Zugangskode – der gilt bis man den Anbieter wechselt.

    Warum geht das bei eSim nicht auch?
    Einen Zugangskode kit QR, per Brief, per gesicherter E-Mail usw.
    Wenn man das Smartphone wechselt gibt man einfach die Daten ein.
    Ist doch egal ob man eine SIM karte von einem ins andere Gerät legt oder Zugangsdaten eingibt.
    Ich finde die Provider und Netzbetreiber sollten da endlich mal in die Gegenwart kommen.
    Einschl. bei zwei eSIM die Möglichkeit unterschiedlicher Provider.

    Erinnert mich an elektronische Personalausweise, Krankenakte usw.
    Deutschland ! Es wird Zeit im digitalen Zeitalter anzukommen.

    • Siehe mein Beitrag oben.

    • Zugangsdaten für einen DSL Anschluss funktionieren nur über einen einzigen Anschluss. Bei SIM Karten ist das etwas anders. Sie funktionieren in jedem Handy. Da ist eine Verifizierung auf andere Weise schon sinnvoll und notwendig.

      • Zugangsdaten für Vodafone Kabel Internet funktionieren an jedem Kabel-Anschluss. Das sollte man eher mit eSim vergleichen. DSL ist da eher wie die alte Sim-Verfahren.

  6. Ich bin eigentlich ganz froh darüber, dass Apple bei der SIM Karte noch nicht mitspricht. Das wird sich jetzt wohl ändern. Mit dem iPhone 14 wird dann wohl die eSIM verpflichtend. So wie ich Apple einschätze, wird dann zwei Jahre später, aus Datenschutzgründen und zur Sicherheit der Nutzer (man wird schon Argumente finden), nur noch ein Kauf der eSIM über den AppStore möglich sein, natürlich inklusive 30% Gebühren. Und wer weiß, vielleicht gibts dann ab dem iPhone 18 nur noch die Apple SIM, in Kombination mit anderen Apple Diensten für unschlagbare 99€ im Monat.

    Der Status quo, in dem Apple Handys herstellt ohne beim Telefonieren mitzuverdienen, ist einfach untragbar.

    • Verschwörungstheoretiker? Ich glaube kaum dass Apple Nutzer verlieren möchte…

      • Apple kann tun und lassen waa es will, es wird alles schöngeredet 😉 Nichts desto trotz: Die eSim ist überfällig und unausweichlich. Gut so.

  7. Die eSIM ist bei Reisen außerhalb der EU superpraktisch. Ein paar Klicks und man zahlt paar EUR fürs Gigabyte statt 20EUR je Megabyte.

    Wenn jetzt Apple sein iPhone 14 nur mit eSIM ausliefert besteht die Chance dass das Angebot an Prepaid Angeboten mit eSIM steigt.

  8. Oliver Wegner says:

    Gute Nachrichten! Dann ziehen endlich auch die Prepaidanbieter mit der eSim nach.

  9. Ich nutze privat schon lange eine E-Sim. Nur, wenn ich ins nicht europäische Ausland fahre finde ich es leichter eine Prepaid-Sim-Karte reinzustecken. Klar gibt es sicher auch in allen möglichen außereuropäischen Ländern eine E-Sim, aber es ist komplizierter, deswegen bin ich froh, wenn es noch einen Sim-Karten Einschub gibt. Verstehe die Politik von Apple nicht. Außer etwas Platz stört der Sim Karten Einschub nicht. Außer dass es wieder günstiger für Apple wird und die Gewinnmarge erhöht wird, genauso wie mit dem nicht vorhandenen Aufladegerät.

  10. Wäre ja alles ganz nett, wenn man bei manchen Anbietern für eine Notfall-Extra-SIM nicht viel Geld auf den Tisch legen müsste (Telekom).
    Ich will mir auf jeden Fall die Option offenhalten, bei Problemen mit dem Handy mal eben ein altes Gerät rauszuholen und ohne externe Abhängigkeiten (eSIM umstellen) weiter erreichbar zu sein.
    Insofern wäre ein eSIM only Gerät für mich ein k.O. Kriterium.

  11. Smartmobil/Drillisch will 14,95 Euro für jeden neuen eSim-Aktivierungscode. Ich hab das nicht zahlen wollen, und als man mir keinen Code bereitstellte, zahlte ich nicht mehr und kündigte später außerordentlich.

    Smartmobil mahnte mich immer weiter, jetzt sind wir vor Gericht gelandet (Ich habe Klage auf Negativ-Feststellung über die Rechtmäßigkeit der Forderung eingereicht), mal sehen wie der Streit ausgeht.

    • Nun ja, ich drücke Dir die Daumen, auch wenn Du natürlich vorher wusstest, dass gut 15 Euro anfallen. Allerdings sind diese unverschämten Gebühren in der Tat echt ne Klage wert.

      • wieso wusste ich das? Wir einigten uns per E-Mail vor Vertragsschluss auf eine kostenlose Umstellung auf das eSIM-Verfahren. Von weiteren Gebühren für neue Codes (Handyaustausch wegen Mangel) steht nirgends was, und es ist auch überraschend, weil alle anderen Anbieter keine Gebühren nehmen.

        Smartmobil behandelt das Ausstellen eines eSIM-Codes wie den Versand einer neuen eSIM, das Binden es Kunden an nur ein Gerät stellt diesen aber den Nutzern normaler sim-Karten schlechter und es verhindert die freie Endgerätewahl (da gibts eine Eu-Vorschrift).

        Aber da es niemals eine gültige vertragliche Vereinbarung über diese Gebühren beim Ausstellen eines eSIM-Codes gab, kann Smartmobil das Geld auch nicht verlangen.

        Aber mal sehen, was der Richter sagt.

        • Damit wirst du wohl kein Glück haben, wenn Drillisch bei seinen Marken in den AGB einen neuen QR-Code wie eine Ersatzsim behandelt, dann haste wohl Pech. Ob jetzt 15€ für eine Ersatzsim (QR-Code) zuviel sind oder nicht ist ne andere Baustelle (ähnlich den Gebühren bei Rufnummernmitnahme).

          Ich habe bei VF für den Wechsel von Sim auf eSIM 9,90€ gezanhlt, wurde behandelt wie eine Ersatzsim!!!

          • In den AGB steht gar nix drin. Preise in den AGB werden von Gerichten sowieso regelmäßig gefressen, der Kunde muss vor Vertragsabschluss über Preise informiert werden, sowas darf nicht in die AGB.

            • @ Andre

              Wenn nicht in AGB dann steht´s bestimmt in irgend einer Preisliste die als PDF downloaden kannst. Ich mein ich drück dir die Daumen für´s Gericht.

              Ist halt die Grundsatzfrage, ob ein QR-Code eben nur einmal bezahlt werden muß bei Vertragsabschluss ja icl. oder ob eben der Anbieter das „Recht“ hat, einen neuen QR-Code wie eine physikalische SIM, also ErsatzSIM zu behandeln.??

              Aber eSIM ist hier in Deutschland für Provider eben Neuland und damit wird erstmal versucht „Kasse“ zu machen.

              Was ich meine ist eben auch eine NanoSIM kannst nicht ewig von einem in ein anderes Gerät stecken bevor se kaputt ist. Deswegen reine Grundsatzfrage die du da hast und da wird wohl ein kleiner Richter an einem Amtsgericht wohl ehr zu Drillisch halten, als dir „Recht“ zu geben. Is nur so mein Gefühl bei der Sache.

        • Mit jedem Vertragsabschluss werden einem die aktuelle AGB und Preisliste zugestellt, per Brief oder Email. Steht in der Preisliste nichts von dem Extrakosten siehts gut für Dich aus. Ansonsten hat man dich mit Zustellung der Preisliste, über etwaige Kosten informiert.

          Drücke die Daumen.

    • Top!
      Habe mich auch darüber geärgert, aber so weit wollte ich es dennoch nicht treiben, aber finde ich gut so.

      Mich würde es interessieren, was da rausgekommen ist. Falls es immer mehr Richtung eSIM geht, wird das ja ziemlich interessant für uns alle sein, wie damit umgegangen wird.

      Ggf. kannst du Cashy Bescheid geben und er verfasst einen Artikel?

      • Mal sehen, wie es ausgeht. Ein weiteres Mal hatten die den Code kostenlos rausgerückt, da ich denen am Telefon sagte, dass die Bereitstellung der Sim oder eSim zu ihren Pflichten gehört, da sie ohne das eben den Vertrag nicht erfüllen können und dass ich sie sonst verklagen würde.

        Die weiteren Male hatte ich dann aber keine Lust auf Anrufe und habs schriftlich gemacht.

        Ich hab selber nur etwas Jura studiert, aber einige Freunde, die Anwalt sind, die sind alle der Meinung, dass sie Sache aus verschiedenen Gründen ziemlich klar ist, aber man muss sehen, was die Gegenseite antwortet.

        Aktuell sind wir im Vorverfahren und die Notfrist zur Stellungnahme läuft diese Woche ab.

        Es gibt ja verschiedene weitere Wege, wie Smartmobil ein aussagekräftiges Urteil hier verhindern könnte. Sie könnten es auf ein Versäumnisurteil ankommen lassen, sie könnten ein Vergleichangebot machen (auf dass ich mich nicht einlassen werde)…

        Ich meine, dass unsere Klage sehr gut begründet ist.

        Sollte es einen verwertbaren Output geben, werde ich prüfen lassen, inwieweit ich das Ergebnis veröffentlichen darf. Wenn möglich, werde ich es an jeden schicken, den es interessiert.

        Man muss noch etwas bedenken: Wenn es so einfach möglich wäre, dafür Geld zu nehmen, würde die anderen Anbieter das auch tun, aber mein: Ohne das Bereitstellen einer Zugangsmöglichkeit zum Netz kann der Vertragspartner seinen Vertrag ja gar nicht erfüllen, siehe auch §320 BGB.

        Man schaue sich andere Dinge an, die von Gerichten immer wieder gefressen werden: Nicht gezahlte Flugausfall-Entschädigungen, Pfand für Sim-Karten, die Anbieter kochen die Kunden weich, sieht man ja den blödsinnigen Kommentaren hier von Leuten, die nie in die AGB zum Zeitpunkt meines Vertragsschlusses geschaut haben aber irgendwelchen Quatsch behaupten. Das Kostenrisiko ist für den Anbieter ja auch gering. Wenn er 100 Kunden so behandelt, ist das für ihn lohnend, denn Gerichts- und Anwaltskosten sind bei diesen Streitwerten gering, zumal die ja eh Anwälte beschäftigen.

        Klauseln in den AGB hierzu wären auch gegenüber Nutzern normaler SIM-Karten eine unangemessene Benachteiligung, desweiteren sind die marktunüblich und wären damit überraschend.

        Aber schaun wir mal, was Drillisch vorbringt und welche Auffassung sich durchsetzt.

      • Haha, so geil, gerade kam ein Anruf von meinem Anwalt… ich werde berichten, besonders an die Schlaumüller, die meinten, ich habe unrecht….

    • Du ruiniert dauerhaft dein Kredit-Scoring für Euro 15 ????
      Krass.
      Aber die Erfahrung muss jeder selbst machen.

      Hol‘ dir mal eine Schufa-Auskunft, und beobachte dein Scoring. Du wirst weinen. Natürlich steht von dem Verfahren nichts drin, aber der Score wird ja aus einem geheimen Mix berechne – willkommen im Schufa-Keller…
      Wegen 15 Euro. Hammer.

      • Lol. Ich sag nix dazu 😉

      • So Klaus, mein Schufa-Score ist nach wie vor bei 98,54 %, kann ich ja jederzeit per Schufa-Login nachsehen.

        Ansonsten ist Deine Aussage totaler Quatsch, weil bestrittene Forderungen gar nicht an die Schufa weitergeleitet werden dürfen. Tatsächlich war der Vertrag auch nie in meinen Daten hinterlegt worden.

        Auch sonst Quatsch: Da Drillisch von seinen Forderungen nicht abrückte, hätten sie doch sowieso mich verklagt. Die Streitwert wäre gestiegen und mein Kostenrisiko wäre auch gestiegen, dem bin ich mit meiner eigenen Klage aber zuvorgekommen.

        Im Übrigen hat Drillisch meine Forderung nach Feststellung, dass die Forderung nichtig ist, anerkannt. Am 21.12.2021 schrieb Drillisch dem Gericht „… erkennt die Beklagte die Klageforderung an“. Ich hatte ja schon mit etwas Gegenwehr gerechnet, auch wenn die Sache aus Sicht mehrerer Anwälte sonnenklar war.

        Ich hoffe, dass sich niemand hier durch Dein sachlich unrichtiges Geschreibe verunsichern lässt, denn Deine Aussagen, besonders zur Schufa, sind falsch und sollte ein Score abfallen, kann man das Ergebnis der Schufa immer noch mitteilen und den Gegner auf Unterlassung in Anspruch nehmen, möglicherweise sogar auf Schadenersatz, denn er darf bestrittene Forderungen nicht an die Schufa melden.

        Ich kann nur jedem raten, sein Recht durchzusetzen.

        • Vielen Dank für deine Rückmeldung, Andre!

          Angst und Unwissenheit.. so funktioniert das System.

        • Sehr schön!
          Nur das Drillisch wohl so weiter machen wird.
          Kann da die Verbraucherzentrale was allgemeines erwirken? Kennen die den Fall?

          • Die Münchner Verbraucherzentrale hab ich angerufen und die hatten telef. großes Interesse, als sie nur „Drillisch“ hörten. Hab denen dann ne Email gesendet, aber das war erst gestern.

            Beim Bundesverband der Verbraucherzentralen ging keiner ans Tel.

            Teltarif war sehr schnell.

    • Andre
      27. Dezember 2021 um 10:30 Uhr

      Was steht denn in dem vertrag drinnen, zu den kosten? Bei O₂ ist die Ersatz eSIM kostenlos.

  12. Bei Telekom-Vertragskunden wird, aktuelles IOS vorausgesetzt, in den Einstellungen eine automatische Konvertierung der SIM in eine eSIM angeboten. Es klappte tatsächlich. Mit Iphone 12 & 13 (bei meinen Eltern) getestet. Die SIM kann hinterher entnommen und vernichtet werden. Neue eSIM-Profile kann man bei der Telekom im Kundencenter und vermutlich auch in der App anfordern.
    Pro eSIM: PIN und Super-PIN braucht man nicht mehr.

    • BTW: Und als ich meine Apple Watch gewechselt habe, konnte ich im Wechsel-Prozess via Telekom-App auch ein neues eSIM-Profil anfordern. Da konnte man noch nie SIM-Karten reinstecken.

      • Man kann auf einem iPad mit Mobilfunkmodul auch direkt in iOS eine MultiSIM anfordern, die dann per eSIM realisiert wird. Nutzerfreundlicher geht es nicht mehr – als drei Tage auf die Post zu warten oder zum Telekom Shop zu fahren.

  13. Den Schritt von Apple finde ich ganz gut und langsam sind klassische Sim überflüssig. Jedoch sollten alle Provider auf eSim umstellen. Bis jetzt wurde die Prepaid Tarife außenvorgelassen. Und der Wechsel auf eSim soll vereinfacht werden. Bei 1und1 kriegt man den QR Code per Post und das dauert Tage und ist nur einmal gültig. Ein Geräte Wechsel ist damit nervig.

  14. Ich bin auch ein absoluter Freund der eSIM, nur sie darf nichts kosten und man muss jeder Zeit ohne Probleme sein Gerät wechseln können. Simquadrat (sipgate) macht so was z. B. vorbildlich. Wenn man aber an die Congstar Marken wie Ja Mobil / Penny Mobil denkt, muss man den Kopf schütteln. Die eSIM wird dort nicht angeboten, weil angeblich die Nachfrage nicht da ist. Ja woher soll denn bitte die Nachfrage kommen, wenn es kein Angebot gibt…

    Man spart einfach Plastik, Papier, Porto und Ressourcen durch die eSIM, nur es sollten durch die Nutzung wirklich keine Nachteile entstehen. Eine Plastik-Karte kann man einfach in jedes x beliebige Gerät stecken. Wenigstens die eSIM sollte daher problemlos von Gerät zu Gerät übertragbar sein und zwar innerhalb von Minuten, oder noch besser der QR-Code bleibt dauerhaft gültig.

    • Simquadrat wurde übrigens eingestellt.

      Die Congstar Supermarktmarken wissen über die die Muttergesellschaften und den Kunden-Support schon die Nachfrage abzuschätzen.

  15. eSIM ist nur in der technikblase ein Thema. Gerade das man für die Einrichtung in der Regel ein zweites Gerät benötigt um im Provider-Portal den Code zu finden würde von einer Vielzahl der normalen Nutzer als störend angesehen.

    • Ähm, dann machen die Provider was falsch. Handy einrichten, Provider App runterladen, einloggen, eSIM aktivieren auf diesem Gerät. Wenn man ein neues iPhone hat. Wenn man schon ein iPhone hat kann man einfach aus dem vorherigen die SIM übernehmen, einfacher geht es nicht mehr.

  16. Wäre aber Zeit.
    MMn sollte Apple das schon beim iPhone 12 oder 13 machen.
    Denn jetzt ist die ganze eSIM-Geschichte noch eine Qual: sehr wenige bieten eSIM an, die eSIM in ein anderes Gerät zu übertragen ist ziemlich umständlich.
    Und wenn Apple ein SIM-loses iPhone macht, werden alle Anbieter schnell nachziehen müssen.

  17. Mal eine ganz dumme Frage. Ihr bedenkt aber schon, dass ihr Ahnung habt? Ihr steht aber nicht für alle! Das ist was neues und neues ist oft für sehr viele Menschen etwas komisches oder gar böses.
    Es gibt auch immer noch mehr als genug Menschen die lieber mit Bargeld bezahlen obwohl sie andere Möglichkeiten hätten ohne sie extra freischalten oder anfordern zu müssen, wie z.B. die Debitkarte mit NFC. Die wird dann halt nur für den Geldautomaten benutzt.
    Habe hier wirklich nur Kommentare dazu gelesen wie gut oder schlecht das ist und welche Provider schuld haben oder gut sind, aber keiner hat den Punkt Endverbraucher beachtet.
    Ich kenne genug Menschen für die das zu viel Aufwand ist. Die wollen diese Karte aus der Karte drücken, ins Gerät einlegen, die PIN freirubbeln und diese eingeben.
    Und das sind auch Menschen die nicht dumm sind, die haben einfach null Interesse an Technik und ähnlichem und davon sind auch viele Männer. Die gehen dann auch lieber in so einen Shop der Telekom und bezahlen mehr.
    Man sollte auch bei so einem Thema über den Tellerrand schauen, es gibt nicht nur ich.

    • Für den Endverbraucher ist die eSIM superpraktisch wenn es richtig umgesetzt wird. App bei Google/Apple runterladen & starten. in der App Nutzeraccount anlegen & eSIM per klick auf OK installieren. In Deutschland dann noch Verifizierung die auch per eID (Perso dranhalten & Pin eintippen) möglich ist.

      Mit der App von z.B. Ubigi kann man supereinfach ein Datentarif via eSIM bekommen.

  18. Für’s Handy ist das alles toll, aber wie bekommt man die eSIM in den LTE/5G-Router, wenn man sie da mal benötigt?

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